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"Avengers 3: Infinity War": Darum fehlen diese Helden … und werden für die Zukunft sehr wichtig
Von Björn Becher — 28.04.2018 um 16:19
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„Hausarrest“. Gleich zwei Helden sind in „Avengers 3: Infinity War“ mit dieser Begründung komplett absent und werden nur kurz namentlich erwähnt. Viel interessanter als ihr Fehlen ist aber, wie sie in Zukunft wichtig werden könnten. ACHTUNG: SPOILER!

Walt Disney

Achtung! Ab hier wird auch über das Ende von „Avengers 3: Infinity War“ geredet! Es gibt daher riesige SPOILER.

Weder Clint Barton alias Hawkeye (Jeremy Renner) noch Scott Lang alias Ant-Man (Paul Rudd) haben einen Auftritt in „Avengers 3: Infinity War“. Da sie beide im „Civil War“ zum Team des abtrünnigen Captain America (Chris Evans) gehörten, rückten sie in den Fokus der Strafverfolgungsbehörden. Während wir in „Infinity War“ auch erfahren, wie Cap selbst, Black Widow (Scarlett Johansson), Falcon (Anthony Mackie) und auch Scarlet Witch (Elizabeth Olsen) und Vision (Paul Bettany) auf der Flucht leben, wird das Schicksal ihrer einstigen Kameraden nur kurz angesprochen.

Hawkeye und Ant-Man, die im Gegensatz zu ihren Mitstreitern nicht ungebunden sind und Familien haben, konnten nicht so einfach in den Untergrund abtauchen und ihre Liebsten zurücklassen. Daher haben sie einen Deal ausgehandelt, der ihre Familie schützt und stehen selbst nun unter Hausarrest. Doch das wird nicht für immer so bleiben…

So geht es für Ant-Man weiter

Wie es für Ant-Man weitergeht, sehen wir schon in wenigen Monaten im Kino. Am 26. Juli 2018 startet „Ant-Man And The Wasp“. Marvel hat bereits bestätigt, dass die Ereignisse direkt nach „Civil War“, also vor „Avengers 3“ einsetzen (siehe auch unsere große MCU-Timeline). Zudem sehen wir im ersten Trailer genau das, was in „Infinity War“ angesprochen wurde: Scott Lang trägt eine Fußfessel und steht unter Hausarrest.

Marvel

Das wird nicht den gesamten Film über so bleiben, wie der Trailer zu „Ant-Man And The Wasp“ auch bereits deutlich macht. Dass das „Ant-Man“-Sequel einer von zwei Filmen (so auch „Captain Marvel“) zwischen „Avengers 3“ und „Avengers 4“ ist, wird ganz und gar kein Zufall sein. Es bedeutet vielmehr, dass die Ereignisse darin wichtig für die Fortsetzung des „Infinity War“ sein werden. Zudem: Auch wenn die Handlung nach „Civil War“ und vor „Infinity War“ beginnt, heißt dies nicht, dass der ganze Film davor spielt.

Bereits bekannt ist, dass in „Ant-Man And The Wasp“ die Erkundung des „Quantum Realm“, des subatomaren Raums, eine sehr wichtige Rolle spielt. Hier ging einst Janet Van Dyne verloren, wie wir aus „Ant-Man“ wissen, und genau dort könnte der Schlüssel zur Rettung der von Thanos (Josh Brolin) mit einem Fingerschnipsen ausgelöschten Avenger liegen.

Die Bedeutung des Quantum Realm

Besonders spannend ist, dass wir in „Ant-Man“ schon einen kleinen Einblick in den subatomaren Raum bekommen haben und sich dieser stark von den Comics, wo es mehr eine Art Mikrouniversum ist, unterscheidet. Interessant ist zudem, dass Dr. Hank Pym (Michael Douglas) erklärt, dass dort Zeit keine Bedeutung hat und wir wissen, dass Janet Van Dyne darin gefangen ist.

Wir gehen zwar nicht davon aus, dass auch die von Thanos „entfernten“ Helden und sonstigen Lebewesen nun exakt in diesem subatomaren Raum gefangen sind, aber eine unsere Theorien (siehe dazu unser Video zum Ende „Avengers 3“) ist es, dass sie alle innerhalb des Seelensteins weiterleben. Erkennt Scott Lang, dass er auf dieselbe Weise, wie er in „Ant-Man And The Wasp“ wahrscheinlich Janet Van Dyne befreien wird, auch Doctor Strange, Spider-Man und Co. aus dem Seelenstein retten kann?

Ob es so kommt oder anders: Wir erwarten auf jeden Fall, dass spätestens in der Abspannszene von „Ant-Man And The Wasp“ auf die Ereignisse am Ende von „Avengers 3: Infinity War“ angespielt wird und nicht nur Ant-Man, sondern auch mindestens seine Kollegin The Wasp (Evangeline Lilly) den übrigen Helden zur Hilfe eilt. Sehr wahrscheinlich sind sogar ihre Vorgänger als Ant-Man und Wasp, Dr. Hank Pym und Janet Van Dyne (Michelle Pfeiffer) dann mit von der Partie. Dass Rudd und Lilly in „Avengers 4“ mitspielen, wurde bereits bestätigt, zu Auftritten von Douglas und Pfeiffer gibt es Gerüchte.

So geht es für Hawkeye weiter

Etwas weniger gesicherte Informationen gibt es zur Zukunft von Clint Barton alias Hawkeye. Als sehr wahrscheinlich gilt, dass er eine neue Superheldenidentität annimmt: Ronin. Jeremy Renner deutete dies sehr stark durch Bilder in Sozialen Netzwerken an – wobei wir spätestens nach Peter Dinklages Fan-Irreführung durch das Rot-Färben seiner Haare mit allem rechnen müssen. Wir gehen aber felsenfest davon aus, dass er als Ronin in „Avengers 4“ einen Auftritt hat – und wie von den Regisseuren Joe und Anthony Russo mehrfach angedeutet, dann auch für die Story wichtig ist.

Mit der neuen Identität Ronin – nach dem Titel von herrenlosen Samurais im feudalen Japan – würde Clint Barton deutlich zeigen, dass er nun auf eigene Rechnung unterwegs ist. Und der Auslöser für den Ausbruch aus seinem Hausarrest liegt auf der Hand: Wenn durch das Fingerschnipsen von Thanos auch seine Familie verschwunden ist, dürfte ihn nichts mehr halten. So bleibt nur die Frage, was er mit Pfeil und Bogen gegen den mächtigen Titan ausrichten kann und welche Rolle er bei der Rettung seiner früheren Freunde spielen wird. Während das bei Ant-Man oder der in der Abspannszene zur Hilfe gerufenen Captain Marvel (Brie Larson) offensichtlich zu sein scheint, ist es das große Fragezeichen bei Hawkeye. Aber wir sind sicher, dass die Macher hier schon eine sehr konkrete Idee haben.

Interessant in diesem Zusammenhang: Im Frühjahr 2017 machte die Meldung die Runde, dass Jeremy Renner als Hawkeye einen Auftritt in „Ant-Man And The Wasp“ haben wird. Diese wurde kurz darauf von Regisseur Peyton Reed als „Fake News“ dementiert. Ein Ablenkungsmanöver? Denn nun würde ein Hawkeye-Auftritt – zumindest in der Abspannszene – plötzlich wieder sehr viel Sinn ergeben.

Warten auf "Avengers 4"

Ein Jahr müssen wir aber nun insgesamt auf „Avengers 4“ warten. Kinostart ist am 25. April 2019. Erst dann sehen wir, wie die Macher das große und schockierende Finale auflösen. Viel wird bis dahin gerätselt. Was meinten die Macher bereits im Januar 2018 mit ihrer Andeutung zu einer ganz bestimmten Technologie, die Tony Stark entwickelt hat? Wo sind die Helden wirklich? Weitere Gedanken über das Finale haben wir uns bereits an anderer Stelle gemacht.

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