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    "Black Panther"-Regisseur enthüllt das bittere Schicksal von Erik Killmongers Mutter
    Von Alexander Friedrich — 07.05.2018 um 13:30
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    Aus Rache für seinen Vater will Erik Killmonger in „Black Panther” das Königreich Wakanda erobern. Doch was ist eigentlich mit seiner Mutter passiert, die man im Film gar nicht sieht? Der Regisseur klärt nun auf...

    Marvel / Walt Disney

    Derzeit mischt „Avengers 3: Infinity War” die Kinos gehörig auf, doch in einigen Lichtspielhäusern läuft zugleich noch immer „Black Panther”, der schon im Februar startete und in den USA sogar zum (derzeit noch) erfolgreichsten Superheldenfilm überhaupt avancierte. Damit laufen auf den Kino-Leinwänden momentan gleich zwei verschiedene Filme, in denen T‘Challa (Chadwick Boseman) als Black Panther unterwegs ist. Im Solofilm des neuen Königs von Wakanda musste er gegen Erik Killmonger (Michael B. Jordan) antreten, der sogar als einer der besten Marvel-Bösewichte der letzten Jahre angesehen wird. Und ein kleines Detail liefert nun sogar einen noch besseren Eindruck vom ohnehin schon interessanten Charakter des Schurken.

    Gleich zu Beginn des Films sehen wir in einem Rückblick, wie im Jahr 1992 Eriks Vater N’Jobu (Sterling K. Borwn) zusammen mit dem jungen Zuri (Denzel Whitaker / später im Film Forrest Whitaker) in einer Wohnung in Oakland einen großen Coup plant. Dann taucht plötzlich T’Challas Vater und König von Wakanda T’Chaka (John Kani) auf und entlarvt N‘Jobu des Verrats. Während der kleine Erik draußen spielt, tötet T’Chaka N’Jobu und lässt den Jungen einfach zurück.

    Was hatte Eriks Vater vor?

    Doch was war N‘Jobus Plan, für den er seine Heimat verriet und sogar mit dem skrupellosen Ulysses Klaue (Andy Serkis) kooperierte, der einst das wertvolle Metall Vibranium aus Wakanda stahl? In der Eröffnungsszene des Films erfahren wir von N‘Jobu nur, dass er mit dem Vibranium jemanden befreien wolle.

    Da „Black Panther” in den USA gerade in die Heimkinos einzieht, haben einige Fans bereits in den auf DVD und Blu-ray enthaltenen Audiokommentar von Regisseur Ryan Coogler hereingehört. Darin enthüllt er, dass N’Jobu und Zuri vorhatten, Eriks Mutter aus dem Gefängnis zu holen: „Wenn man sie zu Beginn des Films reden sieht, sollten sie darüber sprechen, wie sie sie [Eriks Mutter] befreien könnten.” Getroffen hätten sich Mutter und Sohn jedoch auch in dieser Version nicht, wie Coogler ebenfalls verrät: „Die Idee war aber auch, dass sie das niemals schaffen und sie im Gefängnis sterben würde. So hätte Killmonger ohnehin keine Mutter gehabt.” (via The Hollywood Reporter)

    Das Schicksal von Eriks Mutter

    Es war also Eriks Mutter, die im Gefängnis hockte und von N‘Jobu befreit werden sollte – wozu es dann jedoch nicht kam. Ein wahrlich trauriges Schicksal, das der ganzen Vorgeschichte von Erik eine weitere Dimension verleiht. Denn aus dem Film ergibt sich zunächst der Eindruck, er würde in erster Linie aus Rache für seinen getöteten Vater handeln. Doch die Beweggründe des in Oakland aufgewachsenen, aber mit Wakanda verwurzelten Bösewichts reichen noch weiter: Da T’Chaka seinen Vater getötet hat, konnte dieser seine Mutter nicht mehr vor dem Tod im Gefängnis retten. Die Taten T’Chakas hatten demnach noch weitreichendere Konsequenzen, als zunächst gedacht.

    Black Panther schlägt Star Wars

    „Black Panther” konnte weltweit bislang mehr als 1,338 Millarden US-Dollar einspielen und damit sogar kürzlich an „Star Wars 8: Die letzten Jedi” vorbeiziehen. Der Marvel-Blockbuster liegt somit nun auf Platz 9 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Theoretisch könnte er sogar noch auf Platz 8 vorstoßen, auf dem derzeit noch „Harry Potter und Heiligtümer des Todes – Teil 2” mit 1,341 Millionen eingenommenen US-Dollar rangiert. Doch dazu bleibt nicht mehr viel Zeit: Bereits am 19. Juli 2018 erscheint „Black Panther” hierzulande auf DVD und Blu-ray.

     

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    Kommentare
    • Bruce Wayne
      Also, irgendwie ist Killmonger ein komplett inkonsequenter Charakter. Einerseits will er Rache an den Wakandianern bzw. der Königsfamilie, weil sie ihm seinen Vater (und seine Mutter) genommen haben. Andererseits will er die gesamten dunkelhäutigen Völker auf der Welt mit Waffen versorgen, damit diese ihre weißen Unterdrücker überwältigen können. Beide Motivationen passen nicht wirklich zusammen, und so fühlt sich das auch im Film an. Evtll. hätte man sich da lieber für eine von 2 Optionen entscheiden sollen.
    • Deliah Ch. Darhk
      Theoretisch könnte er sogar noch auf Platz 8 vorstoßen, auf dem derzeit noch „Harry Potter und Heiligtümer des Todes – Teil 2” mit 1,341 Millionen eingenommenen US-Dollar rangiert. Doch dazu bleibt nicht mehr viel Zeit: Bereits am 19. Juli 2018 erscheint „Black Panther” hierzulande auf DVD und Blu-rayPlatz 8 dürfte wohl eher daran scheitern, dass InfWar an BP vorbei ist, ehe der Potter überholt hat.
    • Luthien's Ent
      Marthaaaaa....!
    • WhiteNightFalcon
      Das dürfte doch auch ein Novum sein, dass ein Marvel-Held zeitgleich in zwei verschiedenen Filmen noch auf den Leinwänden präsent ist oder?
    • Sentenza93
      Die Braut des Prinzen, Star Wars, Die drei Musketiere (1993)...Ok, bei Marvelfilmen dann halt Mütter. :D
    • g
      in vielen fällen ist es die mutter (thor 2, Guardians of the galaxy 2, x-men: first class) oder gleich beide Eltern oder andere Familienmitglieder / Freunde
    • arrr
      Iron Man in Civil war wollte zwar beide Eltern rächen ,aber vordergründig seine Mutter ,da er zu ihr eine innigere Beziehung als zum Vater hatte ,ansonsten ist es halt seit Hamlet in ,den Vater zu rächen :)
    • Sentenza93
      Irgendwie wird bei Rachegeschichten immer gern der Vater als Grund genommen? Warum eigentlich fast nie die Mutter? :D
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