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    "Avengers 3: Infinity War": So sorgten Chris Pratt und James Gunn für eine der überraschendsten Szenen
    Von Julius Vietzen — 08.05.2018 um 17:18
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    Star-Lord überrascht die Zuschauer in „Avengers: Infinity War“ damit, dass er sein Versprechen gegenüber Gamora wirklich einlöst, als diese Thanos in die Hände fällt. Interessant dabei: Das geschah erst auf Vorschlag von James Gunn und Chris Pratt

    Marvel Studios 2018

    Achtung, die folgende Nachricht enthält Spoiler zu „Avengers 3“!

    Es ist eine Szene, die man so ähnlich schon gefühlt in hundert anderen Filmen gesehen hat: In „Avengers 3: Infinity War“ bittet Gamora (Zoe Saldana) ihren Titanen-tötenden Dauer-One-Night-Stand Peter Quill alias Star-Lord (Chris Pratt) darum, sie zu töten, sollte sie Thanos (Josh Brolin) in die Hände fallen. Denn sie weiß als Einzige, wo der Seelenstein versteckt ist – und den darf der mächtige Titan auf keinen Fall auch noch bekommen. Star-Lord verspricht ihr zwar, dass er sie töten wird, sollte es dazu kommen, doch die meisten Zuschauer werden wohl kaum ernsthaft gedacht haben, dass er sein Versprechen tatsächlich einhält – oder es zumindest versucht. Die klassische Hollywood-Konvention besagt schließlich, dass es der Held in dieser Situation einfach nicht übers Herz bringt, sein Love Interest zu erschießen.

    Star-Lords überraschende Tat

    Star-Lord hingegen drückt – von Gamora angefleht und sogar von Thanos dazu gedrängt – tatsächlich den Abzug seiner Waffe, doch die verschießt nur einige Seifenblasen: Thanos, der sich kurz zuvor bereits den Realitätsstein geschnappt hat, wollte den Freund seiner Adoptivtochter wohl ein bisschen auf die Probe stellen und hat kurzerhand die Realität verändert. Dieser Moment stand aber nicht im ursprünglichen Drehbuch, wie BuzzFeed im Gespräch mit Co-Drehbuchautor Stephen McFeely erfuhr. Dort sollte Star-Lord die Tat eigentlich nicht übers Herz bringen, doch Chris Pratt und „Guardians Of The Galaxy“-Regisseur James Gunn waren der Meinung, dass die Figur ihr Versprechen einhalten sollte und überredeten McFeely, die Szene zu ändern.

    „Je länger ich darüber nachdenke, desto froher bin ich, dass wir es geändert haben“, so der Autor. So passe die Szene nämlich zu zwei späteren Szenen: Thanos stehe kurz darauf vor einer ähnlichen Entscheidung – nämlich als es darum geht, ob er Gamora opfern soll, um den Seelenstein zu bekommen. Und auch Wanda (Elizabeth Olsen)  müsse sich entscheiden, ob sie den Gedankenstein zerstört, um zu verhindern, dass er Thanos in die Hände fällt – wobei sie jedoch riskiert, Vision (Paul Bettany) zu vernichten. „Eine Menge Figuren müssen wirklich schwere Entscheidungen treffen“, fasste McFeely gegenüber BuzzFeed noch einmal zusammen.

    Wer übrigens glaubt, dass Gamoras Tod von nicht so großer Bedeutung war: Co-Regisseur Joe Russo dämpfte jüngst die Hoffnung auf eine Rückkehr der schlagkräftigen Kriegerin in „Avengers 4“...

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    Kommentare
    • Rafkam
      Fand die Entscheidung richtig. Es hätte nicht gepasst, wenn er nicht gedrückt hätte. Es nervt, wenn der Bösewicht gewinnt, weil die Helden weich sind.
    • Sentenza93
      Wirklich Zweifel hatten wir im Kino da nicht. Trotzdem so die bessere Wahl.
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