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    "Birds Of Prey": Margot Robbie plant Harley-Quinn-Film als Girl-Gang-Abenteuer für Erwachsene

    Margot Robbie gab in einem Interview neue Details zu ihrem kommenden Harley-Quinn-Film „Birds Of Prey” preis. Der wird kein Solo-Abstecher, sondern soll ein Frauen-Ensemblefilm werden, in dem sich die Damen nicht zurückhalten…

    Warner Bros.

    Ein Film über Harley Quinn und den Joker? „Gotham City Sirens”? Noch ein anderes Spin-off? Bei all den angekündigten DC-Projekten, die sich um Harley Quinn drehen sollen, kann man schon mal den Überblick verlieren. Wie es aussieht, kommt aber erst mal nur eins: das zuletzt angekündigte Spin-off „Birds of Prey”. Der Film hat mit Christina Hodson („Bumblebee”) eine Autorin und mit Cathy Yan eine Regisseurin – außerdem hatte Hauptdarstellerin und Produzentin Margot Robbie von Anfang an eine Vorstellung zum Stil des Films.

    Dieser soll kein Harley-Quinn-Soloabenteuer werden. In einem Interview mit Collider spricht die Schauspielerin darüber, dass „Birds of Prey” dagegen ein Ensemblefilm wird: „Ich schlug die Idee eines Girl-Gang-Films mit Harley und einem R-Rating vor”, so Robbie. „Denn ich meinte: ,Harley braucht Freunde.‘ Harley liebt es einfach, mit Leuten zu interagieren, also sollte man niemals mit ihr einen Solofilm machen. Sie muss mit anderen Menschen zusammen sein, also braucht es eine Mädels-Gang. Ich habe bisher nicht genug Frauengangs im Kino gesehen, vor allem im Action-Genre. Das war also die ganze Zeit sehr wichtig.”

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    Mit R-Rating meint Robbie die Altersfreigabe ab 17 Jahren (oder mit erwachsener Begleitung), wie es sie in den USA gibt. Bei uns bekommen R-Rated-Filme, in denen meist geflucht wird und wo die gezeigte Gewalt drastischer ist, häufig eine Freigabe ab 16 Jahren. In der als Vorlage dienenden gleichnamigen Comic-Reihe „Birds of Prey” versammeln sich diverse Heldinnen oder eben Antiheldinnen aus dem DC-Universum wie Oracle (ehemals Batgirl), Black Canary, Katana oder Vixen. Schurkin Harley Quinn war zwar kein vollwertiges Mitglied, im geplanten Film wird sie jedoch einen zentralen Platz einnehmen – schließlich ist sie die wahrscheinlich beliebteste Figur aus dem „Suicide Squad”-Film.  Es ist also anzunehmen, dass man sich an der Comic-Vorlage nur lose bedient.

    Mehr Action für Frauen

    Gegenüber Collider betonte die Schauspielerin, die als Produzentin Einfluss auf das Projekt hat, dass es ihr sehr wichtig war, eine Frau für den Regieposten zu bekommen: „Ich wollte auf jeden Fall eine Frau als Regisseur, die diese Geschichte erzählt und die Chance bekommt, einen Blockbuster mit großem Budget zu machen”, so Robbie. „Frauen bekommen immer nur kleine Projekte. Ich dachte: ,Ich liebe Action. Ich liebe Actionfilme. Ich bin eine Frau. Also sollten wir Frauen etwa nur eine bestimmte Art von Filmen machen?‘ Es war enorm wichtig, möglichst eine Regisseurin zu finden. Aber letztendlich – männlich, weiblich – sollte der beste Regisseur die Stelle bekommen und Cathy war die Beste.”

    Suicide Squad 2”, in dem Robbies psychisch labile Antiheldin ebenfalls eine große Rolle einnehmen soll, befindet sich übrigens weiter in Arbeit. Während dieser Film jüngst verschoben wurde, sollen bei „Birds of Prey” die Dreharbeiten noch 2018 beginnen. Einen Starttermin hat das Projekt jedoch noch nicht.

     

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