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Darum glauben wir, dass Doctor Strange in "Spider-Man: Homecoming 2" mitmischt
Von Björn Becher — 24.05.2018 um 15:21
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Nach Iron Man in „Spider-Man: Homecoming“ wird der Spinne auch im Sequel ein Avenger an die Seite gestellt. Schon nach „Avengers: Infinity War“ lautete unserer Vermutung Doctor Strange. Doch erst jetzt sind wir davon überzeugt, richtig zu liegen…

Jay Maidment / 2016 Marvel

Die Vereinbarung zwischen Sony auf der einen und Marvel sowie Disney auf der anderen Seite über die Kooperation in Sachen Spider-Man und MCU verleiht Marvel das Recht, Spider-Man künftig für seine Filme zu nutzen – so geschehen in „The First Avenger: Civil War“ und „Avengers: Infinity War“. Im Gegenzug steigert Marvel aber auch mit einer seiner Figuren und dem entsprechenden Star noch einmal das Interesse an Sonys „Spider-Man“-Filmen. In „Homecoming“ stand so Robert Downey Jr. als Mentor dem jungen Titelhelden zur Seite (und war trotz kleiner Rolle beim Marketing fast schon überpräsent). Doch wer wird sein Nachfolger in „Homecoming 2“?

Wir gehen mittlerweile fest davon aus, dass es Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) wird. Schon nach „Avengers: Infinity War“ lag dieser Verdacht nahe, denn die Chemie zwischen Benedict Cumberbatch und Tom Holland stimmte vom ersten Moment an. Er war auch der einzige andere Held von der Erde, mit dem Peter Parker wirklich ausführlich interagierte. Doch in Fankreisen halten sich auch Namen wie unter anderem Black Panther (Chadwick Boseman), der sich am Ende seines Solofilms ja weltoffener gibt und so außerhalb seiner Heimat auftreten könnte, und Bruce Banner / Hulk (Mark Ruffalo), dem Marvel bekanntlich keinen Solofilm spendieren kann und daher gerne als Nebenfigur nutzt. Doch eine Casting-Meldung verändert die Lage nun…

Gyllenhaals Mysterio passt zu Doctor Strange

Gerade machte die Nachricht die Runde, dass Mysterio der Hauptbösewicht in „Spider-Man: Homecoming 2“ wird. Superstar Jake Gyllenhaal soll ihn spielen. Doch was hat das mit Doctor Strange zu tun? Marvel neigt dazu, seine Bösewichte mit den Helden zu verknüpfen. Man kommt zwar ein wenig von dem etwas abgenutzten Modell ab, den Fiesling als Spiegelbild des Bösen zu nutzen (siehe unter anderem „Iron Man“, „Der unglaubliche Hulk“, „Ant-Man“, „Doctor Strange“), doch Verbindungen gab es auch in „Spider-Man: Homecoming“. So wurde Vulture (Michael Keaton) überhaupt erst böse, weil ihn Tony Starks Maßnahmen zu ruinieren drohten. Ähnlich wie dieser war zudem seine ganze Erscheinung Technik-basiert. Er war auch ein gewöhnlicher Mann (sogar in einem ähnlichen Alter), der sich mit Tüftelei und Technik seine Fähigkeiten erlangte.

Ähnlich könnte man Mysterio eine Verbindung zu Doctor Strange verpassen. Der Bösewicht ist zwar kein Magier, tritt aber in den Comics gerne wie ein solcher auf. Er ist mehr ein Illusionist, nutzt Spezialeffekte und verschiedenste Apparaturen, um seine Gegner zu täuschen. Er hypnotisiert auch seine Widersacher. Vorstellbar wäre so, dass Spider-Man auf Mysterio trifft und sich hilfesuchend an Doctor Strange wendet, weil er ihn aufgrund seiner Gadgets und seiner Raffinesse für einen wirklichen Magier hält. Marvel stünde dann nur vor der Aufgabe eine gute inhaltliche Erklärung zu liefern, warum Doctor Strange es nicht selbst mit Mysterio aufnimmt – schließlich wäre der Held dem Gegner wohl weit überlegen. Doch das gelang ja auch in „Spider-Man: Homecoming“ sehr überzeugend.

Spidey und Strange: Das geht doch gar nicht!

Schon im Anschluss an unseren Artikel zum Casting von Jake Gyllenhaal als Mysterio, in dem wir die Möglichkeit Doctor Strange schon kurz erwähnten, gab es Kommentare, dass das unmöglich sei und ein inhaltlicher Fehler wäre. Um die aufzulösen, müssen wir auf das Ende von „Avengers: Infinity War“ und auch ein wenig auf „Avengers 4“ eingehen. Es folgen also SPOILER!

Gleich mehrere User kommentierten, dass dies nicht gehen würde, weil Spidey doch in „Avengers 3“ gestorben sei, oder fragten sich, ob der Film dann vor „Infinity War“ spielt. Beispielhaft ist hier ein Nutzerkommentar auf Facebook, der darauf hinweist, dass das nicht gehe, da sich Spidey und Doctor Strange in „Infinity War“ nicht kannten und sie sich am Ende ja aufgelöst haben:

Facebook.com/Filmstarts

Dazu nur so viel: „Spider-Man: Homecoming 2“ spielt nach „Avengers 4“. Der Film kommt wenige Monate später ins Kino (was übrigens für das Spidey-Marketing ein paar Probleme mit sich bringen könnte). Und ohne „Avengers 4“ groß spoilern zu wollen (was wir auch gar nicht können, da wir den Film ja nicht kennen), sei so viel gesagt: Sowohl Spider-Man als auch Doctor Strange werden ganz gewiss irgendwie von den „Toten“ zurückkehren. Beide Helden weilen also in „Spider-Man: Homecoming 2“ unter den Lebenden und kennen sich dank der Ereignisse von „Avengers 3“ nun auch.

Ob wir richtig liegen, wissen wir spätestens am 4. Juli 2019. Dann startet „Spider-Man: Homecoming 2“ in den deutschen Kinos.

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