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    "Solo" beweist es: Darum können Kinozuschauer "Star Wars" nicht mehr verstehen
    Von Tobias Mayer — 27.05.2018 um 16:30
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    „Star Wars“, das sind elf Filme – und zigmal so viele Bücher, Comics und Computerspiele. Es reicht zum Verstehen längst nicht mehr, nur ins Kino zu gehen. Darunter leiden die Filme, so wie nun „Solo: A Star Wars Story“ in der Rückkehrer-Szene.

    2017 Lucasfilm Ltd. & ™, All Rights Reserved. / Jonathan Olley

    Achtung, Spoiler zum Han-Solo-Film!

    Ich liebe „Star Wars“ und ich liebe das Kino, aber inzwischen komme ich mir dabei etwas schizophren vor. Denn seit Disney die Firma Lucasfilm 2012 übernommen und mit „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ eine neue Ära eingeleitet hat, ist „Star Wars“ weniger Kino denn je. Das mag widersprüchlich klingen, schließlich sind so viele neue Filme angekündigt wie nie und mit „Star Wars 8“ und „Solo: A Star Wars Story“ starten zum ersten Mal zwei Sternenkriege innerhalb von nur einem halben Jahr. Was ich meine: „Star Wars“ mag im Kino so präsent sein, wie nie zuvor – gleichzeitig aber eben auch nicht, weil wesentliche Teile der Geschichte woanders erzählt werden. Das aktuellste Beispiel: Mauls Rückkehr am Ende von „Solo: A Star Wars Story“.

    Darth Maul ist wieder da?

    In „Star Wars: Episode 1 - Die dunkle Bedrohung“ wird Darth Maul von Obi-Wan in zwei Hälften geschnitten und flattert dann einen Schacht hinunter. Was George Lucas als „Auf nimmer Wiedersehen“-Moment inszenierte, wurde außerhalb des Kinos, also in Comics, Büchern und Serien, längst zu einer bloßen Etappe in Mauls Transformation vom Sith-Schüler zum rachsüchtigen Gangsterboss mit Roboterbeinen. Wir haben euch an anderer Stelle bereits detaillierter erklärt, wie Maul überlebteaber das sollte gar nicht unser Job sein!

    Denn Kinozuschauer sollten Mauls Wiederkehr an dem Ort verstehen, wo sie „Star Wars“ gucken: im Kinosaal halt! Dort aber ist Maul, 19 Jahre nach „Episode 1“, einfach und ohne irgendeine Erklärung wieder da. Seine Rückkehr ist erzählerisch holprig – aber Öl in der Werbemaschine für die sonstige „Star Wars“-Produktpalette: „Lest halt Bücher oder schaut „The Clone Wars“, wenn ihr mehr über Maul wissen wollt“, scheint es von der Leinwand herunterzurufen.

    Der "Solo"-Maul ist nur ein Beispiel

    Ich habe wenig Probleme damit, dass „Star Wars 7“ teils ein Remake von „Krieg der Sterne“ ist, Lukes Entwicklung in „Star Wars 8“ stört mich null, kurz: worüber sich im Internet die vergangenen Jahre so alles aufgeregt wurde, das tangiert mich persönlich ungefähr so wie den Wookiee der Mückenstich. Was mich als „Star Wars“-Fan und jemand, der gerne Geschichten erzählt bekommt, nervt, sind weniger die im Kino sichtbaren Entwicklungen und mehr die Auslassungen. „Star Wars 7“ etwa spielt ca. 30 Jahre nach „Star Wars 6“, aber im Grunde sieht dort alles so aus wie früher: X-Wings fliegen umher und Rebellen, die nun Widerstand heißen, bekämpfen das Imperium – sorry, ich meine: die Erste Ordnung. Was zur Hölle ist in den drei Jahrzehnten passiert, dass die Galaxis nach wie vor im gleichen Konflikt gefangen ist?

    Ich erfahre es nicht im Film. Ich muss mir das Bild langsam selbst zusammenstückeln, „Battlefront II“ spielen etwa oder den Roman „Bloodline“ lesen, über Leias Zeit zwischen „Star Wars 6“ und „Star Wars 7“. Oder auf die Serien „Star Wars Resistance“ und die noch unbetitelte Realserie von Jon Favreau hoffen, die ebenfalls in der Lücke zwischen den Trilogien spielen, aber erst noch veröffentlicht werden. Oder einfach verdammt viel Wookiepeedia lesen und einen Erklärtext für FILMSTARTS schreiben.

    So machen "Avengers 3: Infinity War" und Co. das Kinoerlebnis kaputt

    Auch im Spin-off „Rogue One“ klaffen übrigens erzählerische Lücken: Dass zum Beispiel die spätere Rebellin Jyn Erso (Felicity Jones) eine Frau mit stattlichem Vorstrafenregister ist, als sie zum Widerstand stößt, bleibt eine bloße, dahingeworfene Behauptung und wird schlicht nicht inszeniert. Ausgestaltet wird ihre Vergangenheit stattdessen im Roman „Star Wars: Jyn, die Rebellin“. Jüngst schrieb mein Kollege Andreas Staben anlässlich von „Avengers 3“ und dessen kontroversem Finale, dass das Marvel Cinematic Universe im Grunde keine Kinoreihe ist – es ist eine lange Serie, die im Kino gezeigt wird. „Star Wars“ ist eine Kinoreihe, aus der Erzählbruchstücke herausgebrochen und dann über andere Medien verkrümelt werden.

    Ich lese übrigens gerne, auch „Star Wars“, habe zum Beispiel gerade den „Solo“-Begleitroman „Last Shot“ beendet. Der ist für das Verständnis des Films aber eben nicht essentiell, sondern eine Ergänzung. Es ist damit ein positives Beispiel dafür, wie ich mein multimediales „Star Wars“ mag – und von früher kenne, als die Bücher, Comics und Spiele unter dem treffenden Begriff „Erweitertes Universum“ bekannt waren.

     

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    Kommentare
    • Cirby
      Duell gegen Darth Vader wäre auch Klasse gewesen. Habe da ein Comic, wo beide kämpfen, aber ist nur alternativ.Was kannst du so sehr hassen, um mich zu vernichten?-Mich selbst.Ich empfand Mauls Entwicklung gar nichtso rückschrittlich, sondern auch eher weiser, weniger impulsiv, den Zorn besser beherrschend.Schlimm finde ich die Charakterzüge, die Disney ihn jetzt im Nachgang in den Comics gibt:- Im alten Darth Maul Comic war er Sidious zu 100% loyal, würde sich auf Wunsch selbst töten.- Im neuen Darth Maul Comic ist er ungestüm und hintergeht Sidious, um seinen Blutdurst zu stillen.
    • DER Dunkle Lord
      Zuerst war ich sehr verärgert über seinen Abgang in der Twin-Suns-Episode, weil ich eben ein übertriebener Darth-Maul-Fanboy bin und mir das einfach zu kurz und zu unrühmlich war.Aber als ich anfing wirklich im Gesamtkontext von Star Wars darüber nachzudenken, bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass das schon die richtige Entscheidung war.Ich hätte mir eigentlich gewünscht, dass Darth Maul letztendlich durch die Hand von Darth Vader stirbt, um auch wirklich klarzumachen, dass Vader trotz seiner Verletzungen und den Beschränkungen seiner Rüstung in der Macht immer noch deutlich stärker ist, als z.B. Darth Maul und dass der Imperator ihm nur deshalb weiterhin überlegen ist, weil er damals auf Mustafar so schwer verletzt wurde. Außerdem wäre das ein ikonischer Kampf gewesen und hätte nochmal die Prophezeiung bekräftigt, dass der Auserwählte wirklich ALLE Sith vernichtet, die uns in den Filmen begegnen (Dooku, Maul, den Imperator, sich selbst). Es hätte auch Sinn ergeben, dass Maul bei dem Versuch stirbt, den Imperator und Vader zu stürzen, da Palpatine und Maul sich seit ihrer Begegnung in The Clone Wars als Rivalen betrachten und Maul ja noch ein Hühnchen mit ihm zu rupfen hat.Wenn man allerdings mal so darüber nachdenkt, ist Maul's scheitert Maul's letzter verzweifelter Versuch durch den Sith-Tempel auf Malachor all seinen Feinden ernsthaften Schaden zuzufügen.Sein Unterwelt-Imperium hat er zu dem Zeitpunkt bereits lange verloren. Er ist einfach nicht mehr in der Position für den Imperator eine ernsthafte Bedrohung darstellen zu können.Er ist vollkommen gescheitert und findet ja überhaupt erst wieder ein neues bzw. altes Ziel, als er die Holocrone um Rat fragt und so zufällig erfährt, dass Obi-Wan die Order 66 überlebt hat.Da Obi-Wan, derjenige war, der ihn zuallererst seines eigentlichen Schicksals eines Tages als Palpatine's Nachfolger über das Imperium zu herrschen, beraubt hat, versucht er halt zumindest endlich Obi-Wan zu erledigen, weil ihm sonst nichts geblieben ist.Obi-Wan ist in seiner Zeit in der Wüste aber in der Macht gewachsen. Seine Beherrschung der Macht wurde im Laufe der Jahre immer besser, während Darth Maul anfangs fast unaufhaltsam war, aber im Laufe der Jahre immer mehr ausgebrannt ist. Als Maul Obi-Wan findet ist Obi-Wan ausgeruht und mit sich selbst im Reinen, während Maul körperlich, psychisch und seelisch vollkommen am Ende und ziellos ist. Denn was bleibt ihm schon noch, nachdem er Obi-Wan getötet hat? Obi-Wan hingegen hat ein neues Ziel im Leben gefunden - Luke um jeden Preis zu beschützen. Maul weiß von Luke's Existenz, weshalb Obi-Wan ihn nicht entkommen lassen kann. Und mitthilfe der Positionen und Schwerthiebe, die die beiden kurz austauschen überlistet Obi-Wan ihn, indem er ihn auf eine falsche Fährte lockt. Dieser ganze kurze Kampf war ja eine Anspielung auf Seven Samurai und ergibt so gesehen auch Sinn. Zumal man einem Obi-Wan im Alec-Guinness-Alter jetzt nicht auf einmal so heftige Moves verpassen kann, weil der Kampf gegen Vader in A New Hope dann noch unglaubwürdiger aussehen würde. Auch Obi-Wan's und Maul's letztes Gespräch bevor er stirbt, finde ich recht gelungen, weil es zeigt, dass es eigentlich immer der Imperator war, der ihrer aller Leben ruiniert hat. Darin finden diese beiden Erzfeinde am Ende eine Gemeinsamkeit :-) Außerdem ist es interessant, dass Obi-Wan zu diesem Zeitpunkt glaubt, dass eigentlich Luke der Auserwählte sei, obwohl Luke letztendlich nur der Katalysator dafür ist, dass der echte Auserwählte Anakin, doch noch sein Schicksal erfüllt.Langer Rede, kurzer Sinn: Ich bin sehr froh über Maul's zusätzliche Auftritte in The Clone Wars und Rebels und obwohl er in der dritten Staffel von Rebels tatsächlich nicht so eine gute Figur macht, ergibt es schon Sinn, wie mit ihm verfahren und seine Geschichte beendet wurde.
    • DER Dunkle Lord
      Ich denke, dieses Problem kann man ganz gut mit dem Begriff betriebsblind bezeichnen.Du musst bedenken, dass Lucas in der PT eben auch zeigen wollte, dass Palpatine immer bereit war, seine Schüler beliebig auszutauschen und zu ersetzen, weshalb in jedem der Prequel-Filme ein neuer Schüler von ihm präsentiert wird. Darth Maul war halt als der bedrohliche Krieger und Meister-Schwertkämpfer vorgesehen, während Lucas glaubte, dass er als Separatisten-Anführer eine charismatische ältere Persönlichkeit wie Christopher Lee bräuchte, die einen glaubhafteren politischen Anführer verkörpern kann. Außerdem sollte man Lucas zu Gute halten, dass er seine Original-Trilogie nicht schlechter aussehen lassen wollte. Rick McCallum, den ich ja mal in meiner Universität getroffen habe, hat mir erzählt, dass Lucas wohl schnell bewusst wurde, dass Ray Park's Darth Maul eine Figur war, die durchaus das Potential gehabt hätte, den legendären Status von Darth Vader im Nachhinein zu bedrohen und ihm die Show zu stehlen. Rücksicht auf die Original-Trilogie und die Charakterentwicklung von Anakin Skywalker zu Darth Vader, die Lucas ja von seinen Kritikern immer abgesprochen werden, war also durchaus auch eine der Überlegungen, die dazu geführt haben, dass Darth Maul's Part in den Prequels möglichst kurz und knackig gehalten wurde. Eine Entscheidung, die Lucas und co. laut Rick McCallum im Nachhinein durchaus selbst als Fehler erkannt haben. Aber da war es eben schon zu spät und man konnte ihn halt nur noch in Form von The Clone Wars glaubhaft zurückbringen, wo er aber erst von seinem Bruder ausfindig gemacht und von der mächtigsten Hexe von Dathomir in einen Zustand zurückgebracht werden musste, in dem er überhaupt wieder geistige Klarheit und seine Kampfkraft hatte.Ich hätte ebenfalls eine Prequel-Trilogie mit Darth Maul in allen drei Filmen bevorzugt, in der er einfach die Rolle eingenommen hätte, die dann an Count Dooku ging. Andererseits haben wir auf die Weise den großartigen Christopher Lee in Star Wars gesehen. Und auch Count Dooku's Charakter hat nochmal stark dadurch dazugewonnen, was in The Clone Wars noch an Geschichten hinzugefügt wurde :-)
    • Darklight ..
      Jaaaaaaaaaa... ich weiß.Darth Maul war saucool. Und er ist saucool. Und dein Argument mit nicht-menschlich lasse ich gelten... ...darüber könnte man nachdenken...Aber dann hätte man in Episode II im Grunde genommen schon Spuren für seine Rückkehr legen sollen...Wie auch immer. Die Lösung für seine Rückkehr iss alles andere als gut. Es ist einfach uncool.Wie hieß diese Redewendung doch gleich, Erst Nachdenken, dann Reee...ähh...einen STAR WARS FILM drehen...Wenn Fans aus dem Kino kommen und nach ner halben Stunde Nachdenken darauf kommen, daß hier grade ein Super Bösewicht verfeuert wurde, dann denke ich immer... Mein Gott!!! Kann man da als Regisseur oder Drehbuchautor nicht VOR der Veröffentlichung des Films draufkommen, daß man da einen Goldschatz an dunklen Figuren hatte?! (Boba wurde ja auch extrem blöd verfeuert...). Ich würde mir mit den Filmen verdammt nochmal mehr Zeit lassen.Und dann abba mit einem starken Konzept punkten, daß eben NICHT durch 5 Comix, drei Serie und zwei Spielfilme NACHTRÄGLICH noch zurecht erklärt werden muss...
    • Cirby
      Ja. Kann mich aber ans Ende nicht mehr so gut erinnern. Die Comics liegen bei den Eltern. Nachdem Mutter Talzin stirbt, flieht er mit ein paar Leuten. Für mich war seine Organisation damit am Ende. Oder blieb das offen?Was sagst du eigentlich zum unrühmlichen Abgang in Rebels? Da hätte er eigentlich gleich in Ep. 1 tot bleiben können, oder?
    • Cirby
      Jap. Die startete aber auch erst unter Disney.
    • DER Dunkle Lord
      Naja, sagen wir es mal so: Eigentlich hätten BEIDE sterben müssen und haben es nur ihrer Kraft in der Dunklen Seite der Macht zu verdanken, dass sie lange genug überlebt haben, bis ihr Zustand durch technologische Hilfsmittel stabilisiert wurde.
    • DER Dunkle Lord
      Well then you are lost! ;-D
    • DER Dunkle Lord
      Star Wars Rebels, die Nachfolge-Serie zu The Clone Wars gehört ebenfalls zum Kanon.
    • DER Dunkle Lord
      Die Prequel-Trilogie ist Kanon. The Clone Wars ist Kanon! Star Wars Rebels wurde von denselben Leuten entwickelt wie The Clone Wars und schließt sogar einige übriggebliebene Handlungsfäden von The Clone Wars ab.
    • DER Dunkle Lord
      Nee. The Clone Wars wurde einfach nur zwei Staffel zu früh abgesetzt (danke Disney!). Aber die Ereignisse die dort passiert wären, werden als Kanon betrachtet und wurden zumindest teilweise als Romane und Comics veröffentlicht.Es gibt einen Comic: Darth Maul - Son of Dathomir, der erklärt was mit Maul passiert ist, nachdem er von Sidious gefangen genommen wurde. Am Ende der Klonkriege hätte er dann Mandalore an die Republik bzw. das Imperium verloren und wäre untergetaucht.
    • DER Dunkle Lord
      Kennst du die Son-of-Dathomir-Comics?
    • DER Dunkle Lord
      Im Gegensatz zum Imperator oder Dooku war Maul aber kein Mensch. Es liegt also durchaus im Bereich der Interpretation, ob ein Zabrak soetwas überleben kann.Außerdem wird das Ganze in The Clone Wars ja so begründet, dass ihn sein unglaublicher Rachedurst am Leben gehalten hat, weil ihn Obi-Wan seines Schicksals beraubt hat, eines fernen Tages Palpatine's Nachfolge als zukünftiger Imperator der Galaxis antreten zu können.Anakin / Vader hat es als starker Nutzer der Dunklen Seite der Macht ja ebenfalls überlebt, im Vulkankrater so schwer verletzt worden zu sein.In der echten Welt kann solche schweren Verbrennungen auch niemand überleben.Ich verstehe schon deinen Kritikpunkt und normalerweise würde ich Dir zustimmen, aber Darth Maul war einfach zu cool und hatte als Figur noch so viel ungenutztes erzählerisches Potential (die Clone-Wars-Folgen mit ihm gehören zu den besten der gesamten Serie), dass ich es genau richtig finde, dass Lucas ihn zurückgebracht hat, nachdem er seinen Fehler erkannt hat, ihn in Episode I zu schnell wieder aus der Story genommen zu haben.
    • DER Dunkle Lord
      Guck die entprechenden Folgen bei The Clone Wars und Rebels.Da wird alles erklärt.
    • DER Dunkle Lord
      Falsch. Wenn ein Unternehmen die oberen 20% seiner Stammkunden vergrault, macht es in Zukunft 80% weniger Umsatz als vorher. Nennt sich das Pareto-Prinzip.Disney hat dieses Problem nicht, denn Marvel floriert z.B. nach wie vor. Aber Lucasfilm hat dieses Problem, weil Kathleen Kennedy und ihr Team jeglichen Bezug zur Realität verloren und die Star-Wars-Fanbase wieder und wieder vor den Kopf gestoßen haben.Der finanzielle Flop von Solo ist nur der Anfang, seit die Verantwortlichen von Lucasfilm so feindselig auf die Kritik der Fans an The Last Jedi reagiert haben.
    • DER Dunkle Lord
      XD XD XDFür diese besagte Figur existiert immerhin eine ausgearbeitete Erklärung im Kanon-Material in Form von The Clone Wars und Rebels.Erklären Sie mir mal lieber, wer Snoke ist, was Snoke ist und wie er nach Palpatine's Tod und dem Ende der Sith-Linie auf einmal seit The Force Awakens in die Geschichte passt.Für Snoke gibt es NULL Background-Story und JEDER Mensch, der von sich behauptet ein Star-Wars-Fan zu sein, wird sich zumindest mal am Kopf gekratzt haben, wo nach der Rückkehr der Jedi-Ritter auf einmal dieser Aushilfs-Imperator hergekommen ist.Die naheliegendste Erklärung für diejenigen von uns, die keine pathologische Abneigung gegen die Prequel-Trilogie haben, war ja: Er ist Darth Plagueis, den Palpatine zumindest in Revenge Of The Sith kurz schon mal erwähnt hatte.Aber diese naheliegende Auflösung wurde ja vom Genie Pablo Hidalgo dementiert und in The Last Jedi nicht einmal in irgendeiner Form addressiert.Ich würde sagen, DAS ist ein viel größeres erzählerisches Problem, das vermutlich in Episode IX auch nicht mehr von J.J. Abrams gelöst wird, da Snoke ja in Episode VIII bereits das Zeitliche gesegnet hat und dementsprechend nicht mehr wichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte ist.Aber klar: Es ist natürlich viiiiiel schlimmer, dass man besagte Figur in Solo wiedertrifft und die Möglichkeit hat, sich zwei Serien anzusehen, um zu verstehen, wie sie ihren vermeintlichen Tod überlebt hat.Dieses Cameo am Ende von Solo ist übrigens der EINZIGE Grund, warum ich mir den Film eines Tages vielleicht doch mal zu Gemüte führen werde.Aber bestimmt nicht im Kino! Denn das ist lediglich ein ganz billiger Versuch, Leute wie mich wieder zurück ins Boot zu holen, nachdem wir von Kennedy und co. jahrelang ignoriert und verspottet wurden. Möge dieser Film auch weiterhin floppen!
    • Deliah Ch. Darhk
      Musst Dir keine Gedanken machen. Du bist auf jeden Fall einer von den Angenehmen hier
    • Matthias@VorfreudeaufFilm.Juhu
      Das ist gut. Da bin ich erleichtert!!☺️
    • Deliah Ch. Darhk
      Gab schon mal Anfragen nach einem Treffen. Das kommt natürlich auch nicht in Frage.Nein, kam es nicht. Ich bin ja hier, um mich zu unterhalten. Wäre blöd, wenn da keiner Spass an meinen Texten hätte ... ;)
    • Matthias@VorfreudeaufFilm.Juhu
      Hmm, ich meine, dass es mal darum ging, dass jemand mit dir Nummern austauschen wollte und dann hast Du erklärt, wieso Dir deine Anonymität hier wichtig ist. Das mit whatsapp war jetzt wohl nur mein Gedanke dazu. Aber wie gesagt, ich verstehe, dass Du das so einfach mit einer fremden Person nicht möchtest. Ich muss gestehen, dass ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis der einzige bin, der sich so sehr für Filme interessiert. Natürlich geht man zusammen ins Kino, aber nach dem Film wird noch kurz beantwortet, ob der Film gut war und das wars dann.😂 Da fehlt mir etwas. Und seit ich hier die Kommentare mitlese, sind mir deine Beiträge immer als sehr verständnisvoll, lustig und interessant in Erinnerung geblieben. Aber das hatte ich Dir ja auch schon mal geschrieben.😉 Es freut mich einfach etwas von Dir zu lesen. So, ich hoffe, das kam jetzt alles nicht zu bescheuert rüber.😄
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