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    Dieses "Indiana Jones"-Easter-Egg ist in "Solo: A Star Wars Story" versteckt
    Von Julius Vietzen — 29.05.2018 um 13:01
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    Im Han-Solo-Film finden sich nicht nur zahlreiche Anspielungen auf andere „Star Wars“-Filme, auch ein Easter-Egg aus „Jäger des verlorenen Schatzes“ gibt es zu entdecken…

    2018 Lucasfilm Ltd. & ™, All Rights Reserved. / Jonathan Olley

    In den „Indiana Jones“-Filmen ist bekanntlich das eine oder andere „Star Wars“-Easter-Egg versteckt, etwa eine in Stein gemeißelte Darstellung von C-3PO und R2-D2 und eine Bar namens Club Obi Wan. In „Solo: A Star Wars Story“ wird die schöne Tradition der gegenseitigen Anspielungen nun fortgesetzt: Wie aufmerksamen Zuschauern schon beim Betrachten von „Solo“ auffiel und nun von Regisseur Ron Howard gegenüber der Radio Times bestätigt wurde, findet sich darin ein Easter-Egg aus „Jäger des verlorenen Schatzes“: die berühmte goldene Statue, die Indy am Anfang des Films aus dem Tempel klaut. Sie ist in dem Raum von Gangsterboss Dryden Vos (Paul Bettany) zu sehen, in dem er seine Gäste empfängt (und noch mit allerhand anderen Sammlerstücken angibt – Fans wollen außerdem die Sankara-Steine aus „Tempel des Todes“ und den Heiligen Gral aus „Der letzte Kreuzzug“ entdeckt haben).

    Paramount Pictures / Lucasfilm
    Die goldenen Statue in "Jäger des verlorenen Schatzes"

    Es sei zwar nicht seine Idee gewesen, verriet Howard gegenüber der Radio Times, aber er habe den Einfall komplett unterstützt. Lawrence Kasdan habe diese Anspielung bereits ins Drehbuch geschrieben, die ursprüngliche Idee gehe aber auf dessen Sohn Jonathan Kasdan zurück (der am Skript mitarbeitete).

    Howard erklärte auch, warum er diese Anspielung für besonders passend halte: „Ich finde, diese Filme sind quasi Cousins. Nicht nur weil Indiana Jones und Han Solo beide von Harrison Ford gespielt wurden, sondern weil beides tollpatschige, aber liebenswürdige und schlussendlich erfolgreiche Helden sind, die sich selbst aus der Patsche helfen.“ Auch der Tonfall von „Solo“ sei eher der eines Abenteuerfilms und auch das habe ihn an „Indiana Jones“ erinnert, so Howard.

    Geschnittene Cameos

    Während dieses Indy-Easter-Egg in „Solo“ zu sehen ist, gibt es einige Ideen, die es nicht in den fertigen Film geschafft haben. Darunter befindet sich auch ein Cameo des bereits erwähnten Jon Kasdan, der in einer Sequenz, die den jungen Han beim Pilotentraining in der Imperialen Flotte zeigt, einen kurzen Auftritt haben sollte. Dieser wurde allerdings geschnitten – obwohl Kasdan, wie er IndieWire verriet, extra in dieser Szene mitwirkte, weil er sich sicher war, dass sie eben nicht geschnitten würde. Auf DVD und Blu-ray sei die Szene dann aber sicher enthalten.

    In den zusätzlichen Szenen der Heimkinoveröffentlichung wird dann wohl auch eine Szene mit den Figuren Tag und Bink zu finden sein, wie Jon Kasdan einem Fan auf Twitter verriet. Howard hatte deren Mitwirken bereits im Oktober 2017 ebenfalls bei Twitter angedeutet. Die beiden späteren Rebellen erleben in einer Reihe von nicht zum „Star Wars“-Kanon gehörenden Comics haarsträubende Abenteuer und beobachten die großen Ereignisse des Sternenkriegs aus ungewöhnlicher Perspektive.

    Schon in der Planungsphase verworfen wurde hingegen die Idee, dass Han während seiner Zeit in der Imperialen Armee auch in eine Sturmtruppler-Rüstung schlüpfen soll. Man habe darüber nachgedacht, dass ein hochrangiger Offizier eines Tages mit einem Sturmtruppenhelm ankomme und den Soldaten versichere, dass sie fortan viel besser geschützt sein werden, so Jon Kasdan gegenüber CinemaBlend. Diese Idee sei jedoch zugunsten eines schlanken, fokussierten Films verworfen worden.

    „Solo: A Star Wars Story” läuft seit dem 24. Mai 2018 in den deutschen Kinos.

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