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    Nach Begnadigung durch Donald Trump: Sylvester Stallone macht Film über ersten schwarzen Schwergewichtsweltmeister
    Von Björn Becher — 30.05.2018 um 21:30
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    „Rocky“- und „Creed“-Star Sylvester Stallone wird sich mit einem weiteren Boxfilm beschäftigen. Mit seiner neuen Produktionsfirma macht er ein Biopic über Jack Johnson, nachdem er zuletzt erst an dessen Begnadigung durch Donald Trump mitwirkte.

    Warner Bros.

    Von 1908 bis 1915 war Jack Johnson der erste schwarze Schwergewichtsweltmeister im Boxen und ging damit in die Geschichte ein, nachdem sich zuvor jahrelang die weißen Boxer weigerten, gegen ihn zu kämpfen. Doch glücklich wurde er nicht. Ein schwarzer Boxer, der besser ist als ein Weißer - das durfte es in den USA damals nicht geben. Ihm wurde von staatlichen Stellen zugesetzt. Als überhaupt erste Person wurde er schließlich nach einem neuen Gesetz, dem Mann Act, verurteilt, weil er eine Frau für „unmoralische Zwecke“ von einem Bundestaat in einen anderen gebracht hatte. Eine ehemalige Geliebte wurden deswegen zu einer Falschaussage gegen ihn gezwungen. Johnson flüchtete nach Frankreich, boxte im Ausland weiter und kehrte erst 1920 zurück, um seine Haftstrafe zu verbüßen. Erst gerade kam der 1946 verstorbene Boxer wieder in die Schlagzeilen.

    Donald Trump erließ am 24. Mai 2018 ein vollständiges posthumes Pardon für Johnson und sprach dabei davon, dass der Boxer Opfer „einer Ungerechtigkeit geworden ist, die viele als rassistisch motiviert ansehen“. Direkt neben Donald Trump stand bei dieser Begnadigung Sylvester Stallone. Er soll großen Anteil daran gehabt, dass Trump sich den Fall von Johnson ansah und den Boxer schließlich begnadigte. Nun wissen wir auch Stallones Interesse an der Geschichte von Jack Johnson. Er beschäftigt sich aktuell mit dieser, weil er ein Biopic plant. Für dieses ist die Begnadigung natürlich ein perfekter Schlusspunkt - und es wäre nicht verwunderlich, wenn das oft geteilte Foto mit Trump, Stallone sowie unter anderem dem amtierenden WBC-Schwergewichtsweltmeister Deontay Wilder und Ex-Champion Lennox Lewis bei der Bekanntgabe am Ende des Films erscheinen würde.

    Thank you one and all! Justice has been done! Keep punching

    Ein Beitrag geteilt von Sly Stallone (@officialslystallone) am

    Laut Deadline hat Stallone für das neue Projekt auch selbst eine neue Firma gegründet. Balboa Productions heiße nun das neue Unternehmen des Stars. Mit diesem will er künftig weitere Film- und Serienprojekten entwickeln. Als Partner für das Jack-Johnson-Biopic hat er sich zudem MGM an Bord geholt. Bei dem berühmten Studio mit dem ikonischen Löwen im Logo soll das Projekt sofort oberste Priorität genießen und schnellstmöglich umgesetzt werden. Ob Stallone neben seiner Produzentenrolle möglicherweise auch vor der Kamera oder als Regisseur involviert sein wird, ist noch nicht bekannt. Da aber kürzlich der Terminplan für „Rambo 5“ und „The Expendables 4“ bekannt wurde, dürfte er bei einem schnellen Voranschreiten maximal Zeit für eine kleine Nebenrolle haben.

    Stallones Projekt ist übrigens nicht die erste Verfilmung von Johnsons Geschichte. Bereits 1970 kam „Die große weiße Hoffnung“ in die Kinos. Hier geht es vor allem um die Liebe des Boxers zu einer weißen Frau. Die Hauptdarsteller James Earl Jones (die Stimme von Darth Vader) und Jane Alexander wurden für ihre Rollen für den Oscar nominiert.

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    Kommentare
    • CineMan
      Die Formulierung kann verschiedenstes bedeuten. schreiben , aber mich als Andersdenkenden und seine These als lächerlich bezeichnen....Weisst Du überhaupt was Populist bedeutet? Populist bedeutet nicht Teil der Masse zu sein.Das nicht jeder diese Ansicht teilt, ist mir bewusst. Ich beaupte auch nichts gegenteiliges. Wieso Du das überhaupt extra erwähnen musst, erschliesst sich mir nicht.Ich beziehe mich auf die zitierte Aussage. Was er sonst so gesagt hat, weiss ich nicht und kann ich nicht beurteilen.Die Ausführungen zum Verfahren sind irrelevant. Die Aussage Trumps alleine dient als Grundlage meines Kommentars.In der Politik wird haargenau auf die Wortwahl geachtet. Ich erkläre wie ich zu den Thesen gekommen bin.1. Es ist nicht seine Ansicht.Donald Trump ... sprach dabei davon, dass der Boxer Opfer „einer Ungerechtigkeit geworden ist, die VIELE als rassistisch motiviert ansehen“. Wäre es auch seine Ansicht, dann hätte er die WIR ... sagen müssen. Er sagt eben nicht wir weil er nicht dieser Ansicht ist und auch seine konservativen & rechten Wähler nicht verstimmen will.2. Die Ereignisse werden nicht als rassistisch deklariert.rassistisch motiviert steht dort und nicht rassistisch & er hätte die WIR als rassistisch ansehen sagen müssen, damit es als solche deklariert wird.3. Es wird als Einzelfall präsentiert.er redet von einer Ungerechtigkeit und nicht der Ungerechtigkeit dieeben damals und auch heute noch herrscht.
    • WhiteNightFalcon
      Alles gut. Bei Trump vermute ich nur eher, wird die Zahl der Todesstrafen eher steigen, die durchgeführt werden. Das er posthum dann noch jemanden begnadigt ist schon ungewöhnlich.
    • King 35
      Hattest Du ernsthaft gedacht der Rassist Trump ist der selben Meinung wie ein Großteil der normal denkenden Bevölkerung?
    • King 35
      Geht´s wieder? ;)
    • King 35
      Trump´s Amerika eben. Sly brauchte seine Unterstützung und die bekam er.
    • WhiteNightFalcon
      Shit. Als ich gelesen habe: Trump begnadigt jemanden hab ich mich glatt am Kaffee verschluckt.... 😨Trump BEGNADIGT jemanden????? WTF???!!!!
    • We live in a socoety
      Das ist Ironie, oder? Alle anderen seiner Formulierungen,in besagtem Fall, widersprechen deiner lächerlichen These. Die Formulierung kann verschiedenstes bedeuten. In allererster Linie spricht er einen Fakt aus. Nicht jeder teilt die Ansicht (logisch). Zudem handelt es sich um einen 100 Jahre alten Gerichtsprozess und Vermutungen, zusätzliche Zeugen können kaum befragt werden und auch um das Erlangen frischer Beweise steht es eher pessimistisch. Die Erkenntnislage ist nicht astrein. Würde trotzdem wetten, Trump bezieht sich in das 'many' ein. Er ist Populist. Teil der Masse.
    • CineMan
      Donald Trump ... sprach dabei davon, dass der Boxer Opfer „einer Ungerechtigkeit geworden ist, die viele als rassistisch motiviert ansehen“.Was merken wir an & und schliessen aus der Formulierung?1. Es ist nicht seine Ansicht.2. Die Ereignisse werden nicht als rassistisch deklariert.3. Es wird als Einzelfall präsentiert.Die Lebensgeschichte Johnsons gibt Stoff für einen guten Film. Bleibt nur zu hoffen dass es nicht nach Schema F umgesetzt wird und kritischer wird als ähnliche Filme.
    • greek freak
      Moment mal und zum mitschreiben,die machen einen Film,über einen zu Unrecht verurteilten schwarzen Box Champion,der posthum von Trump,also literally Hitler,begnadigt wurde?REEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE!!!
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