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    Platz 1 geht an Disney: Filmprofessorin rankt alle "Star Wars"-Filme nach ihrem Frauenanteil
    Von Alexander Friedrich — 04.06.2018 um 19:55
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    Rey, Jyn Earso, Leia Organa – an Frauenfiguren mangelt es den „Star Wars”-Filmen nicht, doch wie groß sind ihre Rollen wirklich? Eine Professorin aus Glasgow hat nun alle bisherigen Teile der Saga genau dazu analysiert. Mit erstaunlichem Ergebnis.

    The Walt Disney Company

    Die „Star Wars“-Fan-Kultur ist so impulsiv geprägt wie kaum eine zweite, weswegen die leidenschaftliche Szene auch immer mal wieder ihre hässliche Fratze zeigt. Im Januar 2018 berichteten wir, wie eine von einem Fan erstellte Schnittfassung von „Star Wars 8: Die letzten Jedi“ veröffentlicht wurde, in der sämtliche Frauenfiguren aus dem Film entfernt wurden – das Ergebnis fiel um die 100 Minuten kürzer aus als die Kinofassung.

    Quasi ein kompletter Gegenentwurf ist nun die Analyse von Becca Harrison. Während der damalige Fan-Edit wohl aus reinem Chauvinismus entstand, hat die Autorin und Professorin, die Film und Fernsehen an der University of Glasgow unterrichtet, die „Star Wars“-Filme ganz sachlich auf ihren Frauen-Anteil hin analysiert und anschließend in einem Ranking aufgeführt, in welchen Filmen der Sternensaga weiblichen Figuren die meiste Screentime zukommt.

    Noch ausgenommen bei diesem Ranking ist das neue Spin-off „Solo: A Star Wars Story“. Abgesehen davon bezieht sich die Liste auf alle Filme des neuen Disney-Kanons – also die Remastered-Fassungen der Original-Trilogie, die drei Prequel-Filme, die neuen zwei Episoden seit der Disney-Übernahme sowie das Spin-off „Rogue One“.

    "Star Wars 8" als klarer Sieger

    Als eindeutiger Sieger geht dabei der jüngste Film der Liste hervor: In „Star Wars 8: Die letzten Jedi“ sind laut Auswertung in 43% des Films weibliche Figuren zu sehen. Mit 37 % liegt die siebte Episode „Das Erwachen der Macht“ direkt dahinter, gefolgt von „Rogue One“. Das verdeutlicht, wie viel Wert man im Hause Disney derzeit auf starke Frauenrollen legt. Der älteste „Star Wars“-Film „Eine neue Hoffnung“ ist mit nur 15% übrigens das Schlusslicht.

    Das Ranking sollte allerdings nicht als absolut hochakurrate und in Stein gemeiselte Analyse gesehen werden: Harrison schreibt in ihrem Blog selbst, dass die Zahlen lediglich auf einem recht rohen Schnitt der Filme basieren. Dabei habe sie die männlichen Rollen so weit wie möglich entfernt, doch es gäbe noch immer Einstellungen, bei denen diese vorhanden seien. Das seien zum Beispiel sogenannte Reaction Shots, bei denen gerade ein Mann in einer Großaufnahme zu sehen ist, während eine Frau außerhalb des Bildes spricht. Zudem beziehen sich die Werte nur auf Frauenrollen, die auch über Dialogzeilen verfügen.

    Kaum eigenständige Frauen in "Star Wars"

    Harrison sprach zudem mit Mashable darüber, dass die „Star Wars“-Filme zwar schon immer große weibliche Figuren hätten, diese aber selten unabhängig handeln oder zum Geschehen beitragen würden. Padme Amidala (Natalie Portman) etwa hat in der Prequel-Trilogie von George Lucas reichlich Screentime, sei jedoch meistens „einfach nur da“, obwohl sie als Königin und später als Senatorin eigentlich viel selbstbestimmter ausfallen müsste. Selbst Fanliebling Leia Organa kommt gar nicht mal so gut weg: Denn auch wenn Carrie Fishers Prinzessin aus Alderaan einen wesentlichen Anteil an der alten Trilogie hat, habe sie laut Harrison nur wenige Zeilen Text.

    Dahingehend fällt Leias Rolle in „Das Erwachen der Macht“ und „Die letzten Jedi“ weitaus stärker aus. Die einstige Prinzessin übernimmt darin als Generalin das Kommando über die Streitkräfte des Widerstands und liest unter anderem dem Quergeist Poe Dameron (Oscar Isaac) die Leviten. Aber auch andere starke Frauenfiguren wie Rey (Daisy Ridley) oder in Episode 8 Laura Dern als Vizeadmirälin Holdo prägen die Geschichte maßgeblich. Überhaupt wäre auch der Widerstand eventuell nach wenigen Minuten des Films schon Geschichte, hätte sich die Pilotin Paige Tico (Ngo Thanh Van) nicht zu Beginn geopfert.

    Unsere FILMSTARTS-Kritik zu "Solo: A Star Wars Story"

    Trotz dieser deutlichen Steigerung an eigenständig handelnden weiblichen Figuren, bekräftigt Harrison im Interview, dass noch immer eine Menge Arbeit bevorstünde und es noch mehr Szenen geben müsse, in denen Frauen mit Frauen agieren. Wo da wohl der neue Han-Solo-Film in ihrem Ranking landen würde? „Solo“, unter anderem mit Emilia Clarke und Thandie Newton (als erste schwarze Sternenkrieg-Frau), läuft seit dem 24. Mai 2018 in unseren Kinos.

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    Kommentare
    • Jimmy V.
      Also für diese Argumentationen gibt es noch wesentlich fundiertere Beiträge, auch in Videoform. Da würde ich einfach mal auf YouTube googeln Jordan Peterson + Postmodernism + critique oder so etwas. Ich versuche es mal in Kurzform (es geht noch wesentlich genauer):1. Peterson sieht den Postmodernismus als Weiterführung des Marxismus an, was absurd ist. Denn Postmodernisten wenden sich gegen universelle Großnarrative. Marxisten, auch die neueren, glauben jedoch an solche Großnarrative wie des Fortschritts.2. Neomarxismus oder auch Kulturmarxismus sind an sich unsaubere Termini, weil sie sehr viele Gedanken zusammenschmeißen, auch von Leuten, die da nicht reingehören. Peterson macht aber genau dasselbe: Er wirft das alles zusammen, dazu auch noch: Feminismus in verschiedenen Formen und andere Denkrichtungen, die ihm alle radical left sind.3. In diesem Sinne ordnet er Derrida und Foucault als solche Neumarxisten ein, die sie aber definitiv nicht sind. Beide haben auf ihre Weise mit dem Marxismus gebrochen. Und ihre Zuordnungen als Postmoderne sind auch kritisch. Ja, es stimmt, dass besonders Derrida mit seiner Dekonstruktion da sehr postmodern ist. Derrida hat aber immer wieder betont, dass die fehlende Gültigkeit eines Narrativs nicht bedeutet, dass so eins nicht sinnvoll wäre. Wir müssen nur anders darüber sprechen. (Was ich übrigens als die eigentlich, noch nicht vollzogene Leistung des postmodernen Denkens an sich sehe: Nicht, dass alles relativ ist, sondern dass wir endlich mal wirklich darüber diskutieren müssen, wie wir leben wollen!). Beide haben sich auch davor verwahrt so verstanden zu werden.4. Foucault wird von Peterson vorgeworfen immer nur mit dem Begriff der Macht zu denken. Zum einen ist das versimplifiziert, weil er nie klärt, was Foucault damit meint. Zugegeben: Foucaults Machtbegriff ist diffus. Letztlich spricht er von einem Netz aus Beziehungen, die Macht darstellen. Damit hat ein Sklave auch in gewisser Weise Macht über seinen Meister in gewissen Situationen z.B. Also alles relational gedacht. Macht ist dann eher so etwas wie gegenseitige Beeinflussungen in möglichst breitem Verständnis. Und das ist zum anderen nun ironisch, weil Peterson mit seinem Letztlich kommt es alles nur auf etablierte Strukturen des Überlebens an hier wieder sehr nahe liegt.5. Es ist auch grundfalsch gerade diese beiden Denker als Feinde des freien Sprechens anzusehen. Beide sind vielmehr beim Gegenteil anzusiedeln. Foucault hat ja immer wieder solche offenen Diskussionsräume unterstützt, wie man immer wieder nachlesen kann, und auch in seinem Spätwerk findet, als es da um die Ethik und das Subjekt geht, oder eben in seiner Biografie (Unterstützung entsprechender universitärer Räume und Äußerungen zu unpopulären Themen).Fazit: Peterson, so scheint mir, hat nicht einmal eine Einführung zu den Leuten gelesen - ich muss das so hart sagen. Plus: Er bringt die eher als Patronen seiner Intimfeinde in Stellung, um diese so substanzieller angreifen zu können. Doch wie soll das klappen, wenn er diese völlig misrepräsentiert?
    • DER Dunkle Lord
      Richtig, das Stichwort ist noch. Bei uns geht es noch etwas gesitteter zu, als in Kanada und den USA. Aber der Schwachsinn der dort von Leuten gelabert wird, die ausschließlich auf Konfrontation aus sind, kommt ja hier bei uns in Deutschland immer zeitversetzt ein paar Jahre später an.Das bedeutet leider, dass uns der wahre Schwachsinn noch bevorsteht ;-/Deine Bemerkungen zu Jordan Petersons leichtgewichtiger Argumentation müsstest du mir dann aber bitte mal etwas genauer erklären, damit ich verstehe, was du damit meinst, dass seine Grundargumente und Zuordnungen falsch seien. Auch das, was du da in Bezug auf Derrida und Foucault schreibst. Das würde mich ganz ehrlich mal interessieren, da mal eine überzeugende Gegenrede von Dir zu hören, denn ich finde Peterson's Thesen - soweit sie mir bekannt sind - ziemlich überzeugend. An einer INHALTLICHEN Gegenrede bin ich immer interessiert! :-)
    • Jimmy V.
      An dem Artikel müssen uns nicht weiter aufhängen. Ich halte ihn auch nicht für vollends gelungen, sondern hatte ihn nur so zur Hand, als ich mal wieder wild durchs Netz gesurft bin. Die berechtigten Kritikpunkte, die dort gesammelt sind, wurden von anderen klüger vorgetragen.Ich bin auf Jordan Peterson Ziellinie ja soweit einverstanden, dass freie Meinungsäußerung usw. wichtig ist. Ich finde es letztlich nur bedenklich, wie er intellektuell leichtgewichtig argumentiert. Seine Argumentationen z.B. zu Neomarxismus = Postmoderne ist schlichtweg falsch. Und damit meine ich nicht Uh, du verstehst die brillianten Denker nicht, Jordan!, sondern schon die einfachsten Grundargumente, oder Zuordnungen. Peterson erweist seiner Sache einen Bärendienst, indem er die Rezeption von Autoren wie Derrida und Foucault mit deren Denken gleichsetzt. Dadurch gibt er denen, die er argumentativ bekämpfen will, nur noch mehr Aufwind.Schließlich ist es letztlich völlige Ironie des Schicksals, wie seine Argumente letztlich selbst postmodern sind. Aber daran ist interessant, auch was du ansprichst, dass verstehende Wissenschaften (= Geistes- und Kulturwissenschaften, teilweise Sozialwissenschaften) und erklärende Wissenschaften (= Naturwissenschaften, teilweise Sozialwissenschaften) einander nicht mehr in den Dialog kommen können, weil sie sich nicht auf die Positionen der anderen Seite einlassen können. Und das ist eben wirklich bedenkenswert. Würde da allerdings die amerikanische von der europäischen Perspektive unterscheiden. Da geht es bei uns noch etwas gesitteter zu.
    • DER Dunkle Lord
      Ich will es mal so formulieren:Kathleen Kennedy hat Star Wars vergewaltigt.J.J. Abrams hat Star Wars getötet.Rian Johnson hat Star Wars begraben.So sehe ich das jedenfalls ;-)
    • DER Dunkle Lord
      Hey Jimmy, hatte die letzten Tage viel um die Ohren. Daher erst jetzt meine Antwort ;-)Ich kann sehr gut die Argumente von den Anderen bezüglich Jordan Peterson akzeptieren.Was in dem besagten Artikel allerdings von dem Autor gemacht wird, ist nicht etwa, dass er sachliche Argumente nennt, die Petersons Position entkräften würden, sondern dass er versucht, Peterson zu kategorisieren und in eine bestimmte Schublade zu stecken, die allgemein negativ konnotiert ist. Dadurch drückt er sich einerseits vor einer tiefergehenden Auseinandersetzung mit Petersons Standpunkten (was meiner Einschätzung nach daran liegt, dass besagter Autor gar nicht in der Lage ist, sie zu entkräften) und andererseits nutzt er bezüglich Cathy Newman einen guten alten Journalisten-Trick, durch den er den Anschein erweckt neutral zu sein, aber in Wahrheit durchblicken lässt, dass er auf Newman's Seite ist. Lies Dir die entsprechende Formulierung nochmal genau durch und du wirst sicherlich erkennen, was ich meine. Der Autor räumt ein, dass Newman nicht gut vorbereitet war, aber nur, um anschließend zu implizieren, dass jemand, der gut vorbereitet sei, Peterson's angebliche Bigotterie leicht aufdecken könnte.Und da muss ich leider sagen, dass du echt auf dem falschen Dampfer bist, wenn du denkst, dass es Leute wie Peterson oder ich, etc.pp. sind, die nicht dazu bereit wären, sich die Argumente der Gegenseite anzuhören. Aber radikale Linke sind gar nicht im Stande zu diskutieren oder zu argumentieren. Sie sind ausschließlich damit beschäftigt, jegliche Diskussionskultur im Ansatz durch Kategorisierungen und Beschuldigungen zu vergiften und somit jeglichen inhaltlichen Austausch zu torpedieren. Du kannst mit radikalen Linken genausowenig erfolgreich diskutieren, wie mit radikalen Rechten. Es ist schlicht nicht möglich, weil man zu diesen Menschen nicht durchdringen kann und somit vergebene Liebesmüh.Was das von Dir verwendete Zitat von Peterson betrifft: Ich kann seine Kritik an den Postmodernisten vollkommen unterschreiben und denke, dass die von Dir zitierte Stelle eine treffende Analyse von Peterson ist.Dass manche Wissenschaftler lieber im Büro arbeiten sollten, anstatt ihre Thesen so inflationär in die Öffentlichkeit zu tragen, sehe ich ebenso. Allerdings eher in Bezug auf diejenigen, die von Peterson kritisiert werden. Ich denke, dass jemand wie Peterson gerade gesellschaftlich so eine Bühne hat, ist gut und richtig, um mal einen dringend notwendigen Paradigmenwechsel in einigen Bereichen anzustoßen.So, du hattest noch nach meiner Meinung zu Petersons sonstigem Schaffen gefragt: Ich kann mich da nur wiederholen. So ziemlich alles, was ich bisher von ihm gesehen und gehört habe, kann ich unterschreiben. Ich halte seine Einschätzungen für fair und auch seine wissenschaftlichen Positionen für plausibel. So weit ich weiß, stützt er sich sehr auf Jung's Archetypenlehre, die ich ebenfalls für einen interessanten und guten Erklärungsansatz halte, um bestimmten psychologischen Begebenheiten auf die Spur zu kommen. Ich habe früher nie verstanden, warum Jung mittlerweile in den Sozialwissenschaften so sehr in Vergessenheit geraten ist, bis mir bewusst wurde, dass auch das wieder mal linkspolitisch motiviert gewesen ist, weil seine Thesen nicht in den entsprechenden gesellschaftlichen Narrativ passen, der dort gepusht werden soll. Der Lieblingsvorwurf, den übrigens auch der Autor des von Dir empfohlenen Artikels an Jordan Peterson richtet, ist ja, dass jeder, der nicht bereit ist, zugunsten von postmodernen Thesen die Biologie zu ignorieren, ein böser Sozialdarwinist sei. Und solange die Gegenseite auf diesem Niveau diskutiert, nämlich nur in Form von Beschuldigungen und Stigmatisierungsversuchen, statt inhaltliche Auseinandersetzungen zu suchen, ist unsere Debattenkultur, von der du eingangs gesprochen hast, in der Tat verloren. Ich für meinen Teil bin immer bereit zu einer inhaltlichen Debatte (genau wie Jordan Peterson), aber ich bin nicht länger bereit, mich auf die durchschaubaren Spielchen der radikalen Linken einzulassen. Dafür ist mir ehrlich gesagt meine Zeit zu schade...
    • Darklight ..
      Kommt drauf an, wer mit in die Gruppe kommt...; )
    • bliblablub
      Vielleicht sollte man seine Zeit lieber mit sinnvolleren Dingen verbringen. :-)
    • Darklight ..
      Ich auch...Selbsthilfegruppe gründen.. ?! 😁😂
    • bliblablub
      Ich muss gestehen, ich bin schwach geworden. ^^
    • DER Dunkle Lord
      Kann man nicht sogar direkt über Disqus eigene Diskussionen oder sowas starten, zu denen man Leute einladen kann? Ich hab mich da bisher noch nie mit beschäftigt, aber vielleicht sollten einige von uns, die sich hier regelmäßig unterhalten, mal darüber nachdenken, ob wir nicht mal sowas starten, statt uns immer nur hier bei Filmstarts zu treffen.
    • DER Dunkle Lord
      Es ist letztendlich müßig, darüber zu diskutieren, welcher der beiden Filme der schlechtere ist ;-)Allerdings erkenne ich in EP8 zumindest ein paar interessante eigene Ideen, die halt ungünstig und umgesetzt wurden. EP7 ist hingegen vollkommen phantasieloser Quatsch, in dem einfach nochmal der Plot von EP4 wiederholt wird, was inhaltlich als Fortsetzung zu EP6 einfach überhaupt keinen Sinn ergibt. Insofern führe ich die konzeptuellen Probleme der Sequel-Trilogie primär auf EP7 zurück. Und das ärgert mich persönlich halt deutlich mehr als EP8. In EP8 hat mir wenigstens Kylo Ren ganz gut gefallen. In EP7 sticht für mich hingegen so gar nichts positiv hervor.
    • SchmitzKATZ
      mach doch
    • Silvio B.
      Niemand hält dich auf ;)
    • W.W
      jetzt hast du mich direkt auf eine Idde gebracht: morgen kündige ich meine Job und fang an ein Star Wars Buch zu schreiben (das hätte ich mir mit 12 auch schon zugetraut) :)
    • BOgues
      *in TLJ gemacht wurde
    • Bogues
      so ähnlich gehts mir auch.The Force Awakens war kein schlechter Film. Hatte einige Nostalgie Momente und selbst die neuen Darsteller (Rey, Kylo, Finn, Snoke) hatte ihre Momente und waren halbwegs interessant. Was aber aus Ihnen und vor allem den alten Darstellern (Luke, Leia, Chewie) gemacht würde ich als geistige Vergewaltigung bezeichnen
    • Jimmy V.
      Ich habe ja genau diesen Artikel von diesem Autor von dieser Seite gepostet, weil das ja nun einmal der Lackmustest für unsere Debattenkultur ist: Kann man Argumente von den Anderen akzeptieren? Oder verbleibt man weiter in der Wir-Die-Logik? Ich glaube jedenfalls nicht, dass man durch die Verhärtung dieser Gräben diese Positionen ändern wird können. Ebenfalls sollte man immer vorsichtig sein, wenn man unterstellt, die Anderen wären politisch und verschleierten das, die eigenen Leute aber nicht. Was im vorliegenden Fall aber vielleicht nicht das Problem ist, denn es ist ja eine politische Auseinandersetzung.Und im Artikel wird kritisch mit Peterson umgegangen, ja, aber bei Cathy Newman wird doch eingeräumt sie sei schlecht vorbereitet gewesen?Meine Meinung zu Jordan Peterson ist ambivalent. Ich mag seine an und für sich liberale Haltung. Gerade die letzten Absätze im Artikel fassen aber eine lange bestehende Kritik an Peterson lediglich zusammen, die er nicht entkräftet (oder entkräften bräuchte, weil: Lagerdenken und genug Verehrer usw.) und schon länger besteht (kann man auch anderswo nachlesen). Aus diesem einen Vortrag gibt es dieses Zitat von Peterson:You don't get to reduce all human motivations to one motivation: power. You might ask why would you want to reduce all human motivations to power? It's so that you can USE POWER! That's why. You can justify the use of power... That's force! You don't have to engage in civilised debate, you don't have to give a damn about the facts, especially if you're a postmodernist, because you don't believe in facts anyway....was der typische Vorwurf ist, den er ironischerweise mit seiner Alles muss sich nur permanent halten, das ist Evolution, nur das zählt eigentlich in einer anderen Weise wiederholt.An diesem Punkt ist Peterson für mich einer jener Wissenschaftler, die eher Politikern nacheifern. Was nicht per se schlecht ist, denn warum sollten Wissenschaftler, die ja eine Menge Ahnung haben, sich zumindest nicht in Debatten einmischen? Aber wenn das dazu führt, dass da wissenschaftliche Oeuvre leidet, sollte man vielleicht mal wieder im Büro arbeiten statt podcasten o.Ä. Mich würde da mal deine Meinung zu Petersons sonstigem Schaffen interessieren. Weil ihm applaudieren, dass er die eigenen politischen Ansichten wiederholt und den Feind teilt, wäre doch etwas zu einfach.
    • Silvio B.
      Tja, du hast dann wohl den falschen ;)Sie ist Autorin und schreibt ein Buch, dass irgendwas mit Star Wars zu tun hat. Diese Studie ist wahrscheinlich reine Recherche.
    • Gravur51
      Frust und Freud liegen bei FS mittlerweil nahe beieinander. Die Artikelverfasser haben mittlerweile wohl alle eine Gehirnwäsche bekommen, urteilt man an dem SJW Gehalt und der allgemeinen (Clickbait)Qualität der News-Beiträge. Und deswegen bin ich nur noch wegen der Kommentatoren hier.
    • Gravur51
      Geht mir genau so. Wäre auch schon lange weg. Die Kommentarspalte ist für mich wie ein Forum, das wir leider nicht haben.
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