Mein FILMSTARTS
    "The Flash": DC-Comicverfilmung mit Ezra Miller soll an "Zurück in die Zukunft" erinnern
    Von Björn Becher — 13.06.2018 um 17:22
    facebook Tweet

    In einem großen Hintergrundbericht über das Stühlerücken und die Probleme bei der für die DC-Verfilmungen zuständigen Abteilung von Warner liefert uns der Hollywood Reporter ein paar neue Infos zum „The Flash“-Film.

    Warner Bros.

    Erst kürzlich berichteten wir, dass Geoff Johns bei Warner nicht mehr die Verantwortung für die DC-Filme tragen wird, sondern stattdessen die kreativen Stärken des erfolgreichen Comic-Autors genutzt werden sollen. Der neue starke Mann ist Walter Hamada, der schon im Januar 2018 zum Präsidenten von DC Films ernannt wurde. Der langjährige Horror-Erfolgsproduzent („Final Destination“, „The Conjuring“, „Es“) soll die vergangenen Monate genutzt haben, um aufzuräumen und die Weichen neu zu stellen.

    Die größten Auswirkungen hatte dies wohl auf den „The Flash“-Solofilm mit Ezra Miller. Schon seit einiger Zeit kursiert das Gerücht, dass die Pläne für eine Adaption des legendären Comics „Flashpoint“ Geschichte sind. Dem ist wohl wirklich so. Laut dem Hollywood Reporter habe Hamada beschlossen, die damit verbundenen „düsteren Themen“ in „The Flash“ nicht umzusetzen. Stattdessen sollen die „Game Night“-Macher John Francis Daly und Jonathan Goldstein einen lockereren Ansatz wählen. Als Inspiration dient „Zurück in die Zukunft“. In diese Richtung soll „The Flash“ tonal gehen. Die Dreharbeiten sollen Anfang 2019 beginnen.

    Weniger reden, mehr machen

    Zudem soll es unter der Ägide von Hamada wohl endlich deutlich weniger Ankündigungen geben, sondern Dinge einfach in Angriff genommen werden. Laut einem von Hollywood Reporter zitierten Insider wollen Hamada und sein Boss Toby Emmerich nämlich Kinostarttermine nicht mehr weit im Vorfeld ankündigen. Dabei hätten sie aber trotzdem einen Plan, Hamada habe laut einer Quelle ein „genaues Design für das Universum“.

    Bisher sind so auch nur Kinostarttermine für die bereits abgedrehten „Aquaman“ (deutscher Kinostart: 20. Dezember 2018) und „Shazam!“ (US-Start: 5. April 2019) bekannt, sowie für „Wonder Woman 1984“ (US-Start: 1. November 2019), zu dem gerade die Dreharbeiten begannen.

    Ein junger Batman und zwei Mal Joker

    Trotzdem wird es natürlich auch Hamada nicht verhindern können, dass Pläne über die Projekte, an denen gearbeitet wird, nach außen dringen. So berichtet der Hollywood Reporter neben „The Flash“ über den bereits länger kursierenden „Birds Of Prey“ sowie das „Batgirl“-Projekt, das trotz Joss Whedons Abgang nicht tot ist, da „Bumblebee“-Autorin Christina Hodson sich an einem neuen Skript versucht.

    Viel diskutiert wird natürlich auch „The Batman“. Der Hollywood Reporter vermeldet hierzu, dass Matt Reeves Ende Mai den ersten Akt eines komplett neuen Drehbuchs eingereicht habe. Im Mittelpunkt stehe dabei ein junger Batman, so dass Ben Affleck definitiv nicht in Frage kommt. Auch die beiden Joker-Filme stehen weiter auf der Agenda. Ein „Suicide Squad“-Spin-off mit Jared Leto soll dabei zum DCEU gehören. Das andere Projekt von „Hangover“-Regisseur Todd Phillips mit Joaquin Phoenix in der Titelrolle wird unter einem anderen Label erscheinen. Mögliche Banner dafür seien „DC Dark“ oder „DC Black“. Phillips‘ Werk soll mit gerade einmal 55 Millionen Dollar Budget übrigens ziemlich günstig werden.

    facebook Tweet
    Ähnliche Nachrichten
    Das könnte dich auch interessieren
    Kommentare
    • HalJordan
      Selbstredend tritt Barry in vielen Vorlagen so nicht auf. Insgesamt hatte ich mit seiner Darstellung kein Problem. Ich verstehe allerdings, dass es nicht jedermanns Geschmack traf.Ja, es gibt tatsächlich diverse Gemeinsamkeiten zwischen GL & Flash. Das ist auch der Grund warum sich die zwei nicht selten duellierten. Es würde mich nicht überraschen, wenn Millers Flash deshalb so ausgefallen ist, da man für Hal Jordan ein paar andere Charaktereigenschaften geplant hat, um die Unterschiede der beiden Figuren auf der Kinoleinwand zu verdeutlichen.Ich kann mich noch sehr gut an ein paar Berichte über die Dreharbeiten zur Justice League erinnern. Da war u. a. die Rede von einer richtigen starken Football-Sequenz, die minutiös ausgearbeitet gewesen sei. Snyder sagte im Nachgang ja auch, Cyborg wäre das Herz des Films. Davon war leider absolut nichts mehr zu sehen!
    • Bruce Wayne
      Diese nervös-fickerige Art von Flash ist nicht ansatzweise mit den Comics konform. Klar, ich habe nicht alle gelesen, aber der Konsens würde mir da zustimmen, denke ich. Wenn du mich fragst, dann sind Green Lantern & Flash auch sehr ähnliche Stereotypen. Nicht negativ gemeint, aber da gibt es nun mal viele Similaritäten. Cyborg war noch schlechte rausgearbeitet, da stimme ich dir zu. Sehr viele Szenen wurden vom Studio komplett entfernt. Gerade Victor Stone alias Cyborg bekam von Snyder angeblich sehr viel mehr Screentime spendiert. Schade! - Ja, kann ich nur zustimmen. Sehr schade.
    • HalJordan
      Das ist ja schön und gut, aber genau diese Charaktereigenschaften treffen z. B. auch sehr gut auf viele Interpretationen von Hal Jordan zu. Da es ohnehin zu den meisten Charakteren ganz unterschiedliche Interpretationen in den Vorlagen gibt, habe ich nichts gegen ein paar Anpassungen, solange der Kern der Figuren nicht völlig verändert wird.Auch hier bin ich nicht bei dir. Natürlich wurde auf seine Origin nur am Rande eingegangen. Dafür war der Film auch viel zu kurz. Dennoch konnte ich mit seinem Charakter mehr mitfiebern, als z. B. mit Cyborg. Allerdings trifft hier wieder das zu, was ich bereits zum Thema Batman in der JL geschrieben habe. Sehr viele Szenen wurden vom Studio komplett entfernt. Gerade Victor Stone alias Cyborg bekam von Snyder angeblich sehr viel mehr Screentime spendiert. Schade!
    • Bruce Wayne
      Nach dem Comic-Material welches ich gelesen habe, würde ich Flash eher als überheblich, großmäulig, aber dennoch verantwortungsbewusst bezeichnen. Seine Origin (und damit auch ein großer Teil seiner Motivation) wurde aus JL weg gelassen und somit bekommt er kaum Substanz. Dazu ist er nervig (subjektiv, ich weiß - aber anscheinend ging es den meisten Zuschauern so), ständig nervös/hippelig und einfach unnütz im Film. Es war zeitweise wirklich unangenehm Millers Performance zu verfolgen.
    • HalJordan
      Ich finde man hat mit Ezra Miller einen passenden Darsteller für den Scarlet Speedster gecastet. Ob eine Figur nervt oder nicht hängt auch stark vom persönlichen Empfinden ab. Ich weiß zwar nicht, welche Flash-Comics du gelesen hast, aber in den letzten Jahren gab es Charaktere, die viel weiter weg von ihrem Comic-Äquivalent waren, als Ezra Millers Flash.Spider-Man habe ich als BEISPIEL gebracht, nicht zum Vergleich. Und selbst wenn es so gewesen wäre, was wäre daran falsch? Spidey wäre von den Avengers die Comic-Figur, die noch am Ehesten mit Barry Allen zu vergleichen wäre.
    • Bruce Wayne
      Nein, in dem Fall hat man einfach den falschen Schauspieler gecastet. Ezra Millers Gehampel ist nicht ansatzweise mit dem Comic-Charakter zu identifizieren. Der hat zwar auch ab und zu Witze gerissen, war aber nicht so nervig zappelig unterwegs. Und es ist allein schon ein großer Fehler Flash mit Spidey zu vergleichen.
    • HalJordan
      Das hört sich doch gar nicht mal so verkehrt an. Da ich die Zurück in die Zukunft-Filme liebe, hätte ich nichts dagegen, wenn der neue Flash in diese Richtung gehen würde. Ist mir in jedem Fall lieber, als die olle Flashpoint-Story.
    • HalJordan
      Das finde ich ein wenig übertrieben. Wie hätte man denn Flash großartig anders darstellen sollen? Es reicht schon, dass er in der TV-Serie nicht richtig dargestellt wird. Flash ist nun mal kein düsterer Charakter. Das wäre genauso, als würde ich mich darüber beschweren, dass Spidey nicht Ernst zu nehmen sei. Man kann es auch übertrieben!
    • Denker
      Am Anfang wollten sie einen älteren und zynischen Batman, jetzt wieder eine junge Variante.. Hier kann kein Plan dahinter stecken.
    • Man Drake
      Etzadla kein Ankündigungslord mehr lel.
    • GenieSnyderNolanJenkins
      Na bitte ... mal jmd der DC anderen gestalten wird. Anstatt Ankündigung in Vorfeld, ohne etwas zu liefer ist nur peinlich WB. Und DC muss sein Kopf für den Dummheiten von WB drauf halten ... Hamada, scheint seinen Sachen richtig zu verstehen, als diese Hunde Söhnen von WB Bosses .... man darf in Zukunft gespannt sein.Und das the Flash durch BtF inspirieren wird? Finde ich gut. Jetzt soll Miller nur nicht mehr so doof rennen, wie in JL an enden. Sonst als Barry hat er seinen Sachen gut gemacht 😊
    • WhiteNightFalcon
      Klingt ja schonmal nicht schlecht, was Hamada da macht. Wenn er jetzt noch diverse vorschnell alles veröffentlichende Presseleute feuert und nix mehr an die Öffentlichkeit geht, was nicht vorher als zuverlässig bestätigte Aussage von ihm abgesegnet wurde, böten sie da nach Außen schonmal ein ernstzunehmenderes Bild.
    • Christian
      Geht mir auch so. Ich bin kein großer Comic-Nerd, jedoch hat mir Ezra wirklich sehr gut in Justice League gefallen. Generell hat DC mit dem Casting der Helden nicht viel falsch gemacht. Mamoa, Gadot, Miller etc - alle haben einen ordentlichen Part gespielt. Die Probleme des Films waren völlig andere...
    • Besserwisser!
      Ich finde, er passt gut in die Rolle.
    • Engin S.
      Ich habe Ezra geliebt im Film. Scheiss auf Comicvorlage
    • Timmi0708
      Der Film wird so oder so ein hot mess. Ezra Miller ist völlig ungeeignet für die Rolle. Er hat in JL einfach nur ungemein genervt und sie können ihn ja jetzt nicht für seinen Solo-Film völlig umcharakterisieren, was wiederum heißt, dass wir einen Film mit einem völlig unsympathischen Hauptdarsteller bekommen. So ein gutes Drehbuch kann es nicht geben, dass es Miller in ein gutes Licht rückt. Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, er hat einfach auch die A-Karte gezogen, da wir mit der Serien einen aktuellen Vergleich dazu haben, wie man den Charakter gut umsetzt (siehe Arrowverse).
    • greek freak
      Ein neuer Tag,eine neue Ankündigung aus dem Hause Warner/DC,das hat inzwischen schon fast von Trolling,was die da abziehen.
    • Bruce Wayne
      Viele seiner Lines waren improv. Ist ja auch klar, wenn Whedon involviert ist.
    • Lagerfeld 88
      Inwiefern ist das die Schuld von Miller? Er spielt seine Rolle nach Skript und Regieanweisungen.
    • Bruce Wayne
      Ezra Miller hat den Charakter nicht im Entferntesten verstanden, geschweige denn richtig porträtiert. Flash war nie ein feiger, jüdisch-abstämmiger (ich würde es nicht erwähnen, wenn es nicht so verdammt offensichtlich out of character wäre) Tollpatsch mit ADHS-ähnlichem Verhalten. Zu keinem Punkt konnte ich ihn auch nur irgendwie ernst nehmen. Jetzt wo ich so darüber nachdenke: Wie konnte Justice League eigentlich jeden einzelnen der Charaktere so brutal missgestalten?
    Kommentare anzeigen
    Folge uns auf Facebook
    Die beliebtesten Trailer
    Parasite Trailer DF
    Gesponsert
    Die Eiskönigin 2 Trailer DF
    Susi und Strolch Trailer (2) OV
    Die fantastische Reise des Dr. Dolittle Trailer DF
    Ich war noch niemals in New York Trailer DF
    Das perfekte Geheimnis Trailer DF
    Alle Top-Trailer
    Kino-Nachrichten In Produktion
    "The Batman" mit Robert Pattinson: Darstellerin für Catwoman endlich gefunden!
    NEWS - In Produktion
    Dienstag, 15. Oktober 2019
    "The Batman" mit Robert Pattinson: Darstellerin für Catwoman endlich gefunden!
    Die FSK-Altersfreigabe für "Booksmart": So versaut ist die Teenie-Komödie wirklich
    NEWS - In Produktion
    Montag, 14. Oktober 2019
    Die FSK-Altersfreigabe für "Booksmart": So versaut ist die Teenie-Komödie wirklich
    Alle Kino-Nachrichten In Produktion
    Die meisterwarteten Filme
    Weitere kommende Top-Filme
    Back to Top