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    Darum wird "Drachenzähmen leicht gemacht 3" besser aussehen als die Konkurrenz

    Computeranimierte Filme der großen Hollywoodstudios wie Disney oder Universal trumpfen stets mit technisch eindrucksvollen Bildern auf. Aber nicht jeder dieser Filme hat, was „Drachenzähmen leicht gemacht 3“ hat: Oscargewinner Roger Deakins.

    Universal Pictures International France

    Pixar, Disney, Universal und andere – in der Traumfabrik haben sich schon lange computeranimierte Spielfilme für die ganze Familie als Erfolgsgarant etabliert. Werke wie „Alles steht Kopf“ oder „Vaiana“ sind auch insgesamt ganz tolle Filme, aber Fans wie Puristen schauen gleichermaßen auch immer auf die technische Qualität der Animationen. In dieser Hinsicht spielen die Hollywood-Beiträge des Genres in der absoluten Champions League dessen, was möglich ist und wenig verwunderlich sind auch die Produktionsbudgets oft entsprechend hoch – viel Rechenpower verpulvert halt viel Geld. „Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt“ soll aber nicht nur in seinem Detailgrad formidabel aussehen. Für die beeindruckenden Kamerafahrten und spektakulären Bilder steht nämlich kein Geringerer als Oscarpreisträger Roger Deakins mit seinem Namen.

    Deakins' Handwerk

    Deakins ist zweifelsohne einer der profiliertesten Kameramänner der Welt und wurde insgesamt stolze 14 Mal für den Oscar nominiert. Und nachdem es schon so aussah, als würde er die begehrte Trophäe wohl niemals mehr in Händen halten, wurde er Anfang 2018 für seine Arbeit an „Blade Runner 2049“ endlich mit der Auszeichnung belohnt. Bei „Drachenzähmen 3“ war er nach den ersten beiden Teilen erneut als „Visueller Berater“ tätig.

    „Er war sehr aufgeregt, dass wir die Dinge, die er sich für uns in der Vergangenheit gewünscht hat, dank neuester Technologien jetzt endlich umsetzen können“, erklärte Produzent Brad Lewis uns im exklusiven Gespräch. Aufgrund neuer Licht- und Renderingprogramme sei er jetzt in der Lage gewesen, noch besser als bisher seinen Stil der Kameraarbeit mit all ihren lichttechnischen Eigenheiten und Subtilitäten einzubringen. „Wir konnten neben seinen Meinungen auch seine ultimative Kunstfertigkeit für uns nutzen.“

    Besser mit Roger

    Lewis zufolge fand Deakins während der Produktion immer wieder aufs Neue heraus, was Regisseur Dean DeBlois wirklich vorschwebte und gab zudem seine Vorschläge anhand von Szenen und Sequenzen ab, die ihm in einem frühen Stadium gezeigt wurden. „Es gab einfach so viele Dinge, die er aus dem Film herausgeholt hat, in Momenten, in denen wir alle dachten: ‚Wir haben hier an dieser Stelle nicht die richtige Balance oder den richtigen Fokus‘ und Roger war derjenige, der uns gesagt hat, wie es funktioniert. Und ästhetisch ist auch alles viel besser geworden als es ohne ihn der Fall gewesen wäre.“

    „Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt“ scheint also auch dem Connaisseur feinster filmischer Inszenierung etwas bieten zu können. Hierzulande können sich die Kinogänger ab dem 7. Februar 2019 von der Bildgestaltung überzeugen lassen.

     

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