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    Das weibliche "Breaking Bad"? "Good Girls" neu bei Netflix
    Von Melanie Schöppe — 03.07.2018 um 18:00
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    Als „Grey's Anatomy“ und „Scandal“-Autorin hat Jenna Bans bereits Erfahrung mit TV-Drama. Heute startet ihre Serie „Good Girls“ auf Netflix, die vielerorts bereits als die weibliche Antwort auf „Breaking Bad“ gefeiert wird.

    Danielle Levitt / NBC

    Wie auch Walter White in „Breaking Bad“ fühlen sich die Damen in „Good Girls“ aufgrund äußerer Einflüsse dazu gedrängt, eine kriminelle Nebenkarriere einzuschlagen. Statt ein Drogenimperium aufzubauen, begehen sie allerdings einen folgenschweren Raubüberfall, der ihre Probleme keineswegs löst, sondern nur Ausgangspunkt für weitere Herausforderungen, Hindernisse und Abenteuer ist.

    Worum geht es in "Good Girls"?

    Beth Boland (Christina Hendricks) wird von ihrem Mann betrogen, ihre beste Freundin Ruby Hill (Retta) treiben die Kosten rund um die Nierenerkrankung ihrer Tochter in den Ruin und Beths kleine Schwester Annie Marks (Mae Whitman) kämpft um das Sorgerecht ihres Kindes. Drei Frauen, die mit ihren ganz eigenen Problemen zu kämpfen haben. Probleme, die mit nur einem gemeinsamen Faktor gelöst werden könnten: Geld.

    So fassen Beth, Ruby und Annie den Entschluss, einen Überfall zu begehen. Und das nicht irgendwo, sondern in einem Supermarkt. Besser gesagt: Die Drei wollen den Arbeitsplatz von Annie ausrauben und stoßen dabei auf viel mehr als sie zunächst erwarten.

    Geballte Frauenpower

    Die Idee zu „Good Girls“ stammt von der TV-Drama-erprobten Jenna Bans. Bereits bei den erfolgreichen Serien „Grey's Anatomy“ und „Scandal“ beteiligte sich die Amerikanerin als Drehbuchautorin und widmet sich nun mit „Good Girls“ einer Mischung aus Drama und schwarzer Komödie in Serie.

    Auch die Darstellerinnen versprechen geballte Frauenpower. Christina Hendricks wurde für ihre Darstellung der selbstbewussten Sekretärin Joan Halloway in der preisgekrönten Dramaserie „Mad Men“ gleich zweimal in Folge für den Emmy nominiert. Sie spielt Beth Holland, deren Schwester Annie von der aus „Arrested Development“ und „Parenthood“ bekannten Mae Whitman verkörpert wird. Die Dritte im Bunde ist Retta, die Comedy-Fans vor allem als Donna Meagle aus „Parks And Recreation“ ein Begriff sein dürfte.

    Ob „Good Girls“ einen ähnlichen Kult auslösen wird wie „Breaking Bad“, wird sich noch zeigen, doch weitere Folgen sind bereits bestätigt. Die erste Staffel „Good Girls“ gibt es hierzulande ab dem heutigen 3. Juli 2018 bei Netflix.

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