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    So hätte Jeremy Renners (schockierender) Auftritt in "Mission: Impossible - Fallout" ausgesehen
    Von Markus Trutt — 02.08.2018 um 18:17
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    Jeremy Renner war im vierten und fünften „Mission: Impossible“-Abenteuer ein wertvolles Mitglied von Tom Cruise’ Agenten-Team. Im sechsten Teil „Fallout“ fehlt von ihm nun aber jede Spur. Das hatte jedoch wohl nicht nur terminliche Gründe…

    Paramount Pictures

    Als Agent William Brandt unterstützte Jeremy Renner in „Mission: Impossible - Phantom Protokoll“ und „Mission: Impossible - Rogue Nation“ das Team von IMF-Superspion Ethan Hunt (Tom Cruise) tatkräftig. Dass er im jüngsten Teil „Fallout“ allerdings nicht mit von der Partie ist, wurde schon recht früh während der Produktion bekannt, schließlich war Renner, der als Hawkeye auch Teil des Marvel Cinematic Universe ist, voll bei den Dreharbeiten zu den neuen „Avengers“-Abenteuern eingespannt (In „Avengers: Infinity War“ taucht er zwar nicht auf, da der Film aber mit „Avengers 4“ zusammen gedreht wurde, wird er da wohl wieder eine größere Rolle haben). Dennoch hätte es wohl noch eine Möglichkeit gegeben, dass der zweifach oscarnominierte Schauspieler zumindest kurz auch in „Mission: Impossible 6“ auftaucht. Doch davon war Renner offenbar wenig angetan.

    Tod direkt zu Beginn

    „Mission: Impossible - Fallout“-Regisseur und -Autor Christopher McQuarrie enthüllte im Empire-Podcast, dass er ursprünglich die Idee hatte, den sechsten Teil mit einem schockierenden Knall beginnen und direkt in der Eröffnungssequenz eines von Ethans Team-Mitgliedern sterben zu lassen. Der von Ving Rhames verkörperte Luther schied für ihn dafür jedoch aus, da er sich – obwohl Luther nun schon seit Beginn der Reihe dabei ist – nicht den Schuh anziehen wollte, ausgerechnet den Schwarzen im Team getötet zu haben. Und was ein Ableben von Simon Peggs Benji anging, sei McQuarrie der Meinung gewesen, dass sich der Film davon nicht wieder erholen würde. Also blieb nur noch Brandt.

    McQuarrie schlug Renner daher vor, für ein paar Tage ans Set zu kommen, um eine Szene zu drehen, in der sich Brandt für sein Team opfert und damit aus dem Franchise verabschiedet. So hätten Ethan und Co. nicht nur – wie jetzt im fertigen Film – den Verlust von waffenfähigem Plutonium, sondern auch den eines Kollegen und Freundes verkraften müssen. Renner selbst habe auf das Angebot jedoch lediglich mit den Worten „danke, aber nein, danke“ reagiert. „Es war klug von ihm, nicht den kleinen Scheck für drei Arbeitstage anzunehmen, nur um in die Luft gejagt zu werden“, gab McQuarrie gegenüber Empire zu.

    Comeback in späteren Teilen?

    William Brandts Tod hätte sicherlich einen Eindruck in „Mission: Impossible - Fallout“ hinterlassen und die ganze Geschichte vielleicht persönlicher gemacht. Dass es am Ende allerdings nicht zu einer solchen Szene kam, eröffnet nun aber immerhin die Möglichkeit, dass die Figur in potentiellen weiteren Teilen der Action-Reihe für größere Auftritte wieder zurückkehren kann. Dass Teil sechs allerdings auch sehr gut ohne ihn funktioniert, könnt ihr in unserer 4,5-Sterne-Kritik zum spektakulären Agenten-Thriller nachlesen und ab dem heutigen 2. August 2018 auch selbst im Kino herausfinden.

     

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    Kommentare
    • Deliah C. Darhk
      *lach* Ich meinte Vings Charakter. ;)
    • Bruno Derbär
      Das mit Lanz kapier ich gerade nicht. Der Typ ist doch ein manipulativer von sich selbst dermaßen überzeugter überbezahlter Möchtegernshowmaster, dass einem sich die Zehennägel aufstellen.
    • Tobias D.
      Er kann ja wieder in Teil 7 auftauchen.
    • WhiteNightFalcon
      Bin auch dafür Cruise zu killen und Renner übernimmt. 😉
    • Arkanoid
      Jeremy Renner könnte für Mission Impossible das werden was Daniel Craig für Bond wurde, oder wenn es schlecht läuft was Markus Lanz für Wetten Dass war. ;-)
    • MarvelFan
      Gute Entscheidung. Der Tod wäre sehr sinnlos gewesen und somit besteht die Möglichkeit auf eine Rückkehr. Hätte ihn auch gerne im Film gesehen, aber laut Kritiken sei der Film ja auch ohne ihn spektakulär.
    • Tobias Dräger
      Hätte man Brandt umgebracht, wäre die Bedeutung des Films für die Katz' gewesen.
    • Hans H.
      Tödliches Kommando? Einer der schlechtesten Filme. Hat jedoch nichts mit Renner zu tun. Reine Propaganda, der Streifen! The Town, Arrival fand ich beide toll. Wind River hat mir garnicht gefallen. Auch da konnte Renner nicht überzeugen.
    • GamePrince
      Tödliches Kommando als keinen großen Film zu bezeichnen, ist schon sehr mutig - vor allem wenn man mal einen Blick auf die Oscars wirft.James Cameron hätte sich gewünscht, es wäre kein großer Film, schließlich hat Tödliches Commando ihm alle Oscars vor der Nase weggeschnappt.Ich weiß was du meinst, es sind nicht die Sommerblockbuster und Box-Office-Bomben, aber Renner ist besser, als er hier gemacht wird.
    • Bond, James Bond
      Es geht. Klar habe ich mich schon gefragt, was aus Henry Czernys charismatischer Figur aus Teil 1 geworden ist. Ansonsten waren die wichtigsten aus Teil 1 tot :-D Und Ving Rhames hat man weiter übernommen.Aus Teil 2 gab es nur blasse Charaktere außer Tom & Ving.Das Team aus Teil 3 war nicht übel. Da hätte man schon später andeuten dürfen, was los ist, vor allem war da Laurence Fishburne noch der Chef. Aber Benji wurde eingeführt und ist seitdem eine Konstante.Das Team aus Teil 4 war ja eher zufällig zusammengewürfelt und von da übernahm man noch Brandt.Teile 5 und 6 sind da wohl, außer Brandts aktuelle Abwesenheit, am engsten verwandt. Aber das alles stört mich nicht im geringsten. Auch in der Serie gab es von Staffel zu Staffel paar Wechsel, lediglich Staffel 2 & 3 haben genau dasselbe Team.Und in den Filmen ist für mich Ethan Hunt der wichtigste, gefolgt von Luther und Benji.
    • Bond, James Bond
      Er speilt ja nur in den ersten beiden Filmen eine Hauptrolle. Und diese Filme sind keine großen Filme, da passt er in die Hauptrolle. Ansonsten sehe ich ihn auch eher als sehr guten Nebendarsteller.
    • GamePrince
      Hast du Wind River gesehen?Tödliches Kommando?Oder auch The Town oder Arrival, wo er eine wichtige Rolle gespielt.Renner hat es schon drauf.
    • Chris M.
      Ich fänds noch cooler, wenn Renner UND Damon in einem Bourne-Film aufeinander treffen würden. War ja mal geplant, wurde aber leider nie was draus.
    • Hans H.
      Kann ich nirgends lesen. 🙄
    • Hans H.
      Ich sehe Renner gerne, aber er ist auch kein Typ für eine Hauptrolle. Dafür fehlt ihm das Etwas. Ja, was selbst Tom Cruise hat. Womöglich liegt es auch Äußeren. Cruise ist mit seinen 50 Jahren und trotz Scientology immer noch ein Strahlemann. Renner ist da eher in sich gekehrt und wirkt eher schwermütig. Ich hätte ihn aber gerne hier in dem neuen MI-Teil gesehen. Ihm fehlt einfach das Charisma.
    • Unshadaar
      Zum Glück habt ihr noch schockierund in die Überschrift bekommen...
    • Hans H.
      TOP Film. Für mich der beste der Reihe !! 👍
    • Deliah C. Darhk
      Ja, ... ja, also dann ... Killt die Figur sofort! ;-D
    • Deliah C. Darhk
      'Deep blue sea' kokettierte auch damit.
    • Michimii
      Dieses gewechsele bei der Serie ist für mich einer der störendensten, wenn nicht sogar DER, Gründe im MI-Universum. Kann bislang jedem Teil was abgewinnen und Freu mich das es erst mit Teil 5 (hab 6 noch nicht gesehen) den besten Teil gab. Aber der Verschleiß von Kollegen und Vorgesetzten lässt viel Potential links liegen.
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