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Eddie Redmayne verspricht uns Baby-Niffler: FILMSTARTS am Set von "Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen"
Von Annemarie Havran — 09.08.2018 um 15:00
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Nach dem Besuch des Filmsets von „Phantastische Tierwesen 2“ in London verraten wir euch, warum wir uns jetzt noch mehr auf das Zauberer-Sequel mit Eddie Redmayne und Katherine Waterston freuen als zuvor. Deutscher Kinostart ist am 15. November 2018.

Warner Bros.
Hogwarts!

Easter Eggs ohne Ende:

Harry Potter lässt grüßen

Wo das Auge hinsieht, überall am Set finden wir kleine und auch größere Details, die ganz klar an „Harry Potter“ erinnern. Das kommt nicht von ungefähr, schließlich sind die „Potter“- und die „Tierwesen“-Geschichten in ein und demselben Universum angesiedelt – nur spielt die eine Reihe eben am Anfang und die andere am Ende des 20. Jahrhunderts. Aber es steckt noch mehr dahinter, denn es erscheint uns hier nicht wie ein bloßer Fan-Service, wenn das Team um David Heyman, David Yates und J.K. Rowling so viele kleine und große Verweise einzubauen versucht. Vielmehr zeigt diese Liebe zu Detail, mit welcher Sorgfalt hier eine zusammenhängende Welt gewoben wird, in der es zwar an jeder Ecke Neues zu entdecken gibt, aber dazwischen auch immer wieder Altes, Liebgewonnenes, wenn vielleicht auch in einem neuen Gewand.

Apropos Gewand: Die allergrößte „Harry Potter“-Hommage in „Phantastische Tierwesen 2“ besteht wohl darin, dass wir endlich nach Hogwarts zurückkehren! Und während sich dort über die Jahre zumindest architektonisch nicht viel verändert hat, gibt es doch hier und da Kleinigkeiten, an denen man merkt, dass der Film mehrere Jahrzehnte früher spielt. Da wären zum Beispiel die Gewänder der Schüler, die zwar immer noch einheitlich sind, sich jedoch ein wenig von denen unterscheiden, die Harry, Hermine und Co. viele Jahre später einmal überziehen werden. „Die Umhänge der Schüler haben ein eher mittelalterliches Design“, erklärt Colleen Atwood. „Die Stoffe sind anders und die Ärmel laufen spitzer zu, sie sehen insgesamt altmodischer aus.

Die Original-Requisiten aus "Harry Potter"

In Hogwarts werden wir aber auch Dinge sehen, an denen sich rein gar nichts geändert hat – und das hat den simplen Grund, dass hier dieselben Requisiten wie in den acht „Potter“-Filmen benutzt wurden. Die Gegenstände, die in Hogwarts auf dem Schreibtisch des jungen Lehrers Albus Dumbledore stehen, sind zum Teil dieselben, die später auch in seinen Gemächern als Rektor der Schule vorzufinden sein werden – man hat sie einfach von der Londoner „The Making Of Harry Potter“-Ausstellung wieder an das aktuelle Set herübergeholt. Der Requisitenbildner Pierre Bohanna versteht das als großes Kompliment: „Manche dieser Stücke sind 15 oder 16 Jahre alt. […] Das meiste, was wir herstellen, wird gefilmt und dann nur ein paar Wochen später weggeschmissen. Dass es also diese Stücke gibt, die aufbewahrt und ausgestellt wurden, und nun sogar wiederverwendet werden, das ist absolut großartig.

Aber nicht alles muss direkt den „Potter“-Filmen entspringen, um an sie zu erinnern: Da wäre im breiten Fundus von Pierre Bohanna etwa auch eine Absinth-Flasche mit einem Alkoholgehalt von 99 ¾ Prozent – eine Anspielung auf das Gleis 9 ¾, von dem der Zug nach Hogwarts abfährt. Oder man denke an die Figur von Nicolas Flamel, die in der originalen Filmreihe nicht zu sehen war, aber häufig thematisiert wurde: Nun bekommen wir Flamel in der Gestalt des mexikanischen Filmemachers Brontis Jodorowsky zu sehen und mit ihm seinen Stein der Weisen und auch seine Kristallkugel, die laut Bohanna noch eine sehr, sehr wichtige Rolle spielen wird…

Schon einmal den Namen Branchiflore gehört? Auch dies ist eine Anspielung auf „Harry Potter“, aber man versteht sie nur, wenn man die Reihe auf Französisch kennt: Branchiflore ist der französische Name von Dianthuskraut, der nützlichen kleinen Pflanze, die Harry beim Trimagischen Turnier hilft, unter Wasser zu atmen. Und Branchiflore heißt nun auch eine Apotheke, die wir in der magischen Pariser Einkaufsstraße entdecken, neben all den anderen liebevoll eingerichteten Lädchen, Boulangerien und Confiserien, die geradezu dazu einladen, sich hier niederzulasse und einen Café au Lait zu trinken – wenn es doch nicht alles bloß Kulissen wären.

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