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Die besten Komödien auf Netflix: Bei diesen Filmen lohnt sich das Streamen garantiert
Von Tobias Tißen — 11.08.2018 um 18:00
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Netflix an, Alltagsprobleme aus: Es gibt wohl nichts, was so gut ablenkt, wie eine gute Komödie. Davon hat der Streaming-Dienst einige im Angebot und die besten wollen wir euch hier vorstellen.

Paramount Home Entertainment

Genau zu definieren, welche Filme nun waschechte Komödien sind und welche man ebenso auch als Drama, Sci-Fi-, oder Actionfilm verstehen kann, fällt schwer. Danny Boyles Kultfilm „Trainspotting – Neue Helden“ zum Beispiel hat ganz klar einige komödiantische Momente, doch genauso gibt es viele tragische Szenen, die man in einer klassischen Komödie so nicht erwarten würde. Ganz ähnlich sieht es zum Beispiel auch bei David O. Russels oscarprämierter Tragikomödie „Silver Linings“ aus, bei der man in einem Moment noch schallend lacht und im nächsten einen dicken Kloß im Hals hat.

In diesem Artikel wollen wir euch jedoch die besten Komödien auf Netflix vorstellen – und damit meinen wir in diesem Fall tatsächlich Filme, die ausschließlich erheitern und deren Hauptziel es ist, die Lachmuskeln des Publikums in Schwingung zu bringen. Wir wünschen fröhliches Streamen!

"Hangover" (Todd Phillips, 2009)

Weil Doug (Justin Bartha) kurz vor der Hochzeit mit seiner Freundin Tracy (Sasha Barrese) steht, macht er sich mit seinen Freunden Phil (Bradley Cooper) und Stu (Ed Helms) sowie seinem zukünftigen Schwager Alan (Zach Galifianakis) auf den Weg nach Las Vegas, um dort einen ordentlichen Junggesellenabschied zu begehen. Doch Alan kann es nicht lassen und jubelt der feierwütigen Truppe Drogen unter. Schnitt: Nächster Tag, verwüstetes Hotelzimmer, dröhnende Köpfe und vor allem keine Spur von Doug. Da sicher keiner an etwas erinnert, macht sich das Trio auf eine mühsame Suche nach Hinweisen auf die Ereignisse der vorherigen Nacht…

FILMSTARTS-Wertung: 5 Sterne!

Fazit: Hangover“ ist […] perfekt bis in den grandiosen Abspann. Todd Phillips‘ US-Smash-Hit verbindet den Kult eines „The Big Lebowski“ mit dem wüsten Schrotflintencharme eines „Fear And Loathing in Las Vegas“ und ist dabei so unkorrekt-leicht wie „Die Hochzeits-Crasher“. Kurzum: „Hangover“ hat alles, was ein Kultfilm braucht.

 

"Die Truman Show" (Peter Weir, 1998)

Truman Burbank (Jim Carrey) hat eine schöne Frau (Laura Linney), einen echten Kumpel (Noah Emmerich) und eine Mutter (Holland Taylor), die sich um ihren 30-jährigen Sohn sorgt. Sein Job als Versicherungsagent ist nicht aufregend, aber krisenfest und angesehen. Auf der von der Außenwelt fast völlig isolierten Insel Seahaven ist die Welt noch in Ordnung. Jedenfalls für Truman. Was er nicht weiß: Er ist der berühmteste TV-Star des Erdballs und unfreiwilliger Hauptdarsteller in der Reality-TV-Serie „The Truman Show“.

FILMSTARTS-Wertung: 5 Sterne!

Fazit:Die Truman Show“ ist anspruchsvoll, regt zum Nachdenken an, wirkt aber nicht verquast oder moralisch überladen. Kino für den Kopf, aber nicht ausschließlich für’s Programmkino, sondern auch für die großen Säle.

 

"Die Ritter der Kokosnuss" (Terry Jones und Terry Gilliam, 1975)

König Arthus (Graham Chapman) reist mit seinem getreuen Diener Patsy (Terry Gilliam) durch sein Königreich England, um die besten aller Ritter für seine Tafelrunde zu rekrutieren. Das ist auch mehr als nötig, denn er selbst hat von dem Allmächtigen den Auftrag erhalten, den Heiligen Gral zu finden!

FILMSTARTS-Wertung: 5 Sterne!

Fazit: Die Ritter der Kokosnuss“ ist genau die Komödie, die entsteht, wenn Genie und Wahnsinn aufeinander stoßen. […] Ein Fest für Freunde des britischen Humors: wirre Gags, die gänzlich gegen den Strich gebürstet sind, trockene Witze, dass es beim Lachen staubt, und Sketche, die oftmals in unvorhersehbar-abstrusen Pointen enden oder gleich ganz ohne eine solche aufgelöst werden.

 

"Das Leben des Brian" (Terry Jones, 1979)

Der liebenswerte-naive Brian (Graham Chapman) lebt zur selben Zeit wie Jesus. Durch kleine Missverständnisse wird er aber von seinen Mitmenschen unfreiwillig als der wahre Messias verehrt…

FILMSTARTS-Wertung: 5 Sterne!

Fazit: Parallel zu Jesus’ Leidensweg erzählt Monty Python in „Das Leben des Brian“ eine urkomische Geschichte, die trotz der zeitweise aufkeimenden Infantilität treffsichere Seitenhiebe gegen blinden Gehorsam und verkopften Fanatismus verteilt.

 

"Bang Boom Bang" (Peter Thorwarth, 1999)

Kleinganove Keek (Oliver Korittke) hat ein großes Problem, als plötzlich sein alter Komplize Kalle Grabowski (Ralf Richter) vor der Tür steht, obwohl der eigentlich im Knast sitzen sollte. Allerdings hat Grabowski in einem Porno seine Frau wiedererkannt und die Haftanstalt daraufhin in Wut verlassen. Da Keek Grabowskis Anteil an dem gemeinsamen Raub, für den Grabowski im Gefängnis war, jedoch verspielt hat, muss der nun alles daran setzen, das Geld diskret wiederzubeschaffen…

FILMSTARTS-Wertung: 4,5 Sterne!

Fazit: Regisseur Peter Thorwarth gelingt das nicht unerhebliche Kunststück, eine deutsche Gauner-Komödie vorzulegen, die sich in puncto Originalität und Einfallsreichtum mit den ganz Großen messen kann: brillante Dialoge, umwerfende Figuren und tolle Schauspieler – so ist „Bang Boom Bang“ zu Recht zu einem Kultfilm geworden.

 

"Ferris macht blau" (John Hughes, 1986)

Der 16-jährige Schüler Ferris Bueller (Matthew Broderick) liegt mit leidvollen Gesichtsausdruck und schweißnassen Händen in seinem Bett in einem Chicagoer Vorort. Seinen Eltern Katie (Cindy Pickett) und Tom Bueller (Lyman Ward) ist sofort klar: Ferris sollte der Schule heute lieber mal fernbleiben. Die Täuschung funktioniert und er überredet sogleich seinen besten Freund Cameron (Alan Ruck), der tatsächlich krank wirkt, seine Lethargie abzulegen und mit ihm einen tollen Tag in Chicago zu verbringen. Mit einem getürkten Anruf bei der Schule befreien sie auch noch Ferris‘ Freundin Sloane (Mia Sara) aus dem Unterricht und schon kann es losgehen…

FILMSTARTS-Wertung: 4,5 Sterne!

Fazit: Ferris macht blau" ist nicht nur ein formidabler Gute-Laune-Film mit dem Herz am rechten Fleck, sondern erinnert vor allem an eines: die Vergänglichkeit der Jugend. Und so ordnet sich alles Ferris‘ Einstellung unter: „Life goes by so fast, that if you don't stop and look around, you might miss it."

 

4-Sterne-Komödien auf Netflix

  •  „Spy – Susan Cooper Undercover“: Keine doppelbödige 007-Meta-Spielerei wie zuletzt „Kingsman: The Secret Service“, sondern eine kerzengerade Action-Komödie – allerdings eine verdammt lustige!(-> zur Kritik)
  •  „Stromberg – Der Film“: Der Papa kann auch Kino: „Stromberg – Der Film“ ist genauso lustig wie die Serie und wird dem TV-Kult absolut gerecht.(-> zur Kritik)
  •  „Urlaubsreif“: Adam Sandler und Drew Barrymore in Bestform in einer Komödie mit viel Witz und noch mehr Herz.(-> zur Kritik)
  •  „Türkisch für Anfänger“: Der ungemein sympathische Abspann, in dem die gesamte Crew durch Polaroid-Fotos vorgestellt wird und an dessen Ende wir noch erfahren, was man alles so in einer Flugzeugtoilette (nicht) tun kann, ist der schöne Abschluss einer rundum gelungenen Komödie, bei der herzhaft gelacht werden kann.(-> zur Kritik)
  •  „Fack ju Göhte“: Bora Dagtekins zweite Kinoregiearbeit „Fack ju Göhte“ ist eine frech-witzige Komödie mit Lachern im Minutentakt, einer Prise Gefühl und glänzenden Darstellern – ganz in der Tradition seines Debüts „Türkisch für Anfänger“.(-> zur Kritik)
  •  „Project X“: Frech, zynisch, ironisch und absolut wild - „Project X" ist eine urkomische Party-Apokalypse, ein entfesselt-ordinärer Schenkelklopfer für die YouTube-Generation.(-> zur Kritik)
  •  „00 Schneider – Jagd auf Nihil Baxter“: Ein konsequent aus der Hüfte geschossener Anti-Film, anarchisch und kompromisslos. Kritiker Helge Schneiders wird dieser Film nicht bekehren und für seine Anhänger ist er ohnehin Pflichtprogramm. Mit einem hanebüchenen Drehbuch und Hauptdarstellern, die agieren wie Rehe im Scheinwerferlicht, findet eine Unterscheidung zwischen lustig und lachhaft gar nicht erst statt.(-> zur Kritik)
  •  „Pappa ante Portas“: Ein blendendes Stück Komödienkino, wie man es heute leider oft vergebens sucht und das filmische Testament eines einmaligen und unvergessenen Humoristen.(-> zur Kritik)
  •  „Contact High“: Wenn sich Quentin Tarantinos Pulp Fiction und Michel Gondrys „The Science Of Sleep“ in Wien treffen, um in Krakau gemeinsam einen Kiffen zu gehen, dann kommt „Contact High“ dabei heraus. Michael Glawoggers psychedelische Gangster-Komödie ist ebenso selbstreferenziell wie abgedreht, wirft mit spritzigen Zitaten und hammergeilen Musikstücken um sich, und macht so einfach jede Menge rosarote Laune.(-> zur Kritik)

 

Falls ihr doch keine Lust auf eine unbeschwingte Komödie habt, findet ihr im folgenden Special 35 Meisterwerke, die ihr euch derzeit auf Netflix anschauen könnt:

Die besten Filme auf Netflix

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