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"Guardians Of The Galaxy 3"-Gerücht: Marvel will Disney überzeugen, James Gunn zurückzuholen
Von Tobias Mayer — 10.08.2018 um 08:50
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Offenbar kämpft nicht nur der „Guardians“-Cast für seinen Regisseur, allen voran Dave „Drax“ Bautista, sondern hinter den Kulissen auch Kevin Feige, der Boss der Disney-eigenen Marvel Studios...

Disney

Auch drei Wochen nach dem Rauswurf von „Guardians Of The Galaxy“-Macher James Gunn durch Disney haben die Diskussionen über diese Entscheidung nicht aufgehört. Nachdem sich die „Guardians“-Besetzung in einem offenen Brief hinter ihren Regisseur gestellt und Dave Bautista öffentlich bekundet hatte, dass er ohne Gunn als Regisseur nur noch seines Vertrages wegen im dritten Film dabei wäre (und ohne Gunns Drehbuch am liebsten gar nicht mehr), veröffentlichte Deadline nun einen Bericht, demnach auch die Marvel Studios unter Chef Kevin Feige gegenüber Disney für James Gunn eintreten.

Die Quellen des Branchenmagazins berichten, dass Marvel den Mutterkonzern Disney davon zu überzeugen versuche, einem Kompromiss zuzustimmen, der James Gunn für „Guardians Of The Galaxy Vol. 3“ zurückbringen würde. Die Diskussion werde den Quellen nach sachlich geführt, ohne harte Bandagen. Wie dieser Kompromiss aussehen würde, geht aus dem Deadline-Artikel nicht hervor. Der Hollywood Reporter berichtete allerdings erst vor ein paar Tagen über einen anderen möglichen Kompromiss: Disney wolle James Gunn zwar nicht mehr als Regisseur, sein „Guardians 3“-Skript aber dennoch nutzen.

"Guardians 3" soll nicht verschoben werden

Wie Deadline weiter schreibt, wolle Disney „Guardians 3“ weiterhin 2020 veröffentlichen. Der Drehstart war bisher für Herbst 2018 angesetzt, weswegen den Verantwortlichen nicht mehr viel Zeit für eine Entscheidung über Gunn bleibt. Mit James Gunns Entlassung brachte der Mäusekonzern nicht nur die „Guardians“-Mannschaft gegen sich auf, sondern handelte offenbar auch gegen den Willen seiner super-erfolgreichen Blockbuster-Schmiede Marvel Studios, wo man sich der Bedeutung bewusst sein dürfte, die Gunn für das „Guardians“-Franchise hat (sein dritter Film sollte auch ein inhaltlicher Abschluss werden).

Eine Rolle bei der Unterstützung, die Gunn in den vergangenen Wochen erfuhr, dürfte außerdem die Art seines Vergehens spielen: Seine – sicherlich fragwürdigen – Tweets mit Witzen über Vergewaltigung und Pädophilie entstanden vor etwa zehn Jahren, vor seiner Zeit bei Disney, und er hatte dafür bereits um Entschuldigung gebeten, lange bevor sie wieder auftauchten – im Übrigen wurden sie durch seine politischen, rechten Gegner ausgegraben.

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