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Jetzt auf DVD & Blu-ray: "Ready Player One" - So könnte es im Sequel weitergehen
Von Andreas Staben, Carsten Baumgardt — 07.09.2018 um 07:00
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„Ready Player One“ erscheint am 6. September 2018 auf dem Heimkinomarkt. Deshalb schauen wir mal, wie es in einer Fortsetzung von Steven Spielbergs Sci-Fi-Abenteuer weitergehen könnte.

Warner Bros.

Im Kino war „Ready Player One“ Steven Spielbergs erfolgreichster Film seit „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ (2008). Das actionreiche Science-Fiction-Blockbuster spielte weltweit 582 Millionen Dollar ein (bei einem stattlichen Budget von 175 Millionen). Die finanziellen Rahmenbedingungen für eine Kino-Fortsetzung stimmen also für Warner Bros. Und Buchautor Ernest Cline, der auch am Drehbuch mitschrieb, arbeitet auch schon eine Weile an „Ready Player Two“. Insgesamt möchte Cline sogar eine „Ready Player“-Trilogie über das OASIS-Universum schreiben. Doch bevor die Filmpläne konkreter werden, wird Warner wahrscheinlich die Fertigstellung des zweiten Romans abwarten.

Buchautor Ernest Cline arbeitet bereits „Ready Player Two“

Am Ende von „Ready Player One“ scheinen ganz ähnlich wie in der Buchvorlage (fast) alle Fragen beantwortet und alle Aufgaben gelöst zu sein, aber das hat noch nie jemanden davon abgehalten, erfolgreiche Stoffe fortzusetzen. Cline präzisierte seine weiteren Buchpläne aber noch einmal: Er schreibe eine Fortsetzung des Romans und nicht des Films.

Spoiler-Warnung: Im Folgenden geht es im Detail um das Ende von „Ready Player One“

Bekanntlich wurden bei der Adaption des Originalbuches für die Leinwand weitreichende Veränderungen vorgenommen, die nicht nur die zu lösenden Aufgaben bei der Jagd nach James Hallydays (Mark Rylance) Easter Egg und einzelne Popkulturreferenzen betreffen, sondern auch wichtige Details des Kampfes gegen IOI, zeitliche Abläufe und Figurenkonstellationen. Wer sich also zukünftig an die Verfilmung von „Ready Player Two“ machen will, zu dessen Inhalt Cline bisher noch keine Informationen herausrückt, der müsste das Buch wahrscheinlich extrem umkrempeln – oder auf die Kontinuität zum ersten Film verzichten.

Warner Bros.
Tye Sheridan in "Ready Player One"

Zu rechnen ist am ehesten damit, dass es im Fall der Fälle zwei mehr oder weniger unterschiedliche Ausprägungen des „Ready Player One“-Universums geben wird – eine literarische und eine filmische. Zumindest Ernest Cline, der ja selber am Drehbuch zu Spielbergs Film mitgearbeitet und die bisherigen Abweichungen abgesegnet hat, scheint damit grundsätzlich kein Problem zu haben. Wie sehr die beiden Varianten auseinanderdriften, hängt aber natürlich stark davon ab, worum es in Clines zweitem Buch tatsächlich gehen wird.

Es gibt zumindest ein verändertes Element im Film, das sich besonders für eine Weiterführung anbietet : James Hallyday, den Erfinder der virtuellen Welt. Im Buch begegnen sich der jugendliche Protagonist und der OASIS-Guru nur in Gestalt ihrer Avatare Parzival und Anorak, während Parzival im Film womöglich am Ende auch auf Hallyday selbst trifft, obwohl der da ja schon seit Jahren tot sein soll. Und wie der Weltenerfinder bzw. seine (Re-)Inkarnation sich da verhält, das lässt sich zwar durchaus mit der genialen (Vor-)Programmierung eines Avatar-Doppelgängers erklären, aber schon das bietet zahlreiche Möglichkeiten, die gravierende Folgen haben müssten. Im Sequel, das auch ein Prequel sein könnte, ließe sich dieser Punkt vertiefen und aufklären.

Ende Spoiler-Warnung

Unabhängig davon, ob Cline in „Ready Player Two“ chronologisch vorgeht und einfach erzählt, wie es mit Wade Watts, Art3mis und Co. weitergeht, gibt es für den nächsten Film also die starke Option, sich auf die (Vor-)Geschichte von Hallyday zu konzentrieren. Natürlich hat man auch die Möglichkeit, Spin-off-artige Abenteuer neuer Figuren in der OASIS zu kreieren, die sich weitgehend unabhängig von den Büchern umsetzen ließen. Fest steht, dass die Struktur und die Grundidee von Roman und Buch förmlich dazu einladen, dass man sie zu einem Erzähluniversum ausbaut , wie wir es von diversen Comics oder von „Star Wars“ kennen.

Warner Bros.
Ben Mendelsohn in "Ready Player One"

“Ready Player Two“? Steven Spielberg ist ausgebucht

Spätestens wenn Clines Buch herauskommt (einen Termin dafür gibt es noch nicht), werden sich die Pläne konkretisieren und wir wetten darauf, dass es dann auch im Kino oder auf dem Bildschirm mit „Ready Player One“ weitergeht. Ob Steven Spielberg dabei wieder Regie führen wird, steht allerdings auf einem ganz anderen Blatt.

Der vielbeschäftigte Filmemacher, der den „Ready Player One“-Dreh mehrfach als einen der schwierigsten seiner Karriere bezeichnete, hat jedenfalls erstmal andere Pläne. Der Start von „Indiana Jones 5“ ist zwar bereits auf Juli 2021 verschoben worden, aber auch das Musical „West Side Story“ will Spielberg neu verfilmen. Dazu hat der 71-jährige Regieveteran Interesse, das Biopic „Grant“ mit Leonardo DiCaprio als legendärer Nordstaaten-General Ulysses S. Grant zu drehen.

 

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