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    Kein Drax in "Guardians Of The Galaxy Vol. 3"? Dave Bautista hat wenig Bock auf Disney
    Von Monique Stibbe — 03.09.2018 um 09:45
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    Schlechte Nachrichten für Drax-Fans: Dave Bautista kehrt vielleicht doch nicht zum Marvel Cinematic Universe zurück. Nachdem James Gunn endgültig von Disney entlassen wurde, nimmt Bautista in einem Interview nun kein Blatt vor dem Mund.

    Disney

    Ende Juli 2018 kappte Disney alle Verbindungen zu Drehbuchautor und Regisseur James Gunn, dem maßgeblichen Mastermind hinter den „Guardians Of The Galaxy“-Filmen, nachdem zehn Jahre alte Tweets auftauchten, in denen er Witze zu Themen wie Pädophilie und Vergewaltigung machte. Trotz seines Bedauerns und einer Entschuldigung fackelte der Mauskonzern nicht lange und entließ den Filmemacher. Kurz danach stellten sich Fans und auch MCU-Stars schützend hinter Gunn und setzten sich dafür ein, dass er wieder eingestellt wird. Ganz vorne steht dabei Ex-Wrestler Dave Bautista, der via Tweets und Interviews immer wieder seine Meinung zur Causa James Gunn kundtat.

    So sagte Dave Bautista Anfang August 2018, dass er in „Guardians Of The Galaxy Vol. 3“ auf jeden Fall dabei sein wird, obwohl er keine Lust darauf hat, es ohne James Gunn zu machen und er damit nur seinen vertraglichen Pflichten nachkommen würde. Nur einen Tag später drohte er mit einem Ausstieg aus dem „Guardians Of The Galaxy“-Franchise, falls nicht zumindest James Gunns Drehbuch genutzt wird. Mitte August wurde dann bekannt, dass Gunn trotz aller Fan- und Star-Proteste definitiv nicht wieder eingestellt wird. Auch hier verbreitete Dave Bautista seine Meinung auf Twitter und verglich den Disney-Konzern mit Donald Trump:

    Nun saß der Drax-Darsteller am Wochenende in der britischen Sendung „The Jonathan Ross Show“ und wurde dort von Gastgeber Jonathan Ross auf „Guardians Of The Galaxy“ angesprochen und auch noch einmal gefragt, ob er in „Guardians Of The Galaxy Vol. 3“ dabei sein wird.

    Bautistas Antwort: „Ja, das ist tatsächlich ein Problem. Es ist eine bittersüße Konversation. Nein, es ist eine bittere, bittere Konversation, weil ich nicht sehr glücklich darüber bin, wie sie mit James Gunn umgegangen sind. Sie halten den Film auf. Er liegt definitiv auf Eis. Um dir gegenüber ehrlich zu sein: Ich weiß nicht, ob ich für Disney arbeiten möchte.“

    Schauspielkollege Kevin Hart, ebenfalls Gast in der Sendung, wirft daraufhin ein, dass er nicht erleben möchte, wenn Dave Bautista sauer wird. „Ich habe immer ausgesprochen, wie ich mich fühle und ich habe keine Angst zuzugeben, wie ich mich fühle“, erwidert Dave Bautista.

    Dass das für Hollywood-Verhältnisse sehr ungewöhnlich ist, findet auch Moderator Jonathan Ross, doch Dave Bautista wäre nicht Dave Bautista, wenn er darauf nicht eine schlagfertige Antwort hätte: „Ich denke nicht, dass ich dein typischer Hollywood-Typ bin.“

    Dave Bautista befürchtet, dass "Avengers 4" wegen James Gunn geändert wird

    Offiziell hat Dave Bautista dem MCU noch nicht den Rücken gekehrt. Drax the Destroyer spielte eine wichtige Rolle in „Avengers: Infinity War“ und wird auch in „Avengers 4“ wieder zu sehen sein, wie er in der Talk-Show noch einmal bestätigte. Doch ist es mit der wachsenden Kluft zwischen Dave Bautista und Disney weiterhin durchaus möglich, dass er dort seinen letzten Auftritt absolviert.

    Wenn Dave Bautista sich allerdings dazu entschließt, nicht in das Marvel Cinematic Universe zurückzukehren, würde das ein großes Loch reißen. Schließlich ist Drax ein wichtiges Mitglied der Guardians und seine komödiantischen Einlagen haben ihn zu einem der beliebtesten Darsteller werden lassen. Es ist für viele Fans wohl schwer vorstellbar, wie das MCU ohne ihn aussehen würde – vor allem, wenn das „Guardians Of The Galaxy“-Franchise weiter voranschreitet.

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    Kommentare
    • Darklight ..
      Es werden ihn Leute genau wegen so einer Haltung casten!Und in Blade Runner hat er gezeigt wie gut er sein kann.
    • Darklight ..
      Deshalb macht mir Fox Disney auch soviel Angst.Mark hat innerhalb seiner Vertragsgrenzen (und mit seinem unantastbaren Luke Skywalker Status) so viel Kritik wie möglich formuliert. Sie war nicht so klar und eindeutig, aber für jeden deutlich erkennbar. Das er diplomatisch umhergerudert iss, gehörte wohl zwangsläufig mit zur Taktik, um überhaupt das Maul aufmachen zu können...
    • Darklight ..
      LOL Warten wir's ab...😂🤣
    • Darklight ..
      Das wirst Du nicht laaaange durchhalten...😂🤣
    • Der_Neue
      Du hast schon genug gesagt! :D
    • Darklight ..
      I Love you...; )Ich finde es total wichtig, im realen Leben an wichtigen Stellen laut und konstruktiv das Maul aufzumachen, wenn wesentliche Sachen falsch laufen.Das iss doch letztlich auch der ganze Sinn hinter diesen Superheldenstories: wenn es richtig gut läuft inspirieren uns die Phantasiehelden dazu, im profanen Alltag mal etwas mutiger zu sein.Und Dave zeigt, daß das geht.😊
    • Deliah C. Darhk
      Drax stirbt im Comic lange vor dem InfWar. Hat mit dem Film nix zu tun.Ich sag' jetzt gar nix mehr. ;)
    • Einfach nur ein Typ
      Also wenn ich hier so einige Kommentare lese, denken einige das David Bautista ein Typ ist der nur Muskeln hat und null Gehirn, der sich nur wichtig tun will und denkt er ist der Star und ohne ihn geht es nicht. Ich sehe das etwas anderes. Ich sehe einen Mann mit Rückrat der halt sagt was er denkt. Er war schon immer einer der gerne frei raus gesagt hat was er denkt. Ich würde auch ehrlich zugeben das es Schade wäre wenn er nicht mehr mitspielen würde, es würde was fehlen. Guardians of the Galaxy 1 und 2 gehören zu meinen Lieblingsfilmen und ich finde nicht das es so einfach wäre ihn so leicht gegen ein anderen witzigen Muskelberg zu ersetzen, er hat finde ich der Figur Drax seinen eigenen Stempel aufgesetzt, er spielt diese Figur sehr überzeugend und es macht Spaß ihm dabei zu zuschauen. Ich persönlich finde ihm ist die Rolle von Drax auf den Leib geschrieben, so wie es der Fall bei Hugh Jackman und Wolverine war. Oder wie bei Ryan Reynolds und Deadpool.
    • Der_Neue
      Was heißt denn 30 nach Publikation? Der Film kam wann raus? Einen Herr der Ringe Spoiler wollte auch damals als die Filme aktuell waren keiner und da war das Buch noch älter. Aber ja, ich weiß was du meinst und es war auch nicht so ernst gemeint von mir ;) Meinst du jetzt die Scavengers?
    • Deliah C. Darhk
      Josh Dallas wurde ab Thor 2 als Fandral durch Zachary Levi ersetzt, und Red Skull wechselte erst für InfWar von Hugo Weaving auf Ross Marquand.Bislang schieden nur Jane Foster und Crossbones wg Darsteller-Absagen aus, alle anderen durch die Geschichte, oder sind noch zumindest theoretisch im Spiel.
    • Deliah C. Darhk
      Im Comic ist es das ursprüngliche GotG-Team. Es ist die Gruppe um Sky Stallone.Echt? Spoiler, drei Jahrzehte nach Publikation?Wurde auch hier im Forum schon mehrfach erwähnt, nicht nur von mir.
    • Der_Neue
      Wie das neue Team war zu sehen? Und ja genau den Comicspoiler meinte ich!
    • Der_Neue
      Sehe ich auch so ;)
    • Da HouseCat
      das war ne starke szene, wo er mit mantis am wasser sitzt und sie ihn anfasst...
    • Da HouseCat
      hab ich auch gemacht: als ich ging, sagte ich noch, dass ich irgendwo im belüftungssystem ne forelle hingelegt habe...always tha truth!!
    • Da HouseCat
      naja, trotzdem war das zu zeiten, wo das alles noch in den kinderschuhen steckte...seitdem ist alles so geblieben und figuren kamen und gingen höchstens mal.
    • Deliah C. Darhk
      Hulk-Filme? Es gibt nur einen im MCU. Den Typ-Wechsel von EN auf MR hat mich anfangs schon sehr irritiert.Bei War Mashine fand ich TH sogar passender besetzt als DCh.Aber beides funktioniert für mich, weil die 'Neuen' sehr gute Schauspieler sind und zu den Rollen passen.
    • Deliah C. Darhk
      Dann sollte Barr ganz schnell ihren Job zurück bekommen.
    • Deliah C. Darhk
      Ganz genau so sehe ich das auch. Er beisst die Hand, die ihn füttert.
    • Deliah C. Darhk
      Welcher Spoiler? Das neue Team war bereits in GotG 2 zu sehen. Drax starb im Comic (das erste Mal) vor etwa 30 Jahren und Drax Tod per Nachdreh in A4 ist eine Schlussfolgerung aus seinen durchsichtigen Versuchen, sich aus seinem Vertrag zu motzen.
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