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    Wieder so heftig wie "Hardcore"? Der neue Film der "John Wick"-Macher hat seinen Regisseur
    Von Alexander Friedrich — 04.09.2018 um 16:46
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    „Deadpool 2”-Regisseur David Leitch und sein „John Wick”-Co-Schöpfer Chad Stahelski bringen mit „Nobody” erneut gemeinsam einen Film in die Kinos. Nun hat das Projekt einen interessanten Neuzugang: „Hardcore”-Mastermind Ilya Naishuller führt Regie.

    Metropolitan FilmExport

    Wer es ganz schnell nach Hollywood schaffen will, der kann sich aktuell ein Beispiel an Ilya Naishuller nehmen. Der russische Filmemacher war vor einigen Jahren nämlich eigentlich noch Musiker und drehte lediglich für seine eigene Band Biting Elbows Musikvideos. Nun wurde Naishuller für die Regie des Actionfilms „Nobody“ verpflichtet (via Geeks WorldWide) - und das lässt uns aus gleich mehreren Gründen aufhorchen:

    Eine Prise "Hardcore"

    Naishullers viral gegangenen, aus der Egoperspektive gefilmten Musikclips brachten den Filmproduzenten Timur Bekmambetov („Wanted“) auf die Idee, den Musiker einen ganzen Spielfim in diesem Stil drehen zu lassen. „Hardcore“ hieß die ursprünglich russische Produktion, um die dann zwischen mehreren US-Verleihern ein regelrechter Bieterwettstreitt ausgebrochen ist: Im April 2016 erschien der komplett auf einer GoPro gedrehte, superbrutale Action-Kracher, der einem Ego-Shooter gleicht. Jetzt darf Naishuller sich am nächsten Level versuchen: Mit „Nobody“ arbeitet der russische Filmemacher nun nämlich mit den „John Wick“-Köpfen David Leitch und Chad Stahelski zusammen.

    Eine Prise "John Wick"

    Leitch führte zuletzt bei „Deadpool 2“ Regie und wird auch das „Fast & Furious“-Spin-off „Hobbs & Shaw“ inszenieren. Mit Co-Regisseur Stahelski stemmte er zusammen den ersten „John Wick“-Film, bei „Nobody“ zeichnen nun beide als Ausführende Produzenten verantwortlich. Auch „John Wick“-Autor Derek Kolstad ist an Bord und liefert das Drehbuch. Stylisch-krachende Erwachsenen-Action ist bei diesem Aufgebot hinter der Kamera also fast schon vorprogrammiert.

    Ein Schuss "Better Call Saul"

    Die Wahl des Hauptdarstellers passt da schon weniger offensichtlich in diese Konstellation: Bob Odenkirk spielt den Part und wird ebenfalls als Produzent mit am Steuer sitzen. In der Netflix-Serie „Better Call Saul“ mimt der 55-Jährige den gerissenen Anwalt James McGill. Hau-Drauf-Action, wie sie Keanu Reeves in „John Wick“ fabrizierte, bringt man mit Odenkirk eigentlich weniger in Verbindung. Umso mehr gespannt darf man sein, wie diese überraschende Rezeptur am Ende aufgehen wird.

    Darum geht es in „Nobody“

    Odenkirk spielt im Film einen Durchschnittstypen, der einer Frau zur Hilfe eilt, welche von Schlägern belästigt wird. Das verärgert allerdings deren Boss und schnell hat das Duo einen ganzen Drogen-Clan am Hals.

    Noch hat der Film keinen Starttermin. Bob Odenkirk bringt sich dafür auch in den neuen Folgen von „Better Call Saul“ wieder mächtig in Schwierigkeiten. Das „Breaking Bad“-Prequel läuft gerade in seiner vierten Staffel, aus der jeden Dienstag eine neue Episode auf Netflix veröffentlicht wird.

     

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    Kommentare
    • Der_Neue
      Ok das Marketing war wirklich nicht so bombe.
    • Bruce Wayne
      Ich denke einfach, dass nicht genug Marketing hinter dem Film stand. Sonst wäre er sicher erfolgreicher geworden. Aber evtll. liege ich da ja falsch.
    • Der_Neue
      Und das weißt du woher? Ist nicht genau unsere Diskussion um den zu geringen Erfolg dieses Films nicht der Beleg, dass die Mehrheit es eben nciht kann :-P
    • Bruce Wayne
      Deswegen habe ich ja auch geschrieben, dass der Vergleich nicht perfekt seie. Aber mit dem Konzept der Egoperspektive können sich die meisten Leute doch anfreunden.
    • Der_Neue
      Und wie viel Leute auf der Welt spielen im Vergleich Egoshoter? ;)Und du weißt dass es immer ein Unterschied ist, ob man selbst steuert und weiß, wo die Kamera hinschwengt oder nur zuguckt.
    • Bruce Wayne
      Naja, stundenlang Ego Shooter spielen geht den Zuschauern auch nicht auf die Nerven ;) Ich weiß, kein perfekter Vergleich, aber man sollte meinen dass sich Leute an so etwas schnell gewöhnen.
    • Der_Neue
      Ja aber nochmal, die Machart war dann doch sehr speziell um jetzt wirklch das Mainstream Publikum anzusprechen. Gibt ja auch nciht wenige denen bei sowas schnell schlecht wird.
    • Bruce Wayne
      Nun ja, mit seiner Prämisse hätte der Film wesentlich erfolgreicher sein müssen. Gerade da der Film, wie du bereits angemerkt hast, ziemlich kreativ war.
    • Der_Neue
      Wie meinst du das? Ist halt auch kein Film für jedermann aber er hat genug Beachtung bekommen, dass wir jetzt diesen Film hier kriegen.Und ja ich war auch überrascht, dass man sich nicht nur an dieser durchgehend in Ego gefilmten Prämisse ausgeruht hat, sondern echt was da raus geholt hat.
    • Der_Neue
      Ich habe mich gerade eingenässt. Und verdammt ich weiß es ist sehr Paradox aber gerade bei Odenkirk würd eich zu gern sehen, wie der ordentlich die Leute verdrischt und abknallt. Das passt so dermaßen nciht, dass es schon wieder cool ist :)
    • GamePrince
      Klingt genial.
    • Bruce Wayne
      Ich freue mich für ihn. Irgendwie hat Hardcore nicht wirklich die Beachtung bekommen, die er eigentlich verdient hätte. Actiontechnisch war der Film wirklich toll inszeniert.
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