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    "Iron Fist" auf Netflix: Darum ist die 2. Staffel so viel besser
    Von Björn Becher — 07.09.2018 um 06:36
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    Die erste Season von „Iron Fist“ war eine Enttäuschung – auf sehr vielen Ebenen. Nun gibt es die zweite Staffel. Wir haben die ersten sechs Episoden davon gesehen und können schon jetzt sagen, dass Marvel sich rehabilitiert hat.

    Netflix

    Daredevil“, „Jessica Jones“, „Luke Cage“, „Iron Fist“, das Crossover „The Defenders“ und schließlich noch „The Punisher“. Sechs Marvel-Serien gibt es mittlerweile auf Netflix – und bei einer Umfrage, welche die schlechteste ist, lautet die Antwort wohl meist: „Iron Fist“. Dort stören am Reißbrett entworfene Figuren und eine fade Story, das Hauptproblem aber sind die wirklich schwachen Actionszenen, die einer Serie, in der es um einen Martial-Arts-Kämpfer geht, den Garaus machen.

    Doch Marvel hat aus seinen Fehlern gelernt. Nachdem die Figur Iron Fist in der ersten Season ihrer Einzelserie und in der enttäuschenden Zusammenkunft „The Defenders“ nicht funktionierte, zeigte schon der starke Mini-Auftritt in der zweiten Season von „Luke Cage“, dass man wohl endlich einen guten Zugang zum Milliardenerben mit der magischen Faust gefunden hat. Und das bestätigen auch die von uns gesichteten ersten sechs (von insgesamt zehn) Episoden der zweiten Staffel. Doch bevor wir euch verraten, was genau besser ist, noch ein paar Infos zur Story.

    Linda Kallerus/Netflix
    Finn Jones ist einmal mehr Danny Rand alias Iron Fist.

    Darum geht es

    Danny Rand (Finn Jones) gab dem scheinbar todgeweihten Matt Murdock in „The Defenders“ das Versprechen, „seine“ Stadt zu beschützen. Es ist eine schwere Bürde, der er als Iron Fist nun jede Nacht nachgeht. Seine Firma hat er dabei längst in die Hände seines Jugendfreundes Ward Meachum (Tom Pelphrey) gelegt. Mit seiner Freundin Colleen Wing (Jessica Henwick) lebt er nun in einfachen Verhältnissen in Chinatown. Sie arbeitet tagsüber in einer Hilfsreinrichtung, er ist Möbelpacker.

    Ausgerechnet vor Dannys und Colleens Haustür fangen die Probleme an. Verfeindete Gangs verwandeln die Straßen des Viertels in ein Schlachtfeld. Danny kann gar nicht so schnell überall einschreiten, wie es nötig wäre. Und dann tauchen auch gleichzeitig Davos (Sacha Dhawan) und Joy Meachum (Jessica Stroup) wieder auf. Was der naive Milliardenerbe nicht ahnt: Seine beiden früheren Freunde aus völlig unterschiedlichen Leben haben sich verbündet, um ihn zu zerstören...

    Linda Kallerus/Netflix
    Verbündete: Davos und Joy machen nun gemeinsame Sache.

    Harte Action

    Einer der größten Kritikpunkte an der ersten Staffel von „Iron Fist“ war die Action – und das völlig zurecht. Dass es zu wenig Zeit zur Vorbereitung damals gab und Hauptdarsteller Finn Jones daher nicht genug trainieren konnte, interessiert den Zuschauer nun einmal herzlichst wenig. Wenn die Serie von einem herausragenden Kämpfer handelt, muss das auch rüberkommen. Bei der Action sind nun sehr deutliche Fortschritte zu sehen. Finn Jones hat offensichtlich die Zeit genutzt, um zu trainieren (und zwischenzeitlich wird die Figur auch hinter eine Maske versteckt, so dass man einen Stuntman nutzen kann).

    Aber noch viel wichtiger: Die Choreographien sind in der zweiten Staffel „Iron Fist“ um ein Vielfaches besser. Das ist wohl der Verdienst von Clayton J. Barber, der unter anderem für „Creed“ die wohl eindrucksvollsten Boxkämpfe des gesamten „Rocky“-Franchise gestaltete, bei „Black Panther“ schon für einen Marvel-Kinofilm die Kampfszenen bestens koordinierte und auch an „John Wick 2“ beteiligt war. Barbers Verpflichtung zahlt sich aus – besonders in den vielen Kampfszenen, in denen fast ausschließlich die Hände zum Einsatz kommen und bei der offensichtlichen Entscheidung, die mystische Ebene rund um die magische Faust häufiger zu verlassen und mehr in Richtung von Straßenkämpfen à la „Daredevil“ zu gehen.

    Linda Kallerus/Netflix
    Faustkämpfe.

    Die Action ist jetzt viel energischer, dynamischer und vor allem auch härter. Ein frühes Highlight ist eine Kampfszene in einem Restaurant bzw. dessen Küche. Auch in der Rückblende zum Kampf um den Titel und die Macht der Iron Fist zwischen Danny und Davos werden viel besser die Kräfte deutlich, die beim Aufeinanderprallen von Fäusten auf Köpfe und Körper wirken, als in jedem einzelnen Fight der ersten Season.

    Noch immer ist viel Luft nach oben, da noch immer mit dem einen oder anderen Schnitt kaschiert werden muss, dass Finn Jones, Jessica Henwick und Co. natürlich in erster Linie Schauspieler sind und keine Kampfsportler, aber der Fortschritt ist offensichtlich.

    Interessante Figuren

    Aber auch beim Schreiben wurde einiges getan. Zwar gehen die Versuche, der Figur Danny Rand Schattierungen zu verleihen, noch nicht ganz auf, doch gerade bei den Nebenfiguren zeigt sich schon nach wenigen Episoden der zweiten Staffel mehr Potential als in der gesamten ersten Season. So bekommt unter anderem Ward seinen eigenen Charakterbogen, der nicht zu viel Raum einnimmt, um störend zu wirken, aber genug, um Interesse zu wecken.

    Zudem ist es durchaus erfrischend, dass die Macher die Motivationen sehr offen zeigen. Eine der Schwächen von Staffel eins war, dass zahlreiche Figuren selbst nicht wussten, was sie wollen – das daraus resultierende Hin und Her nervte.

    Linda Kallerus/Netflix
    Auch die Nebenfiguren sind interessanter.

    Es macht Spaß!

    Der ersten Season fehlte weitestgehend jede Leichtigkeit und selbst das dankbare „Fish-Out-Of-Water“-Szenario mit Dannys Wechsel von einem Mönchs- in ein Milliardärsleben wurde vermasselt. In der zweiten Staffel von „Iron Fist“ ist dagegen auch mal Platz für einen lockeren, aber nicht unpassenden Spruch. Allgemein durchzieht eine größere Lockerheit die gesamte Geschichte. Figuren dürfen auch mal ein Lächeln auf den Lippen tragen, Situationen auch mal absurd werden. Und dass auf Geschäftsmeetings verzichtet wurde, die sich in der ersten Staffel teilweise ewig zogen, ist sicher ebenfalls kein Nachteil.

    Alice Eve

    Zu vielen vertrauten Gesichtern in der Besetzung kommt auch eine neue Darstellerin: Alice Eve, unter anderem bekannt aus Filmen wie „Star Trek Into Darkness“, „Sex And The City 2“ und „Zu scharf, um wahr zu sein“, lernen wir in „Iron Fist“ erst einmal als verschrecktes Mauerblümchen Mary kennen. Aber Comic-Leser dürften schon wissen, dass hinter der Figur „Mary Walker“ alias „Typhoid Mary“ alias „Bloody Mary“ deutlich mehr steckt…

    Wir wollen aus Spoilergründen gar nicht so sehr auf die im wahrsten Sinne des Wortes große Vielschichtigkeit von Mary eingehen, aber es wird schon früh deutlich, dass viel Potential in der Figur steckt (was im „Elektra“-Kinofilm mit Natassia Malthe in der Rolle einst völlig versaut wurde). Vielleicht besteht sogar die Hoffnung, dass wir die Figur, die in den Comics traditionell eine Daredevil-Widersacherin ist, noch öfter im Marvel-Netflix-Universum sehen.

    Linda Kallerus/Netflix
    Alive Eve als Mary im Austausch mit Danny.

    Ein neuer Showrunner

    Wenn wir schon über Neuzugänge vor der Kamera reden, müssen wir auch auf die dahinter zu sprechen kommen. Die zentrale Person bei jeder Serie ist der sogenannte Showrunner, der Chefautor, bei dem alle Fäden zusammenlaufen und der die Hauptverantwortung trägt. Bei der ersten Staffel war Scott Buck für „Iron Fist“ verantwortlich. Der verantwortete einst die finalen drei Seasons von „Dexter“ und wie die misslang ihm auch „Iron Fist“ (er setzte danach mit dem völlig missratenen „The Inhumans“ sogar noch eine weitere Marvel-Serie in den Sand). Nun wurde er zum Glück ausgetauscht.

    Zugegeben, sein Nachfolger Raven Metzner hat auch nicht die eindrucksvollste Vita. Der Karrierestart des mittlerweile erfahrenen TV-Autors mit seinem bislang einzigen verfilmten Kinodrehbuch „Elektra“ ist sicher kein Glanzlicht (wobei hier das Skript auch noch massiv überarbeitet wurde und nicht mehr viel von Metzner stammt). Doch der Neue hat „Iron Fist“ deutlich besser im Griff. Hinter der zweiten Season ist die Struktur klar erkennbar, sie wirkt nicht mehr wie eine füllende Vorbereitung auf „The Defenders“, sondern wie eine eigenständige Erzählung.

    Starke Regisseure

    Regisseure sind bei Serien oft nur Auftragsarbeiter, aber können trotzdem hier und da ihren Stempel aufdrücken. Und das wird schon in den ersten drei Episoden der zweiten Season offensichtlich. Für die wichtige, erste Episode, in der die ganze Season ihre Richtung bekommt, wurde mit „Die Hochzeits-Crasher“-Regisseur David Dobkin nicht nur ein erfahrener Kino-Handwerker verpflichtet, sondern auch ein Mann, der Action locker-leicht und zugleich stylish aussehen lassen kann. Das bewies er bei der Jackie-Chan-Komödie „Shanghai Knights“, aber vor allem bei der Serie „Into The Badlands“, wo er gleich die ersten drei Episoden verantwortete.

    Aber auch eine Regisseurin wie Rachel Talalay ist für jede TV-Serie ein Gewinn. Mit „Tank Girl“ beerdigte sie einst ihre Kino-Karriere, aber zuletzt war sie bei so unterschiedlichen Serien wie „The Flash“, „Legends Of Tomorrow“, „Sherlock“ und vor allem „Doctor Who“ nicht ohne Grund meist für besondere Episoden zuständig. Auch hier ist es sicher kein Zufall, dass ihre „Iron Fist“-Episode besonders wichtige Momente beinhaltet.

    Linda Kallerus/Netflix
    Danny will sich prügeln...
    Fazit

    Viele Marvel-Serien bei Netflix haben neben all den vielen Stärken auch Schwächen. Die zweite Season „Daredevil“ ist zum Beispiel, bei all den starken Actionszenen und der gelungenen Einführung des Punishers, ungemein plump und undifferenziert erzählt. Die ersten Staffeln von „Jessica Jones“ und „Luke Cage“ sind trotz starker Bösewichte teilweise sehr langgezogen, doch die erste Staffel von „Iron Fist“ war eine einzige durchgehende Schwäche. Und das hat sich geändert! Noch ist zwar nicht alles Gold, was glänzt, und es gibt noch reichlich Luft nach oben, doch zumindest die ersten sechs Episoden der zweiten Staffel machen endlich Lust auf mehr von Danny Rand und seiner magischen Faust.

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    Kommentare
    • Kai Neck (Haehnchen)
      Zitat: Man hatte Probleme mit der Charakterdarstellung? Wurde verändert. Nicht perfekt, aber es wurde verändert. Erzählweise? Wurde verändert. Allgemeine Entwicklung? Wurde verändert. Kampfszenen? Wurden verändert.In meinen Augen: Alles positiv.Wieso ist das gleich positiv?Seit wann ist jede Veränderung sofort was gutes? Änderungen mussten her ja, weil die erste Staffel langweilig ohne Ende war... aber nur weil man alles ändert ist das lange noch nichts gutes, vor allem wenn alle Änderungen so schlecht sind. Es wurde zwar viel verändert, aber eben nicht zum guten.Einzig positive sind die 10 Folgen, 13 sind unnötig. Selbst die vortreffliche erste Staffel von Daredevil hat unnötige Längen gehabt. 10 Folgen wären da auch gut gewesen.Ansonsten, ich sags wie es ist, ich hab erst 3 Folgen gesehen... das Hauptproblem ist Joy Meachum. Ihr ganze Motivation ergibt keinerlei Sinn. Seit Danny da ist hab ich alles verloren, also muss er weg Bullshit... sie hat NICHTS verloren, gar nichts. Im Gegenteil, sie hat einen alten Freund wieder... Ihr Vater ist gestorben, naund? Der war doch Tod. Sie ist aus de rFirma raus, ja und? War doch ihre eigene Entscheidung, Danny wollte sie nicht raus haben, und hat auch kein Bock auf die Firma. Sie hat angeblich die nähe zu ihrem Bruder verloren, wieso denn? er sucht sie doch, und ihm geht es besser als in der ganzen Staffel davor...Man hat aus Joy einfach ne Bösewichtin gemacht, weil man halt eine brauchte. Sinn ergibt daran gar nichts, und man sieht in jeder Sekunde auch das die weder die Figur, noch die Schauspielerin auch nur im Ansatz in diese Rolle passen... Jessica Stroup kann das nicht.Mary/Walker geht auch auf den Keks, dieses ewige andeuten das sie ne Zwiegespaltene Person ist, ja man ich habs schon bei der ersten Andeutung kapiert.Das nächste was nicht passt ist Danny Rand ansich... Luke Cage Staffel 2 wurde wohl ignoriert, der ausgeglichene Sonnenschein ist einfach weg... wieso? Das hätte er ja gern sein können im verlauf der Handlung, aber die ersten 2 Folgen der neuen Staffel hätte er doich der sein müssen aus der Luke Cage Staffel... aber nö, er ist gleich der grimmige Typ... blub.Btw ist Danny Rand eigentlich ein in sich ausgeglichener Kerl der der absolute Kampfmeister ist... jedenfalls in den Comics ist er das wenn er zur iron Fist wird. In der Serie ist er ein nerviger möchtegern Hipster der nicht weiß was er will und kann... das passt kein bisschen, und aus diesem Danny Rand wird niemals die Iron Fist die er sein müsste um der Vorlage gerecht zu werden.Alles in allem passt das nicht zusammen, der vollständigkeithalber gucke ich es zuende, bin nach 3 Folgen aber extrem genervt.Wieteres Problem, aber das gilt mittlerweile für die meisten Netflix Serien, alle können irgendwie ganz super toll kämpfen und austeilen, hallo? Wozu sind die superhelden eigentlich da? Super ist an denen immer weniger... Hey 5 Hand ninja kommen da, ach egal ich bin Clare Temple, die vermöbel ich mit links oh da sind 10 Topgangster mit dicken Waffen die sonst nur Luke Cage aufhalten kann, ach egal ich bin Misty Knight und mach die selbst mit einem Arm locker fertigAch selbst Foggy udn Karen durften in Staffel 2 von Daredevil Leute verprügeln, das nimmt echt überhand. Und in Iron Fist Staffel 2 wird das konsequent weiter ausgebaut. Normale Menschen? Nö, Gangster die auch nur ansatzweise ne Chance haben? Nö. Danny Rand ist plötzlich der total Waschlappen, da wirkt die Oma mit der Handtasche mächtiger.
    • Man Drake
      So,ich bin eben mit der Serie fertig geworden. Ich hab ein paar der Kommentare überflogen und verstehe die negative Stimmung nicht.Man hatte Probleme mit der Charakterdarstellung? Wurde verändert. Nicht perfekt, aber es wurde verändert. Erzählweise? Wurde verändert. Allgemeine Entwicklung? Wurde verändert. Kampfszenen? Wurden verändert.In meinen Augen: Alles positiv.Muss die Story immer super deep und spannend sein? Nein, wenn das Drehbuch stimmt nicht. Es ist kein super wichtiger Marvel Charakter, also möchte ich unterhalten werden und das ist echt passiert. Es gab für mich keine Längen. Ein straffes Erzähltempo, Die Charaktere haben sich glaubhaft weiter entwickelt. Dialoge und Konflikte waren passend.Die Kampfszenen wurde deutlich besser. Nicht so dreckig hart, wie bei DD, aber dafür schöne Choreos. Wenn die Story lahm ist, gibts zig andere Dinge, die sowas tragen können und mit Typhoid Mary wurde ein spannender Charakter eingeführt, der auch super dargestellt war. Hoffentlich auch bei DD, wo sie ja eher hingehört. Die Nebencharaktere waren eh toll gespielt und es hat Spaß gemacht, das zu beobachten. Davos ist kein super deep Villain, aber die Motivation ist nachvollziehbar.Bei Iron Fist steck ich in den Comics nicht so drin. Dieses Tauziehen um die Kraft und das Colleen die bekommt...keine Ahnung, das sehe ich noch kritisch, in jedem Fall. Aber das waren leichte Schwächen, zum Ende hin. Ich sehe, dass Kritik ernst genommen wird. Bei LC, hier auch. DD kann kommen. Ich bin mehr als erfreut, wie gut ich Iron Fist jetzt fand. Und in Zukunft mehr Staffeln mit 10 Folgen. Erspart wirklich Längen. Wär bei LC auch besser gewesen.
    • greekfreak
      Ich kann die Serie nur wärmstens emfehlen,es ist ein ziemlich bekloppter Mix aus postapocalyptischer Sci-Fi,Western,Intrigenspielchen ala GoT und vor allem viel mystisch angehauchten Kung Fu Kram,inkl. Chi Kräfte,Prophezeihungen,verlorenen Zivilisationen und haste nicht gesehen.Dazu gibt´s ab Staffel 2 viel Humor und amtliche Splatter Szenen,Blut und abgetrennte Körperteile galore.Es ist amtlicher Schlock,aber die ziehen das so konsequent durch,allein Marton Czokas als Schurke,mit Overacting & Südstaaten Akzent,bis der Arzt kommt oder Emily Beecham,die als Femme Fatale/Kung Fu Amazone im Lederoutfit und hochhackigen Stiefeln, ala Trinity durch die Gegend wirbelt.Es ist einfach nur sau-unterhaltsam.
    • Bruce Wayne
      Gut, du hast mich überzeugt ;D Ich schaue mir Into the Badlands demnächst mal an.
    • Da HouseCat
      sowieso.btw: rennen auch in hollywood genug experten rum oder welche, die den sprung schaffen wollen und das alte 1x1 der asiatischen actionkunst kennen.plan b, scheiss auf plan a ist ein deutscher actioner von stuntleuten: die haben wohl auch schon in hollywood gearbeitet und du bekommst da das kotzen. die trainieren die leute, machen die verrücktesten sachen und dann kommt da so ein schlipsheini vorbei und streicht sehr viele szenen. und das passiert da wohl ständig.
    • greekfreak
      Die hätten entweder das Philip Silvera Team oder jemanden aus Hong Kong,wie Corey Yuen anheuern sollen.Ich schätze P.Silvera und sein Team,haben alle Hände voll zu tun,mit Daredevil S.3 oder anderen Produktionen(die haben auch Deadpool 2 gemacht,letztens,Ich sag nur der ungeschnittene Fight,im jap Badehaus mit den Yakuzas,1A.wurde in der Kinofassung drastisch geschnitten.) und ein HK Team,war Netflix wohl zu teuer,denn wie B.Wayne sehr treffend bemerkt hat,haben die wirklich wenig Geld ausgegeben,das sieht man.P.S.Was zum Geier ist mit Disqus seit ein paar Tagen hier los? Meine Comments werden nicht freigeschaltet oder als Spam markiert.
    • greekfreak
      Ich wiederhole mich schon wieder,schaut euch Into the Badlands an,da spielt Nick Frost,der lustige Dicke aus den ganzen Edgar Wright Comedies wie Shaun of the Dead etc. eine der Hauptrollen.Der hatte NULL Martial Arts Erfahrung,ist jetzt nicht gerade der athletischte Zeitgenosse *hüstel* und selbst der hat da coole Fightszenen und es kommt toll rüber! Es gibt eine Szene,wo er ein paar Typen,mit Nunchuks verkloppt,so richtig Bruce Lee Style und du denkst dir,der macht das sein Leben lang.Was haben die anders gemacht? Die haben ein Team aus Hong Kong eingeflogen,das die Darsteller für 2 Monate,vor Drehbeginn,in die Mangel genommen hat.Dazu benutzt man viele Kameratricks,um die Doubles zu verstecken,wie z.B. man nimmt das ganze aus der Vogelperspektive oder von hinten auf,aber keine Quick Cuts.
    • Bruce Wayne
      Ja, ein Problem zu ignorieren, ist auch keine Lösung. Denn genau das ist es, wenn man Finn Jones einfach gar nicht mehr kämpfen lässt (und dadurch sein Charakter wie ein Martial Arts-Anfänger wirkt), anstatt ihm durch irgendeine Ausrede eine Maske zu geben, und einen Profi diese Kämpfe choreographieren und ausführen zu lassen. Davos hält in einer Szene sogar die Iron Fist Maske in der Hand und steckt sie in die Tasche! Warum nutzt man nicht die Chance und zeigt mittels Stuntteam einfach, was für ein Meister Danny Rand wirklich ist?
    • Da HouseCat
      mich nervt bei den choreo,dass da überhaupt keine power hinter ist....gerade bein arbeit alles nur so angewinkelte low kicks...da ist null wucht hinter.alta hollywood castet immer irgendwas dahergelaufendes...und auch martial arts typen wird es auch heute noch bestimmt jede menge geben.schauspiel ist ja echt nix dolles.davos mami abschied: alter, das war so grottig geschauspielert...wow.
    • Da HouseCat
      fs verpackt mittlerweile vieles in werbung. evtl hier nicht anders.
    • Da HouseCat
      und ja, was ist aus dem danny aus luke cage s2 geworden????? hier ist er wieder der grimmige wannabe, der am laufenden band nur scheisse baut und schon mehr nervt als spass macht.
    • Da HouseCat
      japp, ich bin bei folge 7 und habe den eindruck, dass die mädels komplett übernommen haben. allgemein tummeln sich in der serie nurnoch mädels rum :Pmisty geht mir derzeit ziemlich auf den senkel, da sie überall mitspielt und auch überall ohne probleme gut austeilt, was ich total daneben finde. war ja bei luke cage nicht anders.die eigentlichen helden wirken überhaupt nicht mächtig, wenn normale trainierte da so locker mitmachen können -> allgemein die ausrichtung bei netflix nervt mittlerweile: bei altered carbon legte sich auch eine gewöhnliche polizistin locker mit einer richtigen kampfexpertin an (danny und davos richtige kampf mönche, die müssten weit drüber stehen).dann sollen sie gleich ne komplette serie über misty machen.mir sind bei netflix mittlerweile viel zuviele nebencharaktere in ihren serien.punisher und daredevil waren da gottseidank auf die charaktere fokusierter....mal sehen, ob das bei den neuen staffeln nicht auch sich immer mehr verwässert.
    • Bruce Wayne
      Stimmt genau. Aber immerhin waren die Actionszenen besser gefilmt und editiert, als noch in der Vorgängerstaffel. Warum sie nicht einfach die Maske genutzt haben, ist mir aber immer noch ein Rätsel. Davos hat sich das Teil doch sogar in die Tasche gesteckt, oder etwas nicht?
    • greekfreak
      Die Macher sollten sich mal ganz dringend Into The Badlands,genauer anschauen und ein paar Notizen machen.Und damit meine ich nicht nur die Fight Choreo,die hier einfach nur erbärmlich war und schlechter als in Staffel 1,sondern die ganze Atttiüde der Serie.ItB ist stellenweise ziemlich hanebüchener Sci-Fi /Kung Fu Trash,aber die ziehen das mit einer solchen Konsequenz und Enthusiasmus durch,das du als Zuschauer dir sagst:Ist komplett Banane,aber verdammt macht das Spass!Bei IF hatt ich das Gefühl,die schämen sich eine Comicserie zu sein,die auf einen 70er Kung Fu Exploitation Comic basiert und wären viel lieber ein ernstes Charakter Drama.
    • Bruce Wayne
      Ich weiß nicht woher die ganzen positiven Stimmen herkommen. Ja, Season 2 war besser als Season 1 - aber sie liegt qualitativ immer noch weit hinter den anderen Netflix-Shows zurück. Wie ich mir schon dachte, hat sich die verkürzte Episodenanzahl positiv ausgewirkt. Weniger Subplots, erhöhter Binge-Faktor. Was ich allerdings nicht erwartet hatte, ist die fast schon grenzdebile Simplizität der Story. Anscheinend dachten die Writer, dass sie nicht mehr Stoff in die 10 Episoden der Season verfrachten könnten, aber wenn man den Trailer zu dieser Staffel gesehen hat, dann kennt man im Grunde schon den gesamten Handlungsablauf. Und trotz dieser Umstände haben es die Writer dennoch vollbracht ca. 2 unnötige Filler-Episoden zu kreieren. Danny Rand ist immer noch ein unheimlich blasser Charakter ohne Tiefgang (obwohl es uns in jeder Episode vorgegaukelt werden soll) und vor allem auch ohne jeglichen Charme. Man nimmt ihm immer noch nicht den weisen Kampfkunstmeister ab, was u.A. auch daran liegt, dass Danny kaum Kampszenen in dieser Staffel ausführen darf (zwischenzeitlich wird er sogar von Colleen trainiert...ist er ihr normalerweise nicht überlegen?). Teilweise versucht man ihn mehrmals durch plotgetriebene Verletzungen, aus jeglicher Action fernzuhalten. Was mich gleich auf den nächsten Punkt bringt: Irgendwie kommt es mir so vor, als ob der Showrunner noch vor der Konzeption des Screenplays, bereits den Charakter des Danny Rand aufgegeben hatte. Er bekommt nichts in dieser Geschicht zu tun, liegt meistens verletzt irgendwo rum und besitzt immer noch diese latent-nervige Art jede Situation überstürzt anzugehen. Was ist aus dem Danny von LC Season 2 geworden? Wirklich enttäuschend. Colleen Wing und Misty Knight waren ordentlich ausgearbeitet und besitzen innerhalb dieser Serie unfraglich auch die beste Teamdynamik. Ward Meachum ist (und war es auch schon in Season 1) ein super Antiheld, und mMn auch der beste Charakter dieser Staffel. Neuzugang Walker ist ebenfalls sehr interessant; ihr Alter-Ego, Mary, jedoch weniger. Davos bekommt zwar eine halbwegs verständliche Motivation verpasst (was man bsp. nicht von Joy Meachum behaupten könnte), fällt aber irgendwann in die typisch-generischen Verhaltensmuster des 0815-Bösewichts zurück. Man merkt auch, dass diese Iron Fist-Staffel an einem Budget-Mangel leidet. Fast jede Exekution, die Davos mithilfe seiner Iron Fist ausführt, wird entweder durch einen Kamera-Pan versteckt, oder aber in einer Normale gefilmt, in welcher die eigentliche Aktion aus unserem Blickfeld verschwindet. Teilweise wirkt das extrem billig. Überhaupt hat man sich in den Kampfszenen sehr zurückgehalten. Die Choreographien sind sehr simpel gestrickt, und auch nicht sonderlich beeindruckend gefilmt. Es gibt auch kaum Momente in der Staffel, die mir noch im Kopf geblieben sind; keine epischen Duelle, keine trashigen Martial Arts-Konzepte - Das Einzige was bei mir einen nachhaltigen Eindruck hinterließ, war der Entscheidungskampf zwischen Davos und Danny in Kun-Lun. Und das hauptsächlich nur wegen des Settings und ihren Masken (die nebenbei nie wieder in der Season eingesetzt werden - keine Ahnung warum). Das Ende teasert dann eine viel interessantere Prämisse für Staffel 3 an - und verspricht gleichzeitig, dass Danny Rand nicht komplett aus seiner eigenen Serie rausgeschrieben wurde. Zwischenzeitlich hatte ich nämlich genau das vermutet. 5/10, auf meiner persönlichen Skala.
    • Bruce Wayne
      Gute Kritik. Ich kann eigentlich jeden deiner Punkte nachvollziehen.
    • Bruce Wayne
      Ich habe sie auch schon durch. Bin gerade dabei, eine Review aus zu formulieren ;)
    • greekfreak
      Ich hab´s durch und fand die Staffel, entgegen FS,schlechter als Staffel 1.Hab auch meinen seehr ausführlichen Senf dazu hier abgegeben. ; -)
    • greek freak
      Ich hab´s durch und fand´s schwächer als Staffel 1.Hab auch meinen seehr ausführlichen Senf hier abgegeben,bin gespannt auf deine Meinung.
    • greek freak
      So,hab´s durch und ich kann die Meinung von FS überhaupt nicht teilen.Ich fand Staffel 1 trotz der vielen Schwächen noch unterhaltsam(ab Folge 6 nahm die die Story Fahrt auf),aber das hier ist nur meh gewesen.Das ganze fängt vielversprechend an und zieht sich dann storytechnisch wie Kaugummi und das obwohl die Staffel auf nur 10 Folgen gekürzt wurde! War Staffel 1 noch überfrachtet,mit Firma,Hand,Meachum etc. ist die Story hier simpel.Davos taucht auf und klaut mit Hilfe von Joy,die IF Power,läuft damit amok, Danny und co wollen sie wieder zurück,fertig.Dazu gibt´s noch eine Nebenstory mit Ward,der mit Alkoholismus kämpft und niemanden interessiert und eine Story über Coleen´s Familie,die eigentlich interessant ist aber dann links liegengelassen wird,bis zu den letzten 5 min.Überhaupt wurden ganze Folgen mit langweiligen Filler verplempert und in den letzten 5 min. ballern die Autoren den ganzen interessanten Kram raus um draus einen Cliffhanger für die nächste Staffel zu basteln,WTF?!Was ist zwischen Staffel 2 von LC und hier mit Danny passiert? Da hatte er einen Cameo und war endlich wie in den Comics.Ein optimistischer,asiatische Weissheiten klopfender,sympathischer Sunnyboy.Hier ist er wieder wie in Staffel 1,ein jammender Waschlappen.Viel schlimmer,die Autoren haben ihn zum Sidekick in seiner eigenen Serie degradiert! Stattdessen,ist Coleen ganz klar die Heldin,man hätte das ganze Coleen & Misty feat.Iron Fist nennen sollen.Die anderen Figuren sind eigentlich nur nervtötende Idioten,mit Ausnahme von Typhoid Mary.Die wird nicht nur von Alice Eve toll gespielt,sondern ist auch noch eine coole Figur(die ganze gespaltene Persöhnlichkeit ala Split hat was),von ihr will ich definitiv mehr sehen.Zu der Action:diesmal hat man Finn Jones mehr Zeit gegeben zu trainieren und das sieht man,aber er hat wieder keine Maske auf(so wie man es bei DD macht).Um ein Quick Cut Massaker,wie in Staffel 1 zu vermeiden,hat man deshalb die Fights deutlich simpler gemacht.Dumbed down nennen das die Amis so treffend.Die ganze Choreo besteht nur aus Punches und und ab und zu ein Lowkick,that´s it,das kann dann auch ein Noob wie Finn Jones rüberbringen.Da hatte Staffel 1 noch viel mehr Variation,so Fights wie gegen den Drunken Fist Typ oder eine zünftige Massenkeilerei,wie im Hand Campus,sucht man hier vergeblich.K.A. viellecht bin ich auch nur verwöhnt,nachdem ich Into the Badlands gebinged habe,dagegen ist das hier Kinderkacke.Apropos,das grösste Problem der Serie ist,das sie ein ernstes Charakter Drama sein will,anstatt das was Iron Fist in den Comics.Sprich:mit viel mystischen Hokus Pokus angereicherter,pulpiger Kung Fu Schlock,den man nicht zu ernst nehmen sollte.Also genau das Into the Badlands ist.Anyway,Staffel 3 verspricht das man die Story mit Danny`s Vorgänger aufgreifen wird und hoffentlich sehen wir dann mehr Kung Fu Kram,weniger Drama.
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