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    Superman-Aus: Henry Cavill ist wohl nicht mehr der "Man Of Steel" [Update]
    Von Björn Becher — 12.09.2018 um 15:57
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    Wie der Hollywood Reporter vermeldet, ist Henry Cavill wohl nicht mehr Superman. DC und der Star stünden vor einer Trennung. Nicht nur „Man Of Steel 2“ ist damit Geschichte. Mittlerweile gibt es auch eine Stellungnahme von Warner.

    DC / Warner Bros.

    Eine schockierende Nachricht für viele DC-Fans: Nach Auftritten in „Man Of Steel“, „Batman V Superman“ und „Justice League“ werden wir Henry Cavill anscheinend nie mehr als Superman sehen. Dabei wurde der Schauspieler selbst von Fans, die das sogenannte DCEU ablehnen und die Filme scharf kritisieren, oft als Idealbesetzung gefeiert.

    Noch ist die Trennung zwar nicht offiziell bestätigt und es gibt weder von Cavill noch von Warner oder DC eine Stellungnahme, doch die Informationen kommen von den für gewöhnlich sehr gut informierten Branchenexperten des Hollywood Reporters. Diese würden sich mit einer umfangreichen Story nicht an die Öffentlichkeit wagen, wenn sie nicht über gesicherte Quellen verfügen würden. So zitieren sie auch mehrere Quellen aus dem Umfeld von Warner.

    Kein "Shazam!"-Cameo

    Laut dem Bericht des Hollywood Reporters begannen die Probleme zwischen Warner und DC auf der einen sowie Cavill und seinem Team auf der anderen Seite, als es um einen Cameo in „Shazam!“ ging. Lange machte das Gerücht die Runde, dass Superman als Mentor des neuen Helden einen Auftritt haben sollte und das war anscheinend auch der Plan. Doch die Vertragsgespräche scheiterten und seien inzwischen komplett abgebrochen worden.

    Der Hollywood Reporter zitiert in diesem Zusammenhang einen Insider bei Warner, der behauptet, dass Cavill wegen seines vollen Terminplans keine Zeit für einen „Shazam!“-Cameo hatte. Mit dem kürzlich bekanntgewordenen Engagement des Schauspielers bei der Netflix-Serie „The Witcher“ soll dies aber nichts zu tun haben. Eine weitere Quelle verriet dem Branchenmagazin nämlich, dass Cavill diese Rolle erst angenommen habe, nachdem klar war, dass Cavills Zeit als Superman vorbei ist.

    Warner setzt auf Supergirl

    Vielmehr setze Warner bei seinem DC-Universum nun auf einen Neuanfang und drücke laut einer Quelle „den Reset-Knopf“. Das gesamte Franchise soll in eine neue Richtung gehen. Und Teil dieser neuen Richtung ist wohl Supergirl und nicht Superman. Schon als wir vor gut einem Monat das erste Mal darüber berichteten, dass Warner angeblich an einem Kinofilm über die Cousine des berühmten Helden arbeitet, verknüpften wir dies mit einem Fragezeichen, was nun aus „Man Of Steel 2“ wird. Damals vermuteten wir, dass man Supergirl nutzen könnte, um ihren Cousin zu überarbeiten. Nun soll aber der Film, für den Regisseurin Reed Morano im Gespräch ist, wohl Superman komplett aus dem DCEU verdrängen.

    Allerdings ist der Artikel des Hollywood Reporters hier etwas ungenau. Die Branchenexperten berichten, dass Supergirl in ihrem Solofilm eine Teenagerin sein wird und altersmäßig daher Superman noch im Kindesalter sein müsste. Das stimmt aber nicht. Kara ist zwar älter als ihr berühmter Cousin, als sie beide von ihrer Heimat Krypton vor der Zerstörung des Planeten losgeschickt werden, doch da sie viel länger braucht, um auf der Erde anzukommen, wo sie erst weiter altert, ist sie auf unserem Planeten dann deutlich jünger.

    Gal Gadot und eine neue Garde

    Neben Henry Cavill als Superman wird wohl auch Ben Affleck nicht mehr als Batman zurückkehren. Entsprechende Meldungen kursieren schon lange, auch wenn immer wieder ein kleines Fragezeichen dahinter gemacht wird, dass der Schauspieler, wenn er seine aktuellen privaten Probleme überwunden hat, noch einmal in dieser Rolle vor die Kamera treten könnte. Dem soll aber nicht so sein. Laut dem Hollywood Reporter wollen Warner-CEO Kevin Tsujihara und Warner-Filmboss Toby Emmerich das DCEU vielmehr mit neuen Kräften „wiederbeleben“.

    Daher muss die alte Garde in Form von Cavill und Affleck zumindest teilweise abtreten. Gal Gadot bleibt als Wonder Woman aber an Bord, schließlich konnte ihr erster Solofilm Kritiker und Publikum gleichermaßen überzeugen. Auch Jason Momoa als Aquaman und Ezra Miller als Flash sollen weiter Auftritte bekommen. Daneben soll aber eine neue Garde antreten, wobei Neubesetzungen für Batman und Superman nicht ausgeschlossen sind.

    Michael B. Jordan als schwarzer Superman?

    Schon länger kursiert schließlich, dass Warner und DC einen neuen Batman-Darsteller suchen. Gerade erst machte die Runde, dass mehrere jüngere Schauspieler dafür zwischenzeitlich in Betracht gezogen wurden – darunter „Game Of Thrones“-Star Kit Harrington und der aktuelle Netflix-Teenie-Liebling Noah Centineo. Doch auch Superman könnte neubesetzt werden und die Brancheninsider von Deadline wollen dazu bereits einen überraschenden Namen gehört haben.

    Als Reaktion auf den Artikel des Hollywood Reporters veröffentlichten diese nämlich einen eigenen Insider-Bericht. Darin behaupten die für gewöhnlich auch sehr verlässlichen Kollegen, dass sie schon lange gehört haben, dass Warner mit Superman in eine komplett andere Richtung gehen und sich auch zumindest optisch vom Kanon verabschieden will. So sei denkbar, dass „Creed“- und „Black Panther“-Star Michael B. Jordan für den Part des Helden in Betracht käme. Der berühmte und ikonische Held könnte in Zukunft in den Filmen also schwarze Hautfarbe haben.

    UPDATE 1: Hollywood-Insider Justin Kroll machte via Twitter deutlich, dass man dem Gerücht bezüglich Michael B. Jordan nicht zu viel Beachtung schenken solle. Der Schauspieler werde immer gehandelt, wenn bei Warner eine neue Rolle zu besetzen ist. Allerdings hat Deadline auch - wie in unserem ursprünglichen Artikel schon ausgeführt - auch nicht behauptet, dass Jordan den berühmten Helden spielen wird, sondern nur erklärt, dass dieser ein möglicher Kandidat werden könnte.

    UPDATE 2: Henry Cavills Managerin hat mittlerweile erklärt, dass Cavill weiterhin Superman sei. Es werde noch eine offizielle Stellungnahme von Warner geben.

    Stellungnahme von Warner

    UPDATE 3: Nun gibt es auch die Stellungnahme von Warner. Das Studio belässt es dabei aber bei in einem solchen Fall üblichen Floskeln, die kein klares Dementi sind. So heißt es: „Während noch keine Entscheidung hinsichtlich irgendwelcher kommender Superman-Filme getroffen wurde, hatten wir immer großen Respekt für und eine großartige Arbeitsbeziehung mit Henry Cavill, und das ändert sich auch nicht.

    In dieser Stellungnahme unterscheidet die PR-Abteilung geschickt zwischen den Superman-Filmen und Henry Cavill. Sollte in Zukunft noch die Bestätigung der Trennung folgen, hat man damit ganz sicher nicht gelogen. Dass noch keine Entscheidung getroffen wurde, was für künftige Superman-Filme (und wann) kommen, ist bekannt. Dass Warner weiter mit Henry Cavill zusammenarbeiten wird, ist offensichtlich. Doch verbunden werden diese Fakten nicht. Dass Warner nicht zum Beispiel von „Superman-Filmen mit Henry Cavill“ spricht oder einfach ganz klipp und klar sagt, dass Cavill Superman und Teil der hauseigenen Filmreihe bleibt, macht vielmehr deutlich, dass es wohl wirklich die angesprochenen Vertragsprobleme gibt.

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    Kommentare
    • HalJordan
      Den 89er-Batman Score von Elfman besitze ich ebenfalls. Hinzu kommen noch die Soundtracks zu The Nightmare Before Christmas und Edward mit den Scherenhänden. :-)
    • HalJordan
      Ich will ja ungern den Erbsenzähler geben, aber sie ist immer noch seine Adoptivtochter. ;-) Schon blöd, dass man ausgerechnet die interessanteste Figur der Guardians tötete. Wenn jetzt noch Bautista keine Lust mehr auf Drax hat, können sie den Film gleich einstampfen. ;-)Apocalypse sah dann am Besten aus, wenn sich Isaacs Augen weiß färbten. Ich bin kein Fan von CGI-Figuren, die vollständig aus dem Computer stammen. Bei den Planet der Affen-Filmen störte das mich nicht, da diese überragend aussahen. Das kann ich vom Titan nicht behaupten. Klar, er ist kein bekanntes Tier mit Haaren ;-) Sprich, es fehlt der Vergleich zu tatsächlich existierenden Geschöpfen. Dennoch sagte mir der Look nicht zu.Sofern sie es tatsächlich überleben. *lol*Sagen wir´s mal so. Evan Peters hat für mich den cooleren Quicksilver abgeliefert. Überlebenswichtig für die jeweiligen Filme war keine von beiden Interpretationen. ;-) Stan Lee hätte Wanda genauso zu den Avengers führen können. ;-DAres ist ja nicht allein verantwortlich für das Leid gewesen. Ludendorff und Dr. Maru (Poison) trugen ebenfalls einen großen Anteil bei und mussten gestoppt werden. Und da Diana und Steve genau das gelungen ist (nämlich die drei aufzuhalten), ist von Krieg zum Ende hin keine Rede mehr.Wer weiß, vielleicht hat Matt Reeves ja die Arkham Games selbst gezockt? ;-)
    • Sentenza93
      Hast recht. Die Recycle-MEN. ;D Sorry, der musste sein. :DEin paar Stück. U.a. den 89er-Batman-Soundtrack und den Spidey-Soundtrack der Raimi-Teile.War aber auch einfach ein geiles Musikstück. :D
    • Sentenza93
      Selbst wenn sie zurückkommt, er hat seine eigene Tochter getötet. Sowas wird man, würde ich mal vermuten, nie wieder los. Selbst wenn sie wieder vor ihm stehen sollte.Da gefiel mir Thanos' CGI aber besser, als diese Gummimaske von Apocalypse. Also das war nicht die Sternstunde des Make-up-Teams. :DDas sind nur die verschiedenen Atmosphären der Planeten. ;DEhrlich gesagt, dass sie sich nicht sahen, fand ich gelungen. Dachte mir schon, dass man sich die Reunion für den vierten Teil aufbewahrt. Für das große Finale.Die Diskussion war nicht hier sondern unter Freunden. Wobei ich mich, meine ich zumindest, hier auch mal mit wem drüber unterhalten habe. Deliah vielleicht? Ich weiß es nicht mehr.Naja, entferne den X-Men-Quicksilver aus den Filmen und es würde sich auch nichts groß ändern. Magneto hätte man auch anders befreien können, fand es doof, dass sie ihn danach wegließen, weil man ihn da vielleicht wirklich hätte brauchen können. Dass Logan ihn auch nie vorher erwähnte, fand ich seltsam. Es klang mal nicht so, als hätten die beiden sich, wo auch immer sie sich trafen, gezofft. Bei Apocalypse genauso, die Szene ist visuell genial, aber auch nur Fanservice. Der MCU-Quicksilver ist auch weit weg von perfekt, weshalb es mich freuen würde, wenn er nochmal vorkommt, aber immerhin hat sein Tod Wanda zu den Avengers geführt. Und damit auch zu Vision. :)Logan würde ich auch nie als schlechten Film bezeichnen, weit weg davon, weil der Film das mit vielen anderen, tollen Sachen wieder zu großen Teilen gutmacht, Deadpool leider nicht.Naja, es geht ja eigentlich darum, dass sie die Welt der Menschen kennenlernt, dass halt nicht alles Sunshine and Rainbows ist, und dann plötzlich mit Ares' Tod ist doch auf einmal Ruhe? Er sagt ja sogar selber sowas wie, ich bringe es nicht mehr ganz hin: Ich habe zwar geholfen, aber das große Ganze ging nie von mir aus. Sinngemäß, genau kriege ich den Text nicht mehr hin.Ich hoffe doch. :)
    • HalJordan
      Das Retten der Zivilisten wurde von Flash erst umgesetzt, als Batman auf ihn einwirkte.Die Minions von Steppenwolf. ;-D Der war gut. Also beim ersten Aufeinandertreffen mit Steppenwolf ist das Team nur deshalb glimpflich davon gekommen, weil man zusammenarbeitete. Und diese Dynamik - so nenne ich das jetzt mal an dieser Stelle - wurde nicht nur von mir gesehen. FS griff diese ebenfalls in der Kritik auf und bezeichnete diese als eine der Stärken des Films. Auf der anderen Seite verstehe ich jedoch, wenn nicht jeder Zuschauer die Figuren mochte. Ist auch eine Frage des persönlichen Geschmacks.Ja, Batman wurde aufgrund der Superman-Sache nicht gemocht. Das ist korrekt. Ich kann allerdings nicht erkennen, dass man ihn nicht Ernst genommen hätte.Das wären immerhin zwei Punkte mehr, die du der JL geben würdest. Das ist doch schon mal was. ;-)
    • HalJordan
      So hart würde ich das nicht ausdrücken. ;-) Zumindest nicht bei Hans Zimmer. ;-)Cool. Hast du auch einen Soundtrack von Danny Elfman zu Hause?Wie auch immer. Ich hätte es dennoch gerne gesehen. ;-D
    • HalJordan
      Mit dieser Aussage wäre ich vorsichtig. Noch wissen wir nicht, ob Thanos Gamora wirklich verloren hat oder ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt, sie zurückzuholen. Wenigstens hat man bei Apocalypse mit Make-Up gearbeitet. Mit so einem kompletten CGI-Monster kann ich mich nicht anfreunden, erst recht, wenn es - wie im Falle von Thanos - ständig die Farbe wechselt. ;-DNenne diese Szene wie du willst, ich fand diese deplatziert und peinlich. Viel lieber hätte ich es gesehen, wenn Tony und Steve tatsächlich aufeinander getroffen wären.Wo fand diese Diskussion statt? Hier bei FS oder im Freundeskreis? Wenn ich an meine Freunde denke, mit denen ich gerne ins Kino gehe konnte keiner etwas mit ATJs Version anfangen. Und das obwohl hier auch ein paar MCU-Fans dabei waren. Irrelevant war der X-Men Quicksilver nun wirklich nicht. Bei Apocalypse hielt sich seine Rolle in Grenzen. Da stimme ich zu. Allerdings hatte er bereits bei Days of Future Past (den deutschen Titel spare ich mir ;-) eine nicht gerade unwichtige Rolle. Was hatte die MCU-Version zu bieten? Für Frotzeleien braucht es die Figur nicht. Hätte man auf ihn verzichtet, hätte es keine Sau bemerkt. Und sein Tod hinterließ bei mir keinerlei Impact. Was die Klischees angeht, hatte ich mich bereits an anderer Stelle geäußert. Wer suchet, der findet. ;-) Das trifft auch auf Deadpool und Logan zu. Dennoch sind das mMn bessere Filme, als der IW.Das finde ich ein bisschen kleinkariert. ;-) Die Aussage von Steve ist ja völlig aus dem Kontext gerissen. Zu diesem Zeitpunkt glaubte er nicht, dass Dianas These (Ares könnte etwas mit dem Krieg zu tun haben) tatsächlich wahr sein könnte. Später realisiert er sich geirrt zu haben. Das ist ein Prozess, der nicht von jetzt auf nachher erfolgte.Früher oder später werden wir diesen Batman-Film im Stile der Arkham Games bekommen. Da bin ich felsenfest davon überzeugt. :-)
    • Bruce Wayne
      Ich habe da keine Chemie erkannt. Auch nicht in ihrer Teamdynmaik während des Kampfes. Flash (evtll. der Mächtigste in der League, mit Ausnahme von Supes) rettet praktisch nur Zivilisten und reißt dumme Sprüche, Cyborg hackt irgendein unnötiges Gerät, Aquaman & WW sind im Grunde die einzigen Kämpfer der Truppe, und Batman...ja, Batman...macht irgendwas. Schießt auf die Minions von Steppenwolf, oder so. Und sobald Supes dann auf den Plan tritt, werden alle anderen Mitglieder der Liga sowieso irrelevant. Das nennen ich fehlende Teamdynamik. Und wenn innerhalb des Filmes Batman von praktisch all seinen Mitstreitern als Arschloch beschimpft und nicht ernst genommen wird, dann läuft auch etwas in der Chemie falsch. Suicide Squad wäre für mich eine 2/10, Justice League wahrscheinlich eine 4. So viel trennt die Filme leider nicht. Auch wenn JL zumindest halbwegs kompetentes Editing besitzt.
    • Deliah C. Darhk
      Cast, Writer, Editor und Regisseur werden ja nicht wollen, dass ihr Film hinterher hinfällig wird. Die werden schon deswegen angespornt sein, einen guten Film zu machen.
    • Luphi
      Frei nach Pipi Langstrumpf Ich mach mir mein Filmuniversum, widde-widde-wie es mir gefällt?Wenn sich der Trend durchsetzt, dann kann man Hollywood wirklich begraben. Wo bleibt denn dann noch der Ehrgeiz, einen guten Film zu machen, wenn man am Ende eh wieder alles ad absurdum führen kann? Ach egal, dann erklären wir den Film halt für ungültig.Nee, damit sollten sie besser gar nicht erst anfangen. Entweder komplett auf Null, oder irgendwie versuchen, die Kuh noch vom Eis zu holen. (Dafür sehe ich aber ehrlich gesagt schwarz.)
    • Sentenza93
      Elfman und Zimmer können sich ja mal zusammen tun. Die Recycle-Boys. ;DVon Zimmer habe ich u.a. Rush und Black Rain hier. :)Nennen wir es eher Gewackel im Sitz. :D
    • Sentenza93
      Vom Grundgerüst tun sie sich nicht viel, das stimmt. Nur hatte eben ein Thanos mehr zu verlieren, und hat es auch verloren. Was hatte denn Apocalypse zu verlieren? Nichts. Keine Bindung an irgendwas oder irgendwen. Und wie gesagt, das Design. Er war nebenbei kleiner als seine Four Horseman. :D Bei den Nebencharakteren z.B. auch Jean. Das mit Phoenix siehst Du am Anfang mal durch ihren Traum, wird dann ewig ignoriert, und am Schluss, Bumm, killt sie einfach mal Apocalypse. :D Tony wollte ja nicht anrufen, Bruce machte es ja. Das nenne ich, von der Länge her, nicht mal Diskussion. :DJetzt musste ich lachen: Wir hatte mal eine lange Diskussion, welcher Quicksilver uns allen besser gefällt bzw. mehr im Kopf bleibt. Die Mehrheit, auch ich, waren für ATJ. Hat folgenden Grund: Wir haben einfach mal in den Raum geworfen X-Men-Quicksilver, als Antwort von den meisten kam Die Rennszenen, waren cool. Dann kam MCU-Quicksilver. Seine Frotzeleien mit Hawkeye. Sein Beschützerdrang gegenüber seiner Schwester. Das (Kostüm-)Design. Der Renneffekt, der blaue Blur.Wir waren zwar alle tierisch sauer, dass man ihn umgebracht hat, aber der X-Men-Quicksilver, da waren wir uns fast alle einig, war für die Handlung komplett irrelevant, was sein Verschweigen am Ende von Apocalypse noch verstärkt, und selbst die Macher wohl nicht wussten, was sie mit ihm machen sollte, da sie ihn in DOFP ja kurz darauf wieder nach Hause schickten.Wie gesagt, selbst Deadpool und Logan sind genau betrachtet nicht klischeefrei. Zu DP habe ich mich ja schon geäußert. Aber Logan z. B.: Reise von A nach B, Protagonisten kommen erst nicht miteinander klar, aber am Ende schon, sicherer Hafen. :DJup, einigen wir uns drauf. :DSteve liefert ihr eine absolut tolle Erklärung: Menschen sind manchmal einfach schlecht zueinander. Es ist Krieg. Dass es mit einem Gott nichts zu tun hat. Fand ich richtig stark. Was passiert kurze Zeit später? Ares stirbt und die legen alle plötzlich, als wären sie von einem Bann befreit, ihre Waffen nieder. Fand das für Steve's Aussage etwas kontraproduktiv.Ich träume seit Ewigkeiten davon. :)
    • HalJordan
      Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Ich würde nicht den gesamten Film verteufeln. Ja, die Effekte waren nicht gut. Stellenweise gab es auch qualitative Sprünge. Z. B. sieht Steppenwolf bei manchen Naheinstellungen unglaublich detailreich aus, während die Effekte an anderen Stellen geradezu schlampig wirkten. Wie bereits erwähnt, lag das u. a. auch daran, dass Warner an dem Release-Termin mit alle Gewalt festhielt. Ja, der Antagonist war ein Abziehbild und nicht wirklich furchteinflößend. Aber von einer fehlenden Chemie würde ich unter den JL-Mitgliedern nicht sprechen. Wenn man bedenkt, wie viele Leute in dieses Projekt involviert waren, wirkte der Film dennoch nicht so, als wäre er von zwei unterschiedlichen Regisseuren entstanden. Da gibt es Filme, die einen weitaus größeren Bruch innerhalb eines Films haben.Du wirst doch hoffentlich nicht die Suicide Squad über die Justice League stellen. ;-) Das einzig Positive an der SSQ war Margot Robbie als Harley Quinn. OK, Will Smith als Deadshot fand ich ebenfalls cool. Ansonsten hülle ich lieber den Mantel des Schweigens über den Film.Ja, so ein Superhelden-Schaulaufen sollte ein Highlight der Comicfilm-Historie werden. Da stimme ich zu. Leider merkt man dem Großteil der DCEU-Produktionen die Probleme an, die es hinter den Kulissen gab.
    • HalJordan
      Selbstredend ist das Recyceln nicht die innovativste Variante. Allerdings ist mir das immer noch lieber, als die Arbeiten, die der angesprochene Danny Elfman in den letzten Jahren ablieferte. Das grenzt schon fast an Arbeitsverweigerung. ;-)Ich mag die Arbeiten von John Williams immer noch. Für mich lieferte nur Hans Zimmer in den letzten Jahren die besseren Arbeiten ab. Es gibt nicht viele Soundtracks, die ich in meinem Besitz habe. Zimmers DC(EU)-Beiträge gehören u. a. dazu. ;-)Das hätte ich gerne gesehen. ;-D Head-Banging zur WW-Thema. ;-D
    • HalJordan
      Hat Apocalypse diese typische Weltzerstörungsstoryline? Ja, da bin ich voll und ganz bei dir. Aber und da wiederhole ich mich gerne - im Gegensatz zum Infinity War - hatte der letzte X-Men Film eine Story. ;-) Ja, sie war generisch und austauschbar, ABER es wurde eine Geschichte erzählt. Beim IW ging es nur darum, dass sich der olle Thanos auf die Suche nach den Steinen macht. Von der peinlichen Diskussion über den Telefonanruf (sollen wir Steve jetzt anrufen oder nicht) will ich gar nicht erst anfangen. *lach* Lustig, dass du Quicksilver erwähnst. Die X-Men-Variante war besser, als Aaron Taylor-Johnsons Inkarnation. Bei den X-Men Filmen standen NIE alle Figuren im Mittelpunkt und das ist auch in Ordnung. Die relevanten Figuren haben in alle Regel auch die entsprechende Screentime erhalten. Zurück zum IW: Dieser dreiminütige Flashback, den man Thanos spendierte, hätte man sich auch sparen können. Und nein, ich finde seine Motivation nicht nachvollziehbar. Überhaupt hat mich der Film und das Ende völlig kalt gelassen. Im MCU gleichen sich die Filme so sehr. Da bin ich froh, wenn Fox mit Deadpool oder Logan mal etwas völlig anders geliefert hat. Einigen wir uns darauf in Sachen (aktuellere) Comic-Verfilmungen nicht einer Meinung zu sein. ;-)Weshalb fandst du das Ende von WW missraten?Bei einem Batman-Film im Arkam-Style wäre ich sofort dabei. :-)
    • Bruce Wayne
      Nun ja, ist es KV? Die meisten Gegner gegen welche Batman und Robin vorgingen, waren bewaffnet. Man könnte es also theoretisch als Notwehr hinstellen. Und außerdem war Jason Todd noch minderjährig. Demnach auch nicht nach regulärem Strafrecht verurteilbar. Um das Gedankenspiel mal weiterzuspinnen. Ich versuche lediglich Gründe für den Zweifelmoment von WW zu finden. Heißt nicht, dass ich es gut heißen würde bzw. dass ich diese Stelle im Film überzeugend fand.
    • Deliah C. Darhk
      Wenn es im Comic nicht anders kommuniziert wurde, ist es dort vielleicht geduldet, aber nicht legalisiert.Ich kenne aber noch einige alte Ausgaben, da verseckt Batman sich vor der Polizei, weil er in das Gebäude eingebrochen ist.KV reicht doch für Schuld'. Die hatte er schon begangen.Ich unterhielt mich hier mal mit Hal Jordan, dass ich einige als eine von drei Frauen im Keis ehrenamtlich Rettungsdienst gefahren bin.Da hast Du regelmässig die Situation unter grösster Anspannung und Stress Entscheidungen über Leben und Tod Dritter treffen zu müssen. Vor Allem bei Kindern ist das richtig schwer. Dennoch kriegt es dort jeder hin, nicht plötzlich eine 180 Grad Wende seiner Grundwerte zu machen, wenn die Situation zu haarig wird. Dann sollte WW doch auch in der Lage sein, nicht bedenkenlos binnen Sekunden ihre gesamte Motivation ad absurdum zu führen, oder?
    • Bruce Wayne
      Ich weiß, dass es in Marvel-Comics ein großes Thema ist. Aber in DC-Comics wurde es zu dieser Zeit nicht thematisiert. Und ganz ehrlich: Es ist nicht weit hergeholt, dass die Regierung diese Selbstjustiz sogar duldet. In keinem Comic der damaligen Zeit, welchen ich gelesen hätte, wurde da das Gegenteil bewiesen. Einbruch, Sachbeschädigung, Diebstahl, KV, Totschlag und Mord - Mord und Totschlag können wir glücklicherweise ausschließen ;) Das hat Todd erst später als Red Hood begangen. Der reguläre Kinozuschauer denkt mMn auch eher nicht an all diese Konsequenzen und Einschränkungen während des Filmes ;) Und nebenbei habe ich nie gesagt, dass Joker keine Motivation für den Mord an Robin hätte. Ich meinte lediglich, dass ihm die Konsequenzen seiner Tat zu dem Zeitpunkt nicht bewusst waren. Evtll. hast du mich da missverstanden. Falls das DCEU noch deine Version von Robins Tod irgendwann zeigt, dann bin ich absolut bereit, die Änderung in SSQ zu akzeptieren. Aber bisher gebe ich ihnen nicht den benefit of the doubt. Zu WW: Klar ist sie zu dieser Zeit naiv und nicht der beste Richter über das Leben Dritter. Wie schon gesagt: In dieser Situation wären das wahrscheinlich die Wenigsten. Mit Ausnahme von Spectre.
    • Deliah C. Darhk
      Doch, sehe ich. Ich bin Marveline. Die Sichtweise der Selbstjustiz wird besonders in den drei originären Spiderman - Reihen (aber auch im restlichen Universum) immer wieder propagiert. Der Konflikt JJJs und Spidermans sowie grosse Teile der Berichterstattung des Bugles basieren darauf (maskierte Schläger usw).Das Thema geht so weit, dass die Avengers lange vor CW mit U.S.-Agent einen Repräsentanten der US-Regierung als Anführer eines Team vorgesetzt bekamen und später auf Betreiben Caps der UN unterstellt wurden, um legal weltweit arbeiten zu können.Neue Avenger mussten schon davor erst in einem Protokoll der Maria Stark Foundation alle persöblichen Daten offenlegen, ehe Agent Sikorsky (zumeist nach heftigen Kontroversen mut Agent Gyrich) vom US Sicherheitsrat enschied, ob der Neue Avenger wurde oder nicht, einen Dienstausweis und 1000 $ die Woche erhielt. Das war schon in den frühen 80ern so. Damals wurde z. B. Spidey noch als Avenger abgelehnt.Ganz grosses Thema bei Marvel und natürlicher Teil meiner Sichtweise auf die Helden. 'Unschuldig' ist da nicht. Immerhin begehen die alle Körperverletzungen, teils sogar Tötungen.Warum sollte Harley sympathischer gemacht werden? Sie ist eine irre Kriminelle, die im Film ganz klar genau deswegen als Entbehrliche kommuniziert wird.Aha. Einbruch, Sachbeschädigung, Diebstahl, KV, Totschlag und Mord wären dembach legal, wenn man dabei ein Heldenkostüm trägt.Dann hätte Marvel den Punisher nie einknasten dürfen.Für solche Taten geduldet oder gar bejubelt zu werden macht nicht unschuldig. Es macht die Jubler aber als Unterstützer zu Schudigen.Hat Robin gekämpft? Ja. Damit nicht unschuldig.War er der Sidekick von Jokers Feind? Ja.War er potentieller Zeuge gegen Joker? Ja.Sind zwei sehr gute Motivationen.Die Geschichte von HQ und Joker ist gerade erst angefangen worden zu erzählen. Da kann noch alles sein. Aber Du hast schon geurteilt.Dass Harley mit enormer emotionaler Abhängigkeit und dem Potential zur Hörigkeit gegenüber Joker angelegt wurde, ist aber schon im Film ersichtlich, und soweit ich weiss auch nicht weit weg vom Comic.Nein. WW hat im ganzen Film nie einen Zweifel an ihrem Tun gezeigt.Selbst als Ares ihr erklärt, dass die Menschen selbst es sind, die diesen Krieg entschieden haben reflektiert sie nicht darüber. Sie ermordet Ares einfach im Kampf und schaut dann doof aus der Wäsche, weil es den Krieg immer noch gibt.
    • Bruce Wayne
      Deadpool umgeht innerhalb seiner Filme tatsächlich mehr Tropen, als die Konkurenz. Nur kann er sich nicht der funamentalen Struktur der modernen Comicverfilmung entziehen, da er sonst zu abgefahren für die regulären Kinozuschauer wäre.
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