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    Wie bei "X-Men": So kämpfen die "Game Of Thrones"-Macher gegen Spoiler zu Staffel 8
    Von Monique Stibbe — 12.10.2018 um 10:59
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    Um potenzielle Leaks über die Handlung zur finalen Staffel von „Game of Thrones“ von vorneherein ein Schnippchen zu schlagen, scheuen die Macher der Fantasy-Serie auch vor ungewöhnlichen Maßnahmen nicht zurück.

    HBO

    Bereits in den vorangegangenen Staffeln von „Game of Thrones“ hatte die Produktion der Fantasy-Serie mit Fotografen zu kämpfen, die entweder schamlos versuchten, vor Ort zu fotografieren, oder Kameras an Drohnen befestigten, die sie dann über das Set schweben ließen. Auf diese Weise wurde etwa früh gespoilert, dass es in der siebten Staffel zu einem großen Treffen zwischen Jon Snow (Kit Harington) und Daenerys (Emilia Clarke) kommt. Somit war klar, dass dem Drohnen-Wahnsinn am Set ein Ende gesetzt werden muss.

    Um das zu schaffen, entwickelte die Crew von „Game of Thrones“ etwas, dass sie als „Drohnen-Killer“ bezeichneten. Sophie Turner (spielt Sansa Stark), die bereits im Sommer 2018 verriet, dass es keine Drehbücher mehr in Papierform gab, sondern der Text der Schauspieler in einer abgesicherten App abrufbar war, der sich 24 Stunden später von selbst löschte, verriet auf der Comic-Con in New York (via Cinemablend) nun mehr über die Anti-Drohnen-Technologie: „Wenn Drohnen über das Set flogen, gab es ein Gerät, das die Drohnen zerstören konnte, was ziemlich cool war. Es erschuf eine Art Feld um die Drohne und sie fiel einfach herunter. Das war total X-Men.“

    "Game Of Thrones" und die Spoiler

    Und wenn eine weiß, wie es sich anfühlt, als würde etwas direkt aus den „X-Men“-Filmen stammen, dann Sophie Turner. Denn im kommenden Superheldenfilm „Dark Phoenix“ spielt sie erneut die Figur Jean Grey und auch die Macher dieses Films hatten bereits mit Leaks zu kämpfen, die bereits früh die vermeintliche Handlung von „X-Men: Dark Phoenix“ verrieten.

    Seit „Game of Thrones“ nicht mehr direkt auf den Büchern von George R. R. Martin basiert, sind die Fans noch gespannter, wie es weitergeht, und der Markt für Leaks und Spoiler ist noch größer geworden. Das Gerät, das Sophie Turner beschrieb, erwies sich daher wohl vor allem für spoilersensible Szenen, die draußen unter freiem Himmel gedreht wurden, als nützlich. Und die Methode scheint zu funktionieren, da bisher nur wenige Bilder aus der Produktion der achten Staffel von „Game of Thrones“ in Umlauf gebracht wurden. 

    Gibt es mehrere Versionen vom Ende?

    Bisher ist noch nicht klar, ob die Macher von „Game of Thrones“ mehrere Versionen des Serienfinales gedreht haben. Selbst wenn sie die Drohnen-Killer im Einsatz hatten, wäre es auch sinnvoll gewesen, die Sicherheit vor Ort zu erhöhen, indem man auch irreführendes Material filmt.

    Doch bis wir endlich erfahren werden, wie „Game of Thrones“ endgültig zu Ende geht, vergeht noch einige Zeit, in der wir darüber spekulieren können, wer vielleicht überleben, oder wer ins Jenseits befördert wird. Irgendwann 2019 (vielleicht im Frühjahr) werden wir es auf Sky erfahren.

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