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    Netflix-Serie "The Witcher": Darum wollen sich die Macher nicht an die Videospiele halten
    Von Alexander Friedrich — 13.10.2018 um 16:00
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    Viele verbinden mit „The Witcher” und Hexer Geralt die gleichnamige Videospielreihe, was wohl auch den Hype um die Netflix-Adaption erklärt. Showrunnerin Lauren S. Hissrich stellte jetzt klar, dass man die Games jedoch eher ausblenden wird.

    CD Project

    Netflix‘ „The Witcher“-Serie ist in aller Munde, schließlich versorgt uns Showrunnerin Lauren S. Hissrich regelmäßig, die zwischenzeitliche Funkstille mal ausgenommen, auf Twitter mit Info-Häppchen. Nun sprach die Produzentin der Live-Action-Serie mit dem Hollywood Reporter über das ambitionierte Projekt und kündigte unter anderem den baldigen Drehstart an. Besonders interessant sind dabei ihre Aussagen darüber, wie stark die Serienverfilmung an die Computerspiele angelehnt ist.

    The Witcherbasiert nämlich streng genommen nicht auf den populären Rollenspielen des polnischen Entwicklerstudios CD Project, sondern auf der Romanreihe, die diesen Spielen zugrunde liegt. Den Hexer Geralt gab es schließlich schon lange bevor er im Jahr 2007 als Pixelgestalt im ersten „Witcher“-Spiel auf den heimischen Monitoren zum Leben erwachte: Der polnische Schriftsteller Andrzej Sapkowski schuf den Krieger mit den weißen Haaren bereits für seine Kurzgeschichten in den 1980er-Jahren. Lauren S. Hissrich verriet gegenüber dem Hollywood Reporter jedenfalls, dass man die erfolgreichen CD-Project-Werke ganz bewusst nicht berücksichtigen würde.

    "The Witcher" ist keine Videospiel-Verfilmung

    „Ich bin ein Riesenfan der Spiele“, so die Produzentin und Chefautorin. „Was ich aber unbedingt vermeiden wollte: Die Videospiele sind momentan die einzige visuelle Repräsentation dieser Geschichten und wir mussten unsere eigene visuelle Repräsentation erschaffen. Während ich die Serie erarbeitet habe, habe ich tatsächlich aufgehört, die Games zu spielen, denn ich wollte sichergehen, dass wir wirklich etwas ganz Eigenes kreieren.“

    „The Witcher“ soll also zumindest optisch nichts mit den Rollenspielen zu tun haben. Vor allem durch das 2015 veröffentlichte „The Witcher 3: Wild Hunt“ geriet die Marke zu einer der größten im Videospielsegment und Geralt wurde zur Videospiel-Ikone. Ein Großteil der Fans, die nun also freudig auf die Serie warten, verbinden die Welt und die Figuren mit den Elementen, die sie aus den „Witcher“-Spielen kennen. Da diese natürlich genau wie die Serie auch an die Bücher angelehnt sind, wird es wahrscheinlich diverse Überschneidungen geben, doch bei der Gestaltung der Figuren, dem Szenenbild oder der Architektur bekannter Städte sollten Spielekenner nicht erwarten, dass die Netflix-Serie optisch genau den Games entsprechen wird. Und die Handlung wird natürlich auch eine gänzlich andere sein, schließlich sind alle drei Spiele nach der Handlung der Bücher angesiedelt.

    CD Project
    Hübsche, malerische Fantasty-Welt: „The Witcher 3” kann sich sehen lassen, doch die Serie könnte optisch ganz anders daherkommen.

    Stattdessen soll Netflix' „The Witcher“ also mit einem komplett eigenen Look daherkommen, auch auf den Auftritt von Henry Cavill als Hexer Geralt darf man also gespannt sein. Für Hissrich ist er jedenfalls schon jetzt die perfekte Wahl: „Ich habe mich mit hunderten anderen Kandidaten für Geralt getroffen, doch ich bekam ihn einfach nicht mehr aus dem Kopf“, so die Showrunnerin. Der durch seine Rolle als Superman bekannt gewordene Brite ist zudem bekennender Fan der Vorlage: Cavill ist sowohl leidenschaftlicher Spieler der „The Witcher“-Trilogie, hat genauso aber auch die Sapkowski-Werke begeistert gelesen.

    Darum ist Henry Cavill der perfekte Geralt

    Der größte Teil der Besetzung steht mittlerweile ebenfalls, womit die Kontroverse um das Casting von Ciri endlich ein Ende gefunden haben sollte. Die junge und bislang noch recht schauspielunerfahrene Freya Allan wird in die Rolle der Cintra-Prinzessin schlüpfen. Geralts Geliebte Yennefer wird von Anya Chalotra („Wanderlust“) verkörpert. Auch die weiteren Darsteller sind im Vergleich zu Superstar Cavill ziemlich unbekannt, Hissrich verspricht aber, dass die Serie keine One-Man-Show wird: „Die Reise eines einzelnen Mannes wird nie besonders interessant sein. Sie wird nur so interessant wie die Menschen, mit denen er interagiert“, so die Chefautorin. So verrät diese auch, dass jederzeit Nebenfiguren in den Fokus rücken können. Wer weiß, vielleicht wurden hier ja ähnlich wie bei „Game Of Thrones“ einige zukünftige Hollywood-Stars ausfindig gemacht?

    Im Mai 2019 soll die Serie abgedreht sein, der Produktionsbeginn wird also demnächst anstehen. Ende 2019 oder Anfang 2020 soll „The Witcher“ dann auf Netflix starten.

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    Kommentare
    • Nick name
      Das Erbe der Elfen ist zwar der Start der Romanreihe aber die Handlung beginnt bereits in den vorigen Kurzgeschichten. Es werden ja die ganzen Charaktere eingeführt zb. auch Ciris Herkunft oder wie sich Yennefer und Geralt kennen lernen.Mal davon ab sind die Kurzgeschichten mMn auch viel unterhaltsamer.
    • Cirby
      Achso? Ich hatte extra bei Wikipedia geschaut, wie die Reihe beginnt. Oder meinst du die Kurzgeschichten?
    • Luksman
      Wirklich schade. Ich hoffe zumindest, dass sie das Main Theme des Witchers aus den Videospielen verwursten. Gerade die Musik war mit ein Hauptbestandteil, der die Spiele so großartig gemacht hat. Weiterhin erhoffe ich mir noch den ein oder anderen bekannteren Schauspieler. Fehlen ja noch Rittersporn, Vesemir, Triss, Zoltan etc.
    • Nick name
      Das Erbe der Elfen ist das dritte Buch.
    • Malvo
      Schade
    • Werner Teppich
      Ich hätte es nicht besser sagen können. Es interessiert mich nicht, welche Trolle im Netz rumjammern. Und nur, weil nicht das äußerste finanzielle rausgekitzelt wird, bedeutet das nicht, dass es nicht gut UND erfolgreich werden kann.Bestseller hieß lange Zeit auch nur Das Buch ist so durchschnittlich und anspruchslos, dass die wirklich breite Masse was damit anfangen kann.Heute heißt es sogar nur noch Wurde in eine hohen Auflage gedruckt.Das Wenige, was bisher an Rückschlüssen möglich ist, sieht gut aus.Bin sehr gespannt.
    • Werner Teppich
      Das lag aber hauptsächlich am schlechten Drehbuch und den wirklich billigen Effekten. Die Serie war dann ein gutes Stück besser, dafür sehr frei erfunden und kaum noch eine Umsetzung.Wie ich oben schonmal sagte: Bis auf ganz wenige, meist eher im Darstellungsstil variierende Details ist das, was das Franchise ausmacht, die Charaktere und die Atmossphäre, der Zynismus und die seltene Kombination aus Osteuropäischer Fantasy (statt wie sonst meist brittisch orientiertem Setting) plus Westernelemente durchgehend zueinander passend und homogen. Kurzgeschichten, Romane, Film, alte Serie und die Spielereihe unterscheiden sich nur in der rein handwerklichen Qualität und unterschiedlichem Medium.
    • Werner Teppich
      Höchstwahrscheinlich. Ja. Evtl. erst in der zweiten Staffel.
    • Werner Teppich
      Der Humor ist ja kein Klamauk, sondern zynisch... und zwischendurch finster satirisch. Das passt so doer so schon.Übrigens waren die Kurzgeschichtenbände nochmal wesentlich besser als die gelungene, aber nicht überragende Romanreihe.Was auch immer Hater, Halbkenner oder Fanboys sagen: Bis auf ganz wenige, meist eher im Darstellungsstil variierende Details ist das, was das Franchise ausmacht, die Charaktere und die Atmossphäre, der Zynismus und die seltene Kombination aus Osteuropäischer Fantasy (statt wie sonst meist brittisch orientiertem Setting) plus Westernelemente durchgehend zueinander passend und homogen. Kurzgeschichten, Romane, Film, alte Serie und die Spielereihe unterscheiden sich nur in der rein handwerklichen Qualität und unterschiedlichem Medium.
    • Jimmy v
      Vielleicht schaffen es die Macher aber ja auch das Quellenmaterial noch einmal so gut neu zu interpretieren. Ich mag solche Neuinterpretationen.
    • Mordru
      Die spielt in den Büchern keine so große Rolle
    • greekfreak
      Mein Problem ist nicht das man Frauen als Heldinnen präsentieren will,sondern das man den Ansatz des 3rd Wave Feminismus propagiert und alle Männer entweder als totalle Waschlappen,potentielle Vergewaltiger/Unterdrücker oder Vollidioten darstellt,während die Mary Sues den Tag retten.Die neuen Disney Wars Filme,sind ein Paradebeispiel hierfür.Mad Max:Fury Road,ist gutes Beispiel,wie man´s anders machen kann.Der Film hat eine feministische Message,aber es werden nicht alle Männer als negative Stereotypen gezeigt.Im Gegenteil,die Figur von Nux,der als einer der gesichtlosen Schergen,von Immortan Joe eingeführt wird und dann eine tolle Charakterentwicklung durchmacht.Oder noch besser,die Szene,in der Nacht,wo der Truck im Schlamm steckengeblieben ist und der Typ,im Kettenfahrzeug antrabt.Weil Max kein guter Schütze ist,lässt er Furiosa ans Gewehr ran.Problem:ihre Armprotese,behindert das zielen.Ganz selbstverständlich,leiht er ihr,buchstäblich,seine Schulter,als Stütze,damit sie ordentlich zielen kann.Männlein und Weiblein,lassen ihre Egos,Egos sein und arbeiten zusammen.Vergleich das mal,mit dem inszwischen berüchtigten Trailer,zu Battlefield V,wo eine einarmige Soldatin,(mit perfekten Make-Up!) und einer Protese,die weiterentwicklet ist,als alles was es heute gibt,auf einem WWII Schlachtfeld alles wegholzt.Als es daraufhin Kritik gab,kamen die Entwickler mit den üblichen:ihr seit doch alle Sexisten-BS um die Ecke,sperrten kritische User aus ihren Reddit-Forum aus und als Krönung gab´s vom,inzwischen Ex-Chefentwickler,die Ansage:Dann kauft euch nicht das Game,ihr doofen Sexisten. 3Mal darfste raten,was passiert ist,die Pre-Order gingen in den Keller.Der selbe Sch**ss,ist in den letzten Jahren,in der Comicsparte von Marvel zu verfolgen und jetzt geht´s mit den Netflix Serien weiter.
    • Cirby
      Nunja, ich habe erst das erste Buch gelesen, Das Erbe der Elfen, aber der Humor da kommt den von Witcher 3 mMn sehr nahe. Aber ich persönlich hätte auch kein Problem mit einer ernsten, humorlosen Umsetzung. Womöglich wollen sie eher GoT näher kommen.
    • Didi Dodo
      Die Buchreihe hat mir persönlich meistens überhaupt nicht gefallen. Es gibt einige spannende Szenen, lustige/interessante Dialoge und an einigen Stellen hat der Schreiberling auch Kreativität bewiesen, aber. Ich hab mich noch nie so dermaßen über n Buch aufgeregt. Da wurde viel Potenzial liegen gelassen aber auch schmerzhaft falsch in Szene gesetzt und auch generell falsch eingesetzt. Seitenlanges (wirklich weit über 50 Seiten) befassen mit Sinnlosigkeiten. CD Projekt Red hat die Buchreihe aufleben lassen, immens Kreativität bewiesen und letzten Endes dafür gesorgt, dass sich Menschen diese Buchreihe überhaupt kaufen. Ich wünschte, die Story um Gerald würde durch diese weiter gelebt... denn leider ist es so, dass mich bisher nur CDPR voll überzeugen konnte (aber auch hier hätte ich mir etwas mehr Dialoge zwischen den Hauptfiguren gewünscht) und im Buch enthaltene wichtige Passagen (u.a. Ciri&Mistle&die Ratten) fehlen im Spiel...
    • Sebastian
      Bei so etwas wie dem Hintergrund Setting ist das sicherlich richtig aber die Spiele haben natürlich bereits eine Interpretation geschaffen.Ich fand bspw. die Welt von the Witcher 3 und dem Addonn sehr schön. Es war eine eher helle Fantasy Mittelalter Welt mit vielen Wesen (greif, riese ect.) und schönen Landschaften, dies stand oft im Kontrast zu den teilweise düsteren Quests , Monstern und Geschichten.Hier fürchte ich generell eine Umsetzung in der Geralt gefühlt zu 80% in dunklen Nadelwäldern umherstreift und auf abgelegenen Höfen, mitten im Nichts Monster jagt.Die Spiele haben außerdem seinen Charakter insofern recht ausgeprägt, dass er so ein bisscheb wie ein 80er Actionstar rüberkommt, immer einen toughen Spruch auf den Lippen egal was für ne Scheiße grad passiert und eine gute Portion Humor. Da sehe ich das nächste Problem, die Spiele, besonders teil 3, haben sich selbst nicht zu ernst genommen und viele lustig unterhaltsame quests und charaktere, dabei ist es ihnen gelungen genau den richtigen ton zwischen teilweise eigentlich grausamen Geschichten (Aufnahme bei den Hexern, blutiger Baron) und lustigen (bart der Troll, betrunkene Geralt, Lambert, and Eskel) zu treffen ohne in zuviel Komik abzudriften.Ich hoffe dieser Ton findet sich in der Serie wieder und nicht nur zu ernstgenommeneMonsterjagd eines immer gebrochenen in die Kamara guckenden Witchers, also kurzum fürchte ich einen zu dunklen Ton.
    • Kelros
      Finde ich gut die Aussage. Man will versuchen etwas eigenständiges zu entwickeln. Wahrscheinlich können sie aber auch einfach die Welt gar nicht so erschaffen, wie in den Spielen. Etwas eigenständiger sein, aber trotzdem kann man ja das ein oder andere Element aus den Spielen einsträuen, wenn es passt. Ich bleibe vorsichtig optimistisch und bin auf die ersten (bewegten) Bilder gespannt.
    • Man Drake
      Genau deswegen, kritisier ich seine Kritik auch immmer, aber das hast Du besser hinbekommen. Ich werde mich in Zukunt immer auf diesen Text berufen. Danke.
    • Man Drake
      Ach so, und man soll die Vorlage ignorieren, weil sonst die Masse der Idioten am jammern ist? Also sich lieber anbiedern, als was originelles zu erschaffen? Ich hab lieber nur eine Staffel, die was tiefes, tolles einzigartiges ist, also 5, die ein lauer Aufguss sind, weil Deppen wie Du einfach zuviel Gehör bekommen.
    • Cirby
      Etwas überflüssiger Artikel. Da die Spiele auch auf den Büchern basieren, wird es nunmal einen sehr ähnlichen Look besonders bei gut beschriebenen Dingen geben. Alles andere ist der Kreativität ausgesetzt, wie aber bei den Spielen bereits auch schon.
    • Darklight ..
      Ich kann Dir ja bei vielen Sachen zustimmen und mag deine Kritik oftmals...Aber ein kleiner Gedanke zu Punkt b) muß grade mal sein:Du tust so, als wäre das etwas furchtbar NEUES und als wären seit kurzem jede Menge böse SJW und andere Agenda Vertreter an die Macht gekommen, um eine neue doofe Agenda mit aller Gewalt durchsetzten zu wollen.Und das Resultat sind dann schlechte Filme. Nun, daß war aber schon IMMER so. Es gab IMMER schon eine Studio Agenda oder eine Philosophie der Filmbranchen. Nur war es eben damals die Agenda STRONG WHITE MALE Charakter (saves es LOVLEY YOUNG BEAUTIFUL WOMAN).Nur... DAS kritisierst Du hier nie.Wenn ein Film mit einem strong Male Charakter Scheiße iss, dann kritisierst Du ihn einfach nur als Scheiße. Nicht, weil er mal wieder nur aus den üblichen (schon sehr vertrauten) Backzutaten besteht.Ist er aber Scheiße und ein strong Female Charakter macht mit, wird er von Dir gleich wegen dieses Punktes kritisiert.Es gibt KEINE Filme die ohne so eine Agenda oder Philosophie gemacht werden.Es gibt nur eine einzige Frage dabei: Ist die Realität gut getroffen, oder nicht. D.h. sind die Figuren gut geschrieben und bilden sie auch die Vielfalt der Figuren in der Realität ab.John Wayne hat beispielsweise Zwölf Uhr Mittags gehasst. Nicht weil er ihn als schlechten Film fundiert kritisiert hat, nein, er fand ihn unamerikanisch weil dort weiße amerikanische Männer als Feiglinge gezeigt wurden. Ein No-Go für Wayne und sein Stereotypes männliches Weltbild. - Zu allem Überfluss wird der Held am Ende von seiner jungen Frau (!) gerettet. Genial!Erstens ist der Film formal ein Meisterwerk. Aber er verfolgt zweitens auch eine Agenda - nämlich den Mythos vom starken weissen Helden zu demontieren, um so ein komplexeres Bild von der Wirklichkeit zu schaffen.Es ist gut, daß es solche Filme gibt. Und es ist gut, daß es bestimmte SJW gibt, die auf bestimmte Stereotype Traditionen und Vorurteile in Filmen hinweisen.(In diesem Fall hat ein SJW - lange bevor es den Begriff überhaupt gab, mit diesem Film eine Parabel auf die Ungerechtigkeiten der McCarthy Ära geschrieben. Also für mehr Gerechtigkeit im besten Sinne gesorgt).Manchmal habe ich bei Dir leider das Gefühl, daß Du die positive Entwicklung, die durch solche Gruppen (Frauen, Schwule, Farbige etc.) angestoßen wird, so gar nicht siehst.Dabei sind deine Kommentare immer sehr detailliert und intelligent. Man kann sich sicher über eine schlecht gemachte Umsetzung eines neuen Frauenbildes ärgern - wie bei Mary Sue Rey, Holdo, Maz, Rose - das tue ich auch. Aber Schuld daran ist nicht per se der Wunsch nach starken Frauen, die die Welt retten. Sondern ein schlechtes Drehbuch, schlechte Dialoge und schlechte Schauspielerinnen.NICHT die Tatsache an sich, daß Frauen mal die Führung übernehmen. Das ist ein Unterschied. Wenn Grace Kelly Gary Cooper rettet, ist es mir völlig egal, daß eine Frau zur Heldin wird. Und ob Danaerys oder Jon Snow Westeros retten, ist mir TOTAL egal - solange die Geschichte gut ist! (Und GoT IST sehr gut geschrieben - und hat die derzeit besten strong Female Charakter, die ab und an die Jungs retten).Wäre Rey gut geschrieben gewesen, dürfte sie gern auch mal im Alleingang die Galaxis retten.Hat Luke auch getan.Es gibt also immer eine Agenda. Manche dieser Vorgaben bevorzugen Männer - andere Frauen, Farbige oder selten auch mal Schwule. Manche Agenda ist selbst den Machern kaum klar und bewußt, weil sie aufgrund ihrer Jugend im Grunde genommen immer nur weiße Männer, die die Welt retten und beherrschen gesehen haben. D.h. sie inszenieren automatisch die Traditionelle Sichweise.Aber beide, der, der nach einer Tradition Filme macht und der, der die Tradition bewusst bricht, verfolgen immer eine Agenda. Nur wird sie bei letzterem stärker wahrgenommen - und kritisiert. Ich mag es aber nicht, wenn Leute, die zurecht etwas mehr Vielfalt einfordern, dauerhaft kritisiert oder lächerlich gemacht werden. Denn das Grundanliegen ist legitim. Wenn die Umsetzung schlecht ist, sollte die Umsetzung kritisiert werden, aber nicht das Anliegen dahinter (und ja, auch das schießt manchmal über das Ziel hinaus 😉).Ich habe hier nämlich noch nie von Dir eine Kritik gelesen, wo Du einen schlecht geschriebenen Film kritisierst und die Schuld daran den Produzenten gibst, weil die unbedingt mal wieder einen strong White Hero durchsetzen wollen...Das eine hat - erstmal - mit dem anderen wenig zu tun. Ist es jedoch umgekehrt, kritisierst Du permanent lautstark, daß eine Agenda Schuld ist. Ich finde das etwas Schade, daß Du das immer so massiv angreifst - und scheinbar gar nicht die durchaus positiven Aspekte solcher Forderungen bedenkst...Roman Ende.(Sorry - konnte heut Nacht net schlafen...)😂
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