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    Biopic über Amy Winehouse kommt
    Von Björn Becher — 15.10.2018 um 17:59
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    Die Familie von Amy Winehouse hat nun ihre Zustimmung zu einem Biopic über die 2011 verstorbene Sängerin gegeben. Die Produktion soll 2019 beginnen, die Macher dahinter bringen viel Erfahrung mit.

    Prokino Filmverleih

    Wie das Branchenmagazin The Wrap berichtet, werden die Erfolgsproduzentinnen Alison Owen und Debra Hayward gemeinsam mit der Familie von Amy Winehouse ein Kino-Biopic über die Sängerin auf den Weg bringen. Hayward hat bereits Filme wie „Stolz und Vorurteil“, „Les Misérables“ oder die „Bridget Jones“-Reihe in ihrer Vita, ihre Mitstreiterin Owen erhielt zudem eine Oscarnominierung für „Elizabeth“.

    In einer Stellungnahme gegenüber The Wrap zeigte sich das Duo begeistert, dass ihnen Amys Vater Mitch Winehouse die Aufgabe anvertraut habe, die Geschichte seiner Tochter, „einer Ikone, deren Songs den Soundtrack für eine ganze Generation lieferten“, zu erzählen.

    Alkohol- und Drogenmissbrauch als großes Thema

    Die Ankündigung des Kinofilms macht dabei auch deutlich, dass auch die dunklen Seiten im der 2011 im Alter von nur 27 Jahren verstorbenen Sängerin mit der Beehive-Frisur nicht ausgespart werden sollen. So erklärte die Familie Winehouse in einer Stellungnahme, dass die „wahre Geschichte ihrer Krankheit vielen anderen helfen kann, die ähnliche Probleme erleben“. Winehouse hatte ihre ganze Karriere über massive Probleme mit Drogen- und Alkoholmissbrauch und starb schließlich an einer Alkoholvergiftung mit 4,16 Promille im Blut.

    Die Familie kündigte daher bereits an, dass Teile der Einnahmen des Films der Amy Winehouse Foundation zugutekommen sollen. Die Stiftung setzt sich gegen Alkohol- und Drogenmissbrauch ein.

    Die FILMSTARTS-Kritik zur Doku "Amy"

    Noch ist nicht bekannt, wer die sicher nicht einfache Rolle übernehmen könnte, Amy Winehouse auf der großen Leinwand zu verkörpern. Als vor einigen Jahren schon einmal Pläne für ein Winehouse-Biopic die Runde machten, galt die unter anderem aus der „Millennium“-Trilogie sowie „Prometheus“ bekannte Noomi Rapace als aussichtsreiche Kandidatin. Das Projekt scheiterte damals aber an der mangelnden Zustimmung der Familie der Sängerin und hat mit dem komplett neuen Anlauf nun nichts zu tun.

    Fest steht derweil aber schon ein Drehbuchautor: Geoff Deane, Erfinder der Hit-Sitcom „Last Man Standing“, soll das Skript schreiben. Er hat auch selbst eine Musik-Vergangenheit: Deane war Frontsänger der 80er-Brit-Pop-Band Modern Romance.

    Da die Produktion 2019 beginnen soll, ist mit einem Kinostart im Laufe des Jahres 2020 zu rechnen.

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    Kommentare
    • WhiteNightFalcon
      Mein Mitleid hält sich da auch arg in Grenzen.
    • André McFly
      schließ ich mich an. eine der am meisten überschätzten sängerinnen die ich kenne. noch dazu habe ich kein mitleid mit menschen, die sich ihr leben mit drogen kaputt machen - aus welchen gründen auch immer.
    • WhiteNightFalcon
      Die Frau war zu Lebzeiten overhyped mit ihrer plärrenden Kratzstimme - für mich versteht sich.
    • Jan Werner
      Claire Foy oder Mackenzie Davis wäre ideal! Die beiden haben auch so einen hypnotischen Glanz wie Amy Winehouse in den Augen
    • André McFly
      *skip*
    • Sentenza93
      ...So erklärte die Familie Winehouse in einer Stellungnahme, dass die „wahre Geschichte ihrer Krankheit vielen anderen helfen kann, die ähnliche Probleme erleben... Eine tolle Intention. Das ist sowas, bei dem ich mir bei Bohemian Rhapsody noch etwas Sorgen mache. Dass der zu zahm wird. Brian May und die anderen Queen-Mitglieder waren da ja mal mehr als deutlich.
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