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    Ende einer Ära: Netflix macht Schluss mit seiner am längsten laufenden Serie
    Von Annemarie Havran — 18.10.2018 um 09:20
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    Nach sieben Staffeln wird die Netflix-Gefängnisserie „Orange Is The New Black“ beendet. In einem Video verabschieden sich die Darsteller von ihren Fans.

    Netflix

    Orange Is The New Black“ dürfte einen ziemlich großen Platz in den Herzen der Netflix-Programmmacher einnehmen. Schließlich gehört das Knast-Drama zu den ersten riesigen Serien-Hits des Streamingdienstes und ist zudem die am längsten laufende Netflix-Eigenproduktion. Dennoch entschied man sich nun, dieser Erfolgsgeschichte ein Ende zu bereiten: Wie Variety berichtet, ist nach der kommenden siebten Staffel Schluss mit „Orange Is The New Black“.

    Showrunnerin Jenji Kohan kommentierte den Abschied mit bittersüßen Worten: „Nach sieben Staffeln ist es nun an der Zeit, aus dem Gefängnis entlassen zu werden. Ich werde all die Badass-Ladies von Litchfield und die unglaubliche Crew, mit der wir zusammengearbeitet haben, vermissen. Mein Herz ist orange, aber wird sich nun schwarz färben.“

    Und auch die besagten Ladies richteten in einem Video Abschiedsworte an ihre Fans:

    Die erste Staffel der Serie wurde in den USA 2013 erstausgestrahlt, im September 2014 gab es dann die deutsche Erstausstrahlung auf Netflix. „Orange Is The New Black“ rund um die junge Managerin Piper Chapman (Taylor Schilling), die wegen eines Verbrechens, das sie in ihrer düsteren Vergangenheit begangen hat, zu einer Haftstrafe im Frauenknast verurteilt wird, basiert auf dem Buch „Orange Is the New Black: Mein Jahr im Frauenknast“ von Piper Kerman und fand schnell eine große Fangemeinde. Netflix war bereits nach wenigen Staffeln so überzeugt von seiner Eigenproduktion, dass man die Serie kurz vor der Premiere der vierten Staffel gleich um drei weitere Staffeln auf einmal verlängerte – ein Novum bei Netflix.

    Preisgekrönter Netflix-Hit

    „Orange Is The New Black“ konnte über die Jahre mehrere renommierte Preise einheimsen, darunter Golden Globes und Emmys. Als erste Serie überhaupt war „OITNB“ dabei für einen Emmy sowohl in der Komödien- als auch in der Dramakategorie nominiert – so leicht lässt sich die Serie nämlich nicht in eine Schublade stecken.

    Zeit, das Finale sorgsam vorzubereiten, hatte Showrunnerin Kohan durch die Verlängerung um drei Staffeln auf einen Schlag genug. Teil des damaligen Deals war auch, dass sie sich zusichern ließ, bis zur siebten Staffel als Showrunner an Bord zu bleiben. Und dass man keine weitere Verlängerung über die siebte Season hinaus anstreben würde, ließ sich bereits erahnen, denn die Geschichte ist beinahe auserzählt: Am Ende von Staffel sechs wird Protagonistin Piper aus dem Knast entlassen, es muss also lediglich noch erzählt werden, wie sie sich wieder in ihr Leben außerhalb der Gefängnismauern einfindet – klingt nach einem runden Abschluss.

    Und noch ein Netflix-Urgestein endet

    Neben „Orange Is The New Black“ gehört auch „House Of Cards“ zu den Formaten, mit denen Netflix seine ersten großen Hits landete. Doch auch letztere Serie findet nun ihr Ende, hatte dabei aber nur sechs Seasons. Der Auftakt der finalen Staffel, nun ohne den vormaligen Hauptdarsteller Kevin Spacey, wird am 2. November 2018 ausgestrahlt. Durch einen besonderen Deal sind die Folgen in Deutschland aber zunächst bei Sky zu sehen und kommen erst etwa ein halbes Jahr später zu Netflix.

    Die letzte Staffel von „Orange Is The New Black“ wird 2019 veröffentlicht, das genaue Startdatum ist allerdings noch nicht bekannt.

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