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Das kann teuer werden: "Fast & Furious"-Produzent verklagt Studio wegen "Hobbs & Shaw“
Von Christoph Petersen — 18.10.2018 um 10:42
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Neal H. Moritz zählt zu den erfolgreichsten Filmproduzenten der Welt. Nun hat er Klage gegen eines der größten Hollywoodstudios eingereicht. Der Grund: Das „Fast & Furious“-Spin-off „Hobbs & Shaw“ mit Dwayne Johnson und Jason Statham.

Universal Pictures

Neal H. Moritz ist schon seit Beginn der 1990er Jahre groß im Geschäft. Seine ersten aufsehenerregenden Erfolge feierte er damals mit Horror-Hits wie „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ und „Düstere Legenden“. Dazu kam der Kultfilm „Eiskalte Engel“ mit Sarah Michelle Gellar und Reese Witherspoon. In die A-Liga der Hollywoodproduzenten stieß Moritz dann im Jahr 2001 vor, als er maßgeblich am Erfolg von „The Fast And The Furious“ beteiligt war. Aus der guten Zusammenarbeit mit Star Vin Diesel entstand dann nur ein Jahr später auch noch der Action-Erfolg „xXx - Triple X“.

Anschließend war Moritz auch als Produzent an allen weiteren „Fast & Furious“-Filmen beteiligt – und er wird auch die bereits angekündigten Sequels „Fast & Furious 9“ (voraussichtlich 2020) und „Fast & Furious 10“ (voraussichtlich 2021) produzieren. Nur mit dem für 2019 eingeplanten Spin-off „Hobbs & Shaw“, das aktuell gedreht wird und in dem die Figuren von Dwayne Johnson und Jason Statham im Mittelpunkt stehen, soll er – zumindest wenn es nach dem produzierenden Studio Universal Pictures geht – nichts mehr zu tun haben. Aber das will sich wiederum Moritz nicht gefallen lassen, weshalb er gestern Morgen am Los Angeles Superior Court Klage eingereicht hat.

Es geht um mehrere Zehnmillionen Dollar

In der Klageschrift heißt es unter anderem, dass es sich hier um „einen klassischen Fall von Hollywood-Gier“ handeln würde. Moritz verlangt, dass er entweder wieder als leitender Produzent eingesetzt wird oder ersatzweise „mehrere Zehnmillionen Dollar“ als Kompensation von Universal Pictures erhält.

Ihr könnt euch die komplette Klageschrift hier selbst durchlesen, aber am besten zusammengefasst wird die Grundlage für die Klage an dieser Stelle:

Nur einige wenige Tage vor dem Drehbeginn von ‚Hobbs & Shaw‘ vertrat Universal die Position, dass Moritz entweder auf seinen mündlich geschlossenen Produzentenvertrag verzichten und sich mit deutlich weniger Geld zufriedengeben solle, oder er ansonsten ganz aus dem Film ausgeschlossen werden würde. Obwohl Moritz bei all seinen sonstigen ‚Fast & Furious’-Verträgen eine Pay-or-Play-Klausel besitzt, vertritt Universal zudem die außergewöhnliche Meinung, dass das Studio Moritz‘ Ideen für ‚Hobbs & Shaw‘ und seine Arbeit von eineinhalb Jahren an dem Projekt ausbeuten könne, ohne die mündliche Produzentenvereinbarung anzuerkennen.

Offenbar eine Frage des Budgets

Laut der Klage wurde Moritz am 7. September 2018 von dem Projekt ausgeschlossen, nachdem er sich nicht auf eine Gehaltsreduktion einlassen wollte. Schon am 6. August wurden Moritz und sein Anwalt demnach davon unterrichtet, dass das Studio „den Deal von Moritz für ‚Hobbs & Shaw‘ ändern wolle“. Allerdings sei das neue Angebot laut Moritz finanziell schlechter gewesen als alle sonstigen Vereinbarungen, die er bei allen anderen Teilen der „Fast & Furious“-Reihe mit dem Studio getroffen hat.

Universal begründet den Wunsch nach einer neuen Vereinbarung offenbar damit, dass das Budget des Films in der Zwischenzeit gestiegen sei. Moritz auf der anderen Seite behauptet, dass das Budget inzwischen sogar 15 Millionen Dollar niedriger sei als zu dem Zeitpunkt, zu dem er seinen ursprünglichen Produzentenvertrag mit Universal geschlossen habe.

So oder so: „Hobbs & Shaw“ startet am 1. August 2019 in den deutschen Kinos! Und wer dann wie viel von dem Geld bekommt, kann dem gemeinen Zuschauer ja zum Glück herzlich egal sein, solange The Rock und The Stath auf der Leinwand ordentlich abliefern.

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