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    Das epische Finale fehlt: Diese Szenen wurden aus "Bohemian Rhapsody" herausgeschnitten
    Von Christian Fußy — 06.11.2018 um 17:45
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    Weil Freddie Mercury vehement darauf bestand, wurde die bombastische 6-Minuten-Single „Bohemian Rhapsody“ ihrerzeit ungekürzt veröffentlicht. „Bohemian Rhapsody“, der Film, konnte der Schere jedoch nicht entgehen und wurde um folgende Szenen gekürzt.

    Twentieth Century Fox

    Wie ein filmisches Greatest-Hits-Album konzentriert sich das Queen-Biopic „Bohemian Rhapsody“ lediglich auf die wahrlich schicksalshaften Momente im Leben von Rocklegende Freddie Mercury (Rami Malek). Mit zwei Stunden und 15 Minuten kann der Musikfilm zwar kaum als kurz bezeichnet werden, dennoch gibt es für jeden Queen-Fan garantiert den ein oder anderen glorreichen Moment aus der wohldokumentierten Band-Historie, den er oder sie gerne auf der großen Leinwand gesehen hätte.   

    In einem Interview mit Collider verrieten die Stars des Films, welche bereits gedrehten Szenen vor Kinostart der Schere zum Opfer fielen. Neben einigen Dialogszenen zwischen dem Queen-Leadsänger und seiner Frau Mary (Lucy Boynton) sowie Sequenzen, die die ausschweifenden Partys der royalen Rampensau in größerem Detail zeigen, wurde auch ein Großteil des Live-Aid-Auftritts, der als narrativer Rahmen des Biopics fungiert, aus dem fertigen Film entfernt.

    Das ursprüngliche Finale des Queen-Films

    Ursprünglich war es wohl vorgesehen, das komplette zwanzigminütige Set, das Queen im Wembley-Stadion zum Besten gab (darunter die Songs „Is This The World We Created“ und „Crazy Little Thing Called Love“), als episches musikalisches Finale zu verwenden. Auch die von Gitarrist Brian May (Gwilym Lee) gesungene melancholische Ballade „’39“ sollte ursprünglich im Film im Rahmen der Japan-Tournee vorkommen, wurde dann jedoch wieder herausgenommen.  

    Außerdem fehlt im Film die Rekrutierungsszene des Bassisten John Deacon (Joseph Mazzello), der in der Realität 1971 als letztes Bandmitglied zu Queen stieß und nicht wie in „Bohemian Rhapsody“ bereits ein Jahr zuvor.

    Hier die gesamte Liste der herausgeschnittenen Szenen (via Collider):

    - Der gesamte Live-Aid-Auftritt

    - Szenen, in denen Freddie Mercury in den 80ern die Clubs von New York unsicher macht

    - Wie Freddie in der Badewanne die Idee zu „Crazy Little Thing Called Love“ bekam

    - Längere Szenen zwischen Mary und Freddie in ihrem gemeinsamen Apartment

    - Freddie entwirft das Queen-Logo

    - John Deacon stößt zur Band

    - Die Band spielt ’39 auf ihrer Japan-Tournee

    „Bohemian Rhapsody“ läuft seit dem 31. Oktober 2018 in den deutschen Kinos.

     

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    Kommentare
    • Ar. W.
      Ok, dann spar ich mir das Kinogeld und warte auf die SEE Blu Ray :-)
    • Cholerische Languste
      '39 hat mir echt gefehlt.
    • ProjectX
      Tja, genau das Problem hatte ich im Kino. Bohemian Rhapsody will auf 3 Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Wie soll man alles in 135min unter die Haube kriegen? Alles kommt leider zu kurz...
    • wolverinho
      Directors Cut,bitte.
    • Dennis Beck
      Uh, das ist erstaunlich. Tja, die Schattenseite von Biopics. Wäre als Serie vermutlich besser aufgehoben.
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