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    So hart ist der Horror-Schocker des Jahres: FSK verkündet Altersfreigabe für "Suspiria"
    Von Julius Vietzen — 07.11.2018 um 18:03
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    Seit sich im April 2018 schockierte Berichte über eine Szene aus „Suspiria“ verbreiteten, gilt das Remake als DER Horror-Schocker des Jahres. Aber stimmt das auch? Die FSK sieht bei ihrer Beurteilung jedenfalls von einer Freigabe ab 18 Jahren ab.

    Amazon Studios

    Im April 2018 machte „Suspiria“ erstmals richtig Schlagzeilen: Viele Filmfans hatten das Remake des Dario-Argento-Films von 1977 wegen des hochgelobten Regisseurs Luca Guadagnino oder Darstellern wie Tilda Swinton zwar womöglich ohnehin schon auf dem Zettel. Doch viele wurden wohl erst darauf aufmerksam, als sich nach dem Screening einer ersten Szene auf der CinemaCon, einer Messe für Kinobetreiber, die schockierten Berichte der anwesenden Blogger und Journalisten im Internet verbreiteten. Einige Gäste hätten angewidert den Raum verlassen, hieß es darin etwa. Andere beklagten, sich nach dem Betrachten der Szene traumatisiert oder angeekelt zu fühlen.

    In der entsprechenden Szene tanzt Hauptfigur Susie Bannon (Dakota Johnson) im großen Saal der Tanzakademie, in der „Suspiria“ zu großen Teilen spielt, vor Schulleiterin Madame Blanc (Swinton) und den anderen Schülerinnen vor. Doch durch ihre Bewegungen wird in einem anderen Tanzsaal auf mysteriöse Weise eine in Ungnade gefallene Schülerin herumgeschleudert, gegen die Wände geschmettert und ihre Gliedmaßen werden verdreht, „bis sie nur noch ein Häufchen Elend aus gebrochenen Knochen, Blut, Spucke und Urin ist“ (um unsere ursprüngliche Nachricht zu zitieren).

    So hart ist "Suspiria" wirklich

    Wir haben „Suspiria“ bereits gesehen und können bezeugen: Die oben beschriebene, minutenlange Szene ist in der Tat ziemlich heftig. Auch in der Berliner Pressevorführung verließ eine anwesende Journalistin nach einigen Momenten das Kino und kam danach nicht wieder zurück. Die FSK sieht das jedoch offenbar weniger streng und hat „Suspiria“ nun eine Altersfreigabe ab 16 Jahren verpasst.

    Insgesamt können wir uns der Einschätzung der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft jedoch anschließen. Auch spätere Szenen sind zwar äußerst blutig und brutal, jedoch verkommt die Gewalt in „Suspiria“ nie zum Selbstzweck, sondern ist in Teil eines kunstvollen, streng durchkomponierten, wenn auch teilweise etwas verkopften, Horrorfilms. Die komplette Kritik könnt ihr euch hier durchlesen:

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Suspiria"

     

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