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    "Potter"-Fans können sich aufregen: "Phantastische Tierwesen 2" bricht mit dem Kanon
    Von Tobias Mayer — 08.11.2018 um 22:00
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    Laut einer Cast-Liste soll in „Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen“ eine Figur vorkommen, die dem Kanon nach zur Handlungszeit noch nicht lebte. Fans waren sauer. Wir haben den Film nun gesehen – und ja, die Figur ist tatsächlich drin.

    Warner Bros.

    Achtung, es folgt ein kleiner Spoiler zu „Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“

    Jedes Fandom hat sie: die Anhänger, die alles, was mit der Chronologie und irgendwann mal irgendwo aufgestellten Regeln zu tun hat, ganz genau nehmen. Diese Fraktion unter den „Harry Potter-Fans bekam kürzlich einen Grund, vor Wut die Zauberstäbe zu zerbrechen und J.K. Rowling, Potter-Erfinderin und Drehbuchautorin der Prequel-Reihe „Phantastische Tierwesen“, böse zu verfluchen: Es war eine offizielle Cast-Liste zum kommenden „Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen“ aufgetaucht, in der die Schauspielerin Fiona Glascott als Hexe Minerva McGonagall aufgeführt wird. „Phantastische Tierwesen 2“ spielt 1927 – da war McGonagall doch noch gar nicht geboren!

    Crucio!

    Mithilfe der Bücher und J.K. Rowlings Seite Pottermore wurde nämlich errechnet, dass die Zauberin, die Kinozuschauer als strenge, von Maggie Smith gespielte Hogwarts-Professorin kennenlernten, erst 1935 zur Welt kam. Diesen Bruch mit dem bisher bekannten Kanon können wir nun bestätigen: Wir haben „Grindelwalds Verbrechen“ für Interviews in einer Pariser Pressevorführung gesehen – Minerva McGonagall hat tatsächlich zwei (kleine) Szenen, gespielt von der 35-jährigen Fiona Glascott. Das Geburtsjahr der berühmten Hexe wurde also deutlich nach hinten verlegt – zumal eine dieser Szenen eine Rückblende ist, in der Hauptfigur Newt und seine Kumpanen Teenager sind, McGonagall jedoch schon Professorin.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu „Phantastische Tierwesen 2“ erscheint bald. Dann werden wir euch verraten, ob vielleicht selbst diejenigen Fans etwas mit dem neuen Prequel über Newt Scamander (Eddie Redmayne) anfangen können, denen der Kanonbruch die Vorfreude verhagelte. Und wer weiß: Vielleicht denkt sich J.K. Rowling ja noch irgendwas aus, um den Widerspruch zu erklären.

    „Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“ startet am 15. November 2018 in den deutschen Kinos.

     

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    Kommentare
    • Sentenza93
      Glaube eher, dass der Film noch andere grössere Probleme hat.
    • Luphi
      Das ganze wäre selbst dann noch total absurd, wenn JK Rowling nicht für das Drehbuch verantwortlich gewesen wäre. Unfassbar.
    • Fa B
      Kein Wunder. Wenn die Fans inzwischen eh wegen jedem falsch herum platzierten Lichtschalter an die Decke gehen, kann man ja auch mit den Figuren machen was man will. Shitstorm gibts so oder so
    • BuzzFlare
      Was hier häufig vergessen wird, ist auch dass die HP Bücher zwischen 1991 und 1998 spielen. Insofern ist sie da halt 90, anstatt der vermuteten 60.
    • WhiteNightFalcon
      Bitte umgehend die Internet-Notfallaufnahmen und Sorgenhotlines warnen, heulende Potter-Fans im Anmarsch.
    • Olaf
      Mithilfe der Bücher und J.K. Rowlings Seite Pottermore wurde nämlich errechnet, dass die Zauberin, die Kinozuschauer als strenge, von Maggie Smith gespielte Hogwarts-Professorin kennenlernten, erst 1935 zur Welt kam.Das ist falsch. Es wurde lediglich darüber spekuliert, wie alt sie beim Eintritt in Hogwarts vermutlich war - mehr nicht. Errechnen kann man McGonagalls Alter nur anhand konkreter Daten. Die liegen bei McGonagall explizit nicht vor. Wäre das anders, könnte man diese Textstellen zitieren.Die Spekulierenden orientierten sich wohl vielmehr am Alter der Schauspielerin Maggie Smith (12/1934), das für Rowlings Werk allerdings irrelevant ist. McGonagall verwendete möglicherweise einfach Zauberkosmetik aus der Winkelgasse und verwendete den Zeitumwandler des Öfteren z.B. für einen Besuch in Tierwesen 2. Ein Kanonbruch ist nicht nachzuweisen.
    • André McFly
      Nobody Cares, außer die, die sowieso wegen jedem Blödsinn meckern.
    • Dennis Beck
      Ironischerweise höchstwahrscheinlich als Fanservice gedacht und die Fans gehen an die Decke. Bin auf eure Kritik gespannt. Mein Bauchgefühl sagt mir irgendwie, wird nicht so geil wie Teil 1. Aber mal sehen!
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