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    Ganz anders als "Game Of Thrones": George R.R. Martins "Wild Cards" wird gleich doppelt adaptiert
    Von Julius Vietzen — 14.11.2018 um 12:20
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    Ausnahmsweise mal nicht „das nächste ‚Game Of Thrones‘“, sondern mal was ganz anderes: Hulu entwickelt zwei Serien, die auf der von George R.R. Martin herausgegebenen Buchreihe „Wild Cards“ basieren, und will ein ganzes Universum aufbauen.

    Macmillan USA

    George R.R. Martin ist ein vielbeschäftigter Mann. Schon seit Jahren warten Fans auf „The Winds Of Winter“, den sechsten Teil der „Das Lied von Eis und Feuer“-Buchreihe, weil Martin mit der Serienadaption „Game Of Thrones“ beschäftigt ist und außerdem die Entwicklung der diversen Spin-off-Serien überwacht. Und dann ist da natürlich noch die Sci-Fi-Horror-Serie „Nightflyers“, die auf der gleichnamigen Novelle von Martin basiert und von ihm als Produzent betreut wird.

    Nun berichtet Deadline, dass der US-Streaming-Anbieter Hulu gemeinsam mit Rechteinhaber Universal Cable Productions an gleich zwei Serien arbeitet, die auf der von Martin und Melinda M. Snodgrass herausgegebenen „Wild Cards“-Buchreihe basieren, und ein ganzes „Wild Cards“-Universum erschaffen will. Weitere Informationen gibt es noch nicht, aber wir können uns vorstellen, dass es vielleicht in jeder der beiden Serien um eine andere Gruppe von Menschen in derselben Welt geht – so wie zum Beispiel bei „The Walking Dead" und „Fear The Walking Dead“.

    Fans, die angesichts der Ankündigung eines weiteren Martin-Projekts nun die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und den Erscheinungstermin von „The Winds Of Winter“ in die ferne Zukunft entschwinden sehen, können aber aufatmen: Martin soll an „Wild Cards“ nur als Ausführender Produzent und nicht aktiv als Autor beteiligt sein, denn er steht exklusiv bei HBO unter Vertrag.

    Darum geht es in "Wild Cards"

    „Wild Cards“ spielt in der Gegenwart, auf einer alternativen Version der Erde, in der im Jahr 1946 ein „Wild Card“ genanntes Virus freigesetzt wurde, das Tausende von Menschen infiziert hat. Die meisten Infizierten verstarben, einige andere überlebten zwar, wurden aber körperlich entstellt, und einige wenige entwickelten Superkräfte. Auch die Nachfahren der infizierten Menschen sind betroffen: Wenn das Virus durch ein traumatisches Erlebnis aktiviert wird, sterben auch sie, werden entstellt oder erhalten übernatürliche Kräfte. Nachdem sie jahrzehntelang verehrt, unterdrückt, ausgebeutet und/oder ignoriert wurden, wollen die Virusträger nun endlich selbst über ihre Zukunft bestimmen.

    Wann die erste und die zweite „Wild Cards“-Serie auf Hulu zum Abruf bereitstehen, ist aktuell noch nicht bekannt. Da der für die Serien zuständige Writers Room laut Informationen von Deadline aber noch nicht mit seiner Arbeit begonnen hat, dürften die Projekte wohl kaum vor 2020 fertig sein. Ob und wie die Serien nach Deutschland kommen, ist ebenfalls noch nicht gewiss, da Hulu bislang nur in den USA verfügbar ist. Denkbar wäre aber, dass „Wild Cards“ über Netflix (wo etwa auch die SyFy-Serie „Nightflyers“ zu sehen sein wird) oder Amazon Prime zu uns kommt.

     

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