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    "Schulmädchen-Report 3": BPjM stuft den Kult-Erotikfilm als Kinderpornografie ein
    Von Björn Becher — 29.11.2018 um 16:45
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    Wie die Kollegen von Schnittberichte.com melden, sind zwei seit Anfang der 1980er Jahre indizierte Teile der Erotik-Kult-Reihe „Schulmädchen-Report“ nun neu geprüft worden – und gelten jetzt als möglicherweise strafrechtlich relevante Pornografie.

    StudioCanal

    1970 begründete „Schulmädchen-Report: Was Eltern nicht für möglich halten“ nicht nur den Erfolg eines komplett neuen Genres, der sogenannten „Report“-Filme, sondern auch ein Mega-Franchise, das bis 1980 insgesamt noch zwölf weitere Teile nach sich zog. Man geht davon aus, dass allein für den ersten Teil in Deutschland rund sieben Millionen Zuschauer in die Kinos gingen (genaue Zahlen gibt es aus jener Zeit aber nicht). Auch die ersten Sequels gehörten zu den jeweils meistgeschauten Filmen des Jahres. Doch die Filme, in denen sich meist dokuartige Umfragen von Reportern mit Sexszenen mit jungen (Laien-)Schauspielern abwechselten, wurden von Anfang an von verschiedener Seite auch sehr kritisch gesehen.

    Nachdem 1978 der Antrag auf Indizierung von Trägermedien (bei Filmen damals hauptsächlich VHS-Kassetten) erleichtert wurde, traf es auch bald die Erotik-Reihe. Nach und nach wurden die Veröffentlichungen fast aller Teile indiziert. Während einige mittlerweile wieder vom Index gestrichen sind, geht es nun für den Auftakt und den dritten Teil in die andere Richtung. Wie die Kollegen von Schnittberichte.com zuerst vermeldeten, wurden „Schulmädchen-Report: Was Eltern nicht für möglich halten“ und „Schulmädchen-Report. 3. Teil: Was Eltern nicht mal ahnen“ durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) von der sogenannten Liste A auf die Liste B umgetragen.

    Liste A & Liste B

    Damit ändert sich die Einschätzung der Filme durch die BPjM massiv. Galten die Filme bisher nur als jugendgefährdend, wird nun eine strafrechtliche Relevanz vermutet. Denn während sich auf Liste A nur Filme finden, die als einfach jugendgefährdend einzuschätzen sind, führt die BPjM laut eigener Auskunftin Teil B alle Trägermedien auf, die sowohl jugendgefährdend sind als auch einen möglicherweise strafrechtlich relevanten Inhalt haben“.

    Die Gründe für die Umtragung

    Die Kollegen von Schnittberichte.com haben auf Anfrage die Gründe für die Umtragung erfahren. Das BPjM teilte ihnen demnach mit, dass es einen Antrag auf komplette Listenstreichung der aktuell indizierten Veröffentlichungen beider Filme gab. Es sollte also eigentlich festgestellt werden, dass die Filme selbst gar nicht mehr jugendgefährdend sind, also vom Index gestrichen werden können. Doch das sogenannte 3er-Gremium sei bei dieser Prüfung zur Einschätzung gekommen, dass „Teil 1 den Tatbestand der Jugendpornografie und Teil 3 der Kinder- und Jugendpornografie erfülle“. Grund für diese neue Bewertung sei die Änderung des Strafgesetzbuches im Jahr 2015. Damals wurden im Rahmen der Umsetzung europäischer Vorgaben zum Sexualstrafrecht unter anderem §§184ff. StGB überarbeitet.

    Beschlagnahmung? Die Folgen

    Da die beiden Titel nun auf Liste B zu finden sind, müssen sie dem Verfahren nach an die Justiz weitergereicht werden, so dass dort geprüft werden kann, ob die Einschätzung bzw. Vermutung der BPjM korrekt ist. In diesem Zuge muss es eigentlich zu einer gerichtlichen Entscheidung kommen. Dabei gibt es dann zwei Ausgangsmöglichkeiten, die die BPjM selbst auf ihrer Webseite skizziert: „Stellt ein Gericht in einer rechtskräftigen Entscheidung fest, dass das Medium nicht strafrechtlich relevant ist, wird es in Liste A umgetragen. Stellt ein Gericht in einer rechtskräftigen Entscheidung fest, dass ein Medieninhalt strafrechtlich relevant ist, wird das Medium zusätzlich in der von der BPjM geführten Übersicht aller bundesweit beschlagnahmten Medien aufgeführt.“

    Ergo: Erst durch eine gerichtliche Entscheidung, in der wirklich eine strafrechtliche Relevanz festgestellt wird, würden beide Titel beschlagnahmt werden. Das kann aber auf sich warten lassen. So gibt es Titel, die schon sehr lange auf der sogenannten Liste B stehen, bei denen aber nie bekannt wurde, dass es eine gerichtliche Überprüfung gab und die deswegen nie beschlagnahmt wurden.

    Folgen für Besitzer der Filme

    Wenn die juristische Einschätzung der BPjM zutrifft, hat dies auch Folgen hinsichtlich des Besitzes zumindest des dritten Films. Der erste Teil „Schulmädchen-Report: Was Eltern nicht für möglich halten“ wird als „Jugendpornografie“ eingestuft. Der Besitz von Jugendpornografie ist gemäß §184c IV StGB aber nur strafbar im Falle einer „Schrift, die ein tatsächliches Geschehen wiedergibt“. Da in den Filmen die Sexszenen wohl nur geschauspielert sind, ist dies nicht der Fall. „Schulmädchen-Report. 3. Teil: Was Eltern nicht mal ahnen“ wird von der BPjM aber als „Kinderpornografie“ eingestuft. Und laut §184b III StGB ist bei Kinderpornografie bereits der Besitz einer „Schrift, die ein tatsächliches oder wirklichkeitsnahes Geschehen wiedergibt“ strafbar. Und das wäre, sollte man der Einschätzung der BPjM folgen, dann beim 3. Teil auch der Fall. Schließlich geht es in der Schauspielerei gerade um die „wirklichkeitsnahe“ Darstellung. Die Verbreitung oder öffentliche Vorführung ist übrigens in beiden Fällen strafbar.

    Wichtig ist aber noch einmal festzustellen: Es liegt aktuell nur eine Vermutung der BPjM vor. Sollte ein Staatsanwalt heute nach einem Ermittlungsverfahren auch zu der Einschätzung kommen, dass ein Besitzer von „Schulmädchen-Report. 3. Teil: Was Eltern nicht mal ahnen“ sich strafbar gemacht hat und deswegen öffentliche Klage erheben, müsste im Rahmen des Strafverfahrens das Gericht selbst erst einmal prüfen, ob der Film wirklich als kinderpornografisch einzustufen ist. Wenn es das dann aber tut, kann man sich nicht auf ein bisheriges Nichtwissen dieser rechtlichen Bewertung berufen. Durch eine Einschätzung ändern sich schließlich keine Tatsachen. Der Besitz könnte also schon jetzt strafbar sein - wenn ihr also eine VHS, DVD oder sonstige Kopie des Films zu Hause habt, solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken, sie lieber zu entsorgen.

    Anmerkung: Das Bild zu dieser News stammt nicht aus einem der beiden Filme, sondern aus „Schulmädchen-Report, 2. Teil - Was Eltern den Schlaf raubt“, der 2003 komplett vom Index gestrichen und mittlerweile ab 16 Jahren freigegeben ist.
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    Kommentare
    • flic6
      Genau das habe ich mich auch gefragt, woher sollen die denn bitte wissen ob irgendjemand diesen Film im Regal stehen hat?!
    • Deliah C. Darhk
      Regal, Schublade und Rechner werden nicht nur vom Eigentümer genutzt. Kein Nachweis der Schuldhaftigkeit, aber Verurteilung wg Besitzes.Nein, da es noch einer gerichtlichen Feststellung bedarf, OB es sich hier tatsächlich um besitzverbotenes Maerial handelt, sind keine verbindlichen Feststellungsmöglichkeiten bis zur Rechtskräftigkeit des Urteils vorhanden.Hat aber immer noch nichts mit meiner eigentlichen Frage zu tun.
    • Howard Philips
      Schuldnachweis: Das Ding steht im Regal, liegt in der Schublade oder ist auf dem Rechner gespeichert. Reicht völlig. Deine Frage, ob der Beschuldigte keine Möglichkeit hatte, von der Tat Kenntnis zu erlangen ist redundant, da die Abfrage bei der BPjM und im aktuellen Mitteilungsheft möglich ist. Es ist möglich.
    • Deliah C. Darhk
      Wie gesagt, lässt sich dem Text entnehmen. Meine Frage gilt der Argumentation des Gesetzes an sich.Zudem basiert die Rechtsprechung eines Rechtsstaates auf der Unschuldsvermutung. Diese ist auch Teil der bundesdeutschen Verfassung. Im Klartext: Kein Schuldnachweis, keine Verurteilung.Soll ja vorkommen, dass Richter hart urteilen. Wenn der Besitz nachgewuesen ist geht es ja eh nur noch um das Strafmass und nicht mehr um die Schuldfrage.Daher meine Bedenken und Frage zu diesem Gesetz in der im Text formulierten Auslegung.
    • Howard Philips
      Ich kann da nur wiederholen: Alleine der Besitz ist strafbar. Das der Beschuldigte keine Möglichkeit hatte, sich zu informieren, ist eher unwahrscheinlich. Das ist praktisch nicht nachweisbar. Und Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Indes ist die Strafe natürlich Ermessenssache, wenn jemand den Film seit x Jahren im Schrank als gekaufte VHS hat und plötzlich angezeigt würde - da müsste der Richter schon arg hart vorgehen.
    • WolfStark
      Nur das man weder mit 14 noch mit 15 Kinder sind.
    • WolfStark
      Wird Zeit dass man die BPjM endlich einstampft. Es kann nicht sein, dass Deutschland immer noch eine solche Zensurbehörde besitzt. Kinderpornographie ist nicht sieht aber jünger aus als sie ist oder das Mangamädchen ist 10, sondern ein echtes Kind wird ganz real missbraucht. Die BPjM ist eine überflüssige Behörde und die Rechtslage im Bezug auf normale Pornographie völlig veraltet, genauso wie Gewalt völlig veraltet. Es geht nicht um Jugendschutz.
    • Deliah C. Darhk
      Deswegen bat ich ja um die Erläuterung durch einen Juristen.Mich interessiert da einfach die rechtliche Argumentation, warum diese Gesetzeslage zulässig ist.Man hat dann aber auch nicht den Willen Vorsorge zu treffen, die Folgen möglichst zu vermeiden. Damit nimmt man sie billigend in Kauf.Konkret zur News heisst das, weil ich gelegentlich Rest-Bestände von Viedeotheken-Aufgaben aufkaufte, könnte ich theoretisch diese Disc besitzen.Wenn ich mich aber entscheide das nicht zu kontrollieren, weiss ich, dass ich diesen Film womöglich besitze und mich damit strafbar mache, diesen Umstand aber mangels Überprüfung auch nicht nichtig machen kann. Ergo nähme ich damit die Straftat als solche billigend in Kauf.PSIch habe es gecheckt. Der Film ist nicht in meinem Besitz.Ich trage jeglichen Zukauf umgehend in eine Excel-Tabelle ein, um nicht den Überblick zu verlieren und Doppelkäufe zu vermeiden.Dir auch.
    • CineMan
      Kannst ja alles googeln. :) Ein Ausspruch den ich ungern tätige, aber da wir beide keine Juristen oder Experten sind, musste das leider sein.Als Normalo würde ich den Unterschied u.a. wie folgt definieren: Fahrlässigkeit hat nicht den Gedanken, den Wunsch oder den Willen inne eine (sagen wir mal) Straftat zu begehen. Fahrlässiges Verhalten beinhaltet daher auch nicht zwingend eine Billigung der Folgen.Und zu 2. äußere ich mich nicht.Ein schönes WE!
    • Deliah C. Darhk
      Zu 1.Fahrlässigkeit beruht auf der Entscheidung die Folgen einer unordentlich ausgeführten Handlung billigend in Kauf zu nehmen. In der Entscheidung zur unordentlichen Ausführung sehe ich den Vorsatz zur Billigung.Zu 2.Direkte Antwort auf dein Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
    • CineMan
      Da ich wenig Zeit habe:1. Fahrlässigkeit basiert nicht auf unterschwelligem Vorsatz.2. Was hat das mit Deinen Aussagen und Deiner Frage zu tun? Es ging um Vorsatz.
    • Deliah C. Darhk
      Habe ich wohl verwechselt. Könnte Björn sich dann wohl bitte dazu äussern?Interessiert mich wirklich wie der Staat bzw das Rechtssystem den Umstand argumentiert, dass man strafrechtlich für den Besitz eines Films belangt werden kann, wenn man den Film erst sichten (und damit in Besitz haben) muss, um festzustellen, dass es sich beim Besitz um eine Straftat handelt, zumal es ja bislang noch gar keine rechtsverbindliche Feststellung gibt, ob der Besitz nun idT eine Straftat darstellt und der Normalbürger ohne Sichtung auch keine verbindliche Feststellungsmöglichkeit hat.Geht mir da einfach um die Begründung, warum bzw inwiefern dieses Gesetz nicht der Rechtsstaatlichkeit einer Unschuldsvermutung widerspricht.(Das Verbot als solches meine ich damit natürlich nicht.)
    • Deliah C. Darhk
      Fahrlässigkeit basiert ja auch auf dem zumindest unterschwelligen Vorsatz die Folgen der Fahrlässigkeit billigend in Kauf zu nehmen. Sonst würde man sich ja vorsehen und nicht fahrlässig handeln.Ansonsten gilt im Rechtsstaat der Grundsatz 'in dubio pro reo'. Ohne diesen würde verbotener Besitz ja auch bedeuten, dass X verurteilt werden könnte, wenn er nicht wüsste, dass Y besagtes Besitzstück in X's Gartenlaube verloren hat. Besitz ist ja ungleich Eigentum.
    • Deliah C. Darhk
      Das lässt sich ja so weit dem Text entnehmen. Meine Frage geht ja eher in die Richtung, wie ein Rechtsstaat eine Strafverfolgung rechtfertigt, wenn der Beschuldigte gar keine Möglichkeit hatte vor der Tat Kenntnis zu erlangen, dass es sich um eine Straftat handeln würde, da bei einem legalen Kauf nach Treu und Glaube ja nicht davon auszugehen ist, dass es sich beim Erwerb um eine Besitz-Straftat handelt.
    • Howard Philips
      Bei Teil 3 gibt es durch die Einstufung als Kinderpornografie tatsächlich das Problem, dass alleine der Besitz strafbar ist. Kommt auf die Einschätzung der BPjM an...es würde § 184b Absatz 3 StGB greifen. Darüber hinaus ist imho die Einstufung von Teil 1 wahrscheinlich etwas überzogen, erfüllt aber den Tatbestand der Darstellung von Scheinjugendlichen in pornografischem Material. Jetzt wäre zu klären, ob das tatsächlich ein pornografischer Film ist. Da hätte ich meine Zweifel. Bei Teil 3 wäre die Art der Darstellung und das Alter zu klären. Ich zweifle nur mal daran, ob da tatsächlich Pornografie vorliegt. Aber nur meine Einschätzung.
    • WhiteNightFalcon
      Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. TOP. 👍🏼
    • Christoph Petersen
      Björn ist der Jurist, nicht Julius.
    • Jedimeister1977
      Katja Bienert...geboren 1966...Schulmädchen Report 13 von 1980
    • CineMan
      Soweit ich unser Rechtssystem verstehe setzt Schuld doch Vorsatz voraus,Äh nein. Eher: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Und nebenbei: auch fahrlässiges Verhalten kann Strafen zur Folge haben.
    • 007
      Kannst du diese Behauptung belegen?
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