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Nach perverser wahrer Geschichte: Netflix schließt Megadeal für neuen Horrorfilm
Von Markus Trutt — 06.12.2018 um 19:30
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Fast alle großen Hollywood-Studios haben um die wahre Geschichte einer von einem unheimlichen Stalker belästigten Familie gekämpft. Nun hat Netflix den Zuschlag bekommen, um „The Watcher“ auf die hauseigene Streamingplattform zu bringen.

MGM / Netflix

Wenige Tage, nachdem eine Familie ein stattliches neues Haus gekauft hat, wird sie von einem mysteriösen Unbekannten belästigt, der sie rund um die Uhr zu beobachten scheint und in mehreren Briefen auch bedroht. Was nach der schaurigen Prämisse eines beklemmenden Horror-Thrillers klingt, ist in Wahrheit eine reale Geschichte – und wird nun tatsächlich auch zu einem Gruselfilm. Netflix hat sich laut Deadline die Rechte an einem Online-Artikel gesichert, der die unheimlichen Geschehnisse ausführlich aufrollt – und dafür eine stattliche Summe hingelegt.

Begonnen hat das Ganze bereits im Jahr 2014. Damals hat das Ehepaar Derek und Maria Broaddus für stolze 1,3 Millionen Dollar ein neues Haus in der beschaulichen US-Kleinstadt Westfield gekauft, um es zusammen mit den drei gemeinsamen Kindern zu beziehen. Noch bevor es dazu kam, fanden sie aber ein seltsames Willkommensschreiben in ihrem Briefkasten von jemandem, der sich nur „The Watcher“ nannte und behauptete, dass seine Familie schon seit fast 100 Jahren das nun von der Familie Broaddus erstandene Eigenheim hüten würde.

Unheimliche Briefe

„Warum seid ihr hier?“ und „Wisst ihr, was sich in den Wänden des Hauses befindet?“ fragte der Unbekannte unheilvoll in seinem ersten Schreiben, bevor er dann mit bedrohlichen Worten zum Nachwuchs des Paares fortfuhr: „Ihr habt Kinder. Ich habe sie gesehen. Bisher habe ich glaube ich drei gezählt. Sind noch mehr unterwegs? Müsst ihr das Haus mit dem jungen Blut füllen, nach dem ich verlangt habe? Besser für mich. War euer altes Haus zu klein für eure wachsende Familie? Oder bringt ihr mir eure Kinder aus Gier? Sobald ich ihre Namen kenne, werde ich nach ihnen rufen und sie zu mir führen.“

Es folgten einige weitere Briefe, in denen der Absender immer wieder so über das Haus redete, als hätte es ein Eigenleben, und dabei stets betonte, dass er jeden Schritt der Familie beobachten würde, sobald sie endgültig einziehen würden. Verzweifelt hat die Broaddus-Familie seitdem versucht, mithilfe der Polizei hinter die Identität des ominösen „Wächters“ zu kommen und das Haus wieder loszuwerden – beides bislang allerdings noch immer ohne Erfolg.

Kostspielige Rechte

Seit dieser beklemmende Vorfall 2015 in der Öffentlichkeit höhere Wellen schlug, interessierten sich auch Hollywood-Studios für den realen Stoff. Als Journalist Reeves Wiedeman im November 2018 nun einen ausführlichen Artikel zu dem Thema auf der zum New York Magazine gehörenden Website The Cut veröffentlichte, brach dann schließlich ein regelrechter Bieterkrieg zwischen den Produktionsfirmen um die Rechte an dem Text und der Geschichte der Familie Broaddus aus. Am Ende konnte sich Netflix mit einer siebenstelligen Summe gegen die Konkurrenz von Universal, Paramount, Warner, Fox und Amazon durchsetzen.

Die Filmadaption dieser schockierenden wahren Begebenheiten wird nun unter der Regie der „Paranormal Activity 3 & 4“-Macher Henry Joost und Ariel Schulman realisiert. Wann „The Watcher“ auf Netflix erscheint, ist jedoch noch nicht bekannt.

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