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    Das hätte "Harry Potter" krass verändert: Diese Figuren wollte J.K. Rowling ursprünglich töten
    Von Annemarie Havran — 08.12.2018 um 16:30
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    In den vergangenen Jahren sprach „Harry Potter“-Erfinderin J.K. Rowling immer wieder über Pläne für ihre Bücher, die sie dann doch nicht umsetzte – zum Beispiel, wen sie fast hätte sterben lassen. Wir fassen die Beinahe-Opfer noch einmal zusammen.

    Warner Bros.

    Mir mussten ja tatsächlich so einige Tode in den „Harry Potter“-Büchern und -Filmen verkraften und für die Traurigsten entschuldigt sich deren Autorin J.K. Rowling auch in regelmäßigen Abständen bei ihren Fans. Einmal im Jahr, nämlich immer zum Jahrestag der Schlacht von Hogwarts am 2. Mai, nennt Rowling eine Figur, deren Tod ihr besonders leidtut. 2018 nannte sie Dobby, in den Jahren zuvor waren es Severus Snape, Remus Lupin und Fred Weasley. Doch es hätten noch wesentlich mehr beliebte Figuren ihr Leben lassen können, als es am Ende tatsächlich der Fall war…

    In den vergangenen Jahren sprach Rowling in Interviews und in den sozialen Medien immer wieder über ihren Schreibprozess und welche Entscheidungen sie für ihre Bücher beinahe getroffen hätte. Aber auch, welche getroffenen Entscheidungen sie bereut, ließ die Autorin nicht unerwähnt – dazu gehört zum Beispiel die Beziehung zwischen Ron und Hermine. Die Kollegen von Digital Spy haben nun zusammengetragen, welche Beinahe-Opfer J.K. Rowling bereits erwähnt hat. Und hätte es tatsächlich einige dieser Figuren getroffen, wäre „Harry Potter“ zu einer ganz anderen Geschichte geworden…

    Harry Potter hätte sterben können

    Am schockierendsten wäre es natürlich gewesen, hätte Rowling die Hauptfigur Harry Potter sterben lassen. Aber genau dies zog sie in Betracht, nämlich um zu zeigen, dass wirklich niemand sicher ist und um ihrer Geschichte „sauberer abzuschließen“. 2007 erklärte sie gegenüber Dateline, dass dies zunächst ihr Plan war, in der TV-Doku „JK Rowling: A Year In The Life“ begründete sie dann ihre Abkehr von ihrem Vorhaben. Es hätte sich wie Verrat angefühlt und sie wollte, dass ihr Held das tut, was ihrer Meinung nach „das Ehrenhafteste“ sei. Nämlich aus dem Krieg zurückzukehren und zu versuchen, eine bessere Welt aufzubauen.

    Ron Weasley

    Ron Weasley ist eine weitere Figur aus dem zentralen Trio Harry-Hermine-Ron, die beinahe ums Leben gekommen wäre. Eigentlich sei das gar nicht ihr Plan gewesen, verriet Rowling in einem Gespräch mit Daniel Radcliffe, doch in einer Phase des Schreibens sei es ihr privat so schlecht ergangen, dass sie etwas Fieses tun wollte. „Es wäre pure Gemeinheit gewesen. ‚So, jetzt könnt ihr ihn definitiv nicht mehr haben.‘“ Aber sie glaube nicht, dass sie dies jemals wirklich übers Herz gebracht hätte, auch wenn sie diese Gedanken hegte.

    Arthur Weasley und weitere Eltern

    Auch Rons Vater hätte das Zeitliche segnen können. Rowling ließ ihn jedoch den Schlangenbiss in „Harry Potter und der Orden des Phönix“ überleben, weil sie es nicht übers Herz brachte, einen der wenigen guten Väter in ihren Büchern zu töten. Diese Entscheidung forderte aber ein anderes Opfer: Remus Lupin. Dass sie ihn sterben ließ, weil sie sich für Arthurs Überleben entschieden hatte, enthüllte sie 2016 in ihrem Entschuldigungs-Tweet:

    Eltern hatte Rowling aber insgesamt auf dem Kieker. Sie wollte mehrere Eltern von anderen Hogwarts-Schülern sterben lassen als ein Echo dessen, was Harry passiert ist, dessen Eltern ja tatsächlich gestorben sind. Dadurch wollte sie das absolute Böse unterstreichen, das von Voldemort ausging.

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    Kommentare
    • Mareike
      Wieso musste severus snape sterben hätte draco nicht dumbledore töten können snape war der wahre Held
    • Simon Missbach
      Als leidenschaftlicher Stephen-King-Fan bin ich literarische Tode von Hauptpersonen mehr als gewohnt, aber: Zu Harry Potter will das meiner Meinung nach nicht so richtig passen. Im Gegensatz zu King erfasst die Potter-Reihe ein sehr viel breiteres Publikum, wie ja auch die ungebrochenen Faszination seit 2 Jahrzehnten zeigt. Und da stellt sich die Frage, was die ganzen Tode liebgewonnener Figuren den Millionen Kindern eigentlich bringen sollen, die die Bücher lesen und lieben.Dabei ist der Tod von Dumbledore ja wenigstens noch konsequent und nachvollziehbar (unheilbarer Fluch, wäre andernfalls elendig verreckt), aber beim großen Rest von Dobby über Sirius bis zu den Toten bei der Schlacht um Hogwarts ist meinen Augen vieles Sterben unnötig.Es will einfach nicht so recht passen. Die ersten 2 Bände sind ein putzig-schrulliger Ausflug in eine magische Parallelwelt, Teil 3 kann da evtl. auch noch mit rein. Danach plötzlich Bäm du bist tot. Zawusch, du auch. Und da dahinten erst recht. Hätte zumindest ich persönlich gern drauf verzichtet.Der fieseste Twist wäre ohnehin gewesen, wenn Harry am Ende von Band 7 plötzlich in der Kammer unter der Treppe hochschreckt und sich das Hogwarts-Abenteuer als langer Traum entpuppt, während der Horror im Dursley-Haus unvermindert weitergeht.
    • V_ossi
      Hm... die Tode fand ich eigentlich nur in den Filmen 'mangelhaft' dargestellt. Die Bücher nehmen sich häufig genug/mehr Zeit um zu zeigen, wie die Charaktere um die Toten trauern. In den Filmen geht das logischerweise nicht, aber das liegt ja auch daran, dass die Nebencharaktere dort auch wesentlich deutlicher nur NEBENcharaktere sind und eben ganz in zweiter Reihe agieren müssen.Das macht die Bücher ja so stark im Vergleich zu den Filmen. Auch den Nebencharakteren wird Zeit eingeräumt um eine eigenständige Persönlichkeit zu zeigen, während sie in den Filmen nur Stichwortgeber sein können.
    • Haehnchen
      Insgesamt hätte ich mir ein paar mehr Tode gewünscht (aber vor allem hätte ich die Tode die es gab besser inszeniert gewünscht), aber für eine eigentlich Kinderbuchreihe gingen schon recht viele den Weg alles irdischen.Meiner Meinung nach wäre es Sinnvoll gewesen Harry Potter wirklich sterben zu lassen, hätte einfach gepasst. Aber ging auch so in Ordnung, und ist ja für den gut unterrichteten Leser der Bücher auch alles durchaus schlüssig. Nur bei den Filmen nicht... wer nur die Filme gesehen hat, nicht aber die Bücher gelesen, wird das ganze Brimborium um den Elderstab und warum Harry nun überlebt hat nicht ganz kapieren. Der Elderstab gewinnt immer für seinen wahren Meister... in dem Fall eben Harry... und schwächt so die Zauber von Voldemort gegen Ihn und die von Harry geschützten Personen stark ab, das kommt in den Filmen aber so gut wie nicht wirklich durch.Da hätte man zb in den Filmen ruhig abweichen können und Harry meinetwegen gemeinsam mit Voldemort in den Tod schicken können.Ansonsten starben viele vor allem in der letzten Schlacht mehr oder weniger beiläufig. Da war jeweils mehr drin, und vor allem hätten ruhig mehr Figuren tragisch sterben können BEVOR die letzte Schlacht kam... glaub der erste echte Todesfall kam erst ist Buch 4... das war etwas wenig bis dahin bedenkt man was für Gefahren eigentlich so gelauert haben.Gut, lauter tote Schüler vor dem endgültigen erscheinen von Voldemort wären vllt etwas seltsam gewesen, wer lässt seine Kinder schon in die Schule in der Kinder sterben? (das Thema wird ja auch später noch wichtig in Buch 6) Andererseits, Kinder wurden entführt, versteinert, ect pp... reicht für mich auch schon mein Kind nicht mehr dahin zu lassen... Magierwelt hin oder her... den Punkt fand ich immer schon seltsam ^^Das dann aber Figuren wie Lupin, Tonks oder Madeye einfach so sterben, quasi nur in nem Nebensatz erwähnt ist dann halt einfach wenig gewesen für solchne Figuren, da war mehr drin jeweils.
    • Martin D .
      Um Dobby und Fred tuts mir am meisten leid ,vielleicht auch noch Hedwig.
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