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    "Phantastische Tierwesen 2": Darum folgt dieser Fanliebling dem dunklen Magier Grindelwald
    Von Melanie Schöppe — 19.12.2018 um 10:15
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    In „Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“ schließt sich eine, bei vielen Fans beliebte Figur überraschend der dunklen Seite an. Dies verwirrte einige Zuschauer. Regisseur David Yates verriet nun, warum es so kommen musste.

    2017 Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved / Jaap Buitendijk

    Die quirlige Queenie Goldstein (Alison Sudol) avancierte direkt zu den Fanlieblingen der von J.K. Rowling geschaffenen Prequels zu ihrer mit den Abenteuern um Harry Potter etablierten Wizarding World. Ihre gutmütige Art und ihre angenehme Erscheinung begeisterte im ersten Teil der „Harry Potter“-Spin-off-Reihe „Phantastische Tierwesen“ Kinobesucher auf der ganzen Welt. Doch in „Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“ sorgt die Schwester von Aurorin Tina (Katherine Waterston) für Aufsehen und Verwirrung unter den Fans: Queenie schließt sich dem dunklen Magier Grindelwald an!

    Wie Regisseur David Yates nun im The Empire Film Podcast verriet, weihte ihn J.K. Rowling bereits direkt nach den Dreharbeiten zu „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“, dem ersten Teil der Reihe, in Queenies überraschenden Wandel ein. Und der Grund, warum sich ausgerechnet Queenie Grindelwald anschließt, ist wieder einmal ein Beweis, wie sehr es Rowling liebt, mit den Zuschauern und Lesern zu spielen (schließlich reden wir hier von der Frau, die das große Nagini-Geheimnis für über 20 Jahre hütete) und sie vor allem auch zu schocken. Denn wie Yates berichtet, musste es einfach Queenie sein, die sich augenscheinlich blind dem dunklen Magier Gellert Grindelwald (Johnny Depp) anschließt:

    Sie ist diejenige, von der man es am wenigsten vermutet. Und es war toll diesen Wandel dann auch im Film zu sehen.

    Nicht nur Yates und auch Produzent David Heyman erfuhren nach Abschluss der Arbeiten am ersten Teil von Queenies Reise, auch Darstellerin Alison Sudol wurde dann in die Geschichte ihrer Figur eingeweiht. Für Fans weltweit war Queenies Entscheidung, sich dem populistischen Magier anzuschließen, allerdings eine große Überraschung, die vor allem von Gefühlen bestimmt ist. Queenie will eine Zukunft mit dem nicht-magischen Jacob Kowalski (Dan Fogler), doch die Ehe zwischen Hexen und No-Majs (wie Muggel in den USA genannt werden) ist in den USA verboten. Setzt Grindelwald sein Vorhaben durch, müssen sich Magier nicht mehr verstecken.

    Für Queenie ist es daher anscheinend der beste Weg, Grindelwald zu folgen, doch übersieht sie dabei, dessen wahre Natur und die Tatsache, dass sie für ihren Wunsch, ein Leben mit Jacob zu führen, diesen nun erst einmal genauso hinter sich lässt wie ihre Familie.

    Grindelwalds Macht der Überzeugung

    Queenies erschreckender Wandel von der quirligen und gutmütigen jungen Frau zu einem Teil von Grindelwalds blinder Gefolgschaft ist vor allem für die Wirkung von Grindelwald bedeutsam. Denn wie Produzent Heyman, der schon an den „Harry Potter“-Filmen mitwirkte, bereits im FILMSTARTS-Interview zur Weltpremiere von „Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“ in Paris betonte, ergibt Grindelwald für viele Menschen einfach Sinn. Der dunkle Lord vor Voldemort spricht die Bedürfnisse der Menschen an und weiß, seine immense Überzeugungskraft einzusetzen. Das macht ihn für Heyman zu einem viel bedrohlicheren Bösewicht, als es Voldemort jemals war.

    Wie sehr Grindelwald den Fanliebling Queenie bereits für sich eingenommen hat oder ob es ihrer Schwester Tina, Jacob und dem Magizoologen Newt Scamander (Eddie Redmayne) doch noch gelingt, Queenie wieder auf die gute Seite zurückzuholen, erfahren wir jedoch leider erst im Herbst 2020. Denn dann geht der Kampf gegen Grindelwald im Kino mit dem dritten Teil der Prequel-Reihe weiter.

     

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    Kommentare
    • CineTin
      Ich kann verstehen, dass das vielen nicht gefallen hat. Ich gehe damit jetzt nicht so hart ins Gericht, weil ich damit aufgewachsen bin und die Reihe daher vor allem emotionalen Wert für mich hat. Bin auf jeden Fall gespannt was da noch kommt. Ich finde zwar, dass Mike Newell den schlechtesten Potter gemacht hat, aber ich gebe dir Recht, dass es interessant wäre mal wieder die Vision eines anderen Regisseurs zu sehen. Gerade bei den Potter Filmen war einer der Reize zu sehen, wie ein neuer Regisseur an das Thema herangeht.
    • Darklight ..
      Mmmhh... ja... da köööönnte was dran sein. Allerdings bleibt trotzdem der Kritikpunkt, daß ihr Wandel von Klamauk und Witzfigur zur ernsthaften Figur, die Grindelwald folgt zu plötzlich und fast Übergangslos kam. Die Eheprobleme von ihr und Jacob nicht gut inszeniert wurden...Leider.Mmmh... was Grindelwald und Jacob angeht - würde ich dir normalerweise sofort zustimmten. Wenn Queenie irgendeine Hexe wäre und Jacob irgendein Mensch. Aber er ist der Freund von Newt. Das könnte für Grindelwald interessant sein. Ihn als Geisel quasi zusammen mit Queenie zu empfangen, ihnen Freundschaft vorzuspielen - wohlwissend, daß er damit später einmal Newt erpressen kann...Das wäre sehr schlau.Aber gut, ich werde alle Teile sehen. Und bin gespannt, was sie mir noch erzählen will und wird. Das Dumme ist einfach, daß mit Yates der schwächste der Potter Regisseure gleich für alle Teile verpflichtet wurde. Von daher habe ich keine Hoffnung, daß die nächsten Teile von der Inszenierung her auch nur durchwachsen bis mittelmäßig werden.
    • Man Drake
      Kannst Du machen, es ist aber faktisch riichtig.
    • CineTin
      Ich würde da erstmal die folgenden Teile abwarten. ;) Kann mir gut vorstellen, dass Queenie nicht aus dem Grund überläuft, weil sie glaubt, dass Grindelwald ihr ein Zusammenleben mit Jacob ermöglicht, sondern gerade weil sie weiß (Legilimentor - kann Gedanken lesen), dass Grindelwald niemals das Zusammenleben zwischen Zauberern und Muggeln erlauben würde und sie Jacob dadurch schützen will.Außerdem hätte Grindelwald Jacob niemals Avancen gemacht, wenn er sogar die Tötung eines Muggel-Kleinkinds billigend in Kauf nimmt.Ich kann verstehen, dass der Film viele Fragezeichen aufwirft, aber ich vertraue da J. K. Rowling. Sie wird das in den folgenden Teilen schon noch auflösen. :)
    • Cirby
      perfekter Vergleich!
    • Darklight ..
      Yep... es ist unlogische ohne Ende. Grindelwald hätte Jacob ebenfalls Avancen machen müssen, ihm erzählen, daß er Queenie haben kann, legal, offiziell, wenn er bei ihm mitmacht. So hätte er einen Freund von Newt und die Schwester von Newt Freundin sicher in seiner Gewalt gehabt. Hätte ein gutes falsches Spiel spielen können...Ahhh... mich ärgert es immer, wenn Wendungen und Entwicklungen einfach nur gemacht und behauptet werden, ohne das sie wirklich zu den Figuren passen oder logisch nachvollziehbar sind. Hauptsache - Überraschung und Effekt. Wie öde. Aber nochmehr ärgern mich die Zuschauer, die dann alles unkrititsch toll finden.Man sollte schlechtes Storytelling nämlich nicht noch fördern.
    • Larry Lapinsky
      Immer problematisch, wenn Regisseure nach einem Film etwas erklären müssen. Erinnert mich an den unseligen Ruin Johnson-Erklärbär. Das war in der Tat eine Schwäche des Films, das man das nicht von selbst verstanden hat. Tu ich auch immer noch nicht so ganz ...
    • Sentenza93
      Vor allem auch geil (zum Punkt privates Glück): Sie weiß, wie Grindelwald auf Muggel/No-Maj zu sprechen ist. :D
    • Darklight ..
      Sie ist diejenige, von der man es am wenigsten vermutet. Und es war toll diesen Wandel dann auch im Film zu sehen.Ööhhhmmm... jaaaa... es wäre toll gewesen, wenn man diesen Wandel im Film gesehen hätte. Ich habe nur eine Witzfigur gesehen, die einen unausgegorenen, schlecht erzählten ScheinKonflikt mit ihrem Lover hatte. Der Ernst dieses Problems und die Klaumauk Nummern der beiden passte kaum zusammen. Und am Ende ist sie plötzlich ganz ernst und gehe OHNE ihren Lover zu Grindelwald?! Wie dämlich war das denn!? Das war kein erzählter Wandel sondern ein unlogischer Bruch.Sorry, Yates, Geschichten erzählen geht anders.Ich finde es auch an den Haaren herbeigezogen, weil man einen Wandel ganz anders hätte vorbereiten müssen: Queenie und ihr Angebeteter hätte dafür echte Konflikte in der Mitte des Films haben müssen und sich dann Stück für Stück Grindelwald annähern müssen. Und es hätte trotzdem am Ende nur Sinn gemacht, wenn BEIDE zu Grindelwald gegangen wären. Denn Queenie will ja nicht als Feministin für eine Ehe für alle kämpfen, sondern in erster Linie ihr privates Glück. Das zerstört sie aber grade da, als sie ihren Freund verlässt und zu Grindelwald überläuft. Ähnlich unlogisch wie Anakin, der die Beziehung zu Padmé durch sein Handeln zerstört, weil er sie retten und mit ihr ja zusammenbleiben will. Also - dämlich und schlecht erzählt.
    • Cirby
      Das große Nagini-Geheimnis 20 Jahre hütete? Das glaubt ihr wohl selbst nicht? Den Background hat sie sich fürs Drehbuch ausgedacht.
    • Ravna Bergsndot
      Populistischer Magier Ab jetzt kann ich Eure PC- und SJW-fanatische Redaktion nicht mehr ernst nehmen.
    • Cirby
      Mir kam es unlogisch und an den Haaren herbeigezogen vor. Man merkte, die wollten noch irgendeine Wendung zum Schluss einbauen. Eine Überraschung, auch wenns nicht ins Bild passt.Die einzige Erklärung wäre, dass Queenie zu blauäugig/ einfältig ist, um ihre nächsten Schritte zu überdenken.
    • Mr. D
      Ich hab mir genau das gleiche gedacht. :) Filme für alle erklärt.:))
    • Sentenza93
      Irgendwann kommt eine Enzyklopädie, geschrieben von Rowling, Yates und Rian Johnson. Erklärungen für alle, A-Z.20 Jahre das Nagini-Geheimnis gehütet? Als ob. :D
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