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    LEGO-Review: Wir testen sechs Sets zu "The LEGO Movie 2"
    Von Christoph Petersen, Carsten Baumgardt — 11.01.2019 um 19:00
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    „The LEGO Movie 2“ startet zwar erst am 7. Februar 2019, aber schon jetzt stehen die ersten Sets zum Animations-Blockbuster in den Regalen. Wir haben sechs davon zusammengebaut.

    The Lego Group

    Lego-Technic„The LEGO Movie“ ist im besten Sinne durchgeknallt. Aber selbst das ist offensichtlich kein Vergleich zu dem, was uns in „The LEGO Movie 2“ erwartet: Nicht nur bricht in dem Film ein Konflikt zwischen LEGO- und DUPLO-Figuren aus, Emmet und Lucy treffen auch auf historische LEGO-Charaktere aus klassischen Sets und der Bösewicht ist eine pink-lilafarbene Prinzessin mit Goldkrone, die sich in alles Beliebige verwandeln kann. Dementsprechend sind auch viele der nur veröffentlichten LEGO-Sets ziemlich abgefahren – und im Detail verstehen wird man sie wohl erst, wenn man die entsprechenden Szenen im Film gesehen hat. Wir haben einige davon aber trotzdem schon mal aufgebaut – und verraten euch gern, welche davon uns besonders viel Spaß gemacht haben.

    Aber erst einmal mussten wir sie natürlich auspacken – und weil das Auspacken nun mal eines der schönsten Dinge beim LEGO-Bauen ist, haben wir es mitgefilmt:

    LEGO Movie Maker

    Das Bauset mit Kulisse und Kamerakran auf einer großen Filmbühne war auch für meinen achtjährigen Sohn mit etwas Geschick ohne sonderliche Mühe aufzubauen und macht erst einmal wegen des großen Hintergrundbilds einer in der Wüste versunkenen Freiheitsstatue (wie beim „Planet der Affen“-Schlusstwist) visuell echt was her. Die mehrteilige Bühne ist schnell montiert. Hier erweist es sich nur als etwas nervig, dass zwei bewegliche Querstangen im Boden nicht fest montiert werden dürfen. Für das Spielen selbst ist das kein Problem, aber für den Transport des Sets ist diese Konstruktion umständlich. Wobei sich das Filmset ohnehin durch seine nicht superstabile Bauweise nicht ganz leicht von Ort zu Ort bringen lässt. Nach einer weihnachtlichen Autofahrt vom Bauort nach Hause mussten wir das Set erst einmal wieder in seinen kompletten Zustand bringen.

    Lässt man diese Kleinigkeiten beiseite, macht das Set aber eine Menge Spaß. Neben den drei neuen „LEGO Movie 2“-Spiefiguren Emmet, Lucy und Rex sind Krieger Kitty, Königin Wasimma Si-Willi, ein Alien-Eindringling und ein Raptor im Set enthalten, die mit den Action-Requisiten wie Emmets Flucht-Buggy, Rex‘ Explorer und einem Mini-Raumschiff kombinierbar sind. Das ist schon mal ganz nett, aber der Clou des Sets ist schließlich, dass man damit selbst Filme drehen soll: Dazu „schraubt“ man vor die Bühne einen mobilen Kamerakran, der auf drei verschiedenen Positionen montiert werden kann. Gleichzeitig fungiert die Vorrichtung als Haltung für ein Smartphone. Mit der kostenlosen „LEGO Movie Maker“-App kann man die auf der Bühne gespielten Szenen nämlich aufnehmen, vertonen, schneiden und anschließend als Video bestaunen oder sogar veröffentlichen.

    Dafür sind die Figuren und Fahrzeuge mit gläsernen Stangen ausgerüstet, die dafür sorgen sollen, dass keine Finger im fertigen Video zu sehen sind. Im Praxistest ist es für Erwachsene mit Geschick durchaus machbar, aber für Kinder im Eifer des Gefechts nicht immer möglich, die Spielhände außerhalb der Kameraperspektive zu halten. Dazu braucht es schon ein wenig Übung oder halt mehrerer Aufnahmeversuche – ein bisschen, wie am echten Filmset, denn dort sitzt auch nicht immer der erste Take.

    Die Qualität der Videos ist viel besser als erwartet, fast wie in einem echten „LEGO“-Film. Die App selbst ist einfach zu starten und auch das Filmen ist ein Kinderspiel, nur die zweite Ebene mit dem Vertonen und Hinzufügen von Effekten erweist sich als etwas komplizierter und klappt nicht auf Anhieb. Hier ist etwas Geduld gefragt. Insgesamt ist das Bauset für junge Nachwuchsregisseure die Anschaffung aber wert, weil das eigene Drehen von kleinen Filmchen den Spielspaß über das Aufbauen hinaus noch einmal deutlich verlängert.

    Hier findet ihr den LEGO Movie Maker auf Lego.de*

    Emmets Traumhaus / Rettungsrakete!

    The Lego Group

    Eine der tollen Sachen an den „The LEGO Movie“-Filmen ist ja, dass die Macher tatsächlich darauf achten, dass sich jedes Frame auch wirklich mit Lego-Steinen nachbauen ließe – und wenn sich etwas auf der Leinwand verwandelt, etwa ein Auto in ein Motorrad, dann bestehen beide Fahrzeuge auch aus denselben Steinen. Dieses Kreativ-Konzept bildet auch die Grundlage dieses Sets, aus dem man sowohl Emmets Traumhaus als auch eine Fluchtrakete bauen kann. Eltern erfreuen sich dabei wahrscheinlich vor allem am Haus mit seiner schön klassischen Giebeldachkonstruktion, während die Kinder wohl viel lieber mit der Rakete herumsausen möchten. Das Gute: Jedes Mal, wenn man sich neu entscheidet, muss man wieder bauen. Und wir gehen mal ganz stark davon aus, dass genau diese Verwandlung dann auch in „The LEGO Movie 2“ eine wichtige Rolle spielen wird.

    Hier findet ihr Emmets Traumhaus auf Lego.de*

    Königin Wasimma Si-Willis Bau-Was-Du-Willst-Box!

    The Lego Group

    Dieses Set stellt uns definitiv vor das größte Rätsel! Es besteht aus vielen klassischen Steinen, aus denen sich insgesamt 15 Figuren per Anleitung (und noch viel mehr ohne) bauen lassen, die man anschließend auch ganz leicht wieder auseinanderbekommt. Das Set macht seinem Titel also alle Ehre und taugt vor allem als Kreativ-Set für junge Lego-Anfänger. Aber auch nachdem wir sie jetzt in 15 verschiedenen Formen aufgebaut haben, können wir immer noch nicht einschätzen, was für eine Art von Bösewichtin Königin Wasimma (ihr Name verrät ja schon, dass sie sich in „was immer“ verwandeln kann) nun eigentlich werden wird – auf jeden Fall mal eine der abgefahrensten. Für alles Weitere müssen wir jetzt erst mal endlich „The LEGO Movie 2“ sehen...

    Hier findet ihr die Bau-Was-Du-Willst-Box auf Lego.de*

    Emmets Flucht-Buggy + Rex‘ Offroad-Fahrzeug

    The Lego Group

    „Emmets und Lucys Flucht-Buggy!“ ist sicherlich das Set, mit dem sich nach dem Aufbau am besten spielen lässt – extreme Federung, große Reifen, imposantes Design. Und auch das Bauen selbst macht Laune, weil gerade bei den Riesen-Stoßdämpfern auch eine Reihe von Lego-Technic-Elementen vorkommen – ein guter Einstieg in diese andere Art des Lego-Bauens, die über das bloße Zusammenstecken von Steinen hinausgeht. Rex‘ Offroad-Fahrzeug ist zwar laut Set-Titel „Rex-trem“, aber das Hauptmodel haut einen trotz Lasergeschützen und Raptor nicht gerade vom Hocker. Aber dafür gibt es zwei gelungene Extra-Modelle, die sich aus den Steinen ebenfalls bauen lassen – einen Kaffee trinkenden Transport-Raptor und als definitives Highlight ein laserschießendes Raptoren-Motorrad.

    Hier findet ihr den Flucht-Buggy auf Lego.de*

    Hier findet ihr das Offroad-Fahrzeug auf Lego.de*

    Emmets und Bennys Bau- und Reparaturwerkstatt!

    The Lego Group

    Der Aufbau ist sehr einfach und benötigt nicht viel Zeit. Obwohl das Set auch zwei Buggys und eine Tankstelleneinheit mit Zubehör umfasst, liegt der eigentliche Reiz ganz klar bei LEGO Benny und seinem Raumschiff-Gleiter, deren Design ganz bewusst an Lego-Sets einer früheren Ära angelegt sind, weil in „The LEGO Movie“ eben neue und klassische Lego-Figuren aufeinandertreffen. Auch der Spielspaß ist beim Einsatz des Raumgleiters, der auch zumindest vage Erinnerungen an Luke Skywalkers X-34 Landgleiters weckt, den er in „Krieg der Sterne“ zu Beginn auf Tatooine gefahren hat, am größten. Aber auch der mit dicken Rädern ausgestattete Flucht-Buggy (inklusive Feuerschweif) macht Laune. Ein nettes kleines Set zum Verschenken – oder noch besser eine sinnvolle Erweiterung für das oben genannte „LEGO Movie Maker“-Set, mit dem man so auch Stunt- und Weltraumszenen aufnehmen kann.

    Hier findet ihr die Reparaturwerkstatt auf Lego.de*

    Wer an dieser Stelle auch noch eine Review zum heißerwarteten 300-Euro-„LEGO Movie“-Riesenset „Willkommen in Apokalypstadt!“* erwartet hat – keine Sorge, wir sind schon fleißig am Bauen, aber bei der Größe dauert das eben ein bisschen länger. Kommende Woche sollte es dann fertig sein – und dann werden wir euch auch hier von unserer Erfahrung berichten. Und „The LEGO Movie 2“ selbst startet dann am 7. Februar 2019 in den deutschen Kinos.

    * Bei den Links zum Angebot von LEGO.de handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision.

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    Kommentare
    • josh
      das ist werbung
    • The Equalizer
      Das ist natürlich die Hauptfigur aus dem ersten Teil...den Du anscheinend nicht gesehen hast, sonst würdest Du nicht 5sec später sagen:Dieser neue Astronaut...
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