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    Jetzt macht Disney auch noch ein Realfilm-Remake von "Der Glöckner von Notre Dame"
    Von Christoph Petersen — 16.01.2019 um 19:35
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    Nach den Welthits „Das Dschungelbuch“ und „Die Schöne und das Biest“ scheinen endgültig alle Dämme gebrochen: Nach „Der König der Löwen“, „Aladdin“ und „Dumbo“ kommt jetzt auch noch eine Realfilm-Version eines weiteren Disney-Zeichentrick-Klassikers.

    Disney

    966 Millionen und 1,26 Milliarden Dollar. So viel Kohle haben die Live-Action-Remakes von „The Jungle Book“ und „Die Schöne und das Biest“ in die weltweiten Kinokassen gespült. Kein Wunder also, dass auf der dank Marvel und „Star Wars“ eh schon schwer erfolgsverwöhnten Disney-Chefetage gerade ein akuter Goldrausch ausgebrochen zu sein scheint. Schließlich wird nun gefühlt jeder Zeichentrick-Klassiker des Mäusestudios einer Realfilm-Behandlung unterzogen. Allein in diesem Jahr kommen mit „Der König der Löwen“, „Aladdin“ und „Dumbo“ gleich drei Stück davon in unsere Kinos. Und auch dann ist ja noch lange nicht Schluss: Unter anderem „The Jungle Book 2“, „Mulan“ und „Pinocchio“ stehen ja auch schon längst in den Startlöchern.

    Aber selbst damit das ist das Ende der Fahnenstange offenbar immer noch nicht (mal ansatzweise) erreicht. Stattdessen hat das Branchenmagazin Deadline heute berichtet, dass sich zusätzlich auch noch eine Live-Action-Adaption des Zeichentrick-Musicals „Der Glöckner von Notre Dame“ in der Vorproduktion befindet. Der preisgekrönte Theater-Autor David Henry Hwang wurde damit beauftragt, ein Skript für die Realfilm-Umsetzung zu verfassen, während sich der achtfache (!) Oscarpreisträger und Original-Komponist Alan Menken gemeinsam mit Stephen Schwartz (hat bisher „nur“ drei Oscars gewonnen) um die Musik und die Songs kümmern werden. Ein Kandidat für den Regiestuhl ist hingegen aktuell noch nicht in Sicht.

    Wer spielt den Glöckner?

    Interessant ist auch, dass der musicalerfahrene „Die Schöne und das Biest“-Co-Star Josh Gad („Mord im Orient-Express“, die Stimme von Olaf in „Die Eiskönigin“) als Produzent an dem Projekt beteiligt sein wird. Und da würde es uns doch schon sehr wundern, wenn er nicht zumindest ernsthaft in Erwägung zieht, auch gleich selbst mit die Hauptrolle zu übernehmen.

    Der neue Film soll sowohl Elemente des Zeichentrick-Films aus dem Jahr 1996 sowie aus dem berühmten Roman von Victor Hugo beinhalten. Nichts zu tun haben wird die Neuverfilmung hingegen mit der erfolgreichen Musical-Version, die in mehreren europäischen Städten aufgeführt wurde, darunter auch viele Jahre lang im Musicaltheater am Potsdamer Platz in Berlin.

    Ein Starttermin für den „Der Glöckner von Notre Dame“-Realfilm steht noch nicht fest. Aber vor Sommer 2020 wird es kaum soweit sein – und selbst ein Start erst im Jahr 2021 scheint realistisch.

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    Kommentare
    • Stehnisblog
      Ich freue mich! Sehr interessantes Material, was einer Realverfilmung würdig ist. Ich bin gespannt
    • disneyfan5000
      Also Die Schöne und das Biest, sowie Maleficent waren gute Filme. Dschungelbuch war so lala, Alice im Wunderland 1 war toll, Teil 2 naja. Am wenigsten gefallen hat mir die Realversion von Cinderella die fand ich total langweilig. Und warum soll Disney jetzt sein Geld aufs Spiel setzen? Verstehe ich nicht? Und nicht alles was Disney gedreht hat, war auch erfolgreich. Christopher Robin war nicht erfolgreich, Das Zeiträtsel (neuer Stoff) war ein totaler Flop. Disney kann das aber auch verkraften.
    • disneyfan5000
      Oha da bin ich mal gespannt wie sie das machen. Der Trickfilm war für Disneyverhältnisse sehr, sehr düster. Besonders wenn man sich die Songtexte mal genau ansieht. Das Bühnenmusical vom Glöckner vom Notre Dame habe ich gesehen, da war Esmeralda am Ende sogar tot.
    • JBond
      Ja hast recht aber zumindest der Notre-Dame sollte ohne cgi auskommen.
    • Cirby
      Ihr erwähnt in eurer Aufzählung Arielle und Bald Mountain gar nicht mehr. Liegen die derzeit auf Eis? Aber dann müsste Pinoccio doch auch raus, jetzt, wo der Regisseur abgesprungen ist ...
    • Felix Haberkorn
      Ist nicht auch eine Realverfilmung geplant, die von Peter Dinklage und Charlce Dance zusammen produziert wird? Ich meine, das war als Serie geplant.
    • Cirby
      Es ist ja keine Stagnation, es ist genau das, was das Publikum will. Sobald dies nicht mehr gefragt ist (ich bin dieses Jahr gespannt bei drei Realverfilmungen in 4 Monaten!), dann reagiert Disney sofort mit einer Kurskorrektur. Siehe Star Wars. Da ist ein Film gefloppt und sofort wurde fast alles Geplante vorerst auf Eis gelegt.
    • Cirby
      Wobei bei Harry Potter auch nicht nur auf künstliche Kulissen gesetzt wurde, sondern auch Christ Church College, Bodleian Library, Lacock Abbey, Gloucester Cathedral und Durham Cathedral als Kulissen dienten.Komplett auf CGI wird man da nicht verzichten können. Schließlich sah Paris in dem Jahr vollkommen anders aus.
    • Belgarion
      Ne, es muss Gipsy Transgendy Style heißen!
    • JBond
      Also das ist echt super einer meiner Lieblings Disneyfilme & dann noch in real.hier müssen aber auch wirklich alle Charaktere drin sein Von Quasimodo,Frollo,Phoebus,Clopin & Esmeralda (als Zigeunerin keine weiße Schauspielerin) & die Ziege. Auch sollte der Film in Frankreich gedreht werden man hat ja die Kulisse und muss sie nicht zusätzlich aufbauen oder am PC erschaffen. Ist ja nicht wie bei Hogwarts.Somit stehen die Türen weit offen für eine Pocahontas Realverfilmung auf die ich am allermeisten warte mehr als alle anderen Disneyfilme. Hoffentlich wird sie demnächst auch angekündigt. Hercules wäre auch nicht schlecht aber erst mal Pocahontas.
    • Cholerische Languste
      Und es darf auch nicht in Frankreich spielen. Es muss in einem Fantasieland sein. Denn erstens gibt es ja so etwas wie Nationen nicht und zweitens identifiziert sich nicht jeder als Franzose. So wie sich Mädchen nicht mit Luke Skywalker identifizieren können. Das wäre ja dem Rest der Weltbevölkerung gegenüber diskriminierend.
    • Sentenza93
      Frag das Studio. Es ist unverständlich.
    • KarateTiger2011
      Das Ergebniss gibt ihm Recht. Also, warum wird sich daran kein Beispiel genommen?
    • Gravur51
      Die Rechnung wird irgendwann nicht mehr aufgehen. Jeder betrieb der stagniert, geht irgendwann ein.
    • Jimmy v
      Leider ist es wohl so. Ich für meinen Teil gehe ja auch nicht z.B. in die Comic-Superheldenverfilmungen.
    • Sentenza93
      Andere Studios hatten und haben noch einen gewissen Rest an Interesse am Kino und am Film selbst.Also den Satz würde ich in verdammt dicke Klammern setzen. Meine Meinung zumindest.Bei Logan z.B. hat ja sogar ein Jackman noch Geld mit reinstecken müssen, damit der grünes Licht erhält.
    • CineMan
      Gute, neue, innovative Filme bedeuten Risiko. Ein Risiko dass sich ein Konzern wie Disney nicht leisten kann und will. Das ist insbesondere bei Disney nichts neues. Andere Studios hatten und haben noch einen gewissen Rest an Interesse am Kino und am Film selbst. Aber sie und die Filmemacher haben es immer schwerer die Filme zu finanzieren und ins Kino zu bringen. Ein Umstand an dem wir Zuschauer auch Schuld sind. Was man insbesondere am erwähnten Star Wars sieht. Ein Remake kam ins Kino und brach alle Rekorde. Und slebst der äußerst umstrittene Nachfolger machte mehr Geld als der Grossteil von Kinofilmen. 80 Millionen investiert kein Studio in ein riskantes Projekt. Siehe Deadpool wo bei 58 Millionen Dollar Schluss war und beim Nachfolger bei 100 Millionen Dollar - trotz des immensen Erfolges des Erstlings. Selbst ein Logan erhielt nur ein Budget in Höhe von 97 Millionen Dollar. Die Studios klotzen dann lieber und investieren diese 50 - 80 Millioen in CGI/Superhelden/Blockbuster/Reboot/Remake-Aussonderungen welche eine deutlich höhere Rendite versprechen.
    • Jimmy v
      Versteh ich schon. Ich frage mich nur immer, warum man nicht Beides manchmal kombiniert. Ich meine, sie hauen auch Millionen für Star Wars raus, in den Rian Johnson etwas höchst Kontroverses abliefert. Da könnten sie auch irgendeinem Filmemacher mal einfach nur 80 Millionen in die Hand drücken, der irgendeinen räudigen Abenteuerfilm oder so etwas macht. Wenn daraus ein bei Kritikern beliebter Film wird, hebt das den Ruf des Unternehmens und wird vielleicht auch ein monetärer Erfolg.
    • Darklight ..
      Lach...Wenn ich mir Dir im selben Club bin, fühle ich mich als Idiot geehrt!Manchmal verstehe ich es auch nicht, warum die Leuten bestimmten Dreck gucken. Aber in neuer Zeit - gerade bei den vielen Fortsetzungen - kommt auch etwas Neues hinzu:Die Leute gucken etwas, um es scheitern zu sehen, bzw. um zu gucken, ob es immer noch so mies ist wie der Vorgänger. Entweder in der irren Hoffnung, daß der Film besser sei, oder eben wie ein Schaulustiger bei nem Autounfall. Ich glaube, diese Art von Erfolg ist neu.Und den hatten in den letzten Jahren definitiv einige Filme.
    • CineMan
      Konzerne wie Disney interessiert der Film nicht. Es zählt einzig und allein der Gewinn. Daher investieren sie ihr Geld in risikoarme Projekte und nicht in gute Filme.
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