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    Serienmörder-Hype: Netflix kauft Ted-Bundy-Film "Extremely Wicked" mit Zac Efron
    Von Benjamin Hecht — 05.02.2019 um 10:02
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    Während sich zahlreiche Internet-Nutzer über die Attraktivität des Serienkillers Ted Bundy in der gleichnamigen Netflix-Doku unterhalten, sorgt Netflix bereits für Nachschub. In „Extremely Wicked“ spielt Zac Efron den Mörder und Vergewaltiger.

    Sundance Institute / Netflix

    Ein Serienkiller als Sexsymbol? Klingt verstörend, ist aber gar nicht so abwegig. Zumindest im Falle von Ted Bundy, der durch die Netflix-Doku-Serie „Ted Bundy: Selbstporträt eines Serienmörders“ derzeit wieder in aller Munde ist. In den Sozialen Medien wird bereits heftig über die unverschämte Attraktivität des Mannes diskutiert, der zwischen 1974 und 1978 mindestens 30 junge Frauen und Mädchen brutal ermordet hat. Erst kürzlich beschwerte sich Netflix sogar in einem humorvollen Tweet über all die Leute, die ihre Faszination mit Ted Bundys Attraktivität auf der Plattform kundtun.

    Nun hat sich der Streaming-Riese auch noch den Ted-Bundy-Film „Extremely Wicked, Shockingly Evil And Vile“ gesichert. Das berichtet The Hollywood Reporter. Der biographisch inspirierte Thriller feierte beim kürzlich zu Ende gegangenen Sundance Film Festival 2019 Premiere. Netflix sicherte sich nun für neun Millionen US-Dollar die Rechte daran.

    Darum geht es bei „Extremely Wicked, Shockingly Evil And Vile“

    „Extremely Wicked“ wird aus der Sicht von Ted Bundys ehemaliger Freundin Elizabeth Kloepfer (Lily Collins) erzählt. Jahrelang sah sie ihren Geliebten durch die rosarote Brille. In dem vom Dokumentarfilmer Joe Berlinger inszenierten Thriller geht es unter anderem darum, wie Elizabeth Kloepfer dem Charme Ted Bundys erliegt und dessen grausige Taten, die immer mehr ans Licht kommen, konsequent leugnet.

    Die Tatsache, dass ausgerechnet Zac Efron den Killer in „Extremely Wicked“ verkörpert, wird die Diskussion um die Attraktivität Bundys wohl kaum verstummen lassen. Mit „High School Musical“ wurde er zum Mädchenschwarm und auch in aktuelleren Beispielen wie „Baywatch“ oder „Greatest Showman“ war seine Attraktivität ein herausstechendes Merkmal.

    Nach dem Kauf durch Netflix ist klar, dass „Extremely Wicked, Shockingly Evil and Vile“ beim Streaming-Dienst laufen wird. Ab wann, steht allerdings noch nicht fest.

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    Kommentare
    • Jimmy v
      Was ist denn ST nochmal? :DAnsonsten bin ich eigentlich bei dir, dass Netflix ruhig mehr auf Qualität statt Quantität achten könnte. Das geht imho aber eher bei den eigenen Serien los, von denen es zu viele olle Sachen gibt (gerade der SJW-Kram). Die Filme, die Netflix wohl oft im Paket einkauft, stören da nicht so sehr.
    • Howard Philips
      Wir sind da etwas unterschiedlicher Meinung. Nicht, was den Wohnort oder die Kinos angeht. Das ist tatsächlich schwierig zu vergleichen. Aber was die Einkäufe bei Netflix angeht. Ich halte das Konzept nicht für Nachhaltig (reiner Business-Gedanke) und es erhöht für mich auch nicht den Charme, sondern bringt Massen an qualitativ mittelprächtigem Material in den Streamingdienst. Ich schaue derzeit eben lieber Dinge, die mich visuell mitnehmen und zerstreuen - und die sind teuer. Da happert es bei Netflix gerade. Ändert sich vielleicht mal wieder. Warten wir mal auf The Witcher und ST Season 3.
    • Howard Philips
      Weil es eben weniger risikoreich wäre, große und bekannte Namen einzukaufen, statt mit der Gießkanne Nischenprojekte ohne Kinoauswertung zu beglücken. Das Gießkannenprinzip, das Netflix fährt, ist einfach nicht und niemals sinnvoll. In keiner Branche.
    • Jimmy v
      Aber jeder wohnt auch nicht wo du wohnst...Ich hab in meiner Stadt zwei kleinere Kinos und in der Nachbarstadt (wo ich lieber hingehe) auch noch eines. Nur durch letzteres konnte ich The Favourite in OmU schauen. Ansonsten sind kleinere Sachen auch hier schwierig zu finden.Deswegen hat Luphi schon recht. Netflix hat ja in den letzten Jahren auch deswegen an Charme gewonnen, weil sie solche extravaganten Projekte rangeholt hat. Genug Zerstreuung, wie du es dir wünscht, gibt es ja immer noch.
    • Erik B.
      Woher weißt du denn, dass das Geld verschwendet ist? Ich vermute mal die Doku über Ted Bundy muss für Netflix ein Erfolg gewesen sein, und anhand des Interesse der Zuschauer an der Doku gehen sie davon aus, dass ein Film über Ted Bundy ebenfalls auf ein gewisses Interesse stoßen könnte.
    • greekfreak
      Bei Netflix wundert mich schon lange einiges.Der Laden hat einen riesigen Schuldenberg und kauft und greenlighted fröhlich alles ein,was bei 3 nicht auf den Bäumen ist.Die haben u.A. ein Schweinegeld ausgegeben um Mark Millar´s Millarworld Comicfirma aufzukaufen und wollen nicht nur seine Comics als Serien adaptieren sondern die verlegen sie auch noch.Dabei sind Printcomics,seit Jahren ein Verlustgeschäft(frag mal Marvel oder DC).Oder dieser Will Smith Flop,Bright (diese Orks und Elfen im Ghetto-Nummer),das soll zu einem richtigen Fränscheiss aufgebaut werden. Auf der anderen Seite canceln sie DD und vergraulen einen Grossteil ihrer Abonnenten,obwohl sie mind. noch eine Staffel hätten produzieren und dann den Schwarzen Peter an Disney schieben können.
    • Howard Philips
      Hier gibt es mehr als ein Programmkino und entsprechend könnte ich die bei Bedarf frequentieren. Mach ich inzwischen aber eher selten (Kleinkind beschäftigt mich derzeit mehr ^^). Ich sehe ja auch, dass Netflix sicher Platz für diese Stoffe hat, aber die zahlen imho momentan zu viel für schwer Vermarktbares und Experimente. Netflix ist darauf angewiesen, dass sie wachsen und Abonnenten gewinnen bzw. halten. Das geht nicht besonders gut mit kulturellem Nischenprogramm oder Filmdramen wie Ben is back.
    • Howard Philips
      Es ist mir klar, dass Netflix hier nur zukauft, aber 9 Mio. Dollar für die exklusiven Vertriebsrechte an einem Film, dem im Kino wenig Erfolgschancen eingeräumt werden, halte ich für Verschwendung. Die Produktionsfirma freut sich sicherlich über sichere Einnahmen. Ich persönlich halte das hingegen für keine gute Investition. Annihilation fand ich solide bis gut und Polar hat zumindest seine Momente (ist aber ebenfalls eher kein guter Einkauf). Die ganze Einkaufsstrategie von Netflix erschließt sich mir nicht, Ebensowenig wie die Finanzierung mancher Projekte (Pinocchio von del Toro? Warum? ATMOM hätte ich verstanden).
    • greekfreak
      Die haben den Film nicht selber produziert,sondern nur eingekauft. Genauso wie mit den meisten Netflix Originals Filmen,siehe aktuell diesen Killer-Flop Polar mit Mads Mikkelsen oder Annihilation letztes Jahr mit Natalie Portman.(wieso der überall gehypt wird,hab ich bis heute nicht kapiert aber O.K.)Das meiste,was du auf Netflix an Exclusiv Spielfilmen siehst,sind meistens Produktionen,die von den Verleihen,keinen Kinostart bekommen,aus verschiedenen Gründen,muss nicht immer mit der Qualität zu tun haben.Früher hat man solche Filme,an die Videotheken weitergereicht heute verkauft man sie an Netflix und zwar in grossen Paketen.Manchmal sind da wirlkich kleine Indie-Perlen oder coole Genrefilme dabei,aber leider muss man sagen auch sehr viel Schrott.
    • Luphi
      Dann hat der Independent-Film bald also gar keine Plattform und Zuschauer mehr, wenn er sowohl aus dem Multiplex-Kinos, als auch aus den Streaming-Plattformen verdrängt wird. Die kleinen Programmkinos gibt es nämlich auch nicht überall. Und das Programm dort ist ja auch nicht gleich Pseudo-Kunst/Trash/Nischenkino sondern können auch einfach Nicht-Blockbuster-Filme wie Ben Is Back oder Beautiful Boy sein. Ich wäre froh, solche Filme auch in meiner Stadt sehen zu können. Geht aber nicht, da wir lediglich zwei Großkinos und kein einziges Programmkino bei uns haben.
    • Kein_Gast
      Top News. Hab Bock auf den Film, ins Kino wäre ich jedoch nicht
    • Howard Philips
      Sehe ich nicht so. Ich schaue Netflix gerne zur Zerstreuung. Ich mochte auch Bright. Entsprechend lieber Scifi und Blockbuster bei Netflix, als Pseudo-Kunst/Trash/Nischenkino.
    • Luphi
      Lieber in sowas, als in Blockbuster, die in jedem Kino laufen könnten.
    • Luphi
      Ach, in der Hinsicht kann man ihm eigentlich nicht viel vorwerfen. Das fing bei High School Musical ja schon an :D
    • Howard Philips
      Nicht so mein Fall. Bin auch irgendwie nicht froh damit, dass Netflix das Geld seiner Kunden in Programm-Kino-Experimente investiert.
    • Sentenza93
      Finde ich gut, dass Efron mal sowas wagt.
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