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    Melisandre in der 8. Staffel "Game Of Thrones": Mit einer Sklavenarmee zurück nach Westeros?
    Von Björn Becher — 20.02.2019 um 14:55
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    Der Countdown zur finalen Season von „Game Of Thrones“ läuft. Fleißig wird spekuliert, was in der achten Staffel passiert und auch wir beteiligen uns daran sehr gerne. Im Fokus steht heute Melisandre…

    HBO

    Bevor am 14. April 2019 endlich das Finale von „Game Of Thrones“ eingeläutet wird, blicken wir auf all die wichtigen Figuren in „Game Of Thrones“ zurück und überlegen, welche Rolle sie im großen Endspiel innehaben könnten. Wir schauen uns populäre und interessante Fantheorien an und machen uns eigene Gedanken. Dieses Mal widmen wir uns ganz Melisandre (Carice Van Houten): Welche Rolle spielt die Priesterin von R’hllor im Finale? Kehrt sie nicht ganz allein nach Westeros zurück? Hat sie eine Sklavenarmee im Gepäck? Und stirbt sie in den finalen Folgen wirklich, wie wir glauben? Doch wie immer gilt: Vor dem Blick in die Zukunft schauen wir erst einmal zurück.

    Melisandre in Staffel 1 - 7

    Melisandre betritt die Serienwelt von „Game Of Thrones“ erst in der zweiten Staffel. Die rote Priesterin betet den Herrn des Lichts an und dient damit einer alternativen Religion zum im Westeros am stärksten verbreiteten Glauben an die Sieben Götter. Sie steht Stannis Baratheon (Stephen Dillane) als Ratgeberin zur Seite und versucht ihn auf den Eisernen Thron zu hieven. Denn sie glaubt, dass er der Auserwählte ist, die Wiedergeburt des legendären Kriegers Azor Ahai, der vor vielen Tausend Jahren die Weißen Wanderer bei ihrer ersten Invasion besiegte – und opfert dafür schließlich sogar Stannis‘ kleine Tochter Shireen (Kerry Ingram). Doch ihre Hoffnung wird bitter enttäuscht: Stannis stirbt.

    Nach Stannis‘ Tod glaubt die Priesterin, die dunkle Magie beherrscht und hinter deren verführerischen Aussehen sich eine sehr alte Frau verbirgt, mittlerweile, dass Jon Snow (Kit Harrington) dieser Prinz, der verheißen wurde, also der neue Azor Ahai ist. Von ihm hat sie sich aber im Streit getrennt. Er will ihren Rat nicht, verbannt sie aufgrund des Mordes an Shireen. Daher stiehlt sie sich auch von Jons Treffen mit Daenerys (Emilia Clarke) weg. Sie sagt, dass sie Westeros gen Volantis verlässt. Doch sie wird zurückkehren…

    Sie wird sterben – doch wie?

    Warum wir so sicher sind, dass Melisandre zurückkehren wird? Ganz einfach: Viel zu viele offene Fäden sind mit der Figur verbunden. Auch wenn wir uns beim besten Willen nicht vorstellen können, dass in den verbleibenden sechs Episoden von „Game Of Thrones“ auch nur ansatzweise alle offenen Handlungsstränge aufgelöst werden, wurde gerade hinsichtlich Melisandre viel zu viel angeteasert, als dass sie keine Rolle mehr spielen könnte. Sie verabschiedet sich von Varys (Conleth Hill) in der siebten Staffel mit dem Hinweis, dass sie noch ein letztes Mal nach Westeros (in dieses „seltsame Land“ ) zurückkehren muss, um hier zu sterben. Daher sind wir überzeugt, dass auf ihre Rückkehr in die Serienwelt auch recht schnell ihr Tod folgen wird.

    Vorher dürfte sie noch einmal auf Arya (Maisie Williams) treffen. Schließlich sagte sie dieser (bereits in der dritten Staffel), dass sie sich noch einmal wiedersehen werden – ein Hinweis, der nicht ganz ohne Grund gefallen sein dürfte. Ob wir mehr über ihr wahres Aussehen erfahren? Womöglich bleibt dafür kaum Erzählzeit. So können wir uns gut vorstellen, dass ihr wahres Ich nur nach ihrem Tod noch einmal zu sehen sein wird. Wir haben übrigens auch schon eine gute Idee, wer sie umbringt: Davos (Liam Cunningham), der damit den Tod von Shireen rächt. Noch spannender wäre aber, wenn sie sich selbst opfert, um Davos (oder auch Jon Snow) zu retten, und so Abbitte für ihre Tat leistet.

    Priesterinnentreffen in Volantis?

    Doch was für eine Rolle spielt Melisandre noch vor ihrem Tod? Dass sie nach Volantis gegangen ist, dürfte nicht nur darin begründet gewesen sein, eine Figur für eine Weile auf die Ersatzbank zu setzen. In Volantis gibt es schließlich den größten Tempel der Anhänger des Herrn des Lichts. Mit Kinvara (Ania Bukstein) haben wir in der sechsten Staffel eine weitere Rote Priesterin von ebenjenem Tempel getroffen, die Tyrion (Peter Dinklage) eröffnet, dass sie Daenerys für den versprochenen Prinzen (bzw. dann die Prinzessin) hält. Die Chancen stehen unserer Meinung nach daher sehr gut, dass die Roten Priesterinnen zusammenkommen, um zu entscheiden, hinter wen sie sich nun stellen: Jon oder Daenerys. Kinvara und Melisandre könnten hier gegeneinander argumentieren.

    Der eine oder andere Leser mag sich nun fragen, warum das eine Rolle spielt, wo Jon und Daenerys aktuell doch ein Paar sind. Die Antwort liegt auf der Hand: Wenn sich die Priesterinnen darüber streiten, wen sie unterstützen, fördert dies womöglich zusätzlich einen Konflikt zwischen den beiden Hauptfiguren. Denn wir gehen fest davon aus, dass ein zentraler Bestandteil der finalen Staffel das Verhältnis von Jon und Daenerys ist, nachdem herauskommt, dass er einen viel stärkeren Anspruch als sie auf den Thron hat. Ordnet sie sich dem unter? Führt das dazu, dass sie entzweit werden? Und welche Rolle spielt es, auf welche Seite sich andere Fraktionen stellen. Sollte Jon dann wirklich von den roten Priesterinnen als Prinz, der verheißen wurde, auserkoren werden, könnte das endgültig das Ende der Beziehung mit Daenerys bedeuten. Denn diese dürfte nicht begeistert darauf reagieren, wenn sich ihre Anhänger von ihr abwenden. Vor allem geht es hier um mehr als um ein paar Priesterinnen. Diese befehligen nämlich mit der Fiery Hand eine immer genau 1.000 Mann starke Sklavenarmee und viele Fans glauben, dass Melisandre diese Soldaten mit zurück nach Westeros bringt, um sie Jon zu unterstellen. Und genau das könnte zusätzliche Spannungen mit Daenerys mit sich bringen. Die dürfte auf eine Sklavenarmee nicht so begeistert reagieren...

    Was Melisandre für ihr Comeback in petto hat, erfahren wir dann ab 14. April 2019. Wir hoffen auf jeden Fall, dass es mehr als nur ein paar bedeutungsschwere Sätze sind…

    Bisher erschienen sind…

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