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    Wie bei "Game of Thrones": So schützt Amazon die "Herr der Ringe"-Serie vor Spoiler-Gefahr
    Von Nina Becker — 21.02.2019 um 14:40
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    Nicht nur wir freuen uns über jede Nachricht aus Mittelerde – auch die eingefleischten Tolkien-Fans warten auf Neuigkeiten über die Dreharbeiten zur kommenden „Herr der Ringe"-Serie von Amazon. Vermutlich müssen wir uns jedoch noch lange gedulden...

    Warner Bros.

    Krasse Sicherheitsvorkehrungen kennen wir bereits unter anderem von „Game of Thrones“: Die Macher scheuen wirklich keine Kosten und Mühen, um zu verhindern, dass Informationen über die finale Staffel der beliebten Fantasy-Serie ans Licht kommen, bevor die erste Folge am 14. April 2019 zu sehen sein wird. Nur wenige kleine Details sind bisher durchgesickert und zum Ende der Serie gibt es zwar viele Theorien, jedoch keine Tatsachen.

    Lange waren sich angeblich nicht einmal die Darsteller sicher, was in der letzten Folge von „Game of Thrones“ passieren wird. Zumindest in den Drehbüchern, die aus Sicherheitsgründen nur digital mit den Schauspielern geteilt wurden, soll es laut Daenerys-Targaryen-Darstellerin Emilia Clarke verschiedene Versionen des Endes gegeben haben. Außerdem entwickelten die Serien-Macher für die Dreharbeiten, die auf offenem Gelände stattfanden, eine spezielle Anti-Drohnen-Technologie, die die Späher der Journalisten und Fotografen einfach vom Himmel holten, wenn sie versuchten zu spionieren.

    Die „Herr der Ringe“-Serie wird gehütet wie ein Schatz

    Digitale Drehbücher und der Kampf gegen Drohnen könnten allerdings ganz schnell zu alten Hüten werden, denn jetzt steht die Produktion von Amazons „The Lord of the Rings“-Serie in den Startlöchern. Wie die Amazon-Studios-Chefin Jennifer Salke kürzlich bei einer Pressekonferenz berichtete, wappnet sich auch die Mittelerde-Crew gegen außenstehende Beobachter, Fotografen und Reporter.

    Wohlgemerkt wird im Falle der „Der Herr der Ringe“-Serie noch nicht einmal gedreht – aktuell entsteht die Story für die erste Staffel im Writers Room in Santa Monica. Doch selbst dort wird für viele Sicherheitsmaßnahmen gesorgt. Schließlich wissen wir so gut wie nichts über die Handlung der Serie, außer dass es sich um ein Prequel zu den „Herr der Ringe“-Büchern bzw. -Filmen handelt. Wer sich allerdings ein wenig mit der epischen Welt auskennt, die der Autor J.R.R. Tolkien erschaffen hat, der weiß, dass vor „Der Herr der Ringe“ ziemlich viel in Mittelerde passiert ist und so diverse Handlungen für eine Serie möglich wären.

    Und die Außenwelt soll möglichst lange nicht erfahren, welche Handlung das nun genau sein wird.Du musst durch eine Abfertigung, die Fenster sind abgeklebt, vor der Tür sitzt ein Security-Mitarbeiter und wenn du in den Raum willst, musst du einen Fingerabdruck-Scanner benutzen“, verriet Jennifer Salke, als sie über die Arbeit an der „Herr der Ringe“-Serie sprach (via The Hollywood Reporter). Details zur möglichen Handlung plauderte sie natürlich nicht aus.

    Die Geschichte der Ringe

    Doch natürlich müssen wir nicht ganz auf Informationen über die neue Serie verzichten, schließlich muss Amazon das Interesse an der Sache weiter aufrecht erhalten, bis wir die erste Folge der ersten Staffel endlich sehen können. Wie bereits berichtet, gibt es auf Twitter jetzt kleine Hinweise auf mögliche Inhalte der kommenden Fantasy-Saga. Derzeit sieht es ganz danach aus, als würden sich die Macher auf das Zweite Zeitalter und damit auf die Herstellung der 21 Ringe und das Erstarken von Sauron bzw. auf den ersten Krieg zwischen ihm und den Menschen, Elben und Zwergen konzentrieren. Den Twitter-Account und die dort veröffentlichte interaktive Karte sollten wir aber auf jeden Fall weiter im Auge behalten.

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