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    Oscars 2019: Alle Gewinner in der Übersicht
    Von Daniel Fabian — 25.02.2019 um 05:15
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    Das waren sie, die 91. Academy Awards. Wir haben alle Oscar-Gewinner der letzten Nacht für euch auf einen Blick — von „Green Book“ über „Bohemian Rhapsody“ bis „Black Panther“, mit dem Marvel sogar einen neuen Rekord aufstellt.

    Academy Of Motion Picture Arts And Sciences

    Die bedeutendste Filmnacht des Jahres ist zu Ende. Die 91. Academy Awards versprachen schon vorab das spannendste Oscarrennen aller Zeiten und genau das wurde es letzten Endes auch, denn die eine oder andere faustdicke Überraschung gab es durchaus. Olivia Colman schnappte der zum mittlerweile siebten Mal nominierten Glenn Close den Oscar für die beste Hauptdarstellerin gerade noch vor der Nase weg und bescherte Yorgos Lanthimos’ Historiengroteske „The Favourite“ damit den einzigen Oscar – bei ganzen zehn Nominierungen! Alfonso Cuaróns „Roma“, der in ebenso vielen Kategorien ins Rennen ging, wurde immerhin mit drei Goldjungen prämiert – für den besten fremdsprachigen Film und die beste Kamera, zudem wurde Cuarón nach „Gravity“ zum zweiten Mal in seiner Karriere auch als Bester Regisseur ausgezeichnet.

    Für Marvel und Disney hat die gigantische Oscar-Kampagne zu „Black Panther“ Früchte getragen. Das Superhelden-Epos war für sieben Oscars nominiert und heimste letztlich drei davon ein. Mehr als jeder andere Superheldenfilm zuvor erhielt. Zum Besten Film wurde trotz N-Wort-Skandal ein wenig überraschend Peter Farrellys Feel-Good-Film „Green Book“ mit Viggo Mortensen und Mahershala Ali gekürt (Letzterer wurde auch als bester Nebendarsteller ausgezeichnet). Adam McKays „Vice“, Spike Lees „BlacKkKlansman“ sowie Damien Chazelles Armstrong-Biopic „Aufbruch zum Mond“ wurden ebenfalls mit je einem Oscar geehrt.

    Außerdem wurde zum ersten Mal seit sechs Jahren kein Disney-Abenteuer als bester Animationsfilm prämiert, sondern das originelle Helden-Abenteuer „Spider-Man: Into a Spider-Verse“, das zuvor auch schon bei den Golden Globes ausgezeichnet und seiner Favoritenrolle letztlich gerecht wurde. Ganz leer geht Disney – neben den Marvel-Oscars – allerdings nicht aus. „Bao“ erhielt den Oscar für den Besten animierten Kurzfilm.

    Die Kandidaten aus Deutschland gehen hingegen mit leeren Händen nach Hause: Sowohl „Werk ohne Autor“, der für den besten fremdsprachigen Film als auch für die beste Kamera nominiert war, als auch die Dokumentation „Of Fathers And Sons - die Kinder des Kalifats“ hatten kein Glück.

    Hier seht ihr alle Oscar-Gewinner der letzten Nacht im Überblick:

    Bester Film

    Beste Regie

    Bester Hauptdarsteller

    Beste Hauptdarstellerin

    Bester Nebendarsteller

    Beste Nebendarstellerin

    Bestes adaptiertes Drehbuch

    •  „A Star Is Born“ (Bradley Cooper, Will Fetters und Eric Roth)
    •  „The Ballad Of Buster Scruggs“ (Joel & Ethan Coen)
    •  „Beale Street“ (Barry Jenkins)
    •  BlacKkKlansman“ (Spike Lee, David Rabinowitz, Charlie Wachtel und Kevin Willmott) - Gewinner
    •  „Can You Ever Forgive Me?“ (Nicole Holofcener und Jeff Whitty)

    Bestes Originaldrehbuch

    •  „The Favourite“ (Deborah Davis und Tony McNamara)
    •  „First Reformed“ (Paul Schrader)
    •  Green Book (Brian Hayes Currie, Peter Farrelly und Nick Vallelonga) - Gewinner
    •  „Roma“ (Alfonso Cuaron)
    •  „Vice“ (Adam McKay)

    Beste Kamera

    •  „A Star Is Born“ (Matthew Libatique)
    •  „Cold War” (Lukasz Zal)
    •  „The Favourite” (Robbie Ryan)
    •  Roma“ (Alfonso Cuarón) - Gewinner
    •  „Werk ohne Autor“ (Caleb Deschanel)

    Bestes Szenenbild

    •  „Aufbruch zum Mond“ (Nathan Crowley und Kathy Lucas)
    •  Black Panther“ (Hannah Beachler und Jay Hart) - Gewinner
    •  „The Favourite“ (Fiona Crombie und Alice Felton)
    •  „Mary Poppins‘ Rückkehr“ (John Myhre und Gordon Sim)
    •  „Roma“ (Eugenio Caballero und Barbara Enriquez)

    Bestes Kostümdesign

    •  „The Ballad Of Buster Scruggs“ (Mary Zophres)
    •  Black Panther“ (Ruth E. Carter) - Gewinner
    •  „The Favourite“ (Sandy Powell)
    •  „Maria Stuart, Königin von Schottland“ (Alexandra Byrne)
    •  „Mary Poppins' Rückkehr“ (Sandy Powell)

    Beste Filmmusik

    •  „Beale Street“ (Nicholas Britell)
    •  Black Panther“ (Ludwig Goransson) - Gewinner
    •  „BlacKkKlansman“ (Terence Blanchard)
    •  „Isle Of Dogs“ (Alexandre Desplat)
    •  „Mary Poppins‘ Rückkehr“ (Marc Shaiman)

    Bester Filmsong

    •  „All the Stars“ („Black Panther“)
    •  „I'll Fight“ („RBG“)
    •  „The Place Where Lost Things Go“ („Mary Poppins‘ Rückkehr“)
    •  „Shallow“ („A Star Is Born“) - Gewinner
    •  „When A Cowboy Trades His Spurs For Wings“ („The Ballad Of Buster Scruggs“)

    Bestes Make-up und beste Frisuren

    •  „Border
    •  „Maria Stuart, Königin von Schottland
    •  Vice“ - Gewinner

    Bester Schnitt

    •  „BlacKkKlansman“ (Barry Alexander Brown)
    •  Bohemian Rhapsody“ (John Ottman) - Gewinner
    •  „The Favourite“ (Yorgos Mavrospsaridis)
    •  „Green Book“ (Patrick J. Don Vito)
    •  „Vice“ (Hank Corwin)

    Bester Ton

    •  „A Star Is Born
    •  „Aufbruch zum Mond
    •  „Black Panther
    •  Bohemian Rhapsody“ - Gewinner
    •  „Roma

    Bester Tonschnitt

    •  „Aufbruch zum Mond
    •  „A Quiet Place
    •  „Black Panther
    •  „Bohemian Rhapsody“ - Gewinner
    •  „Roma

    Beste visuelle Effekte

    Bester Animationsfilm

    Bester animierter Kurzfilm

    Bester Kurzfilm

    Bester Dokumentarfilm

    Bester Dokumentar-Kurzfilm

    Bester fremdsprachiger Film

    •  „Capernaum“ (Libanon)
    •  „Cold War“ (Polen)
    •  Roma“ (Mexiko) - Gewinner
    •  „Shoplifters“ (Japan)
    •  „Werk ohne Autor“ (Deutschland)
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    Kommentare
    • HalJordan
      OK, dann haben wir in der Tat aneinander vorbeigesprochen.
    • Felix Haberkorn
      Bei The Favourite schließe ich mich an. Der muss mehr gewinnen. Deswegen kam es letztlich auch umso überraschender, dass er dann noch Hauptdarstellerin holte, nachdem er bei anderen Kategorien übergangen war. Auch wenn Coleman nicht unwahrscheinlich war, war CLose durch die letzten Wochen klare Favoritin. Daher fällt es dann schon auf, wenn er da nicht gewinnt.
    • SonnyC
      Ich verstehe deinen Punkt, nur leider merkst du nicht, dass du mich letztlich doch bestätigst.Ich meine, habe ich den Begriff der LGBT Community nicht erfunden.Er ist eine Begrifflichkeit der Medien, oder nicht?Du schreibst Wenn es eine LGBT Community gibt, ist diese bestimmt genau so vielfältig wie der Rest der Gesellschaft...Eben. Genau deswegen brauchen die Oscars auch aus Kunst kein Politikum zu machen. Ich sehe darin nunmal eine berechnende Vorgehensweise.Siehe auch die ganze Black Panther Diskussion. Sicher, du findest das übertrieben, aber da werden wir sicher auch nicht zueinander finden.Und ich bleibe dabei, dass Malek den Oscar verdient hat.
    • Deliah C. Darhk
      Ist doch witzig.Meine Autokorrektur haut mir auch ständig solche Dinge rein. ;)
    • Deliah C. Darhk
      Venom habe ich immer noch nicht gesehen.Ich achte irgendwann mal drauf.
    • Deliah C. Darhk
      Letzteres bezweifele ich auch. Aber den von IW fand ich doch noch weniger erinnerungswürdig.
    • Gravur51
      Du hast mich falsch verstanden. Es war ihm einfach unangenehm, dass er gefilmt wurde/er überhaupt nominiert wurde und somit im mittelpunkt stand.
    • HalJordan
      Solange er nicht den Spike Lee macht, ist doch alles in Ordnung. ;-D
    • HalJordan
      Das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ich fand Phoenix bei Walk The Line stärker.
    • Tyrantino
      Alles klar Filmstarts man darf hier also andere User unterschwellig afd Wähler nennen aber jemanden darauf hinzuweisen dass diese Argumentation dumm ist das wird gesperrt. Na ihr habt ja hier ein tolles System!
    • Bruce Wayne
      The Favourite musste einfach eine der Königskategorien mit nach Hause nehmen, schließlich war er für 10 insgesamt nominiert. Die Frau des Nobelpreisträgers hingegen besaß nur diese eine Nominierung. Fällt keinem auf, wenn er dann nicht einmal dort gewinnt. Außerdem ist Colemans Performance sehr überzeugend. Ich persönlich habe ebenfalls auf Coleman getippt. Einzige Fehleinschätzung meinerseits war der Regie-Oscar für Spike Lee. Obwohl ich mich über meinen Irrtum freue. Und ja, Bohemian Rhapsody für Bester Schnitt auszuzeichnen ist wieder einmal eine grenzdebile Entscheidung der Academy. Wer hätt's anders erwartet.
    • Felix Haberkorn
      Überraschungen gab es schon siehe Coleman. Man konnte sie zwar auf dem Zettel haben, aber letztlich lief doch alles auf Close hinaus, vor allem nachdem The Favourite sonst überall leer ausging hatte ich damit in dem Moment gar nicht mehr gerechnet. Ich finde schon, dass die Verleihung schwer vorherzusagen war, weil einfahc viele Kategorien extrem umkämpft waren mit mindestens 2 eher drei aussichtsreichen Kandidaten, die da gewinnen könnten, siehe Kostüme oder Production Design wi Favourite und Black Panther beide sehr wahrscheinlich waren.Regie fand ich interessanterweise als eine der wenigen Kategorien ganz klar im Vorfeld. ^^
    • TresChic
      Die Überraschung für mich war, dass BlacKkKlansman einen Preis geholt hat. So quasi, wir müssen das jetzt tun. Das ist nicht echt. Der Film und das Drehbuch sind mittelmäßig. :-( es wird sich nie etwas ändern, da sitzen einfach ein paar Gestallten die sagen was gewinnt. Das Beste an der Verleihung war der Typ mit dem Rock
    • WhiteTrash Mc Fly
      Eigentlich habe ich kein Bock da weiter darauf einzugehen aber bitte:Du hattest geschrieben zu übertrieben nicht zu gut gemeint, aber das ist nicht der Punkt. Deine Argumentation bleibt die Selbe. Die Oscars gingen an BR wegen der LGBT Community und das ist eine aus der Luft gegriffene Behauptung. Wenn es eine LGBT Community gibt, ist diese bestimmt genau so vielfältig wie der Rest der Gesellschaft vom Proll bis zum feinen Pinkel, von der geisitgen Tieffliegerin bis zur Neurowissenschaftlerin ist da alles dabei, und ich bin mir ziemlich sicher dass deren Geschmäcker was Filme angeht ziemlich verschieden sind und auch nicht jeder einen extrovertierten Rockmusiker aus den 80igern als Vorbild oder Ikone versteht. Ich streite nicht ab dass es bei solchen Veranstaltungen politisch motivierte Entscheidungen gibt, aber die sehe ich hier nicht. Ich meine vielleicht sind die Mitglieder der Academy auch einfach nur ein paar Eierköpfe...das würde es für mich genauso gut erklären (wenn ich denn die Entscheidungen genau so sehen würde). Just my 2 cents.
    • Gravur51
      Infinity war soundtrack ist minimal besser als der marvel brei, aber keineswegs oscarwürdig. Ich bezweifle auch STARK dass bp soundtrack oscarwürdig ist.
    • Gravur51
      Und dennoch ein kleiner für SJWs
    • Gravur51
      Ist eigentlich immer brilliant
    • Bruce Wayne
      Die lustige Sache ist ja, dass der Komponist von Black Panther auch für Venom verantwortlich war. Beide Scores klingen tatsächlich ähnlich. Ich hoffe da setzt keine Repetition ein.
    • Bruce Wayne
      Der Sprung zwischen gerechtfertigter Kritik an den Oscars und AFD-Klischees ist groß.
    • Bruce Wayne
      Ich fand die Oscars dieses Mal extrem vorhersehbar. Bis auf Regie und Schnitt, lag ich praktisch mit allem richtig. Keine Überraschungen.
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