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    "Game Of Thrones": Dieser Fehler aus Staffel 7 soll im Finale nicht wiederholt werden
    Von Annemarie Havran — 20.03.2019 um 09:29
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    An Staffel sieben hatten „Game Of Thrones“-Fans einiges auszusetzen. Größter Kritikpunkt: das Tempo, das oft sehr gehetzt wirkte und sogar Logiklöcher produzierte. Vor Start von Staffel acht äußerten sich die Macher nun zum ersten Mal zu dem Thema.

    HBO

    Wenn sich die Fans von „Game Of Thrones“ über die eigentlich von ihnen angebetete Hit-Serie aufregen, kommt vor allem eine Folge zur Sprache: Die sechste Folge der siebten Staffel, „Jenseits der Mauer“. Nicht nur dass sich Jon Snow (Kit Harington), Jorah Mormont (Iain Glen) und Co. auf eine aus Sicht sehr vieler Zuschauer hirnverbrannte Mission hinter die Mauer begaben, die dann auch noch fast alle auf ziemlich wundersame Weise überlebten. Nein, zu einem Zeitpunkt rannte dann auch noch Gendry (Joe Dempsie) irgendwo im tiefsten Norden los, erreichte offenbar binnen kürzester Zeit die Mauer, schickte dort einen Raben los, der sich geradezu nach Dragonstone gebeamt haben muss, damit dort Daenerys (Emilia Clarke) informiert werden konnte und mit ihrem wohl in Lichtgeschwindigkeit fliegenden Drachen gefühlt nur Stunden später nach Gendrys Losrennen hinter der Mauer den Tag – also Jon und Co. – retten konnte.

    So viel zum Stein des Anstoßes. Staffel sieben war den Fans nicht nur in dem oben beschriebenen Punkt zu schnell, Figuren reisten auch in anderen Situationen in teils absurd hohem Tempo hin und her. Nun haben sich die „GoT“-Macher in einem Interview mit Entertainment Weekly zum ersten Mal zu diesem von Fans bemängelten Punkt geäußert. Und nicht nur das, sie haben versprochen, dass in der finalen achten Staffel mehr auf die zeitliche Logik geachtet werde. Mit nur sieben Folgen in Staffel sieben habe man die Dinge einfach etwas beschleunigen müssen, um alles in Position für das große Finale zu bekommen.

    Keine Raketenrucksäcke in Staffel 8

    Am harmlosesten bei dem Gemecker der Fans im Internet waren wohl noch die Witze darüber, dass die Figuren in „Game Of Thrones“ wohl Jetpacks, also Raketenrucksäcke, haben müssten, um sich so schnell quer über den Kontinent bewegen zu können. Diesen Scherz griff Autor Dave Hill nun auf als er erklärte, dass man bei der Logik in Staffel sieben eben ein bisschen geschummelt habe:

    „Wir hatten viele Zeitsprünge [in Staffel sieben], die die große Mehrheit der Zuschauer einfach nicht mitbekommen hat. Wir hätten [eine Einblendung] machen können, auf der zu lesen ist ‚drei Wochen später‘, aber das haben wir nicht gemacht. Aber manchmal, wenn man viele Elemente hin und her bewegen muss, mogelt man ein bisschen. [Für Staffel acht] haben wir versucht, mehr auf zeitliche Logik als auf Raketenrucksäcke zu setzen.“

    "Einfach machen" statt Mathe

    Auch der Ausführende Co-Produzent Bryan Cogman gab zu, dass man sich bei der siebten Staffel bewusst für dieses schnelle Tempo entschieden habe. Man hätte die Entscheidung getroffen, „einfach mit allem voranzukommen“, statt zuhause zu sitzen und auszurechnen, wie lange es nun genau dauern würde, die Schiffe von Punkt A nach Punkt B zu bekommen. „Es gibt immer etwas, woran sich die Leute aufhängen und ich glaube, diese Aufregung war besser als andere, also kann ich damit leben.“

    Auch Showrunner Dan Weiss gab zu Protokoll, sich nicht zu sehr von den Nörgeleien der Fans beeinflusst haben zu lassen: „Wir lesen nicht viel davon. Wenn jemand sagt, ‚ich mag die Art nicht, wie ihr etwas macht‘, dann habe ich keine Ahnung, wie viel Prozent der Zuschauer diese Meinung repräsentiert. Selbst wenn so eine Meinung im Internet lauter vertreten wird, habe ich immer noch keine Ahnung. Es kann ein Prozent der Leute sein, die für zehn Minuten im Internet zu einer großen Sache werden, und dann sieht es einfach nur so aus als wär es mehr als ein Prozent gewesen.“ Man könne einfach nicht wissen, wie genau solche Meinungsäußerungen die Ansichten der gesamten Zuschauerschaft repräsentierten und er wolle es auch gar nicht wissen. Wenn man anfinge darüber nachzudenken, würde man nur verrückt werden.

    Ohne Raketenrucksäcke, dafür für nur noch sechs Episoden, geht es am 14. April 2019 zurück nach Westeros. Die erste Folge der achten „Game Of Thrones“-Staffel wird in Deutschland erstmals in der Nacht vom 14. auf den 15. April um 3 Uhr nachts auf Sky ausgestrahlt.

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    Kommentare
    • Ash
      Ich hoffe sie erfüllen dieses Versprechen. Damit könnten die Macher auch zeigen, dass sie tatsächlich auch ohne direkte Buchvorlage liefern können.Ich betrachte GoT ist wohl einer der besten Serien, die man im Moment schauen kann. Aber die Qualität hat spürbar nachgelassen, als die Serie die Bücher überholte.Ich hoffe, dass sie in der letzten Staffel die Kurve kriegen und einen runden Abschluss zu stande bringen.Das ist aber auch Meckern auf hohem Niveau, das ist mir bewusst.
    • Kai Neck (Haehnchen)
      Das wäre in Staffel 7 alles halb so wild gewesen wenn man in vielen Episoden nicht so unfassbar viel Zeit vertrödelt hätte, speziell in Staffel 5 und 6 ging viel Zeit drauf ohne das sich richtig viel bewegte und dann passierten plötzliche viele wichtige und große Dinge in den jeweils letzten 2 Episoden.Da hatte man es in Staffel 1-4 irgendwie besser drauf viele große Ereignisse stattfinden zu lassen ohne einen Vorlauf von mehreren Episoden... und ganz besondere Ereignisse wie die Schalcht vom Schwarzwasser, die rote hochzeit oder dergleichen wurden sorgfältig und stimmig aufgebaut ohne die komplette Zeit einer Staffel für sich in Anspruch zu nehmen und genug Zeit übrig zu lassen um anderes auch weiter zu entwickeln...Diese Balance hatte man mit Staffel 5 ein wenig verloren, was zb auch daran erkennen kann das Bran in der Staffel gar nicht vor kam und in Staffel 6 sich plötzlich das große ganze um ihn drehte... und soooo viel passierte in Staffel 5 dann auch nicht das keine Zeit für Bran gewesen wäre.Aber vielleicht war ihnen erst nach Staffel 6 klar das Staffel 8 die letzte sein soll, und musste deshalb auf die Tube drücken. Ich persönlich denke das eine weitere Staffel dem ganzen durchaus gut getan hätte was das Erzähltempo und das jeweilige abarbeiten der Handlungsstränge angeht...So musste man so einiges im Keim ersticken bzw ganz schnell beenden. zB die Sandschlangen. Oder Sams dasein in der Zitadelle die sich wie kaum mehr als ein paar Tage angefühlt haben.Das wäre sicher anders verlaufen hätte man zu Beginn der 6ten Staffel genau gewusst das nach der 6ten Staffel nur noch 13 Folgen kommen würden.Insgesamt kann man sagen man hat die Kurve gerade noch so gekratzt, und muss jetzt leider auch in Staffel 8 vermutlich recht schnell agieren, zu mindest in den ersten 2 Episoden erwarte ich das ziemlich viel so gelenkt wird das einige recht zügig und in einem großen Knall ihr ende finden... so ein wenig wie bei der Sprengung der Septe wo Cersei gleich ganz viele Spieler ausgeschaltet hat und nebenbei auch der direkte Weg zum Thron freigemacht wurde. (hier würde sich dann ne Schlacht anbieten in der sehr viele Protagonisten ihr Ende finden... muss btw nicht unbedingt der Tod sein... kann ja auch einfach sein das einige sagen ich hab die nase voll vom töten und ihrer Wege ziehen, bei Bron könnte ich mir das zb vorstellen)Ich erwarte sowas zwischen Episode 2 und 3. So das die letzten Epsioden sich ganz auf die Lannister, die Starks und Daenerys konzentrieren können.Könnte mir sogar vorstellen das der Kampf mit dem Nachtkönig in der Mitte der letzten Staffel beendet wird und der gar keine rolle im Schlussakt mehr spielt.
    • Felix Haberkorn
      Ich denke, das klingt alles nachvollziehbar, was die Showrunner hier erzählen und bestätigt auch meinen Eindruck. Man musste in Staffel 7 einfach das Tempo anziehen, um voranzukommen und alles fürs Finale vorzubereiten. Staffel 7 hat eben diese undankbare Aufgabe wie auch der zweite Teil einer Trilogie. Da muss man in den sauren Apfel beißen. Man hätte alles noch längerziehen können, doch da hätte es ebenso Kritik gegeben. Man hat sich hier für das kleiner Übel entschieden. Bis auf Folge 6 der letzten Staffel war das auch halb so wild. Da hat mans dann übertrieben. Dennoch war auch die 6. Folge eine gute Folge, eben bis auf die heftigen Reisen.Und in Staffel 8 hat man ja eh nicht mehr so viel Reisen.
    • Luphi
      In diesem Fall ist es vielleicht eine Marginalie, wenn ich aber lese, dass ein 'Harry Potter'-Star in der GoT-Prequel-Serie mitspielen soll und es sich dann lediglich um einen Darsteller aus der 3. Reihe handelt, finde ich das mindestens irreführend, auch wen nich mich für die Serie interessiere und die Information somit einen gewissen Mehrwert bietet.
    • All About L.
      Vielleicht siehst du es etwas zu eng: Eine Headline soll die Leser natürlich zum Klicken animieren und das ist vollkommen legitim, wenn der Artikel die angeteaste Information auch enthält. Nerviges Clickbaiting ist doch eher das freche Versprechen von Informationen, die ein Artikel gar nicht liefert. ^^
    • Luphi
      Da können wir ja dann eine Reihe draus machen :DIch versuche dran zu bleiben, sofern ich nebenbei auch noch einen sinnvollen Beitrag dazu schreiben kann! :D
    • Darklight ..
      Der Kommentar hätte zu 100% von mir kommen können... Super auch deine Überschriften Vorschläge. Hatte selbst ma überlegt, dauerhaft Alternativtitel für Spoiler-Überschriften zu schreiben... 😋Bitte fortführen...😎
    • Luphi
      Ich fand diese Zeitsprünge und das hohe Tempo zwar auch auffällig, gerade weil es so ein Bruch zu den vorherigen Staffeln war, bei denen man sich einfach viel mehr Zeit gelassen hat, aber letztendlich hat mich das nicht groß gestört. Ich fand es nachvollziehbar, das alles etwas zu straffen. Sehe die 7. Staffel daher auch nicht so kritisch wie viele andere.Meine Überschrift für diesen Artikel, wie immer ohne Clickbait:Aus Fehlern gelernt - Game of Thrones-Macher geloben weniger Zeitsprünge, dafür mehr Logik
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