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    Erinnert an "Drive" und "Neon Demon": Trailer zu Nicolas Winding Refns Amazon-Serie "Too Old To Die Young"
    Von Daniel Fabian — 04.04.2019 um 09:27
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    Filmemacher Nicolas Winding Refn ist bekannt dafür, rohe Gewalt, Neonfarben und Synthie-Sounds in Einklang zu bringen – ein visueller Cocktail, der auch den Trailer zur Amazon-Serie des Dänen, „Too Old To Die Young“, prägt.

    Scott Garfield/Amazon Studios

    Nachdem Nicolas Winding Refn mit Filmen wie der „Pusher“-Trilogie, „Bronson“ und „Walhalla Rising“ regelmäßig aneckte, landete er mit „Drive“ 2011 schließlich erstmals einen Erfolg, der weltweit hohe Wellen schlug – und fand mit dem Neo-Noir-Thriller gleichzeitig seinen neuen, ganz eigenen Stil, an dem der Däne bis heute festhält. Der Trailer zu „Too Old To Die Young“ verspricht jetzt jedenfalls, dass Refns erste Serie in dieselbe Kerbe wie seine letzten Spielfilme schlägt:

    Refn, der den Trailer selbst auf Twitter veröffentlichte, kündigte im selben Atemzug an, dass „Too Old To Die Young“ ab 14. Juni 2019 auf Amazon Prime Video verfügbar sein wird. Schon jetzt verspricht die knapp dreiminütige Vorschau auf die Crime-Serie allerdings, dass sich Fans von Refns Werken auf ein weiteres potentielles Genre-Highlight freuen dürfen. Grelle Farben, eine düstere Story und ein ebenso verträumter wie ohrenbetäubender Soundtrack versprechen jedenfalls typische Refn-Kost, an der vor allem Fans von „Drive“, „Only God Forgives“ und „The Neon Demon“ ihre Freude haben dürften.

    Darum geht’s in "Too Old To Die Young"

    Die Serie wird als eine Geschichte von „Killern, die zu Samurais werden“ (via Collider) beschrieben und spielt Refn-typisch in Los Angeles, der Stadt der Engel, wo sich die dunklen Abgründe einiger ganz verschiedener Menschen immer mehr auftun.

    Im Zentrum der Geschichte dürfte der Polizeibeamte Martin (Miles Teller) stehen, der keinerlei Schuld verspürt, nachdem er einem Menschen das Leben nahm. Außerdem mit dabei sind unter anderem Jena Malone („The Neon Demon“), William Baldwin („MacGyver“), John Hawkes („Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“) und Nell Tiger Free („Game Of Thrones”).

    Refn setzt auf Streaming

    Während einige Filmemacher Hollywoods nicht gerade als Streaming-Anhänger gelten, scheint Nicolas Winding Refn mit dem Prinzip der Online-Veröffentlichung von Filmen und Serien kein Problem zu haben – im Gegenteil. Denn er produziert „Too Old To Die Young“ nicht nur für Amazon, sondern hat mittlerweile auch schon seine eigene Plattform ins Leben gerufen, auf der es vor allem in Vergessenheit geratene Arthouse- und Genrefilme zu sehen gibt. Wer also nicht nur gerne die Filme des Dänen gerne sieht, sondern außerdem auch wissen will, welche Filme der Regisseur selbst gerne sieht und zur Inspiration nutzt, kann sich auf byNWR einen Eindruck von dessen filmischen Vorlieben verschaffen (und zwar kostenlos).

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    Kommentare
    • Bruce Wayne
      Typisch Refn mal wieder. Hoffentlich geht er wieder in Drive-Richtung und weniger in die Only God Forgives-Sparte. Ist immer Hit or Miss mit ihm. Aber diese Serie hier sieht wirklich interessant aus.
    • Kein_Gast
      Ich finde Milles Teller richtig sympatisch und schau ihm gerne zu. Wird vorgemerkt.Dabei ist Refns eigentlich nicht unbedingt mein Fall - ausgenommen DRIVE: Für mich ein Meisterwerk.
    • Joe H
      style ist seine substance
    • Luphi
      Walhalla Rising war schon grenzwertig. Drive dann wieder überragend. Neon Demon und Only God Forgives fand ich dann ziemlich dröge. Ich hoffe, er findet damit zu alter Form. Bronson und auch die Pusher-Trilogie sind klasse. Wäre ja schön, wenn er damit wieder an seine alte Klasse anknüpfen könnte.
    • ShAd
      hoffentlich nicht wieder style over substance
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