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    "Hellboy - Call Of Darkness" startet schlechter als "Hellboy"-Vorgänger
    Von Carsten Baumgardt — 12.04.2019 um 16:30
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    Bäume wird der Halbdämon mit den roten Hörnern am Box Office nicht ausreißen, aber es hätte an der deutschen Kinokasse für das Reboot „Hellboy – Call Of Darkness“ durchaus schlimmer kommen können.

    Universum Film

    Neil Marshall ist ein chronisch unterschätzter Regisseur, aus dessen Gesamtwerk höchstens der Horror-Schocker „The Descent“ ausreichend gewürdigt wurde – nicht aber begeisternde Trashfeste wie „Doomsday“. Auch sein neuer „Hellboy“-Film „Call Of Darkness“ (mit David Harbour in der Titelrolle) wurde von den US-Kritikern in Grund und Boden gestampft. Bei FILMSTARTS kam die Verfilmung der Dark-Horse-Reihe besser weg. Unser Kritiker Oliver Kube ist auch nicht begeistert, bilanziert aber milder: „Der deutlich brutalere Reboot unterhält, ohne dabei restlos zu überzeugen. Sicherlich keine Enttäuschung, in einem angeteaserten Sequel wäre aber dennoch noch einige Luft nach oben.

    An der deutschen Kinokasse erreichte „Hellboy: Call Of Darkness“ am gestrigen Start-Donnerstag (11. April 2019) 9.000 Besucher, wie Blickpunktfilm berichtet. Das Branchenmagazin rechnet bis einschließlich Sonntag mit rund 80.000 Zuschauern, während die Konkurrenz von Insidekino mit nur 65.000 Besuchern kalkuliert. Der Start verläuft jedenfalls im Rahmen der nicht allzu hohen Erwartungen.

    “Call Of Darkness“ ohne Chance, “Hellboy I und II” zu überholen

    Damit wird der 50 Millionen Dollar teure „Hellboy - Call Of Darkness“ deutlich hinter den ersten beiden „Hellboy“-Filmen zurückbleiben, die schon keine Hits waren. „Hellboy“ (2004) hatte 145.000 Besucher am Start-Wochenende und kam insgesamt auf 307.000 Zuschauer. Bei der Fortsetzung „Hellboy: Die Goldene Armee“ (2008) lief die deutsche Auswertung besser: 219.000 Zuschauer waren in den ersten vier Tagen dabei, 653.000 insgesamt. Nach den ersten Zahlen scheint ein Endergebnis von unter 200.000 verkauften Tickets für „Call Of Darkness“ realistisch.

    FILMSTARTS-Kritik zu "Hellboy - Call Of Darkness"

    An die Spitze der Charts hat sich die Teenie-Romanze „After Passion“ gesetzt, die bis Sonntag zwischen 280.000 und 300.000 Besucher holen sollte. Dahinter folgen „Monsieur Claude 2“, „Friedhof der Kuscheltiere“ und „Shazam!“.

    „Hellboy - Call Of Darkness“ läuft seit dem 11. April 2019 in den deutschen Kinos.

     

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    Kommentare
    • Bruce Wayne
      Sünder! xD Ich muss ihn noch schauen, habe bisher keine Gelegenheit gefunden (hätte ihn mir in einer Nachtvorstellung nach Shazam! reinziehen können, war aber zu erschöpft um eine potenzielle Vollkatastrophe zu sehen). An sich erwarte ich gar nicht so viel davon. Wäre also leicht mich zu überzeugen. Angeblich enthält der Film ja durchaus einige positive Elemente, von daher bleibe ich mal so optimistisch wie möglich. Mit Harbour werde ich sicherlich auch die wenigsten Probleme haben. Der kommt ja bei den meisten Kritiken gut weg. Ich hoffe einfach nur, dass der Film halbwegs kompetent seine Geschichte erzählen kann. Dein Kommentar macht mir ein wenig mehr Hoffnung :D
    • lex s
      Hab ihn jetzt gesehen und finde ihn ehrlich gesagt, gar nicht so schlecht. Bis auf so ein paar Sachen die mich gestört haben. Aber ansonsten ist Harbour mir sympathischer in der Rolle als Perlman. Und ich finde es schade, dass der Film so gegen die Wand fährt wie es aussieht :( Ich muss aber dazu sagen, ich bin da total unvorbelastet, weil ich die Comics nicht kenne, was eigentlich ne Sünde als Comicfan ist 😂
    • Conan
      Das stimmt leider. Lieber auf Nummer sicher gehen, anstatt mal was zu riskieren. Ich hoffe auch dass es noch Studios gibt die anders denken. Vor allem habe ich wegen Bloodshot. Definitv kein Charakter für die Kleinen. Weil Rache und Waffengewalt bei ihm Tagesordung ist.
    • greekfreak
      Dazu muss man bedenken sind die meisten Fans sauer,das man Del Toro und Pearlman nicht erlaubt hat,ihre Trilogie zu ende zu bringen.
    • Conan
      Aber wo war die Fanbase als beide Filme nicht die Hits waren? Da braucht man sich doch nicht wundern, wenn die Studios nicht so scharf auf einen dritten Teil waren. Man wollte halt keinen weiteren Flop riskieren.
    • Sentenza93
      Die haben aber schon immer eine Fanbase gehabt, die auch über die Jahre weiter gewachsen ist. Und mit seinem Oscar-Gewinn für The Shape of Water im Rücken, könnte del Toro vielleicht auch noch was machen/verlangen.
    • Dennis Beck
      Ja, diese Entwicklung sehe ich. Damit kann man auch mehr Leute anlocken und Venom war überraschend erfolgreich. Also, warum etwas daran ändern? Aber nicht jedes Studio springt auf diesen Zug. Ich habe Hoffnung, dass Hollywood nicht wieder mutlos wird. Leider ist es so, das Geld entscheidet.
    • Conan
      Aber trotz dieser Ausnahmen beharren die Studios weiter auf ein PG-13. Sah man ja an Venom oder Suicide Squad. Und bei kommenden Filmen wie Morbius und Bloodshot, wurde so was auch schon angedeutet.
    • Bruce Wayne
      Natürlich nicht. Ist nur tragisch, dass man es ihm damit schwerer macht.
    • Conan
      Kingsman nicht vergessen. Der kam ein Jahr vor Deadpool. Black Widow wird kein R-Rating. War damals nur falscher Alarm.
    • Conan
      Liegt aber auch an Hellboy selber. Die Figur ist jetzt nicht so interessant, wie andere. Das war bei den Perlman-Filmen nicht anders.
    • WhiteNightFalcon
      Oder es geht wie bei Ghost Rider. Hellboy wird erstmal eingemottet.
    • WhiteNightFalcon
      Nein. Logan und Deadpool zeigten, es geht. Hellboy ist da nur ein Ausrutscher. Da müssten schon drei oder vier R-Rated Comicfilme floppen, dass die Studios kalte Füße kriegen.Ich hoffe der Black Widow-Film wird wirklich auch R-Rated und ein Erfolg. Dann ist Hellboy vergessen.
    • WhiteNightFalcon
      Ich bezweifle, dass das für Del Toro ein Hindernis wäre, einfach aus einer anderen Comicstory ein tolles Drehbuch zu basteln.
    • Ash Williams
      Kann ich nicht beurteilen. Kenne die Vorlage nicht.
    • Deliah C. Darhk
      Gebt uns Del Toro und Perlman für HB III, dann gebe ich mir auch den Film.
    • isom
      Wobei die Vorlage für ein R-Rating falsch gewählt war.
    • Bruce Wayne
      Warum kann niemand einen Deal mit Netflix aushandeln, um eine Hellboy Serie zu produzieren? Die Production Values wären vorhanden, die Episoden können kurz und Fall of the Week-artig sein. Wäre doch ein guter Kompromiss, denn mit GDTs finalen Film wird's wohl nichts mehr :/
    • Captain Schleckerhöschen
      In Deutschland warten halt alle auf den Avengers 4 Endgame Start, um sich dann 3 Stunden lang das Generation One Finale um die Ohren und Augen knallen zu lassen.^^ Da sind Filme wie Shazam und Hellboy leider nur nettes Beiwerk am Rande. Vielleicht hätte man wegen dem Superhelden Thema so einer starken direkten Konkurenz terminlich etwas mehr aus dem Weg gehen müssen. Der Markt ist halt auch Superhelden übersättigt und das nicht erst seit gestern, ohne Fanbrille betrachtet. Spass in deutschen Kinos ist zudem heutzutage auch immer eine Frage des Geldes. Trotzdem werden wir uns auf jeden Fall Hellboy im Kino reinziehen gehen.
    • Ash Williams
      Ich denke leider doch. Weil die Studios leicht beeinflussbar sind.
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