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    Monsterverse: Wie geht es mit King Kong, Godzilla und Co. weiter?
    Von Christian Fußy — 28.04.2019 um 12:00
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    Heute Abend zeigt RTL 2 um 20.15 Uhr die „King Kong“-Neuverfilmung von Peter Jackson, die eng an der Story des Originals bleibt. Die aktuelle Kino-Version des Risenaffen aus „Kong: Skull Island“ hingegen beschreitet demnächst komplett andere Pfade.

    United International Pictures (UIP)

    In Peter Jacksons „King Kong“ (2005), einem Remake des Filmklassikers „King Kong und die weiße Frau“ (1933), verliebt sich im Laufe des Films nicht nur das Publikum in Naomi Watts, sondern auch der namensgebende Affe. Wie wir alle wissen, endet die Geschichte dann mit einem tragischen Showdown am Empire State Building in New York, bei dem King Kong im Kampf mit dem Militär sein Leben aushaucht und Jack Black anschließend darüber philosophiert, dass es eigentlich nicht das Feuer der Gewehre, sondern Schönheit war, die den Affen zu Fall brachte (obwohl eindeutig er selbst die Schuld am Tod des Tieres trägt).

    Das ist zwar zeitlos, hat mit dem bedrückenden Schluss aber kaum Franchisepotenzial. Und weil man ohne den Titelhelden ohnehin schlecht ein Sequel drehen kann, entschied man sich bei bei Warner Bros., mit dem hauseigenen King-Kong-Film „Kong: Skull Island“ im Jahr 2017 stattdessen für einen kompletten Reboot, bei dem der Affe am Ende nicht nur noch am Leben ist, sondern auch zuhause auf seiner Insel bleibt.

    Was kommt als nächstes für King Kong?

    Dort bleibt er auch erst einmal sitzen, weil, wie in der Post-Credits-Szene von „Skull Island“ bereits angedeutet, Godzilla im selben Film-Universum sein Unwesen treibt und dessen zweiter Streich „Godzilla 2: King Of The Monsters“ (Fortsetzung zu „Godzilla“ von 2014) erst einmal die Bühne für den Auftritt des pazifischen Insel-Primaten vorbereiten soll. Horrorveteran Michael Dougherty („Krampus“, „Trick 'r Treat“) inszeniert die Materialschlacht, in der Godzilla, seit 2015 übrigens offiziell Ehrenbürger von Tokios Shinjuku-Bezirk, den Kult-Gegnern Ghidorah, Rodan und Mothra (und vermutlich noch vielen anderen Monstern) auf die Mütze hauen wird. Der Film startet am 30. Mai 2019 in den deutschen Kinos.

    In Adam Wingards Nachfolger „Godzilla Vs. Kong“ kommt es dann endlich zum Aufeinandertreffen der Giganten. Über den Monster-Blockbuster selbst ist bisher erst sehr wenig bekannt, angeblich soll es darin um eine Expedition gehen, mit der die Wissenschaftler von Monarch dem Ursprung der „Titanen“ getauften Riesenkreaturen auf den Grund gehen wollen.

    Die Cast-Liste allein, auf der auch einige Rückkehrer aus „King Of The Monsters“ stehen, macht allerdings schon ordentlich Lust auf den Film. Neben „Stranger Things“-Kind Millie Bobby Brown sehen wir in „Godzilla Vs. Kong“ auch Kyle Chandler („Aufbruch zum Mond“), Danai Gurira („Black Panther“), Alexander Skarsgård („Tarzan“), Eiza González („Baby Driver´“), Rebecca Hall („Vicky Cristina Barcelona“), Julian Dennison („Deadpool 2“), Demian Bichir („The Hateful 8“), Ziyi Zhang („Hero“), Lance Reddick („Fringe“), Shun Oguri („Crows Zero“, „Let Me Eat Your Pancreas“) und Brian Tyree Henry („Atlanta“). Ein genaues Startdatum in Deutschland hat der Film noch nicht. In den USA erscheint er voraussichtlich am 13. März 2020.

    Der vergleichsweise geradezu geerdete „King Kong“ läuft heute Abend um 20.15 Uhr auf RTL 2.

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    Kommentare
    • Jimmy Conway
      Leider ist der 76er Kong Film ziemlich langweilig.Das einzig Gute, wie John Guillermin die junge Jessica Lange in Szene setzte. Der Kong war schon recht geil auf die :-)Die Musik von John Barry war auch gut. Ansonsten gab es nur einen mickrigen Fight gegen ne Riesenschlange (gähn).Peter Jacksons Kong ist ähnlich wie das 33er Original um die 8 m groß. Je nach Einstellung auch mal größer oder kleiner.Der 76er Kong meine ich ca. 12 m.Und eben, Jacksons Kong bewegte sich halt wie ein Gorilla, also kein aufrechter Gang.
    • Klaus S aus S
      Das ist zwar zeitlos, hat mit dem bedrückenden Schluss aber kaum Franchisepotenzial.Und das ist auch das tolle an dem Film ^^
    • Sentenza93
      Wie geht es weiter? Kong braucht Steroide. 😂😉
    • alex1907
      der king kong von peter jackson war eher ein disney abklatsch. also Ehrlich eislaufen während der ganzen getümmel???? Wie liab :D
    • isom
      Kam mir nicht so vor ,zumindest nicht auffallend ,aber vielleicht lag das am Körperbau ,der Kong von 76 war wie der 33er und der Monsterversekong aufrecht gehend ,wie Bigfoot ,während der von 2005 wie ein normaler Gorilla gebaut war .
    • Pawel N.
      Den von 1976 finde ich besser......Beim 2005 ist mir KingKong zu klein.
    • isom
      Den 2005er Kong fand ich super und das Ende macht mich immer noch fertig ,wenn ich es sehe,nicht nur weil er stirbt ,sondern weil es nicht so aussieht ,als ob die Menschen irgendwas gelernt hätten ,sie denken immer noch ,dass er ein böses Monster war ,sie machen Fotos von den Piloten vor dem Körper, erinnert mich an die Touristen ,die auf Safari gehen und dort illegal(?) Tiere abknallen.
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