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    Darum freue ich mich nach "Avengers 4" erst so richtig auf "Guardians 3"
    Von Tobias Mayer — 04.05.2019 um 16:50
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    Viele Fans der Marvel-Filme haben eh Bock auf den dritten „Guardians Of The Galaxy“ – aber die Geschichte von „Avengers: Endgame“ liefert zwei gewichtige neue Gründe für Vorfreude. Sie lässt nämlich darauf schließen, worum es in „Guardians 3“ geht…

    Walt Disney

    +++ Meinung +++

    Wie ihr euch vielleicht schon gedacht habt, enthält dieser Artikel Spoiler zu „Avengers 4: Endgame“

    Schon klar: Wer „Guardians Of The Galaxy“ und den Nachfolger mag, dem müssen wir hier nicht mehr groß erklären, warum auch „Guardians 3“ aller irdischen Voraussicht nach ein Knaller wird: James Gunn entwarf die Abenteuer der intergalaktischen Außenseitertruppe mit wandelndem Baum und sprechendem Waschbären als Trilogie. Er hat also auch nach „Volume 2“, wo die Guardians noch näher zusammenrückten und einige Familienangelegenheiten klärten, noch was zu erzählen – und darf seine Geschichte doch auch wieder selbst inszenieren, nachdem er zwischenzeitlich von Disney wegen alter, geschmackloser Witze-Tweets gefeuert worden war.

    Den ersten Entwurf zu „Guardians Of The Galaxy 3“ hat James Gunn längst fertig. Marvel-Chefproduzent Kevin Feige dürfte ihm vorher verraten haben, wie „Avengers 4: Endgame“ für zwei wichtige Figuren ausgeht: Thor (Chris Hemsworth) und Gamora (Zoe Saldana). Denn „Guardians 3“ dürfte nach dem „Endgame“ spielen. Alles andere wäre erzählerisch sinnlos. Und weil das Trilogie-Finale eine Fortsetzung von „Avengers 4“ wird, muss sich die Chaoten-Truppe darin wahrscheinlich mit einem neuen Team-Mitglied auseinandersetzen und einem anderen, das irgendwie auch neu ist.

    Jeder Clique tut es gut, wenn sie ab und an mal ein bisschen aufgemischt wird. Die Guardians sind keine Ausnahme. Im zweiten Film kam die Antennen-Frau Mantis (Pom Klementieff) mit an Bord, die Emotionen von Menschen lesen kann. Mantis bescherte uns eine lustige Szene, in der sie Peters Gefühle für Gamora ohne Rücksicht auf… nun ja Gefühle offenlegte und Drax damit einen Lachanfall bescherte.

    Kurz: Neue Guardians bringen Witz und neuen erzählerischen Schwung. Ich kann mir in dieser Hinsicht keinen besseren Neuling als Thor vorstellen!

    Hammer-Kombi

    Schon das erste Treffen von Thor und den Guardians gehörte zu den witzigsten Momenten in „Avengers 3: Infinity War“: Der Donnergott, damals noch mit Muskeln und fescher Kurzhaarfrisur, wird von Peter Quill (Chris Pratt) und seinen Leuten aufgelesen – und macht den Captain in seiner ganzen Chris Hemsworthischem Schönheit erst mal so richtig eifersüchtig. Der Schwanzvergleich, den die beiden umgehend starten – selbstbesoffener Surferboy vs. trottelig-süßer großer Junge – wird in „Avengers 4“ fortgeführt, als der dann fette und langhaarige Thor zum neuen Crewmitglied wird.

    Zwei mit so vortrefflichem komödiantischen Timing ausgestatteten Typen wie Hemsworth und Pratt in „Guardians 3“ beim Kabbeln zusehen – das ist mal eine schöne Aussicht. Vor allem, weil James Gunn den beiden ein paar knackig-frotzelnde Dialoge auf die sexy Leiber geschrieben haben dürfte.

    Wegen Gamora könnten Thor und Peter sich dann so richtig in die Haare kriegen – zumal es ja um eine Gamora aus der Vergangenheit geht, die eben noch längst nicht in Peter verknallt ist. Die Uhr wurde zurückgedreht, Peter muss wieder von vorne baggern und der Vorteil landet schließlich, wer weiß, vielleicht sogar beim Donnergott.

    Ihre Geschichte ist noch längst nicht zu Ende

    So viel zum komödiantischen Potential der neuen „Guardians 3“-Kombi. Mindestens genauso wichtig aber ist, dass Gunn für Thor und Gamora Stoff zum Erzählen hat. Thor ist am Ende von „Avengers 4“ zwar nicht mehr so am Boden wie im ersten Drittel des Films, wo er mit Korg (Taika Waititi) und Miek in einer Slacker-Bude verlottert – aber auch ein gutes Stück entfernt von seiner alten Form. Und dabei geht es weniger ums Aussehen: Thor gehört zu den Helden, die im MCU am meisten verloren haben: Familie, Königreich, Hammer. Er ist ein trauriger Außenseiter und hat mit den Guardians die Leute getroffen, die am besten wissen, wie sich das anfühlt.

    Bei Gamora wiederum ist überhaupt nicht so klar, ob und wann sie in „Guardians 3“ wieder zur Crew stoßen wird (am Ende von „Avengers 4“ gehört sie nicht dazu, da sucht Peter Quill nach ihr). Hier wird spannend sein, wie sich die Zieh-Tochter des Oberdiktators, der gerade für die katastrophalsten Jahre in der Geschichte der Galaxis verantwortlich war, hinsichtlich ihres Schicksals entscheidet: Muss sie denselben Pfad wählen wie ihre in „Avengers 3“ getötete Version aus der anderen Zeitlinie, in die sie nun gesprungen ist?

    Nach jetzigem Stand dürfte „Guardians Of The Galaxy Vol. 3“ erst 2021 oder 2022 in die Kinos kommen.

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    Kommentare
    • Piet
      absolut, was auch nicht zuletzt an karen gillan's performance liegt die aufrund ihres hübschen gesichtes sonst oft untergeht -oder in den hintergrund rückt- wohingegen es hier genau andersrum ist.
    • Klaus S aus S
      :)
    • Piet
      Here’s who still unaccounted for after Avengers: Endgame2014 Gamora: The Gamora who traveled with Thanos from 2014 to 2023 helps defeat her father. When Tony snaps his fingers at the end of that battle, Thanos and all his henchman disappear. Since Gamora fought alongside the good guys, she presumably survived. But it’s unclear where she is at the end of the film. Star-Lord tries to look for her on his ship’s navigation system, and Guardians of the Galaxy Vol. 3 will probably follow his quest to find her.Ich nehme deine Entschuldigung hiermit an;)
    • Klaus S aus S
      Ich hab Recht, das gönn ich mir und das letzte Wort da es mein Beitrag ist :)
    • Piet
      Die gesamte Herangehensweise, dass der Benutzer der steine detailliert wissen muss auf wen er sie anwendet ist völlig absurd.Thanos hat sich beim Snap gedacht eliminier wahllos 50% aller Lebensformen im Universum und die Steine haben es gemacht.Kannte er jeden der 50% persönlich?Wieso kommt man hier also zu dem Schluss, dass wenn Stark sich denkt eliminier Thanos und seine Gefolgsleute er wissen muss wer dazu gehört und wer nicht? Professor Hulk hat beim Snap wie er selbst sagt gedacht: Bring alle zurück die Thanos hat verschwinden lassen UND Black Widow sprich, man kann gezielt ansteuern oder die Steine entscheiden lassen (vermutlich in Form des Soul Stones)So wird es auf jeden Fall jedes Mal beim Snap dargestellt.
    • Piet
      du benimmst dich wie ein kleines kind. hauptsache das letzte wort habenGamorra lebt nicht mehr, feddich.wenn es dich glücklich macht, gönn dir!
    • Klaus S aus S
      sag mal was sollen deine Unterstellungen eigentlich gehts noch ?Wenn man mit Dir nicht sachlich und freundlich diskutieren kann lassen wir es mal lieber ganz mein Lieber und Gamorra lebt nicht mehr, feddich
    • Piet
      nein, er war deutlich schwächer, deswegen konnte stormbreaker im finale auch nicht mehr sein volles potential entfalten.Alle drei waren das, cap hat gegen sein jüngeres ich verloren, tony 5 jahre daddy gespielt und thor - sie plauze.die avengers die noch im dienst waren (siehe scarlet witch) waren hingegen genau so stark oder sogar stärker.
    • Piet
      auch da muss ich dir leider widersprechenMan kann es drehen und wenden und schönreden aber es passt nicht das sie den Schnipser überlebt hatdoch, dass du nicht bereit bist das einzusehen ist mir nach diesem satz klar, aber ich führe es hier dennoch mal aus:1. wenn Tony Gamorra verschont hat, warum stehts sie dann nicht neben ihrer Schwester auf Tonys Beisetzung, das wäre ja wohl das mindeste gewesen was man dann macht oder ?wie schon gesagt, hat sie -meiner intepretation nach- der soul stone verschont und nicht tony. das sie in besagter szene nicht auftaucht ist auch nicht unlogisch sondern ganz normales story telling. gibt x gründe zu erklären warum sie nachvollziebar nicht da ist das fällt aber auf jeden fall -nicht mal ansatzweise- in den bereich der unlogik.2. Ausserdem wäre sie ein Paradoxon nachdem Cap alle Steine wieder zurück gebracht hat da Thanos mit seinen Schergen aus einer parallelen Zeitlinie in die Gegenwart kam die nun nicht mehr existiert.das entspricht nicht der intepretation der multivers-theorey and auch nicht der ausführung im film.der moment als thanos und seine crew ihre 2014 zeitline verlassen haben wurde unsere zeitlinie zu ihrer gegenwart. nichts was in der 2014 zeitlinie nachträglich noch passiert ändert etwas daran. es geht noch viele weiter: absolut gar nichts was irgendwo in irgendeiner zeitline im film passiert verändert oder beeinflusst die unsere. das problem des daduch möglichen ressourcen diebstahls (stichwort zeitduplikate, PIM partikel oder eben die Steine selbst) wird im film zu einem moralischen erklärt. deswegen nimmt CAP auch nicht alle PIM partikel und deswegen bringen sie die steine am schluss zurück. sie müssten das nicht, es würde lediglich x verschiedene neue realitäten erzeugen für dessen miserablität sie im zweifelsfall verantwortlich wären.der einzige angreifbare logisch knackpunkt ist die (nicht gezeigte) rückkehr des alten captain americas in unsere zeitline.
    • FilmFan
      Nicht für diese Spezies. Die leben für Ego und ihren Unsinn den sie verbreiten wollen.
    • hunter_x
      und täglich grüßen einen auch 2-3 User die sich darüber beschweren, obwohl Sie den Bericht auch einfach ignorieren könnten. Es sind nun mal aktuelle Themen die viele User interessieren, ob euch das gefällt oder nicht.
    • FilmFan
      Das Wortgefecht setzte nur das fort was in IW bereits ein Schwachpunkt war. Ein alberner Dialog zwischen Quill und Thor.
    • HicksBerlin
      Korrekt. Und wenn man die Guardians-Charaktere wirklich durch und durch kennt und versteht, wie sie ticken, versteht man auch, wie feinfühlig und treffsicher man bei dem Gerangel zwischen den beiden war. Die beste Interaktion von Charakteren in IW. Alles andere wurde dann eher oberflächlich.
    • FilmFan
      Die größte Geste von Thor im Film war Valkyrie zur Königin zu machen. Ich fand seine Entwicklung sehr gut inszeniert.
    • FilmFan
      Thor, Nebula (die eine erfreuliche Entwicklung außerhalb der GotG-Truppe hingelegt hat) und (Neu) Gamora. Der neue Guardians Film weckt so langsam mein Interesse. Wenn er denn tatsächlich nach Endgame spielt.
    • FilmFan
      Ich find´s gut. Könnte doch interessant zu sehen sein wie sich Quill von seiner heißgeliebten Gamora einen Korb nach den anderen holt.
    • Hans H.
      Avengers, GoT, Star Wars .... und täglich grüßt ....
    • Deliah C. Darhk
      Warum sollte Tony auch nur einen Gedanken an Gamora oder sonst wen unter Thanos Gefolgen haben? Er weiß ja nicht einmal wer sie ist.Verabschiedet wurde Gamora ja in IW.Die jüngere Version in Endgame hat ihre Bedeutung ja gar nicht.
    • Klaus S aus S
      Ja er wusste von Quill das Thanos sie getötet hat um den Soul Gem zu erhalten, wie sie aussieht weiss er aber nicht
    • jimbob
      Nein hat er aber nicht, hab bei der zweiten Sichtung des Filmes sogar extra drauf geachtet.Deswegen sag ich ja, dass es offscreen theoretisch möglich wäre, dass Quill von ihr erzählt haben könnte, kurz vorm Kampf auf Titan und selbst wenn nicht, da 1und1 zusammenzuzählen, ist jetzt auch nicht sooo schwierig. Tony kriegt ja zwei Mal onscreen aktiv mit, dass Gamora eine wichtige Rolle für Quill und die Guardians spielt, nur deswegen bekeilen sie sich ja beim ersten Aufeinandertreffen :DMir geht es jetzt dabei wirklich nur um den Punkt, dass Tony durchaus von ihr gewusst haben könnte.
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