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    Nach "Avengers 4: Endgame": Wird das die nächste Generation von Superhelden?
    Von Felix Weyers — 03.05.2019 um 14:15
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    Nach dem großen Finale der Infinity Saga müssen sich die Avengers neu aufstellen. Möglicherweise konnten wir in „Avengers: Endgame“ bereits einen ersten Blick auf die nächste Generation von Superhelden werfen: Die Young Avengers.

    Marvel Studios

    Achtung, es folgen Spoiler zu „Avengers 4: Endgame“!

    Das epische Finale von elf Jahren MCU ist endlich da. Seit dem 24. April 2019 können wir die Avengers in ihrem wohl größten Kampf gegen Widersacher Thanos (Josh Brolin) auf der Leinwand verfolgen. Und eines ist sicher: Nach den Geschehnissen der sogenannten Infinity Saga wird es die Avengers in ihrer ursprünglichen Konstellation nicht mehr geben.

    Zum einen hat Thor (Chris Hemsworth) seinen Herrschaftsanspruch an Valkyrie (Tessa Thompson) abgetreten und sich zumindest vorübergehend den Guardians Of The Galaxy angeschlossen. Zum anderen mussten die Helden im Kampf gegen Thanos zwei schwerwiegende Verluste hinnehmen. Black Widow (Scarlett Johansson) opferte sich für den Seelenstein, während Tony Stark alias Iron Man (Robert Downey Jr.) an den Folgen seines eigenen Fingerschnipsers mit den Infinty-Steinen starb. Zudem scheidet Captain America (Chris Evans) aus dem Team aus, der sich entscheidet, ein glückliches Leben mit Peggy Carter (Hayley Atwell) in einer anderen Realität zu verbringen.

    Bereits im Januar 2019 gab es erste Berichte darüber, dass Marvel die nächste Generation an Superhelden für einen Film wie „Young Avengers“ bzw. „New Avengers“ in Stellung bringt. Nun gibt es erste Anzeichen dafür, dass hinter den Spekulationen tatsächlich mehr steckt.

    Werden das die Young Avengers?

    Nach dem Tod von Tony Stark finden sich viele seiner ehemaligen Weggefährten zu einer Trauerfeier auf dem Anwesen der Starks ein. Neben unter anderem Steve Rodgers, Happy Hogan (Jon Favreau) und Clint Barton (Jeremy Renner) sehen wir auch Clints Tochter Lila (Ava Russo) sowie Scott Langs Tochter Cassie (Emma Fuhrmann). Zu Beginn von „Avengers 4“ lehrt Clint seine Tochter, mit Pfeil und Bogen zu schießen, und gibt ihr nach einem Volltreffer sogar den Spitznamen Hawkeye. Wer wäre wohl besser geeignet, die Nachfolge von Clint anzutreten, als seine beste Schülerin? Ein weiteres Indiz dafür, dass Lila in die Fußstapfen ihres Vaters treten wird, ist die geplante „Hawkeye“-Serie beim Netflix-Konkurrenten Disney+, in der Clint seiner Tochter endgültig das Zepter bzw. den Bogen überreichen könnte.

    Möglicherweise stößt aber auch Katherine Langford als Kate Bishop zu den Young Avengers. Bereits vor „Endgame“ wurde verkündet, dass der „Tote Mädchen lügen nicht“-Star eine Rolle in dem Blockbuster übernehmen würde, letztlich tauchte sie aber doch nicht auf. In der Comicvorlage ist Bishop eine weitere Figur mit dem Heldennamen Hawkeye, die ebenfalls mit Pfeil und Bogen, aber ohne Superkräfte kämpft.

    Cassie Lang machte bereits in „Ant-Man And The Wasp“ deutlich, dass sie auch einmal ein Superheld wie ihr Vater werden möchte. Daran dürfte sich nach „Avengers 4“ nicht viel geändert haben. In den Comics ist Cassie Lang ebenfalls keine Unbekannte, dort nahm sie bereits die Identität von Stature an und besitzt einen Anzug mit ähnlichen Fähigkeiten wie der ihres Vaters.

    Zu guter Letzt sehen wir während der Trauerfeier noch einen Jungen, der einigen Zuschauern bekannt vorkommen dürfte. Es handelt sich um den gealterten Harley Keener (Ty Simpkins) aus „Iron Man 3, der Tony Stark in der Not seine Garage als Unterschlupf anbot und mit ihm am defekten Iron-Man-Anzug tüftelte. Die beiden teilen ihre Faszination für alles rund um Technik. Am Ende von „Iron Man 3“ stattet Stark den Jungen als Dank mit allerlei High-Tech-Equipment aus. Die Voraussetzungen für eine Zukunft als neuer Iron Man sind also gegeben.

    Ein junger Loki?

    Wir wissen bereits, dass Loki (Tom Hiddleston) seine eigene Serie auf Disney+ bekommt. Allerdings ist noch nicht klar, in welchem Zeitraum die Handlung angesiedelt ist, zumal Loki während der Ereignisse von „Avengers 4“ mit dem Tesserakt an einen unbekannten Ort verschwindet. In den Young-Avengers-Comics wird Loki im Körper seines jüngeren Ichs gefangen und schließt sich den jungen Helden an. Ob diese Idee auch in der Serie oder zu einem späteren Zeitpunkt aufgegriffen wird, bleibt abzuwarten.

    Shuri (Letitia Wright), die Schwester von T’Challa alias Black Panther (Chadwick Boseman), dürfte mit ihrem Wissen und den ihr zur Verfügung stehenden Ressourcen ebenfalls eine Bereicherung für ein mögliches junges Heldenteam sein, falls sie nicht in Zukunft selbst in den Anzug des Black Panthers schlüpft. In „Captain Marvel“ lernen wir außerdem die junge Monica Rambeau (Akira Akbar) kennen, die in den Comics nach einem Unfall selbst an Superkräfte gelangt und schließlich die Identität von Captain Marvel annimmt. Mittlerweile dürfte sie allerdings zu alt für ein junges Heldenteam sein, denn nach „Endgame“ müsste sie bereits um die 40 sein.

    Spider-Man als Anführer?

    Peter Parker alias Spider-Man (Tom Holland) wurde bereits in „Avengers 3: Infinity War“ von Tony Stark zum Avenger befördert. Obwohl er noch relativ jung ist, durfte er bereits am eigenen Leib erfahren, was es heißt, ein Avenger zu sein. Damit kann er sich vermutlich am besten in die Lage der potentiellen neuen Helden versetzen und könnte die Rolle eines Anführers oder Mentors ausfüllen, der sie an seinen Erfahrungen teilhaben lässt. Hinzu kommt, dass Peter in „Spider-Man: Far From Home“ mit Nick Fury (Samuel L. Jackson) zusammenarbeiten wird. Der könnte ihn damit beauftragen, sich um neue Kandidaten als Superhelden zu kümmern.

    Ob Peter Parker alias Spider-Man tatsächlich als neuer Anführer aufgebaut wird, erfahren am 4. Juli 2019. Dann startet „Spider-Man: Far From Home“ nämlich in den deutschen Kinos.

    Disney+ als Ausgangspunkt

    Natürlich könnten die Young Avengers direkt in einer Kinoadaption auf die große Leinwand befördert werden. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass Disney seinen neuen Streaming-Dienst nutzt, um die kommende Generation an Superhelden zunächst mit kleineren Abenteuern in Serienform auf die wirklich großen Herausforderungen vorzubereiten.
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    Kommentare
    • Heavy-User
      Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass der Spaß, selbst wenn er sich teilweise wiederholt, nicht verloren geht. Allein deswegen auch, weil man emotional angesprochen wird und dementsprechend mitfiebert.Aber genau so hatte ich eine Arbeitskollegin, die sich nicht mit Serien und Co, anfreunden kann und einfach emotional nicht berührt war. Daher hatte sie keine Lust Serien zu schauen....... ;-)
    • Deliah C. Darhk
      Richtig, aber das weiß dann ja keiner ausser old Cap und Peggy.
    • Der Eine vom Dorf
      Ja, ab dem Auftauen müsste es aber zwei gegeben haben. Einen jungen Avenger und dann den alternden Cap.
    • Deliah C. Darhk
      In der Gegenwart ist er ja weg, weil er bei Peggy in 1970 blieb.Von 1970 bis 2023 gab es ihn aber doppelt.Da lag aber einer von beiden die meiste Zeit im Eis.
    • HalJordan
      Die Frage stellt sich wohl eher, ob RDJ dann überhaupt noch Bock darauf hat. Er müsste ja keine Actionszenen o. Ä. mehr machen, allerdings hat er die Rolle nun so lange verkörpert. Ich kann gut verstehen, wenn der gute Bob mal etwas anderes machen möchte. 10 Jahre sind eine verdammt lange Zeit.
    • Der Eine vom Dorf
      Dafür spricht, dass Cap am Ende nicht diesen Zeitreiseanzug anhat, wenn er plötzlich auf der Bank sitzt. Dagegen spräche allerdings, dass er dann in der Gegenwart ja eigentlich zwei Mal existieren müsste. Einmal im aufgetauten Zustand und dann nochmal als Rentner. Oder verzettel ich mich da gerade?
    • Kerstin Schütte
      Zur Zeit freue ich mich nur auf die Guardians. Spiderman wird wahrscheinlich geschaut da es noch zu der Phase drei gehört.Inwieweit ich danach Serien und Filme schaue weiß ich heute noch nicht. Ich bin traurig dass die Phase drei um ist. Aber irgendwie reicht es auch.Sollte es aber so sein wie in den letzten Jahren und die meisten Blockbuster sind einfach für mich Schrott bleibt Marvel wohl die einzige Alternative zu arthouse für mich wenn es mal um gute unterhaltungsfilme geht.Dabei ist es mir egal ob die Helden alt jung männlich oder weiblich sind. Wenn sie es schaffen dass man sich mit denen identifizierenn kann, Stände ich einer neuen Phase nicht kritisch gegenüber. Mal schauen.Ich war den aktuellen Film zweimal im Kino schlauen. Die meisten waren schätzungsweise unter 25 Jahre so dass ich denke dass da noch ein Markt existiert.
    • Deliah C. Darhk
      Ich bin mittlerweile ganz woanders:Cap blieb einfach in 1970.Da war Peg schon raus aus der Geschichte.Er selbst war schon immer der Mann mit dem sie sich ins Private zurückzog.Das hat nur keiner gemerkt, weil niemand wusste, dass Cap Amerika wieder auftauchen würde.Zu der Bank konnte er dann spazieren.
    • Deliah C. Darhk
      Ich hätte gerne gesehen, dass Thor Thanos ausschaltet.Seine erneute Niederlage und, dass Cap ihn mit Mjölnir retten musste tat schon etwas weh.Ich nehme an, weil die Welt quasi mit heruntergeladenen Hosen erwischt wurde und Ross durch das Sokovia-Abkommen eine Mitschuld an der Trennung der Avengers und damit indirekt an Thanos Sieg trug hat er selbst nach Caps wichtiger Rolle bei der Rüxkholung das Thema stillschweigend ausser Kraft gesetzt.Vielleicht hat er selbst fünf Jahre um Betty getrauert und muss Cap nun dankbar sein.Aber hast Recht. Eine kurze Erklärung hätte in den Film gehört.Vielleicht war Caps Gruppe seine Sozialstunden. Wer weiß?
    • Bobby L.
      bin wohl doch nur ich merkwürdig^^
    • Joe H
      Ich hab die Filme alle gesehen, aber kaum im Kino.
    • Sentenza93
      Nett gemeint. 😂😊
    • Bobby L.
      Ich würde gern wissen, ob es in unserer Community hier viele oder überhaupt wen gibt, der sich die ganzen Superhelden-Filme nicht angesehen hat.Ich war noch dabei, als es los ging mit Spiderman und Iron Man usw., aber nach Iron Man war das Interesse bei mir einfach raus. Ich habe danach nur noch Thor und GotG gesehen.Gut, mich interessieren eh nur selten Blockbuster. Das Einzige an Action, was ich die letzten Jahre im Kino gesehen habe waren Mad Max : FR, John Wick 1+2, MI:6 und Atomic Blonde. Dennoch finde ich es etwas wunderlich, dass scheinbar die gesamte Community - die wie ich denke aus vielen Filmkennern besteht - sich Jahr für Jahr, mehrmals pro Jahr den gleichen Film gibt.Das soll keine Kritik sein, soll jeder gucken, was ihm gefällt. Ich finde es nur erstaunlich, dass euch das nie langweilig wird.Ich sehe mir gerne mal Filme ohne Anspruch oder Originalität an, aber eben nur ab und zu.Und das Argument mit dem Universum, bei dem man wissen möchte, wie es weitergeht zählt für mich auch nicht. Ich breche auch mal Serien mit sympathischen Figuren ab, wenn die Serie mir einfach zu wenig bringt.Haben wir hier noch mehr Superhelden-Film-Muffel? Vl blöd, dass unter nem Superhelden-Film-Artikel zu fragen. :PUnd wie siehts eigentlich mit der FS-Redaktion aus?
    • Der Eine vom Dorf
      Vermutlich tritt nun das ein, was viele hier schon vor einigen Jahren prophezeit haben: MCU-Fans der ersten Stunde sind gesättigt und die Darsteller ebenso. Daher haben sie vermutlich einen guten Zeitpunkt gefunden für die Übergabe des Staffelstabs. Diese junge Generation interessiert mich derzeit genauso viel wie die Charaktere von DC. Also recht wenig.
    • Der Eine vom Dorf
      DC. Reicht als Erklärung. 😅
    • Der Eine vom Dorf
      Ich glaube, er meint vielmehr, dass Cap ja wieder zurück in der ursprünglichen Timeline ist. Er IST somit in keiner anderen Realität, er WAR es lediglich. Wobei auch das für mich irgendwo mittlerweile hinkt. Um Nichts an der ursprünglichen Realität zu verändern, hätte Cap in der alternativen Realität mit Peggy ja nur rumsitzen dürfen. Wobei ja alleine die Jahrzehnte mit Peggy die Realität schon irgendwie ändern müssten.
    • Sentenza93
      So oder so. Hätte es cool gefunden, Ghost zu sehen. 😊 Auch gern mit den Pym's/van Dyne's. 😊Ich hätte diesen Teamshot mit Wanda, Tony, Steve und Thor richtig gefeiert. 😊Er muss ja nicht gewinnen. Nur lange genug durchhalten. Irgendwie hatte Hulk in Sachen Kampf wenig zu tun. Das fand ich schade.Auch so ein Punkt, die hätten Ross vorher schon mal einbauen sollen. Dass man vielleicht sieht, wie er sie offiziell begnadigt oder so. Weil so war es einfach nur schlechte Schreibe. Die Autoren: Mist, die Accords gibt's ja noch. Ist ja eigentlich ein großes Thema. Ach, f*ck it. 😂
    • Deliah C. Darhk
      Die Spuren durch Thanos Auslöschung dürften schwerer ins Gewicht fallen. ;)Also, ich hatte auch erwartet, dass Witch das das Ding vom Himmel holt und Thanos damit begräbt.Das hätte Hulk erneut verloren.Je wütender, je stärker. Banners Verstand bremst ihn aus.In IW sollte Rhodes sie ja verhaften. Hat er dann nur nicht getan.Danach hatte Ross dann vielleicht auch andere Probleme. Etwa die Hälfte seiner Leute dürfte ja auch 'weg' gewesen sein.Tony hatte das Abkommen doch unterschrieben. Gab keinen Grund für Ross nicht zu kommen.Dass Winter Soldier ihn nicht gerade abschießen würde dürfte ihm klar gewesen sein.
    • natchan
      http://www.filmstarts.de/na...
    • Sentenza93
      Naja, Hank nochmal in einem Schrumpfanzug? Er sagt ja im ersten Ant-Man, dass es Spuren hinterlassen hat.Wobei das echt cool ausgesehen hätte bestimmt.Ach Deliah, Du weißt, was ich brauche ;D :DWobei ich da auch gefühlte zwanzig Alternativen haben. Thor mit Stormbreaker, Cap mit Mjölnir, Tony im Anzug, die auf das Schiff feuern. Packt noch Scarlet Witch dazu, die versucht es mit ihren Kräften zu zerreissen oder einfach auch drauf schießt. Wäre bestimmt ein geiler Shot geworden. Oder lasst Hulk durch das Ding brettern. Oder beides. ;D Und lasst Hulk denjenigen sein, der versucht Thanos den Handschuh abzunehmen. Hab mich richtig geärgert, dass es kein Rematch zwischen Thanos und Hulk gab.Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, warum wurden Cap und Co. nicht verknackt. Auch das Ross einfach, ohne mit der Wimper zu zucken, bei der Beerdigung dabei ist.Ich mag Endgame als Spektakel wirklich auch sehr, aber bei der Schreibe, da haben die leider einiges verhauen.
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