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    Hat euch das "Avengers 4"-Ende verwirrt? Die Regisseure klären auf
    Von Tobias Mayer — 01.05.2019 um 18:50
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    Was wir genau meinen, haben wir in der Überschrift noch nicht verraten. Denn das könnte als Spoiler zu „Avengers: Endgame“ gesehen werden. Achtung Spoiler: Es geht um Captain America und die Zeitreisen.

    Walt Disney

    Ab dieser Stelle schreiben wir detailliert über „Avengers 4“. Spoiler-Warnung!

    Avengers: Endgame“ endet mehrfach. Schließlich werden die Handlungsstränge unterschiedlicher Helden, die wir seit vielen Jahren verfolgen, zum Abschluss gebracht. Die Geschichte von Steve Rogers alias Captain America (Chris Evans) geht mit einem wunderschönen Twist zu Ende: Er bringt die Infinity Steine durch Zeitsprünge wieder an ihre ursprünglichen Plätze – und kehrt dann selbst zu dem Platz zurück, an den er gehört: an die Seite seiner großen Liebe Peggy Carter (Hayley Atwell).

    Als Cap im Finale seines Solo-Films ins Eis eingeschlossen wird, trennt ihn das von Peggy. Nachdem er in der Gegenwart aufgetaut worden ist, sieht er sie nur noch mal kurz als alte, sterbende Frau wieder. Cap stellt sein Leben in den Dienst von Land und Galaxie. Doch dann endlich darf er doch noch das andere Leben führen, von dem er sich bereits verabschiedet hatte.

    Zum Schluss von „Avengers 4“ sehen wir einen alten, glücklichen Steve Rogers mit Ehering. Er sitzt auf der Bank am See und reicht den Schild weiter an seinen Freund Sam Wilson (Anthony Mackie), der damit zum neuen Captain America wird.

    Aber wie kann das eigentlich sein, wenn Cap doch zuvor in eine den Regeln dieses Films nach andere, nicht mit der Gegenwart verbundene Vergangenheit gesprungen ist?

    Gab es in dieser Vergangenheit dann zwei Caps/Steve Rogers (also erstens den dorthin gesprungenen und zweitens den, der eh schon da war)?

    Zeitreisen erklärt

    Auf einem chinesischen Fan-Event zu „Avengers 4“ (englische Übersetzung via Reddit) beantwortete Joe Russo, der den Film zusammen mit seinem Bruder Anthony inszenierte, die Fragen der Zuschauer und bekam erwartungsgemäß auch Gelegenheit, das Zeitreise-Konzept von „Endgame“ zu erklären (falls jemand im Film nicht so richtig aufgepasst hat).

    Du kannst die Zukunft nicht verändern, indem du einfach in die Vergangenheit gehst. Aber es ist möglich, eine andere alternative Zukunft zu erschaffen. Es gibt keinen Schmetterlingseffekt. Jede deiner Entscheidungen in der Vergangenheit kann eine neue Zeitlinie verursachen. Nehmen wir den alten Cap am Ende des Films als Beispiel. Der führte sein Eheleben in einem anderen Universum als das Haupt-Universum. Er musste ins Haupt-Universum zurückspringen, um Sam den Schild zu geben.

    Bedeutet auch: In der Cap-und-Peggy-sind-gemeinsam-glücklich-Vergangenheit gab es tatsächlich zwei Caps. Joe Russo:

    Cap lebte dann ein komplett anderes Leben in der Vergangenheit. Wir kennen keine Details, aber mir gefällt die Vorstellung, dass er dabei immer noch vielen anderen Menschen geholfen hat. Ja, in dieser Realität gab es dann zwei Caps.“.

    „Avengers: Endgame“ läuft seit dem 24. April 2019 in den Kinos und startete so erfolgreich wie kein anderer Film zuvor.

     

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    Kommentare
    • FilmFan
      Es sind nur wenige die nachdenken. Alle anderen haben ihn verstanden. Übrigens 2 Milliarden Einspiel mal eben in knapp 2 Wochen.
    • FilmFan
      Ob das die Macher der Loki-Serie bedenken? Ne alternative Zeitline wäre doch ideal um Loki sein Unwesen weiter treiben zu lassen.
    • FilmFan
      Nur das es besagten Fluxkompensator im Film nicht gibt. Es wird ja im Film erklärt das es nur ein Film ist ;). Hätten sie den Doc aufgesucht wäre das was anderes gewesen. Dann wüssten wir das Endgame und Back to The Future in einem Universum spielt. So hinkt deine Theorie leider ;).Ist aber auch verzwickt mit den Zeitreisen. Jeder Filmemacher hat seine eigene Vorstellung. Es sollten langsam Standards her. Dann bekommen wir auch keine unsinnigen Artikel und noch unsinnigere Kommentare dazu :D.
    • Deliah C. Darhk
      Nach den Regeln des MCUs kann man die Vergangenheit gar nicht verändern, 'weil alles schon da ist'. So die Erklärung von Fiz.Ergo hat man unsere früheren Perspektiven einfach nur um jene Momente erweitert, die uns zuvor nicht gezeigt worden sind.Dieses Stimittel wird auch in Endgame selbst genutzt, denn da Cap die Steine exakt zum Zeitpunkt der Entnahme zurück bringt, hätte er zuvor an diesen Stellen bereits zu sehen sein müssen. Aber das erzählte man uns nicht, weil es das Ende der Geschichte vorweg genommen hätte.Aus diesem Grund muss Loks Serie auch damit enden, dass er wie die Steine der Avengers mit dem Tesseract zurückkehrt, indem er ein paar Gängelung weiter dann wieder gefangen genommen wird, was die drei Zukünftler eben nicht mitbekamen.Cape 'Heil Hydra' würde übrigens den grossen persönlichen Hass Brocks auf Cap erklären.Der schien in WS ja nur darauf gewartet zu haben endlich zuschlagen zu können. Da fehlte mir bislang so etwas die Vorgeschichte zu dieser persönlichen Note. Das hatte ich so als 08/15-Hintergrund Gut/Böse hingenommen.Jetzt habe ich eine schlüssiger Erklärung.Wären das alles neue Zeitlinien gewesen hätten übrigens die Avengers nicht mehr alle in die selbe Zeitlinie zurückkehren können, da nach der Erklärung wie die Zeitreise durch die Quantenebene funktioniert der Reisende nur vor oder zurück aber nicht quasi seitwärts reisen kann.Und jeder der Reisenden hatte nur genügend Pym-Partikel für einen Sprung zurück. Aus einer veränderten Zeitlinie hätten sie aber erst vor die Abspaltung zurück gemusst, und dann (Wie hätten sie das steuern sollen?) mit einem weiteren Sprung zurück in die ursprüngliche Gegenwart. Nur fehlte Ihnen dazu der Diesel.Es ist also basierend auf den vorliegenden Erklärungen im Film vollkommen unmöglich, dass es sich um Veränderungen und somit alternative Zeitlinien handelte.Caps Rückkehr als old Cap war aber keine Auswirkung der Rückgabe.Die wäre gewesen, dass eine alternative Zeitlinie basierend auf der Tötung des zeitgereisten Thanos sich mit Caps Abreise binnen fünf Sekunden hätte auflösen müssen, da sie nie passiert wäre.Das hätte dann zur Folge, dass die Gegenwart ab Entreißen Thanos' ebenfalls nicht passiert wäre und weder Tony tot noch Cap bereits abgereist wäre, und damit haben wir das Paradoxon. Die Frage, wie Thanos überhaupt nach der Abspaltung durch seinen Aufbruch in die Zukunft in die Timeline 1 der Avengers kommen konnte bleibt zudem auch noch unbeantwortet, denn eigentlich hätte er in die Zukunft jener Realität springen müssen, welche er mit seiner Abreise schuf. Aber das war nicht die Realität, aus welcher die Avengers gestartet und in sie zurückgekehrt waren.Hat mit den zerstörten Steinen nix zu tun.Die Reparatur = Eliminierung der Linie lag ja bereits in 2014, 9 Jahre vor der Zerstörung der Steine.
    • FilmFan
      Das er bei Peggy blieb und einfach die Jahre verstreichen lies bis zum Treffpunkt mit seinen Kumpels aus der Zukunft, zeigt für mich, es gibt nur diese eine Zeitlinie.
    • FilmFan
      Und aus diesem Grund sollte am am besten gar nicht weiter darüber nachdenken. Ich bleibe vorerst bei meiner eigenen Überlegung.
    • Bruce Wayne
      Moment mal: Eine Figur, die tatsächlich mal ihr Trauma und inneren Konflikt überwunden hat? Skandal! Der soll seine Cojones bitte abgeben! :P Was zum...? Willst du etwa dass all die Figuren gleich bleiben ohne irgendeine Entwicklung zu erleben? Ziemlich lahm.
    • TruthSeeker
      Einen Fehler hat meine Erklärung leider. Er hätte nach den Jahrzehnten Ehe mit Peggy Carter wieder in der Maschine herauskommen müssen (wie zuvor die Avengers mit den Steinen). Das er plötzlich am Seeufer sitzt, impliziert leider das die Vergangenheitsebene doch nicht so getrennt von der Gegenwart ist, wie es sein müsste. Er konnte anscheinend sein Leben leben und dann einfach zum See am entsprechenden Datum erscheinen.
    • Cirby
      Da hast du recht. Aber es ist doch total komisch, dass sich darüber im Film keiner Gedanken macht. Da wird nur über Die Zeit gesprochen. Aber dass sie, sobald sie in der Vergangenheit die Steine entwenden, zur Rückkehr auch die Dimension wechseln müssen, wird weder erklärt noch besprochen, sondern für selbstverständlich hingestellt. Dabei sollte sich Stark und Banner darüber auch Gedanken machen müssen. Das war das verwirrende.
    • Fuwa
      Hm, hast recht das habe ich übersehen. Macht Sinn. Danke für den Hinweis
    • Kai Neck (Haehnchen)
      Davon abgesehen war das größte Logikloch des Film das sie keinen Fluxskompensator hatten, und wie wir alle wissen, ohne den ist Zeitreisen gar nicht möglich! Typischer Anfängerfehler. Erst Fluxkompensator besorgen, dann in die Zeit reisen...!
    • Deliah C. Darhk
      Wäre mE eine komplette Neuschreibung für sie Figur und ihren Werdegang.Auch ihr Verhältnis zu Edwin Jarvis und Howard Stark würde sich durch Steves Anwesenheit neu definieren. Wäre ein richtiger Schmetterlingseffekt.
    • greekfreak
      Thor ist inzwischen eine Karikatur seiner selbst,was die Charakterentwicklung betrifft.In seinem ersten Film ist er ein arroganter Sack,der erst durch seine Erfahrung auf der Erde reift.In Avengers 1,Thor 2 und Avengers 2 ist er ein reifer Held.In Thor 3,ist er auf einmal ein sprücheklopfender Hampelmann,der Witze reisst während alles um ihn herum buchstäblich in Feuer und Asche untergeht.In Avengers 3,ist er dann ein verbitterter Rächer,dessen Zeil es ist Thanos zu killen.In Endgame,ist er ein bierbäuchiger Slacker,der Fortnite zockt,WTF?! Bei seinem nächsten Auftritt,ist er warscheinlich ein galaktischer Rapper oder sowas.Dazu wirft dieser ganze Zeitreise-Schmarnn eine Vielzahl von Logiklöchern und Paradoxen auf.
    • Deliah C. Darhk
      Würde Sinn machen.
    • Cirby
      Aber um sich mit seinen alten Kumpels zu treffen reicht es nicht, einfach zum Treffpunkt zu erscheinen. Er muss die Dimension wechseln, denn in der Dimension mit zwei Steve Rogers verläuft ja alles ganz anders.Und die Frage ist nun, wie kann er die Dimension wechseln? Er hat ja nur eine Zeitmaschine.
    • Bruce Wayne
      Der selbe Murks kam aber noch nie im Filmuniversum vor, daher macht deine Kritik eher in Bezug auf die Comics Sinn. Für das MCU ist diese Auflösung komplett neuartig und eröffnet ganz neue Dimensionen (pun intended) an Storytelling. Wäre also unklug, den Film dafür abzuwerten. Überlange stimme ich zu, Filler eher weniger. Fanservice war natürlich drin, aber das ist absolut nichts Schlechtes und ich habe auch keine Ahnung, warum Fanservice so einen schlechten Ruf genießt. Solange es innerhalb der Handlung Sinn ergibt, macht es das Gesamtwerk doch nur besser. Thor ist Geschmackssache, aber hinter den kreativen Entscheidungen bzgl. seiner Figur lag durchaus eine Botschaft bzw. ein tragischer Unterton. Das war nicht nur ein Hampelmann.
    • greekfreak
      Das ist ein persöhnliches Pet-Peevee von mir.Wir haben uns in die Ecke geschrieben und haben keinen Schimmer,wie die Helden den Tag retten können?Zeitreise oder Paralelle Dimension.Das geht mir schon in den Comics so auf den Senkel.In Civil War 1(in den Comics gibt´s auch noch einen 2ten),wird Cap am Ende erschossen.Es gibt einen ganzen Sonderband,wo Wolverine,diverse Figuren besucht um einen Weg zu finden,ihn wiederzubeleben.Bringt nichts,Cap ist mausetot.2 Jahre später belebt ihn Marvel wieder,wie?Die Kugel,hat ihn in ein Paralelluniversum befördert und er brauchte 2 Jahre um sich wieder hier durchzukämpfen.*facepalm*In der Dark Empire Storyline,wird Cap als Schläferagent von Hydra geoutet und übernimmt die Macht in den USA.Es wird vom,idiotischen Autoren,lang und breit in Interviews betont:das ist kein Klon oder ein Cap mit Gehirnwäsche was ich noch,vielleicht geschluckt hätte.Wie wurde es aufgelöst?Ein Schurke,hat mit Hilfe des Cosmic Cube,eine alternative Realität erschaffen,wo Cap ein Hydra-Fascho ist.*double-facepalm*Der selbe Murks hier,dazu hat der Film einige andere Probleme,wie die Überlänge,die mit Filler und Fanservice gefüllt wurde oder das man Thor wieder zum Hampelmann degradiert.
    • Bruce Wayne
      Habe die Agenter Carter Serie nie gesehen. Ist es ein wesentlicher Bestandteil ihrer Charakterisierung, der durch das Auftauchen von Steve geändert werden würde? Oder könnte sie theoretisch nich dennoch ihre Arbeit weiterführen?
    • Bruce Wayne
      Wie hättest du den Film denn aufgelöst? Davon abgesehen sind Zeitreisen und Paralleluniversen doch ein wesentlicher Bestandteil der Marvel Comics, soweit ich weiß...? Warum ist es dann falsch, diesen Konzepten mal auch in der Filmwelt zu folgen?
    • The_Lavender_Town_Killer
      Wir können uns echt glücklich schätzen, dass uns das kryptischste und mehrdeutigste Filmende seit 2001 so gründlich dargelegt wird.
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