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    Nach "Star Wars 9" kommen nicht "Star Wars 10-12"! Das könnten die drei neuen Filme werden
    Von Tobias Mayer — 08.05.2019 um 13:00
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    Disney verkündete drei Starttermine für neue „Star Wars“-Filme nach „Episode 9: Der Aufstieg Skywalkers“, die ab 2022 in die Kinos kommen. Das werden aber garantiert nicht „Star Wars 10“, „Star Wars 11“ und „Star Wars 12“...

    Disney

    Disney-Chef Bob Iger und Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy sagten bereits, dass „Star Wars“ im Kino eine Pause machen wird. Mit „The Mandalorian“ startet im November 2019 die erste „Star Wars“-Realserie auf dem neuen Disney-Steamingdienst Disney+ und mindestens eine weitere wird folgen, doch im Kino sind nach „Star Wars 9: Der Aufstieg Skywalkers“ erst mal die Lichtschwerter aus. „Episode 9“ startet am 19. Dezember 2019 – und der nächste „Star Wars“ folgt am 16. Dezember 2022 in den USA (bei uns wahrscheinlich am 15. Dezember). Das wird jedoch mit Sicherheit nicht „Star Wars 10“.

    "Star Wars 9" ist das Ende der Skywalker-Saga

    In unserer Meldung zur großen Ankündigung der kommenden Disney-Starttermine (zu denen auch „Avatar 2-5“ sowie diverse Marvel-Filme gehören) haben wir zwar von „Star Wars 10“ (16. Dezember 2022), „Star Wars 11“ (20. Dezember 2024) und „Star Wars 12“ (18. Dezember 2026) geschrieben, aber das waren nur Platzhalter-Titel. Da die Geschichte rund um die Familie Skywalker mit „Star Wars 9“ als großem Finale enden wird (daher auch der Name im Titel „Der Aufstieg Skywalkers“), werden die folgenden drei Filme keine Fortsetzungen der Episoden 1-9.

    „Star Wars 9“ ist als Finale geplant, als Abschluss der Geschichte, die in „Star Wars 1: Die dunkle Bedrohung“ mit dem kleinen Anakin Skywalker (Jake Lloyd) beginnt. Deswegen ergibt es auch viel Sinn, dass der Ober-Bösewicht Palpatine (Ian McDiarmid) im „Star Wars 9“-Trailer als überraschender Rückkehrer bestätigt wurde. Schließlich zieht er in allen „Star Wars“-Filmen die Fäden – mal mehr, mal weniger im Hintergrund stehend. Bei den neuen Filmen ab 2022 werden wir jedoch neue Figuren kennenlernen. Noch allerdings ist überhaupt nicht klar, wessen Filme das überhaupt sein werden.

    Neue "Star Wars"-Filme der "GOT"-Macher und von Rian Johnson

    Weitere Spin-offs wie „Rogue One“ und „Solo“ werden wahrscheinlich nicht kommen. „Solo“ war schlicht nicht erfolgreich genug. Es wurde aber offiziell bekanntgegeben, dass sowohl das „Game Of Thrones“-Team David BenioffD.B. Weiss neue „Star Wars“-Filme schreiben und produzieren soll (wohl eine Trilogie), als auch „Star Wars 8“-Regisseur Rian Johnson (der voraussichtlich zumindest den Auftaktfilm seiner Trilogie auch selbst inszenieren könnte).

    Während bei den „Star Wars“-Filmen von Benioff & Weiss einiges darauf hindeutet, dass sie zur Zeit der aus den „Knights Of The Old Republic“-Games bekannten Alten Republik und damit im „Star-Wars-Mittelalter“ spielen, weiß bei Johnsons Projekt wohl kaum jemand außer ihm selbst, worum es gehen wird. Klar ist nur: Beide Filmreihen werden neue Figuren haben und wahrscheinlich zu einer anderen Zeit als die Skywalker-Filme spielen. Es wird sich also niemand beschweren können, dass irgendeine der Figuren eine Entscheidung trifft, die nicht zu der Person passe, die man in frühen Filmen kennenlernte...

    Drei Starttermine reichen nicht für sechs Filme. Wessen Filme kommen also (zuerst)? Benioff & Weiss jedenfalls wurden mit einer konkreten Idee bei Lucasfilm vorstellig, die offenbar so gut genug ankam, dass eine Pressemitteilung veröffentlicht und ihnen offiziell der Auftrag erteilt wurde, Drehbücher zu erarbeiten. Bei Rian Johnson hingegen bekam er den Auftrag, irgendwas komplett Neues zu entwickeln – gut möglich, dass Benioff & Weiss also schon weiter sind und sich voll in die Arbeit stürzen, sobald die Pressetour zur finalen achten Staffel „Game Of Thrones“ fertig ist.

    Kommt Rian Johnson zu "Star Wars" zurück?

    Gegen Rian Johnson spricht außerdem: Seine Verpflichtung passierte vor Kinostart von „Star Wars 8“. Lucasfilm war sehr zufrieden mit ihm und könnte es auch nach Release weiterhin sein, da „Die letzten Jedi“ Kasse machte und bei vielen Kritikern, Fans sowie sonstigen Zuschauern sehr gut ankam, doch die Gruppe der „Star Wars 8“-Gegner macht online viel Radau – wovon sich Disney und die „Star Wars“-Schmiede dahingehend beeinflussen lassen könnten, eben doch nicht mehr mit Johnson arbeiten zu wollen.

    Davon abgesehen: Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy sagte, dass alles im Fluss sei. Unter ihrer Führung wurde sich bereits von vier Regisseuren getrennt (Josh Trank, Phil Lord, Chris Miller, Colin Trevorrow) sowie von einem so halb („Rogue One“-Regisseur Gareth Edwards hatte die Nachdrehs nicht mehr selbst in der Hand). Niemand dürfte sich also wundern, wenn wir 2022 nach der „Star Wars“-Kinopause einen Film sehen werden, den derzeit noch keiner auf dem Schirm hat.

     

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    Kommentare
    • as140
      Es zählen doch in erster Linie die Filme der jeweiligen Personen,...In erster Linie ja. Aber das gibt niemandem das Recht, über große Gruppen von Menschen herzuziehen. Auch für Schauspieler darf es da keinen Freibrief geben. Und auch Tom Cruise und Will Smith wurden für ihre Ansichten schon medial kritisert. Der Unterschied ist allerdings, dass die damit eher selten hausieren gehen.
    • as140
      Du zäumst das Pferd von der falschen Seite auf. Natürlich wird auch in der OT gegen reale Naturgesetze verstoßen. Aber dort wird die grundlegende Logik für den ganzen Rest der Reihe gelegt. Wenn der erste Teil einer Reihe z.B. festlegt, dass die Schwerkraft funktioniert wie bei uns in der realen Welt, dann muss dies auch für alle folgenden Teile gelten. Weil es sonst nicht stimmig ist.
    • as140
      NUR: die Gegner stellen die Befürworter eher als naive Dumpfnasen dar.Nicht alle Befürworter, sondern diejenigen, die keine andere Meinung dulden und Kritik verbieten wollen. Natürlich darf man jeden Film mögen, wenn man will.
    • as140
      Wer hat denn mit den Beleiduúgungen angefangen? Das war sie doch selbst, die undifferenziert weiße Männer beleidigt hat. Und das ist auch dann nicht in Ordnung, wenn man einen Oscar gewonnen hat.
    • Peter N.
      Was meinst du damit, ich soll mich nicht selber liken. Was meinst du damit?Ich meine, du hast einige Male „Duckface“ oder „Bitchface“ oder so ähnlich unter anderen Filmstarts-Artikeln über sie geschrieben.Keine Ahnung, warum du immer gleich eine Abhandlung schreiben musst, manchmal ist das Leben einfach und muss nicht kompliziert dargestellt werden.Ich finde nur, dass du den Film und insbesondere die Hauptdarstellerin zu negativ darstellst.Es hängt auch immer davon ab, welche Erwartung man an einen Film hat.Sicherlich hätte man einige Sachen anders machen können, aber ich fand ihn besser als den hochgelobten Wonder Woman.
    • greekfreak
      Ich wiederhole mich,aber guckt euch mal zum Vergleich Cobra Kai an,die Karate Kid Sequel-Serie,die ausgerechnet auf youtube läuft und vergleicht mal,wie die ein altes Fränscheiss in die heutige Zeit rübergebracht haben,ohne alles zu verwursten oder draus eine Nostalgie-Abw*chsorgie zu machen.Die alten Figuren wie Daniel und vor allem Johnny haben eine fette Portion Charakterentwicklung spendiert bekommen,mit den ganzen Kids wurden neue Figuren eingeführt,die interessant sind.Bestes Beispiel,Eli alias Hawk,der anfangs ein gemobter schüchterner Junge ist und sich langsam selber zum Bully entwickelt,zum Entsetzen von seinem Sensei Johnny,der den Kids nur Selbstvertrauen geben wollte und erkennt,das die Sache mit dem strike hard,strike first aus dem Ruder läuft.Humor gibt´s auch zuhauf,aber nicht den cringey Sch**ss,den Disney als Humor bezeichnet.Und dann guckst du dir an,was für einen Schrott Disney mit der SW Marke produziert und bist nur fassungslos,als Fan der noch 3 funkt. Gehirnzellen und ein kleines bisschen Anspruch auf gute Unterhaltung hat.
    • Captain Schleckerhöschen
      Was den Solo Film betrifft muss ich schon sagen, das der wiederum um Längen besser war wie die letzten Jedi, aber das ist definitiv jeder Star Wars Film^^. also Solo ist nicht der schlechteste Film. Allerdings hat mir leider auch bei Solo ein Charakter den ganzen Film versaut. Das war diese Droidin die für die Rechte der Droiden gekämpft hat. Das muss einfach nicht sein so ein Mist. Total überflüssig der aufgezwungene Mist und macht die ganze Filmstimmung kaputt.Ich fand beim Solofilm wurde auch wieder das andere Disney Problem des echt beschissenen Fahtzeuge Designs deutlich. Ich meine was waren das bitte für furchbar hässliche Kastenfahrzeuge am Anfang vom Film? Einfallsloser geht es nicht mehr. Das war wieder so ein mieses Fahrzeuge Design wie bei The Force Awakens. Quadjumper like und so ein Müll.
    • Sentenza93
      Meine was? Bezüglich wem? Larson? Da war nicht eine Beleidigung dabei. Ich hab mal gefragt, ob sie wirklich so eine blöde Kuh ist. Das war keine Aussage. Und Dich? Ich kenne/kannte Deinen Namen nicht mal, falls es auf Dich bezogen ist. Deswegen habe ich gefragt, ob wir beide uns kennen. Ich wüsste nicht, wen ich hier beleidigt habe. FilmFan, weil man ihm mal die Wahrheit sagt? Bist Du das? Er beleidigt, also kriegt er die Wahrheit mal zu hören. Und das ohne Kraftausdrücke, auch wenn ich ihn teilweise für manche Kraftausdrücke halte.Und falls es auf die Sport1-Seite bezogen ist, da hat mich auch schon mal eine Kerstin Schütte, die hier mittlerweile ab und an da ist, mal drauf angesprochen: Ich bin NICHT der Sentenza von da. Das hab ich ihr auch schon gesagt. Mich juckt Fußball nicht mal im Ansatz. Ich sehe es aber auch nicht ein, wegen diesem Typen meinen Namen hier zu ändern. Dafür mag ich Lee van Cleef zu sehr. Und by the way, der heißt Sentenza, ich Sentenza93.Lesen tust du wohl auch nicht. Hier ging es mir nicht mal um den Film. Sondern um die öffentliche Wahrnehmung. U.a. auch meine zitierte Aussage von Filmstarts. Einseitig bis zum geht nicht mehr. Von den ganzen Nachrichtenseiten, von sogenannten Fans. Beide Wangen hinhalten und auch mal über Negatives von z.B. eben Kennedy, Johnson, Larson etc. oder so zu berichten, macht keiner.Men in Black hatte vor 22 Jahren schon recht. Kann doch nicht sein, dass sie in diesen Käseblättern nach Antworten suchen.Der beste Schnüffeljournalismus auf dem ganzen Planeten. Lesen Sie ruhig die New York Times, wenn sie wollen. Manchmal landen die einen Glückstreffer. Ist heute doch auch so. Bei größeren Seiten, fair und unparteiisch...Fehlanzeige.Warum der Film nicht gefällt, les meine Kritik. Da gehe ich auch auf das mit der Erinnerung ein. Amnesie ist keine Ausrede, keine Charakterzeichnung zu betreiben.Und selber liken musst Du Dich nicht. Schon seltsam, dass solche Beiträge immer Likes von solchen Mini-Profilen bekommen.
    • Sentenza93
      Weil es da auch mit den Filmen/dem Film verbunden ist, deshalb.
    • MandaloreSC
      Ich kann mich dem nur anschließen. Ich war mein ganzes Leben lang glühender Star Wars Fan. Aber nach Johnsons Last Jedi ist mir dermaßen die Lust vergangen, dass ich komplett ausgestiegen bin. Bester Film der Disney-Star Wars Ära war meiner Meinung nach noch Rogue One. Der Solo Film hat mich nicht von den Socken gehauen, The force awakens ebenfalls nicht. Last Jedi fand ich sogar regelrecht zum kotzen, weil der Film das Fundament von Star Wars maßgeblich beschädigt hat. Aber klar - wir sind natürlich nur eine kleine, laute Minderheit. Der Mann ist genial! Hat zwar ein Drehbuch ohne jegliche Kreativität geschrieben, voll von Plottholes und eine Reihe neuer Charaktere geschaffen, für die sich kein Mensch interessiert. Ach ja, und Luke Skywalkerl, der Held unserer Kindheit, wurde von der hellen Seite der Macht gekillt (cool für Kinder die sich wünschen ein Jedi zu werden - super Märchenfilm), aber ansonsten ist der Mann ja ein Genie.Ich gucke mir Episode 9 nicht an und sehr wahrscheinlich auch keinen der weiteren Filme mehr. Nur was die TV Serien betrifft bleib ich mal am Ball, aber mit Star Wars im Kino hab ich abgeschlossen. Das war ein Reinfall, dank Disney.
    • WhiteNightFalcon
      Ist aber auch die Schuld der Medien - Filmstarts inklusive. Statt zu formulieren bei Episode 8 waren die Leute so gespaltener Meinung, wie nie zuvor bei Star Wars hebt man halt als Provokation die Hater hervor oder schreibt die meisten Leute liebten den Film. Als Fan einer Sache, sieht man manches aber eh anders. Bei 007 halten viele zb den 2002er Film für schlecht. Ich hab mich zwar bis heute auch nicht an das unsichtbare Auto gewöhnt, und es ist auch für mich der schwächste Brosnan-Bond, aber das Wort schlecht würde ich mit dem Film nie im Leben assoziieren, auch nicht mit Madonnas Titelsong, den viele hassen, den ich aber gelungen anders finde. So ähnlich geht es wohl vielen Star Wars Fans mit Episode 8. Ich mag das Ding nicht und @Jimmy V hingegen verteidigt ihn immer wieder sachlich als Fan. Muss man respektieren.
    • Deliah C. Darhk
      Sagen wir mal, der Radau kommt von beiden Seiten von den Aussenrändern, dort wo gar nicht mehr argumentiert wird.Wenn mir jemand erzählt, TLJ sei für ihn in Allem super, weil ...muss ich dass nicht unbedingt ebenso sehen, um es als Meinung akzeptieren zu können.
    • John K.
      Was scheren dich ihre privaten Entgleisungen? Bei anderen Schauspielern wird dass auch net groß thematisiert. Weder bei Tom Cruise wegen seiner Verbindung zu Scientology ( selbige gilt für Will Smith) oder anderen dummen privaten Aussagen von Schauspielern.Es zählen doch in erster Linie die Filme der jeweiligen Personen,aber bei Brie Larson scheinen diese Regeln irgendwie nicht zu zählen....
    • Chobo
      An der Stelle würde ich gerne mal einhaken und meine Sichtweise zu SW 8 geben. Hatte das vor ner Zeit mal gepostet, aber wahrscheinlich ist es untergegangen. Ich will aber vorausschicken, dass das nur meine persönliche Wahrnehmung ist. So hat der Film auf mich gewirkt - und das bevor ich die großen Diskussionen hier oder anderswo im Internet wahrgenommen habe.-->Ich bin immer wieder beeindruckt, mit welcher Leidenschaft hier über das Star Wars-Universum geschrieben wird. Gut, das ist wohl vielerorts so, aber hier beim Lesen fällt mir erst so richtig auf, dass in Verbindung mit Star Wars anscheinend sehr viel über Naturgesetze gesprochen wird. Ich weiß nicht, vielleicht hab ich das bisher missverstanden, aber ich hab Star Wars vor allem als Sci-Fi-Märchen verstanden, bei dem das ‚Fiction‘ deutlich mehr im Vordergrund steht als das ‚Science‘. Eine ganze Zeit lang hatte ich damit Probleme – insbesondere bei Episode 4 - 6. Bis ich mir dann bewusst gemacht habe, dass die Prämisse von Star Wars eben nicht ist, einen primär wissenschaftlich korrekten Kriegsverlauf im Weltall darzustellen, sondern vielmehr eine nachvollziehbare (Familien-)Saga über den Kampf und das Ringen zwischen Gut und Böse. Natürlich darf man als Zuschauer trotzdem erwarten, dass physikalische Geschehnisse im Film einen nicht aus der Handlung rausreißen – und das tun Dinge wie dieser ‚Hyperdrive-Angriff‘, eine vakuumresistente Leia usw. zunächst.Aber wenn ich mir diesbezüglich die Original-Trilogie anschaue – ich mein, das Imperium hat einen Raumschiffplaneten, der mit einem einzigen kurzen Schuss (sic!) einen ganzen Planeten explodieren lässt….! Hallo? Und anderseits existieren auf beiden Seiten fast nur einfachste Waffen – wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hauptsächlich Granaten und Lasergewehre. Ich verstehe ja, dass ILM damals einfach auch nicht die technischen Möglichkeiten von heute hatte. Aber in Rogue One ist es nicht anders. Schlimmer noch, die Rebellen reisen im Schlussakt mit Lichtgeschwindigkeit und bleiben von jetzt auf gleich !!mittendrin!! in der gegnerischen Flotte stehen. Einfach so! Keinerlei Trägheit, die sie dabei unterdrücken müssten!! Ja geht’s noch? Geschweige denn, dass man mit Lichtgeschwindigkeit punktgenau zwischen lauter Festkörpern (Sternenzerstörer) landen kann. Und wenn ich das sehe, dann denke ich mir halt auch: Wieso graben die Rebellen nicht einfach einen x-beliebigen Sandstrand leer, beschleunigen die Abermilliarden von Körnern ebenfalls auf Lichtgeschwindigkeit und zerbröseln so mal eben die komplett ansässige Imperiumsflotte einschließlich Planetensschutzschild? (siehe z.B. ‚Weltensturm‘ von Scott Westerfield)Und wenn sie offensichtlich bereits die Technologie der Trägheitsunterdrückung erfunden haben (‚Die Arche‘ von Alastair Reynolds lässt grüßen), wieso dann diese vergleichsweise antike Soldatenausrüstung – auf beiden Seiten! Keine resistenten Kampfanzüge. Keine Personen-Schutzschilde. Keine Nanobots im Blutkreislauf. Ich erwarte keinen ‚Mark sowieso‘, aber tut mir leid –auch nur einigermaßen logisch in Sachen Physik war und ist das Star Wars-Universum nie gewesen. Und erst als ich das akzeptiert habe und mich auf die Charaktere und ihre Gefühlswelt konzentriert habe, hat mich Star Wars absolut begeistert. Die teils verrückten physikalischen Ereignisse nehme ich in diesen Filmen einfach nicht mehr wahr. Ich akzeptiere sie als Teil des Universums, da sie !von der ersten Stunde an, seit 1977! da waren.Natürlich ist es dann umso wichtiger, dass das Verhalten der Charaktere nachvollziehbar ist, dass ich mich darin wiederfinden kann. Aber genau das konnte ich eben auch bei Lukes Verhalten in Star Wars 8. Ich muss an der Stelle auch eingestehen, dass ich ihn bisher nur 1x im Kino gesehen habe. Aber ich saß da und dachte mir – ja, ich kann dich verstehen, Luke. Ich kann verstehen, dass du total fertig und nachhaltig konsterniert bist. Wenn ich mir vorstelle, ich hätte es gerade so mit letzter Kraft und unter größten Verlusten geschafft, meinen schon verloren geglaubten eigenen Vater zur Reue zu bewegen und auch dieses menschenverachtende Regime zu zerstören. Und dann, wenn alles auf Anfang steht und ich habe die Möglichkeit auf völlig neutralem Boden, unter Freiheit, endlich wieder die einstige Stellung der Jedi zu etablieren – noch dazu mit dem vielversprechenden Sohn meiner Schwester und meines besten Freundes. Sie alle vertrauen mir und wünschen sich, dass ich erfolgreich handle. Und dann spüre ich langsam wie sich etwas Dunkles in genau diesem Jungen breit macht. Es entsteht Angst in mir, all die Erinnerungen von früher kommen hoch, welches Leid durch die dunkle Seite der Macht über die Menschen kam und wieder kommen könnte, die man liebt. Und aus dieser Ungewissheit heraus, aus dieser fehlenden Erfahrung die ich trotz all meiner Kämpfe als Jedi noch immer habe, wenn es um die Schulung junger Machtsensitiver geht (s. Obi-Wan Kenobis Eingeständnis seiner Fehler gegenüber Anakin)… erfolgt diese Kurzschlussreaktion. Noch in dem Moment als ich mit gezücktem Schwert in den Schlafraum des Jungen eintrete weiß ich, was für einen unwiederbringlichen Fehler ich begangen habe. Dass dem Dunklen, dass in dem Jungen schlummert Bahn gebrochen wird – durch MICH! Obwohl ich nur das Beste wollte. Und dann nehmen die Dinge ihren Lauf. Ich kann nachvollziehen, dass man dann von Schuldgefühlen zerfressen wird und gegenüber Rey so reagiert.Und genau deswegen hat mich Star Wars 8 so berührt. Ich fand auch die Action klasse, es gab heftige Twists und auch die anderen Handlungsstränge fand ich teils bereichernd – insbesondere den von Rose und Finn. Aber allem voran hat mich die Entwicklung von Luke beeindruckt. Wie er aus diesem Loch herauskommt und !noch einmal! nach Episode 6 diesen Kraftakt für seine Freunde und auch für sich selbst vollbringt. Wenn ich mich so in ihn hineinversetze, empfinde ich seinen Abschied als mehr als würdig und bin wirklich dankbar für diesen Film.Da mir Episode 7 aber ebenfalls sehr gut gefallen hat, bin ich einem 'klassischen' Star Wars wie Solo einer sein sollte aber auch nicht abgeneigt. :-)
    • WhiteNightFalcon
      Ist Wahmen die kleine Schwester von Shawarma?? 😜
    • greekfreak
      Also ich geh für Episode Nein nicht ins Kino,die kriegen kein Geld von mir.Alleine schon aus Prinzip.Ich kann mir die Story(die sicher irgendeine gequirlte Sch**sse sein wird) auf Wikipedia durchlesen und wenn ich unbändiges Verlangen habe mir das anzusehen,es gibt genug Streaming Seiten im Netz.
    • Cholerische Languste
      RESPECT ALL WAHMEN!
    • WhiteNightFalcon
      Besser kann man es nicht ausdrücken. Auch als reiner Star Wars Möger, wie ich, hat man keine Lust mehr. Teil 9 nur noch aus Komplettierungsgründen.
    • WhiteNightFalcon
      Ja, den Radau machen in meinen Augen die Leute aus, die bei Episode 8 nur das positive sehen. Sind wir mal ganz ehrlich ist Episode 8 einer der polarisierendsten Filme der Filmgeschichte, mit riesiger kritischer Fanmasse.
    • Captain Schleckerhöschen
      Das sind immer die besten Kommentare... Oscar = Talent.... wohl eher Oscar = Freibrief für Millionengehaltsforderungen... Zum Thema Brie Larson fällt mir nur noch eines ein: ..I..
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