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    "Game Of Thrones": Darum trifft Daenerys ihre schockierende Entscheidung in Folge 5 von Staffel 8
    Von Benjamin Hecht — 15.05.2019 um 19:43
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    Viele Fans wundern sich über den „plötzlichen“ Sinneswandel von Daenerys in der 5. Folge der 8. Staffel „Game Of Thrones“. Die Autoren erklären aber, dass es für diese Entwicklung bereits im Vorfeld einige Anzeichen gab.

    HBO

    Die achte Staffel von „Game Of Thrones“ polarisiert die Fangemeinde, wie keine Staffel zuvor. Die einen erfreuen sich an schönen Charaktermomenten und den immer aufwendigeren Actionsequenzen, andere werfen den Serienmacher vor, dass die Logik der Handlung zugunsten der Inszenierung auf der Strecke bleibt. Ein großer Kritikpunkt ist aktuell die Entwicklung, die Daenerys (Emilia Clarke) in den letzten Folgen hingelegt hat. Lange Zeit war sie eine der Heldenfiguren aus „Game Of Thrones“, wurde in der siebten Staffel dann auch noch zur Geliebten von Jon Snow (Kit Harington). Doch in der fünften Folge der achten Staffel folgt nun der große Schock:

    Obwohl die Glocken von King’s Landing läuten und somit die Aufgabe der Lannister-Armee signalisieren, setzt die Mutter der Drachen ihre Eroberung fort. Doch nicht nur das: Sie entscheidet sich dafür, die komplette Stadt, inklusive zahlreicher unschuldiger Frauen und Kinder, zu verbrennen. Damit wird sie zum finalen Bösewicht von „Game Of Thrones“ und hat wohl mehr Menschen auf dem Gewissen als der Nachtkönig oder Cersei. Doch auch wenn viele Fans den Sinneswandel Danys kritisieren: Laut den Autoren war die Entwicklung die logische Konsequenz ihrer bisherigen Reise.

    Die Erklärung der "GoT"-Autoren

    Die aktuelle Ausgabe „Inside the Episode“, ein Making-of-Format auf dem offiziellen YouTube-Kanal von „Game Of Thrones“, liefert gleich mehrere Begründungen für den Massenmord von Daenerys. Die Serienmacher David Benioff und D.B. Weiss erklären etwa, dass Daenerys auf ihrer Reise stets auf enge Vertraute angewiesen war, die ihre böse Seite zurückhielten.

    „Für ihre gesamte Zeit in der Serie hatte sie enge Freundschaften und vertraute Berater. Fast alle von denen, die ihr über so lange Zeit nahestanden, haben sie entweder verraten oder sind tot. Sie ist nun allein und für eine so mächtige Person ist es gefährlich, so isoliert zu sein. Gerade dann, als sie enge Freundschaften und Beratung gebraucht hätte, sind alle verschwunden.“

    Neben der Tatsache, dass Jorah Mormont (Iain Glen) und Missandei (Nathalie Emmanuel) tot sind und Varys (Conleth Hill) und Jon Snow sie verraten haben, nennen die Autoren einen weiteren entscheidenden Faktor für Daenerys Entscheidung: Im Gespräch mit Jon erkennt Dany, dass die Einwohner von Westeros sie nie lieben werden. Laut Weiss realisiere sie in diesem Moment, dass es für sie nur eine Möglichkeit gebe, den Thron zu erringen:

    „Als sie sagt ,dann soll die Angst regieren‘, akzeptiert sie den Gedanken, dass sie ihr Ziel auf unangenehme Weise erreichen muss und dass sie vielleicht Dinge tun muss, die für viele Menschen schrecklich sind.“

    Schon in Staffel 1 gab es Anzeichen

    Wer allerdings glaubt, dass Daenerys innerhalb einer Folge von einer strahlenden Heldin zur wahnsinnigen Massenmörderin wurde, sollte sich frühere Episoden nochmal genauer ansehen. Benioff erklärt, dass die Andeutungen für den späteren Twist über die ganze Serie verteilt sind und sogar bis in die erste Staffel von „Game Of Thrones“ zurückreichen:

    „Wenn man auf Staffel eins zurückblickt, als Khal Drogo Viserys die goldene Krone verpasst, und dabei auf ihre Reaktion achtet, als ihrem Bruder der Kopf schmilzt […]. Wie Dany auf den Tod ihrer Feinde reagiert, hat etwas Beunruhigendes.“

    Der entscheidende Auslöser

    Trotz all dieser Vorzeichen war es laut D.B. Weiss keinesfalls von Daenerys geplant, die Stadt abzufackeln. Der „GoT“-Autor erklärt, dass ihre Emotionen mit ihr durchgingen, als sie die Festung von King’s Landing erblickte:

    „Sie sieht den Roten Bergfried, also das Zuhause, dass ihre Familie gebaut hat, als sie vor über 300 Jahren in dieses Land kam. In diesem Moment auf den Mauern von King’s Landing, als sie diese Burg ansieht, die ein Symbol für alles ist, das ihr genommen wurde, entscheidet sie sich, eine persönliche Angelegenheit daraus zu machen.“

    Ob diese Gründe ausreichen, um die Kritiker zu überzeugen? So ganz scheint die Entwicklung Daenerys' jedenfalls nicht an den weißblonden Haaren herbeigezogen zu sein – auch wenn es sicherlich nicht geschadet hätte, wenn die achte Staffel etwas mehr Zeit gehabt hätte, die Entwicklung Daenerys noch mehr auszuarbeiten und so auch die letzten Zweifel aus dem Weg zu räumen.

    „Game Of Thrones“ endet mit der 6. Episode der 8. Staffel am 20. Mai 2019.

    Zu diesem Artikel gehört im Titelbild und folgenden Hinweis eine Anzeige für Sky Ticket. Der Artikel selbst ist nicht Teil der Anzeige und wurde inhaltlich und thematisch unabhängig von Sky Ticket konzipiert und veröffentlicht.

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    Kommentare
    • Rex_Kramer
      Warum hat der Drache auf einmal gefühlt 100.000 mal mehr Feuerkraft als noch gegen die Weißen Wanderer? Das ist doch nicht nur mir aufgefallen, oder?!
    • emmerich6
      Ich verstehe die Aufregung mancher nicht so ganz. Die Entwicklung von Dany ist absolut nachvollziehbar. Das wurde immer weiter in diese Richtung aufgebaut. Man muss ja auch mal bedenken, was für Schicksalsschläge sie hatte. Der entscheidende Jorahs Tod. Wäre er noch am Leben, wäre sie auch nicht so weit gegangen. Er war ihr wichtigster Weggefährte. Dann kommen die Tode der beiden Drachen dazu, die fehlende Anerkennung von den Bewohnern von Westeros, die Sache mit Jon. Und eltztlich Missandei. Es war einfach die pure Wut in ihr.
    • emmerich6
      Ich emfpinde ihre Wandlung absolut nachvollziehbar. Ja, sie wurde quasi als Heilsbringerin glorifiziert. Doch es passt eben zu GoT, dass es eben nicht immer so klar verläuft. Man hat immer wieder mal ihr unbändiges Feuer durchblicken lassen. Also ich sehe das als sehr schlüssig an, dass sie hier so weit gegangen ist.
    • Aragon
      In dem Fall hätte ich aber eher erwartet daß das Finale so abläuft wie mans auch erwartet hätte. Daeneries hat keiner Probleme John Snows Frau zu werden und ihn als König anzuerkennen. Als Königin hätte sie auch nicht viel weniger Macht gehabt. John Snow hätte ihr garantiert genug Freiheiten gelassen.Ich befürchte das Gegenteil. Die wollten sich in einem Anflug von Größenwahn nochmals selbst übertreffen mit einer völlig abstrusen Story Wendung die keiner so erwartet hätte und es ganz besonders gut machen.
    • Shiro
      Sorry, aber: LOL.Ihre Mimik (ja, Emily Clarke ist deutlich besser geworden) stellt sie in den Dienst des dummen Drehbuchs. Das sagt ihr: du bist verrückt, schau verrückt - und die Schauspielerin macht es.Das ist der einzige Grund - denn eine Charakterentwicklung hierzu gab es einfach nicht, schon gar nicht im Augenblick des absoluten Sieges und Triumphes, aus einer Laune heraus, einen Genozid durchzuführen.
    • Cirby
      Das sie komplett durchdreht bzw. etwas überreagiert, macht ihre Mimik recht gut deutlich. Das reicht als Grund für die Zerstörung aus, zusätzlich zur Rache.Ihr gegenüber hat niemand offiziell kapituliert. Was die Glöcken bedeuten hat Tyrion ausgekaspert, aber ihr wurde es nicht mitgeteilt. So ein Pech!Der Schritt muss nicht zwangsweise sein. Aber überraschend kam er nicht.
    • cornholio1980
      Öhm... ich glaub du diskutierst mit dem Falschen, ich stimme mit dir ja grundsätzlich überein ;). Anzeichen war darauf bezogen, dass ihr impulsiver Charakter in der Vergangenheit durchaus da und dort gezeigt wurde, wie auch ihr Hang, gegenüber ihren Feinden keine Gnade walten zu lassen. Dass es von dem zu Ich verbrenne einfach mal schnell tausende unschuldige Zivilisten ein großer Sprung ist, der in der Serie nicht ausreichend und schlüssig gezeigt wurde, da gebe ich dir absolut recht.
    • Shiro
      Welche Anzeichen gab es denn? Weil sie Randyl Tarly + Dickon hingerichtet hat?! Sie hat sie (ihre Feinde, die ihre Familie verraten haben und zum Feind übergelaufen sind - und im Krieg die Schlacht gegen sie verloren haben) vor die Wahl gestellt: beugt das Knie oder sterbt.Sie haben aus falschen Stolz das Knie nicht gebeugt... welche Wahl hatte sie (die Königin) also, ohne ihr Gesicht zu verlieren?! Auch der liebe Ned Stark hat Leute hingerichtet, weil es das Gesetz verlangt hat. Ebenso Robb Stark. Ebenso Stannis.Nichts dagegen, dass man Dany zur mad queen werden lässt... aber nicht ohne entsprechende Charakterentwicklung.Und: Forshadowing is no characterization, wie es in diversen Schreibanleitungen zurecht heißt. Ein paar Andeutungen hier und da, ein paar Aussagen anderer Leute über jemanden... ist keine Rechtfertigung jemand mit einem Fingerschnippsen zum Massenmörder werden zu lassen.
    • Shiro
      Doch, etwas gibt es was sie zurückhalt: Ihre Handeln in 7 Staffeln davor. Selbst in Staffel 8 sagt sie (mehrfach glaube ich), dass ihr Feind Cersei ist. Die hockt im roten Bergfried. Es gibt einfach keinen Grund, warum sie erstmal die gesamte Stadt vor dem roten Bergfried verbrennt, vor allem, nachdem die Stadt bereits kapituliert hat.Hm... also ist es logisch, dass jeder, der nicht sofort von allen Bedingungslos geliebt wird, sofort zum Kriegsverbrecher und Massenmörder wird, auch wenn es entgegen ALL seinem bisherigen Handeln war. Wieder was gelernt.
    • Luphi
      Vor Beginn der achten Staffel wurde noch gemutmaßt, ob sie nicht der Azor Ahai sei und jetzt soll das auf einmal allen klar gewesen sein, dass sie die Mad Queen wird. So ein Quatsch.Die Oberschicht Meereens hat sie ja erst gekreuzigt, als die nicht auf ihr Angebot eingegangen ist, die Sklaverei abzuschaffen. Der zerstörte Thronsaal hätte auch von jemand anderem zerstört werden können.Ich hätte es viel logischer gefunden, wenn Cersei die Stadt in Flammen gesetzt hätte. Nach dem Motto: Wenn ich nicht König sein kann, dann du auch nicht oder nur als Queen of ashes. Denn dass Cersei die Zivilisten egal sind, ist doch nun wirklich kein Geheimnis. Der hätte ich das ohne Probleme abgekauft.
    • Shiro
      Auch das Ende wird in die Geschichte eingehen - und mit Sicherheit an Uns (mit entsprechenden Medien- / Filmstudiengängen) für diverse Diplom/Doktorarbeiten herhalten, wie man eine geniale, zu ihrer Zeit größten Serie aller Zeiten, so in den Sand setzen konnte.Abgesehen davon... ich hoffe auf den verrückten Milliardär, der sagt: So nicht! - und aus seinem Vermögen 200 Mio springen lässt, alle Schauspieler, Effektkünstler, Handwerker, etc. der Serie nochmal engagiert - dazu aber gute Drehbuchautoren... und einfach ein Remake der Staffel 8 dreht :)
    • Aragon
      Klar kann man versuchen Erklärungen zu finden, aber es ergibt trotzdem keinerlei Sinn das sie massenweise Unschuldige tötet, obwohl die sich schon ergeben haben.Sie wurde über die Serie hinweg als Heilsbringerin aufgebaut. Selbst wenn sie in einigen Situation grausam wirkte, so ging es nie gegen Unschuldige. Es war immer noch irgendwie nachvollziehbar warum sie etwas getan hat.Wenn man sie aber unbedingt zur Mad Queen machen mußte hätte man das zumindest besser lösen können und müssen. Sie wird gefangen genommen, gefoltert, gedemütigt, ein weiter Walk of Shame.Schließlich entkommt sie mit letzter Kraft auf dem Drachen und rächt sich an allen auf diese furchtbare Weise. Es gab keine Situation die erklären würde warum sie alle in Kings Landing so abgrundtief hassen sollte.Ich meine was sollte ihr das bringen? Auch als Herrscherin hätte sie ja mit harter Hand weiter regieren können, wer gegen sie ist wird hingerichtet, wer für sie ist folgt ihr.Mal sehen was die letzte Folge bringen wird.Vielleicht wird sie ja noch schnell umgeschrieben so das sie alles nur geträumt hat, hat bei Dallas damals auch geklappt :)
    • cornholio1980
      Ich glaube, die wenigsten behaupten, dass es keine Anzeichen gab. Aber bislang richteten sich sämtliche Gräueltaten von ihr immer nur gegen ihre Feinde, oder jene, die Unschuldigen Unrecht antaten. Aber sie hat noch nie selber Unschuldige umgebracht, und auch noch nie grundlos getötet. Eben deshalb fand ich die Entwicklung hier zu überhastet, und ihr Verhalten hier generell out of character - zumindest so, wie man sie bislang präsentierte. Klar tut man sich natürlich im Buch, wo man tiefer in die Figuren hineinblicken kann, mit der Darstellung einer solchen Entwicklung leichter. Dennoch behaupte ich: Das wäre besser gegangen. Die hier von D&D nun vorgebrachten Gründe wären mir z.B. beim Schauen der Episode nie in den Sinn gekommen - und wenn mir das nicht gelingt, habe ich als Storyteller nun mal versagt.
    • SchmitzKATZ
      haha BURNout
    • Sentenza93
      Erklären, das wird das neue Unwort des Jahres.
    • Cirby
      Ich empfand den letzten Entwicklungsschritt als folgerichtig. Welche positiven Emotionen hat sie denn je gegenüber den Bewohnern von Westeros gezeigt? Keine. Nur zu Jon Schnee. Von daher gibt es keinen moralischen Stopper. Es gibt nichts, was sie hier zurückhält.
    • sprees
      Das ist der Punkt!!! genau das selbe Problem habe ich seit Staffel 7 mit der Serie. Wenn das zu Beginn der Serie schon so gewesen wäre würde ich mich damit gar nicht beschäftigen weil ich die Serie einfach nicht weitergeschaut hätte und sie mir egal wäre. Es ist ja nicht so, dass man den Umstand der fehlenden Bücher als Fan der ersten Stunde nicht mit berücksichtigt. Ich habe volles Verständnis, dass man diese Welt ohne die Vorlage von Martin nicht auf dem gleichen Level auserzählen kann wie man es zu Beginn getan hat. Man hat es in Staffel 7 versucht und die Reaktionen waren doch da schon durchwachsen und die kurze Laufzeit der Staffel doch da schon ein Problem. Mich macht einfach so wütend, dass alles was in Staffel 7 kritisiert wurde nun wieder das Problem ist und anscheinend trotz der langen Pause niemand sich von den Machern das zu Herzen genommen hat. Nun hat man die emotionalen Schlusspunkte für die Charaktere und jetzt entlädt sich der Frust eben doppelt so stark weil man bei Staffel 7 noch was fürs Finale korrigieren hätte können und aus einigen Fehlern hätte lernen können. Doch jetzt wiegen die Probleme eben viel stärker weil man nicht einfach wie bei Filmen ne Staffel rebooten und ignorieren kann. Das wars jetzt und wir müssen alle damit leben und ich finde es wäre einfach so viel mehr drin gewesen und dieses Soapniveau hat Westeros nicht verdient. Trotz der fehlenden Vorlage und dem Verlust der komplexen Welt hätte man wenigstens den wenigen Etappen wie Nightking Cersei und Daenery dann mit mehr Folgen einen zumindest nachvollziebareren Abschluss gewähren können.Die Serie wird dafür in die Geschichte eingehen. Noch mehr als Lost. Denn Game of Thrones lieferte Referenzen im Serienbereich die weit über Lost hinausgehen und umso tragischer und epischer ist der Sturz beim Finale.
    • Shiro
      Einige denken wirklich, dass dieser geballte Internet-Zorn (den ich so seit Beginn des Internets bezogen auf eine Serie so noch nie erlebt habe... was mich dahingehend beruhigt, dass nicht nur ich so bitter enttäuscht bin ;) ) deshalb kommt, weil die Serie überraschende Wendungen zeigt, die die Fans so nicht wollen...Gute Wendungen, die die Fans überraschen, ware z. B. die rote Hochzeit:Staffel 3... als die Starks noch die guten waren, mit denen man mitgefiebert hat und die Lannisters die bösen... als Robb jammert, er gewinnt jede Schlacht, verliert aber den Krieg... als er sich entscheidet: ich gehe gegen Casterlystein, da muss sich mir Tyvin Lannister stellen... und man als Seriengucker sagt ja, endlich! Der junge Wolf wird endlich siegen!... dann kommt die Hochzeit... man sagt sich: okay, das muss noch sein, von wegen Buße, Eidbruch etc.... und dann werden alle Starks niedergemetzelt... und man sagt als Zuschauer nur noch: WTF?!Da war unvorhergesehen und fies... aber gut ausgearbeitet, Intrigen im Hintergrund von Tyvin Lanister, der Verräter Bolten, der sich für den Titel Wächter des Nordens hat kaufen lassen, der Zorn der Freys wegen dem Eidbruch... alles logisch und glaubwürdig im Figurenkosmos, keiner agiert out of character.Aber jetzt Staffel 8... Arya tötet den Nachtkönig... ja, das war überraschend... aber nicht weil es gut gemacht war und man im nachhinein die Intrigen und Planungen dafür erfährt... nein... man erfährt aus den Making Offs, dass man Arya nur deshalb dafür genommen hat, weil das von den Zuschauern keiner erwartet hat... gleiches mit den Drachen, Euron, den Skorpionen, Cersei, Jaimie... keine Charakterentscheidung macht Sinn. Alle sind - je nach Erfordernis - entweder strunzdumm, blind, dämlich - oder agieren plötzlich wieder im Gottmodus.Nachdem Euron den Drachen abgeschossen hat und man als Zuschauer zumindest die Angst bekommen hat, dass diese Skorpione eine echte Bedrohung sind und der letzte Drache wohl so nicht eingesetzt werden kann... und man sich überlegt, mitfiebert, welchen Plan sich Dany jetzt wohl für den Angriff auf Königsmund überlegt, um den Drachen nicht zu verlieren... vielleicht eine Rüstung, vielleicht erst gezielter Angriff der Armee auf die Skorpione, damit Dany eingreifen kann, sobald die Luftabwehr ausgeschaltet ist... nein -> man versetzt Dany+Drogon einfach in den Gottmodus und die Skorpione+Besatzung+Euron in den Zielgenauigkeit: volltrottel-Modus.Und hat man sich nach Folge 3 noch versucht einzureden, dass in Folge 4 noch irgendwelche Erklärungen kommen, das man vielleicht erfährt was Bran so gemacht hat... nichts. Bran macht... gar nix. Die mächtigste Figur Westeros, der dreiäugige Rabe, Grünseher, wie auch immer... macht gar nichts.Diese Staffel würde als Auftaktstaffel einer neuen Serie Sinn machen, wenn alle Figuren noch unbeschrieben wären und jetzt noch Staffeln kommen, um sie mit Leben zu füllen... aber nicht als finale Staffel, nachdem diese Figuren über 7 Staffeln aufgebaut wurden... und all das jetzt plötzlich keine Bedeutung mehr hat, weil Schauwerte über Logik gehen... oder billig konstruierte Wendungen eingebaut werden, nur aus dem Grund, weil man sich überlegt hat, was der Zuschauer (zu recht! nach 7 Staffeln Welten- und Charakterenbau) am wenigsten erwartet.
    • Shiro
      Wer nicht den Unterschied zwischen Soldaten während einer Schlacht erkennt (bzw. Anführern, die bezogen auf alte Allianzen direkten Verrat begangen haben) und Frauen und Kindern in einer Stadt, die sich gerade ergeben hat - da ist es intellektuelle Zeitverschwendung auch nur noch einmal auf so einen Stuß einzugehen. Kannst dir eine Antwort sparen, bist als Nutzer jetzt ignoriert bzw. gesperrt.
    • sprees
      Da gebe ich dir Recht, dass ein guter Mensch das nicht nötig hat aber das die Macher sich auf Verweise beziehen die so eine Reaktion rechtfertigen finde ich einfach zu dünn. Wahnsinn kann man auch wenn er unlogisch ist logisch aufbauen und ein wie es in der Justiz so schön heißt Verbrechen aus Leidenschaft muss auch einen Trigger haben der Leidenschaft rechtfertigt. Wenn z.B. die Macher den zweiten Drachen die Folge davor nicht jetzt rückblickend lächerlich hergeschenkt hätten wäre es viel sinnvoller gewesen. Die Glocken läuten und Daenerys hat Flotte und Ballistik mit ihren beiden Drachen platt gemacht. Landet auf dieser Mauer mit ihren Drachen und die Bürger ergeben sich während die Glocken läuten. Dann kommt plötzlich ein Pfeil und tötet ihren zweiten Drachen und Daenerys dreht durch und tötet Unschuldige. Das wäre für mich persönlich ein logischer Aufbau ihres plötzlichen Wahnsinns. Doch so schaut sie zu Cersei hoch und anstatt hochzufliegen und den Bergfried plattzumachen und Cersei fliegt sie wie ein Rasenmäher durch die Stadt und zerstört fein und säuberlich jedes Haus und jeden Zivilisten und ihre Leute. Nicht einmal vergewissert sie sich das Cersei wirklich stirbt. Das ist schlecht konstruert und etwas mit Wahnsinn dann einfach zu rechtfertigen damit macht man es sich ziemlich einfach meiner Meinung nach
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