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    Fan-Theorie bestätigt: So verneigt sich "Game Of Thrones" im Finale vor George R.R. Martin
    Von Benjamin Hecht — 23.05.2019 um 09:45
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    In der letzten Folge der finalen achten Staffel von „Game Of Thrones“ ehrt die Serie ihre Wurzeln. Endlich wird enthüllt, was es mit dem „Song Of Ice And Fire“ auf sich hat und der Kreis zu den Büchern geschlossen.

    HBO

    Was Serienfans als „Game Of Thrones“ kennen, heißt für Buchleser „A Song Of Ice And Fire“ (auf Deutsch: „Das Lied von Eis und Feuer“). Denn tatsächlich trägt nur der erste Band der Buchreihe von George R.R. Martin den Namen „A Game Of Thrones“. Fans spekulieren deshalb schon lange, was es mit dem eigentlichen Titel der Geschichte auf sich hat und ob er auch in der fiktiven Welt von Westeros eine Rolle spielt. Das Finale der TV-Serie hat nun eine populäre Theorie bestätigt – allerdings in leicht abgewandelter Form.

    Beim Treffen des kleinen Rates in der sechsten Folge der achten Staffel legt Samwell Tarly (John Bradley) dem neuen kleinen Rat um Tyrion Lannister (Peter Dinklage) ein Buch vor. Es wurde von Erzmaester Ebrose in der Zitadelle von Oldtown (deutsch: Altsass) geschrieben und Sam hat den Titel beigesteuert: „A Song Of Ice And Fire“.

    Es beschreibt laut Sam die Geschehnisse, die auf den Tod von Robert Baratheon folgten. Damit ist klar, dass es sich dabei um genau das Buch handelt, an dem der alte Erzmaester bereits in Staffel sieben schrieb. Schon damals war Sam von dessen Titel „Die Chronik der Kriege im Anschluss an den Tod von Robert I.“ schon wenig begeistert. Kein Wunder, dass er den Autoren daher zu einem etwas klangvolleren Namen überredete.

    Fan-Theorie bestätigt… aber anders als gedacht!

    Schon seit längerer Zeit vermuteten Fans von „Game Of Thrones“, dass sich „A Song Of Ice And Fire“ am Ende als Geschichtsbuch von Westeros herausstellen würde, das den Krieg der Fünf Könige, die Lange Nacht und all die anderen historischen Ereignisse in der jüngeren Geschichte des Kontinents dokumentieren würde.

    Allerdings spekulierten die meisten Anhänger dieser Theorie darauf, dass es am Ende Samwell Tarly sein würde, der den „Song Of Ice And Fire“ irgendwann zu Papier bringt. Immerhin hatte George R.R. Martin einmal selbst gesagt, dass Samwell Tarly die Figur in Westeros ist, die ihm am ähnlichsten ist. Die Vermutung lag also nahe, dass Sam eine Art fiktive Version von GRRM sei, die wie der Autor im echten Leben auch in der Fantasywelt zum Buchautor wird.

    Statt Sam selbst war es nun aber sein Maester-Mentor Ebrose (Jim Broadbent), der diese Aufgabe übernahm. Es ist allerdings schwer vorstellbar, dass der Erzmaester, der sich die ganze Zeit über nur in Oldtown aufgehalten hat, ganz ohne Hilfe ein solches Geschichtsbuch geschrieben hat. Sicher hat ihn Sam, der viele der Ereignisse aus erster Hand miterlebte, dabei unterstützt. Schließlich hatte er ja auch die Idee für den Titel „A Song Of Ice And Fire“.

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    Kommentare
    • Shiro
      Wie die Staffel 8 zustande kam, kann man hier schön sehen:https://www.youtube.com/wat...;)
    • Luthien's Ent
      Hm, ja, ein Bezug zu Tolkien, nur leider nicht so episch, sondern leider etwas flach geworden, ist schon wahr.
    • Cirby
      Finde ich ziemlich blödsinnig, denn eine Chronik ist nichts weiter, als eine Auflistung geschichtlicher Ereignisse, wohingegen ein Song (siehe Wiki: Leich) ein lyrisches Werk ist.Also das was Sam besteuerte, ist auch noch falsch.
    • greekfreak
      Wohl eher ein missglückter Versuch einen auf Metahumor ala Deadpool zu machen.Sam:Oh seht,meine Lords & Ladies,ich präsentiere die Chronik der Geschehnisse die auf den Tod King Robert´s folgten.Tyrion: Oh cool,werde ich erwähnt und wie komme ich weg?Sam: Äääh, wechseln wir lieber das Thema.Dumb & Dumber: Hähä,wir machen uns über Kritiker lustig,hähää. Hey,ich hab´s wir beenden die Serie mit einem Dialog,wo Tyrion ´ne witzige Puff Story erzählt.Oh ja, das erwartet niemand als letzten Dialog in einer epischen Fantasy Serie,subverting expectations! Muh määhn!
    • Danyel Kem
      @Filmstarts, ich verstehe es ja, eure Clickbait Kuh schlechthin will nun keine Milch mehr geben und das ist auch echt traurig, aber bitte lasst die GoT-Kuh in würde sterben.
    • sprees
      Ich sehe es eher als Querverweis zu Tolkien. Aber wenn das eine Würdigung sein soll dann frage ich mich warum man diesen epischen Moment für einen billigen Lacher kaputt gemacht hat. Nach der Tyrion Nummer war es dann doch genau wie der gesamte Epilog in Kings Landing sehr befremdlich weil einem die Sachen einfach so vor den Latz geknallt wurden. Das Buch, der kleine Rat und auch die Versammlung der Lords hat einfach bei mir Fremdschämen hervorgerufen weil es einfach nicht aufgebaut wurde und schnell reingepackt wurde und es zumindest bei mir eher auf Lacher aus war als irgendwelche Töne von GRRM Vorlage zu treffen. Deswegen hat es als Würdigung für mich nicht funktioniert.
    • Luthien's Ent
      Das ist eine Verneigung vor Tolkien, der mit dem HdR / dem Roten Buch (als Chronik) diese Idee zur Grundlage aller nachfolgenden Fantasyautoren gemacht hat.
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